Der Oxtorner

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 233)
Neo233.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Sagittarius
Titel: Der Oxtorner
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 21. August 2020
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Der Oxtorner Omar Hawk soll im Auftrag von NATHAN die Verhältnisse auf Plophos auskundschaften. Da Iratio Hondro den Planeten abriegeln ließ, soll Hawk durch einen Zeitbrunnen gehen. Doch er erreicht nicht Plophos, sondern gerät nach einer Irrfahrt über mehrere Zeitbrunnen durch eine Zeitpfütze, die NATHAN und SENECA ohne Wissen der Besatzung anlegen ließen, an Bord der CREST II heraus. Dort werden er und der Okrill Watson, der ihn begleitet, in die Besatzung aufgenommen und Rhodan erfärht erstmals von der geheimen Kolonie Oxtorne. Der Versuch, mit der CREST II zum Omnitischen Herzen vorzustoßen, scheitert an einem Sperrriegel der Shafakk.

Handlung

Bei der letzten Überprüfung der Positronik der CREST II unmittelbar vor dem Stapellauf im Februar 2087 tauchen Leibnitz und Monade auf, mit unbekannter Zielsetzung. Ingenieur Harold Malcolm Mackay vermerkt das im Protokoll.

Omar Hawk erhebt für NATHAN auf Imart die Stimmung der Bevölkerung. Die Anpassung an die Umwelt des Planeten Imart hat nicht so funktioniert, wie man es geplant hat, weshalb es widerholt zu embolischen Wellen, Massenausbrüchen von Lungenmembolien, kam. Und weil die Kolonie 309 Lichtjahre von Sol entfernt ist und auch über keinen Sonnentransmitter verfügt, ist auch eine allfällige Unterstützung der Versorgung der Kranken von Terra aus nur sehr schwer möglich. Das alles fördert die Vorbehalte gegen das Heimatsystem. Hawk ist gerade in der HauptstadtNor Tun, als es Sturmwarnung der Stufe zwei gibt. Hawk kommt von Oxtorne, einer geheimen Kolonie, die NATHAN initiiert hat und die der Terranischen Union nicht bekannt ist. Oxtorner verfügen über eine Kompaktkonstitution und sind an eine Schwerkraft von 4,8 Gravo angepasst. Die Anpassung der Siedler an die Umwelt erfolgte nicht im Rahmen des Variable Genome Projects, sondern stützt sich auf das Wissen der Posbis.

Als vor Hawk ein Mann mit einer akuten Embolie zusammenbricht, muss ihn Hawk, wenn er ihn nicht sterben lassen will, so schnell wie möglich in eine Klinik bringen. Dabei zeigt er die Fähigkeiten seiner Kompaktkonstitution und seine Tarnung ist kompromittiert. Vor seinem Abflug meldet Hypatia, die Positronik seines Raumers DEMOKRIT, dass die Sonden etwas entdeckt haben. In einsamen Tal, verborgen unter einer Gewächsdecke, befindet sich ein Zeitbrunnen.

Danach kehrt Hawk ins System Cor Caroli zurück. Oxtorne wirkt vom Weltraum aus als dunkle Welt, weil die Flora fast das gesamte Licht, das die Oberfläche trifft, verarbeitet. Die Verwaltung auf Oxtorne leitet ein MINSTREL. Nach der Landung meldet sich der Interpreter des MINSTRRELS, Abberline bei Hawk. Er hat einen neuen Auftrag. NATHAN ist besorgt wegen Iratio Hondro, der versucht hat, die Planetenmaschine auf Siga zu aktivieren. Da sich auch auf Plophos eine derartige Maschine befindet, ist diese vielleicht funktionsunfähig, oder Hondro arbeitet bereits daran, sie zu aktivieren. Da das Capella-System abgeriegelt ist, kann Hawk nur durch den Zeitbrunnen von Oxtorne nach Plophos gehen. Und da er über eine Kompaktkonstitution verfügt, hat er sogar Chancen, das zu überleben.

Hawk begibt sich zu Fuß vom Raumhafen zum Zeitbrunnen. Auf Oxtorne ist Franklinflora sehr verbreitet, extrem elektrisch aktive Pflanzen. Diese wiederum können der Franklinfauna, zu der auch die Okrills gehören, als Nahrung und Energiequelle dienen. Auf dem Weg zum Zeitbrunnen stößt Hawkn auf einen Okrill, der sich an einem Galvingko aufladen wollte, sich dabei aber offenbar übernommen hat und nun nicht mehr loskommt. Hawk nimmt Anlauf und gibt ihm einen Tritt, danach ist der Okrill frei und zieht seiner Wege. Hawk begibt sich zum Zeitbrunnen, denkt an die Gefahr der temporalen Nekrose, aber dann auch daran, dass Oxotrner genau dafür geschaffen wurden: Wege zu gehen, die andere nicht gehen können.

Hawk kommt nicht auf Plophos heraus, sondern auf einer Welt, die er schließlich als Kahalo identifiziert. Er entdeckt sogar die Leichen der Bestie und von Hak Gekkoor. Seine Hoffnung, mit Gekkoors Schaltschiff vom Planeten wegzukommen, zerschlägt sich, als er sieht, dass Gekkoor die Schotte offen ließ, die Pflanzen eingedrungen sind und alles überwuchert haben. Dann fühlt er sich von einem Tier verfolgt und findet sich ab, dass er wieder durch den Zeitbrunnen gehen muss.

Diesmal kommt Hawk in einer Raumstation heraus. Der Zeitbrunnen befindet sich in einem mit Keramik ausgelegten Gang. Eine Stimme ertönt und gibt ihm Anordnungen: „Pellan gon skronk! Kolls!“. Mit elektrischen Ladungen treibt ihn dann die Künstliche Intelligenz der Raumstation zurück zum Zeitbrunnen. Sie will ihn offenbar loswerden. Als er in den Brunnen steigt, glaubt er kurz, mit etwas zu kollidieren.

Nach seinem dritten Durchgang kommt Hawk im freien All heraus. Hinter ihm ist kein Zeitbrunnen sondern eine riesige schwarze Fläche, deren Begrenzungen er nicht erkennen kann und von der er wegschwebt. Vor sich sieht er ein komplexes Gebilde, an dem er mehrere Zylinder zu erkennen glaubt. Hawk driftet von der Fläche weg, rechnet sich aus, ob er ersticken oder erfrieren wird, dann trifft ihn ein Schlag in den Rücken und er stürzt in die dunkle Fläche zurück.

Nach dem vierten Durchgang findet sich Hawk in einer vollkommen dunklen Umgebung. Mittlerweile fordern die zahlreichen Durchgänge ihren Tribut, er hört in der Ferne Explosionen und fällt in die nächste Bewusstlosigkeit. Als er wieder erwacht, identifiziert er seinen Aufenthaltsort als ein Materiallager. Eine Stimme begrüßt ihn als Mister Hawk. SENECA erklärt, dass sich im Lager eine Zeitpfütze befindet. Er lässt sich von Hawk seinen Weg auf die CREST II schildern. Als er die Sprache der KI der Raumstation wiedergibt, meint SENECA: Erstaunlich. Und noch erstaunlicher war seine dritte Station, er ist bei Jad-Kantraja herausgekommen, dem Omnitischen Herzen. Hinter ihm war kein Zeitbrunnen aber sehr wohl ein Tor: Das Tor in den Gadenhimmel.

Die CREST II ist in der Gegend von Sagittarius A West unterwegs und entgeht nur knapp einem Gammablitz. Man versucht, erste Aufnahmen vom Omnitischen Herz zu machen, aber außer, dass es sich um eine große Raumstation handelt, ist auf den Aufnahmen nichts Spezifisches erkennbar. Kurz darauf explodiert eine Umformerbank. Darnell und Canary analysieren den Schadenshergang, kommen aber zu keinem vernünftigen Ergebnis: Es wirkt, als hätte jemand von außen Strom abgezapft. Tekener denkt über den Verlust seiner Schwester Jessica nach, als er auf eine Gruppe Techniker stößt, die Reparaturen durchführen. Plötzlich kommt es wieder zu einer Explosion. Darnell lässt das gesamte Meilerareal Fünf abriegeln. Man hat auch unbekannte organische Spuren gefunden. Tekener meldet sich und behauptet, er und der Technikertrupp seien überfallen worden. Er spricht von einem Schemen, das ungeheuer schnell gewesen sei. Bei der Suche verhält sich SENECA eigenartig, verweigert die Kooperation oder weicht aus. Thora verweigert Bingdu den Weiterflug zum Omnitischen Herzen, so lange an Bord eine unbekannte Gefahr ist. Sianuk und Bumipol na Ayutthaya stellen fest, dass in der Umgebung die Raumzeit perforiert wirkt, überall Einstein-Rosen-Brücken entstehen und eine solche auch in den Gadenhimmel führen könnte. Dann gelingt es Yuudai Nakamuras Sicherheitsleuten, den Sektor, in dem sich der Saboteur befinden muss, mit HÜ-Schirmen einzugrenzen und diese immer enger zu ziehen. Am Ende ist in der Mitte ein Tier, das Rhodan an den Tupanthi erinnert, den ihn seine Söhne von ihrem Einsatz auf Triton beschrieben haben. Wie das Tier auf die CREST II kam, ist aber vollkommen rätselhaft. Da meldet sich hinter ihnen eine Stimme und sagt, dass er ihn beschütze. Die Stimme gehört Omar Hawk.

Rhodan erfährt von Hawk, dass auf Imart die vierte embolische Welle ausgebrochen ist. Hawk gibt auch erste Informationen über Oxtrone, die dortige geheime Kolonie von NATHAN und die Franklinflora. Das Verhalten von SENECA irritiert. Man geht die Protokolle der CREST II durch und kommt zur Auffassung, dass die Zeitpfütze von Leibnitz und Monade nach den Anweisungen von NATHAN bei deren Besuch am 3. Ferbruar 2087 angelegt wurde. Dann versucht Thora, mit der CREST II nach Jad-Kantraja, dem Omnitischen Herzen, vorzustoßen. Doch eine riesige Flotte der Shafakk blockiert den einzig möglichen Einflugvektor. Der Weg in den Gadenhimmel ist versperrt.

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