Fall Laurin (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt den Begriff der Perry Rhodan Neo-Serie. Für den Begriff der klassischen Perry Rhodan-Serie, siehe: Fall Laurin.

»Fall Laurin« war die Bezeichnung für einen unmittelbar bevorstehenden militärischen Konflikt zwischen der Terranischen Union und den Kolonien der Solaren Union. Im Rahmen des Projekts Laurin war für diesen Fall vorgesehen, die Erde und den Mond in ein Antitemporales Gezeitenfeld zu hüllen, um den Konflikt zu vermeiden.

Geschichte

Vorgeschichte

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts nahmen die Spannungen zwischen der Terranischen Union und den Kolonien der Solaren Union immer weiter zu. Die Kolonien verlangten weitgehende Autonomie und Selbstbestimmung, und insbesondere die Entlassung ihrer Bürger aus Genom-Verträgen, die den am Variable Genome Projects beteiligten Firmen Rechte am Erbgut der Siedler garantierten, was weitgehende Kontrollansprüche über die gentechnisch veränderten Personen und ihre Nachkommen begründete. Die Siedler betrachteten dies als eine moderne Form der Leibeigenschaft beziehungsweise Sklaverei (siehe Juristische Folgen des Variable Genome Projects und Kontroverse um Menschenrechte). (PR Neo 250)

Gleichzeitig reagierte die politische Führung der TU aus Sicht der Kolonisten nur langsam oder gar nicht auf die Forderungen der Kolonisten. Ein militärischer Konflikt schien vorprogrammiert. Um diesen zu vermeiden, wurde das Projekt Laurin geschaffen und im Geheimen vorbereitet. (PR Neo 250, Kap. 6)

Projekt Laurin

Im Rahmen des Projekts Laurin wurden Vorbereitungen getroffen, um im Falle eines Angriffs von Kolonisten auf das Solsystem die Erde und den Mond in ein Antitemporales Gezeitenfeld (ATG-Feld) zu hüllen, und damit aus der erfahrbaren Wirklichkeit des Einsteinraums zu entfernen. Damit sollte ein militärischer Konflikt vermieden werden. (PR Neo 250)

Das Projekt wurde in größter Geheimhaltung betrieben. Die 96 ATG-Transmitterstationen am Wikipedia-logo.pngLagrangepunkt L4, die das ATG-Feld projizieren sollten, waren als Erweiterung des Situationstransmitters in der Saturnbahn getarnt. Eingeweiht war außer den beteiligten Wissenschaftlern und den Regierungsgremien der Terranischen Union nur ein kleiner Personenkreis, zu dem unter anderem Protektor Reginald Bull und Perry Rhodan gehörten. (PR Neo 250, Kap. 6)

Bereits während der Ereignisse um Iratio Hondro und das Nonagon im Jahr 2090 liefen Vorbereitungen für das Projekt. Als Pelok der Jüngere Prototypen der Gezeitensatelliten im Mondorbit bemerkte, behauptete Reginald Bull, dass diese zu einem System zur Wetterkontrolle gehörten. (PR Neo 245, Kap. 6)

Eintreten des Falls Laurin

Am 16. April 2102 materialisierte eine Flotte aus 874 Schiffen von den Kolonialwelten der Solaren Union auf der Plutobahn und drang damit unberechtigt ins Solsystem ein. Die Flotte bestand fast vollständig aus zivilen Raumschiffen, wie Frachtern, Prospektorenraumern, privaten Jachten, sowie vielen Korvetten und Space-Disks, die nach der Ausmusterung aus der Terranischen Flotte an zivile Eigner verkauft und umgebaut worden waren. (PR Neo 250, Kap. 1–2)

Am Tag zuvor hatte das Komitee für Koloniale Selbstverwaltung einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die sofortige Entlassung der vom Komitee vertretenen Kolonien aus dem Vertrag zur Kooperation und Kontrolle im Rahmen der TU-Verfassung forderte. Die Kolonistenflotte sollte der Forderung Nachdruck verleihen. (PR Neo 250, Kap. 1–4)

Der Sprecher des Komitees, Tatcher a Hainu, kündigte in einer Rede an, dass die Flotte Kurs auf Terra nehmen werde. Sie werde sich bei Angriffen der Terranischen Flotte nicht wehren, aber ihren Weg unbeirrt fortsetzen. Offenbar wollten die Kolonisten damit eine Entscheidung forcieren – entweder, ihren Forderungen würde stattgegeben oder die Terranische Flotte würde zivile Raumschiffe angreifen müssen. Kurz darauf transitierte die Flotte geschlossen zu einem Punkt, der nur zwei Lichtminuten von Terra entfernt war. (PR Neo 250, Kap. 4)

Kurz nach der Ankunft der Kolonistenflotte im Solsystem war der Fall Laurin ausgerufen worden. Perry Rhodan, Administratorin Stella Michelsen und Präsident Shalmon Kirte Dabrifa unternahmen einen letzten Versuch, den Konflikt auf diplomatischem Wege beizulegen. Als der Versuch scheiterte, wurde das ATG-Feld um Erde und Mond aktiviert. (PR Neo 250, Teil I)

Während ein Großteil der Terranischen Flotte einschließlich der CREST II mit Perry Rhodan und Thora da Zoltral zusammen mit Erde und Mond isoliert werden sollte, verblieb die Führungsriege der Terranischen Union auf der TERRANIA im Standarduniversum. Dazu gehörten Administratorin Michelsen und die Koordinatoren, sowie die Mitglieder des Unionsrats. (PR Neo 250, Kap. 9)

Konsequenzen

Die Aktivierung des ATG hatte nicht den gewünschten Effekt: Statt das Raumgebiet um Erde und Mond um eine Wikipedia-logo.pngPlanck-Zeit zu Wikipedia-logo.pngsuperpositionieren, wurden die beiden Himmelskörper räumlich ins Akonsystem versetzt. Zugleich kam es im gesamten Solsystem zu starken hyperphysikalischen Verwerfungen, die die 5-D-Technik außer Kraft setzten. (PR Neo 250, Teil II–III)

Quellen

PR Neo 245, PR Neo 250