Alaskas Odyssee

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRN274)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278
Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 274)
Neo274.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Leticron
Titel: Alaskas Odyssee
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 18. März 2022
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

...

Handlung

Bente Saedelaere macht mit seinem kleinen Sohn Alaska einen Ausflug in den Rold Skov, ein großes Waldgebiet in Jütland, und zeigt ihm Steinkreise, die 6000 Jahre alt sind. In der Nacht zelten sie. Alaska muss austreten, und findet plötzlich nicht mehr zum Zelt zurück. Dafür sieht er eine fremde Gestalt und flieht. Er hat Angst, weil es Gerüchte gibt, dass in den letzten Jahren immer wieder Wanderer in dem Waldgebiet verschwunden sind. Plötzlich steht er der Gestalt gegenüber. Es ist eine große Katzenfrau, die der Storkat, die große Katze nennt. Sie nimmt ihn in die Arme, sie fühlt sich weich und warm an und streichelt über sein Haar. Am nächsten Tag weckt ihn Hundegebell. Sein Vater hat eine ganze Suchmannschaft alarmiert, kommt ihn entgegengelaufen und schließt ihn in die Arme.

Nun ist Alaska alleine auf der LEVER, einer 60 Meter durchmessenden Korvette, 10.000 Jahre in der Vergangenheit, circa 8000 vor Christus. Aufgrund des Angriffes der Überschweren konnte die SOL die LEVER nicht mehr wie geplant für den Sprung in die Zukunft an Bord nehmen. Die LEVER ist nur noch ein Wrack, die Temperatur sinkt mehr und mehr. Alaska behilft sich zunächst mit einem Raumanzug, versucht, Energie zu sparen, wo er kann, doch als auch dessen Batterien keinen Strom mehr liefern, stellt er sich darauf ein, den Kältetod zu sterben und schläft ein.

Er erwacht an Bord der THROM III, eines Raumers der Mehandor-Sippe des Patriarchen Thromkus. Der Raumer ist in einem schlechten Zustand, und Alaska kann sich, nachdem er sich für seine Rettung bedankt hat, durch Reparaturen nützlich machen. Die Front rückt von Kira Ariela immer mehr in den H’aktra Sektor vor, doch die Sippe hofft, im Teemena-System noch gute Geschäfte machen zu können. Alaska kann sich durch sein technisches Geschick die Achtung der Sippe erarbeiten. Zugleich überlegt er, was er nun anfangen soll, nachdem er in der Vergangenheit gestrandet ist. Die Idee entsteht, dass er herausfinden muss, was aus Katrinka wurde, der Forscherin, die er Archetz im Stich gelassen hat. Im Teemena-System bekommt die Sippe, die bis dahin eher erfolglos war, einige Aufträge. Thromkus bietet Alaska den Posten eines Chefingenieurs und die Einheirat in die Sippe an. Alaska lehnt ab. Vhakaate, die Tochter des Patriarchen, hat doch einige Datenchips aus der LEVER mitgenommen. Sie fragt Alaska, wer er ist. Alaska, dem klar ist, dass die Daten dieser Chips die Zukunft gefährden können, handelt sich anlässlich des Abschiedes die Rückgabe dieser Chips aus.

Eine Suchanfrage ergibt, dass sich eine Mehandor namens Katrinka auf Tuglan im System der Sonne Laton, nur 30 Lichtjahre von Temeena entfernt, aufhält. Doch auch fünf Monate später hat es Alaska noch nicht geschafft, dieses System zu erreichen, weil es militärisches Sperrgebiet ist. Er lernt eine Gruppe junger Arbtane kennen, und Malia ter Marisol, die von seinen Fähigkeiten als Techniker überzeugt ist, versucht ihn zu überreden, der Flotte beizutreten. Als er erfährt, dass die KUVAAD’ARK, das Schiff, dem die vier zugeordnet sind, nach Tuglan verlegt wird, nimmt er das Angebot an und tritt in die Flotte ein.

Die Mehandor Katrinka, über die er die Informationen erhalten hat, ist tatsächlich die gesuchte Wissenschaftlerin. Als er an ihrer Türe steht, bricht sie in Tränen aus und fällt ihm um den Hals. Für den Verlust der Cayvara hätte sie den Tod verdient, doch Titon, der Patriarch von Archetz, ließ sie leben, damit sie ihre Schuld im Kampf gegen die Methans abtragen konnte. Sie beschließen, sich zusammenzutun. Doch Alaska weiß, dass Deserteure von der Flotte erbarmungslos verfolgt werden. Da tritt Ginther da Achran an ihn heran, ein Arbtan, der in Malia verliebt ist. Er hat beobachtet, wo Alaska seine Freischichten verbringt, und will ihn, weil Malia ein Auge auf Alaska geworfen hat, aus dem Weg haben. Ginther hat einen wohlhabenden familiären Hintergrund. Er macht Alaska das Angebot, ihm eine Leka-Disk und falsche Papiere zu besorgen, damit Alaska sich mit Katrinka aus dem Staub machen kann. So geschieht es und Alaska wünscht Ginther zum Abschied, dass er mit Malia eine Zukunft hat.

Auf dem Planeten Maras im Kelkarsystem tauchen Alaska und Katrinka unter. Der Planet war früher eine Urlaubswelt, nun befinden sich dort Einrichtungen zur Rehabilitation. Katrinka nimmt eine Stellung in einer der Kliniken an, Alaska verdingt sich als Wartungstechniker. Vier Jahre können sie auf dem Planeten bleiben. Die Nachrichten vom Krieg nimmt Alaska am Rande wahr. Auffallend ist vor allem, dass die Gon-Mekara, einst gefeierte Kriegshelden, nun gejagte Vogelfreie sind, und vor allem Leticron gesucht wird, dem man die Ermordung der Ehefrau des Imperators, Yagthara Agh’Hay-Boor zur Last legt. Die Zeit des Glücks hat ein jähes Ende, als Katrinka Gulrag, einen Trek-Kaulam, also einen Sonderermittler von Archetz erkennt, der hinter ihr her sein muss. Derartige Sonderermittler sind Kopfgeldjäger, die sich Prämien für die Ergreifung von Verfolgten sichern wollen. Offenbar hat es sich Patriarch Titon anders überlegt und will sie nun doch beseitigen.

Sie können mit der ATHOBAI, der Leka-Disk von Ginther, von Maras fliehen. Während der folgenden zwei Jahre ziehen sie durch die abgelegenen Teile von Thantur-Lok, ihre Stationen sind Levasta II, Kallito, Tramor, Bennbrokk, Altanira, Voga etc. Auf Glynth im Marduksystem glaubt Katrinka, Gulrag in einer Gruppe Mehandor zu erkennen. Inzwischen entwickelt sich der Krieg für die Arkoniden günstig, doch die Verfolgung der Überschweren wird immer exzessiver. Im Punta-Pono-System wird eine ganze Welt, Paricza, vernichtet. Und man hört immer weniger von den Überschweren, sogar Hinweise auf ihre Existenz werden aus dem Datenbanken gelöscht.

Katrinka will schließlich nicht länger von einem Militärstützpunkt zum nächsten pilgern sondern versuchen, im Völkergemisch von Arkon I unterzutauchen. Sie besuchen den Planeten, besichtigen die Sehenswürdigkeiten und hoffen, dass Gulrag längst aufgegeben hat. Als sie auf einer Schwebebank im Park des Kristallpalastes sitzen, spürt Katrinka einen Stich und dann stirbt sie. Gulrag hat sie doch erwischt.

Eine Ärztin verbucht den Mord als ein Ereignis im Spiel der Kelche und erspart Alaska so weitere Fragen. Alaska zieht sich mit der ATHOBAI ins All zurück. In den folgenden Monaten geht der Methankrieg zu Ende, es gibt nur noch letzte, vereinzelte Gefechte mit versprengten Gruppen von Maahks. Alaska hat Ideen, sich an Gulrag oder Titon zu rächen, mangels eines Aussichts auf Erfolg bald fallen gelassen. Er sinniert vor sich hin, denkt an Selbstmord, als plötzlich Dao-Lin-H’ay in seiner Disk erscheint. Sie nennt ihm erstmals ihren Namen und weist ihn auf das System der Sonne Ri’hiri hin, in deren Biosphäre sich der Planet Prytiria befindet. Dieser sei nun sein Ziel, er sei der Richtige, das spüre sie.

Auf Prytiria findet Alaska tatsächlich im Dschungel eine verlassene Tempelanlage, genauso wie es in den Berichten der Mehandor gestanden ist, die hier zum ersten Mal gelandet sind. Als er in die Tempelanlage eindringt, macht ihn ein Summen auf den Standort des Atoraktes aufmerksam, plötzlich schwebt der Atorakt vor ihm, schießt dann wie eine Pistolenkugel auf ihn zu und dringt in seine Stirn ein. Er hat das Gefühl, dass das Pochen seines Herzens und der Puls des Atoraktes miteinander verschmelzen, doch bei einer Überprüfung an Bord der ATHOBAI sind keine Folgen des Vorfalles feststellbar.

Alaska erinnert sich daran, dass es an Bord der SOL Abweichler gegeben hat, unter Führung des Versorgungsoffiziers Rog Fanther, die sich anscheinend vor dem Zeitsprung mit einer Korvette von der SOL entfernt haben. Er versucht, Informationen über die Gruppe zu bekommen, zunächst ohne Erfolg. Im Selestorsystem will er an Bord des Mehandor-Gespinstes KE-FAKAL gehen, das sich im Orbit um des Planeten Priga befindet, um an diesem Handelsschnittpunkt nach weiteren Informationen zu suchen. Routinemäßig kommt vor dem Andocken ein Inspektor an Bord. Als er Alaska sieht, bricht er zusammen. Die Medoeinheit stellt fest, dass alle seine Werte für Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und alle Glukokrotikolide völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Der Inspektor stirbt. Die Katzenfrau Dao-Lin-H’ay ist plötzlich wieder an Bord, erklärt ihm, dass er der Träger eines Imprint sei und dass es eine Zukunft gäbe, die Alaska unbedingt verhindern müsse. Die Zeitlinien seien äußerst stabile Gebilde, doch mittlerweile würden zu viele versuchen, sie zu verändern. Und der Atorakt habe ihn gefunden.

Alaska muss aus dem Selestorsystzem fliehen. Dao hat in seinem Speichern die Koordinaten einer winzigen arkonidischen Kolonie am Rande von M 13 zurückgelassen, die auf das technische Niveau des 19. Jahrhunderts zurückgefallen ist. Versuche, sein Gesicht mit einer Biomolplastmaske zu verbergen, scheitern. Schließlich stellt ihm die Positronik mit Bordmitteln eine Maske aus kristallinem Bor her, die nicht abgestoßen wird. An der von Dao-Lin-H’ay angegebenen Stelle geht Alaska nieder, mitten in einer Steinwüste, und tagelang geschieht nichts. Dann erwischt ihn ein Treffer aus einer Betäubungswaffe. Als er erwacht, steht Leticron mit einer Gruppe Überschwerer vor ihm.

Leticron verpasst Alaska zunächst den Beinamen Braas’cooi, eine abfällige Bezeichnung des Satron für humanoide Nichtarkoniden. Alaska stört die Bezeichnung nicht. Unter seinem Landeplatz hat sich die ganze Zeit ein geheimer Stützpunkt der Überschweren befunden, die ihn beobachtet haben, bis sie zuschgeschlägen haben. Und dann stellt sich heraus, dass auch Leticron schon Kontakt zu Dao-Lin-H’ay hatte. Er traut ihr überhaupt nicht, doch ohne sie hätte er schon lange die infinite Todesstrafe erlitten. Leticron und Alaska versprechen sich gegenseitig, einander immer die Wahrheit zu sagen. Leticron hat vierzehn geheime Stützpunkte angelegt, in denen Schiffe der Gon-Mekara gebaut werden und Gon-Mekara im Kryoschlaf liegen. Seine Flotte, die mittlerweile 10.000 Schiffe umfasst, nennt Leticron Kumacht-Koor. Er träumt davon, die dekadente Führungsschicht des Imperiums hinwegzufegen. Doch in der aktuellen Zeit befindet sich das Imperium in seiner Blüte, bis die Pläne der Konverterkanone irgendwann wieder verschwinden werden. Also kündigt Leticron einen Zeitsprung über 10.000 Jahre an. Alaska werde in seine Zeit zurückkehren.

Und dann bereitet Leticron einen langen Kryoschlaf vor. Sam Breiskoll hat davor immer gewarnt. Doch Leitcron ist sich sicher, dass es gut gehen wird. Alaska öffnet ein Schott zu einem Raum, zu dem ihm der Zutritt verboten ist. Dort entdeckt er Yagthara Agh’Hay-Boor, die Imperiatrix, im Tiefschlaf. Dornröschen ist nach 100 Jahren wieder aufgewacht. Werden Alaska und Yagthara auch wieder erwachen?