Variable Genome Project (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel behandelt einen Begriff aus der Perry Rhodan Neo-Serie.

Das Variable Genome Project (kurz VGP) war ein Programm der Solaren Union, das damit betraut war, das Erbgut der Siedler in den Kolonien der Union zu optimieren. Oft kam dabei Genmanipulation zum Einsatz, um die Siedler an die Umwelt ihrer neuen Heimatwelt anzupassen. (PR Neo 200)

Ziele

Das Variable Genome Project hatte zum einen das Ziel, die genetische Diversität der terranischen Kolonien zu sichern (vgl. Chúncuì de yíchǎn). Zum anderen (und weitaus sichtbarer) wurden im Rahmen des Projekts weitgehende Genmanipulationen an den Siedlern vorgenommen, um sie an die Umwelt ihrer neuen Heimatwelt anzupassen. (PR Neo 200)

Diese Genmanipulationen beeinflussten nicht nur den Wikipedia-logo.pngGenotyp der Wikipedia-logo.pngKeimzellen, sondern auch den Wikipedia-logo.pngPhänotyp der manipulierten Person. Das heißt, ein gebürtiger Terraner konnte im Erwachsenenalter die Genmanipulation durchlaufen und dadurch zu einem Epsaler werden. (PR Neo 201, Kap. 10)

Juristische Folgen und Kontroverse über Menschenrechte

Die Gensequenzen, die im Variable Genome Project verwendet wurden, waren teilweise von privaten Unternehmen entwickelt und patentiert worden, darunter die General Cosmic Company und GeneFX. Diese Firmen erhoben Rechts- und Kontrollansprüche über die Nachkommen der genveränderten Siedler, die mindestens teilweise durch das Vertragskonvolut von 2059 und andere sogenannte Genom-Verträge gedeckt waren. Begründet wurden die Ansprüche zum einen mit dem Urheberrecht, zum anderen mit der Wikipedia-logo.pngGewährleistungspflicht: Um die Sequenzen zu warten und eventuelle Spätfolgen der Genmanipulation zu kompensieren, müssten die VGP-Firmen ständig Zugriff auf die betroffenen Individuen haben. So verlangten sie unter anderem, dass die Nachkommen ständig über Kommunikationsimplantate geortet werden konnten und ihre Heimatkolonie nur mit Erlaubnis der Firma verließen. Kritiker wendeten ein, dass diese Kontrolle die Menschenrechte der betroffenen Personen unzulässig einschränkte, und diese letztendlich zu Firmeneigentum degradiert wurden. (PR Neo 202, Kap. 3, PR Neo 230, Kap. 5, PR Neo 250, Kap. 7)

Eine beträchtliche Zahl von Siedler-Nachkommen entzog sich der Einflussnahme der VGP-Firmen, indem sie die Kommunikationsimplantate entfernten oder deaktivierten und untertauchten. Sie wurden zu Grunnern und lebten in ständiger Angst, entdeckt und in die »Obhut« der VGP-Firmen zurückgeführt zu werden. Dafür kamen so genannte Redirer zum Einsatz, die in vielen Fällen von den örtlichen Polizeikräften unterstützt wurden. (PR Neo 202, Kap. 3)

Beteiligte Firmen und Organisationen

Geschichte

Das Variable Genome Project wurde ursprünglich unter dem Namen New Frontiers entwickelt, um nach der Evakuation bzw. Entführung des Großteils der Menschheit durch die Memeter die genetische Variation in der im Solsystem verbliebenen Bevölkerung zu erhöhen. Gleichzeitig sollte durch eine Verteilung der menschlichen Bevölkerung auf Kolonialwelten die Gefahr der Auslöschung der Menschheit durch eine Katastrophe reduziert werden. Der Unionsrat stimmte erstmals im Jahr 2055 über das Projekt ab. Vor dieser Abstimmung warnte Perry Rhodan die Mitglieder des Rates, dass die Entscheidung, den Patenteignern weitreichende Verfügungsgewalt über die Siedler zu geben, über kurz oder lang zu Problemen führen würde. (PR Neo 164, Kap. 17, PR Neo 250, Kap. 4)

Nach dem Sieg über ANDROS im Jahr 2058 standen bald mehr Ressourcen für das Variable Genome Project zur Verfügung. 2061 wurde das Projekt der neu gegründeten Solaren Union unterstellt. (PR Neo 200)

Im November 2088 existierten acht Kolonien der Solaren Union. Sieben davon (mit Ausnahme von Olymp) wurden von Menschen besiedelt, die im Rahmen des VGP genetisch an ihre Umwelt angepasst wurden. (PR Neo 200)

Quelle

PR Neo 164, PR Neo 200, PR Neo 202, PR Neo 208, PR Neo 230, PR Neo 233, PR Neo 240, PR Neo 250