Labor der Gaden

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 232)
Neo232.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Sagittarius
Titel: Labor der Gaden
Autor: Lucy Guth / Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 7. August 2020
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Der Verband der Druuwen mit der CREST II verlässt das Contagiat und steuert Carxtröll-Fabb im Compariat an, wo sich ein geheimes Labor der Gaden befindet. Rhodan konnte mit der CRISTOBAL folgen und landet ebenfalls heimlich auf dem Kleinplaneten. Dieser weist eine poröse Struktur auf, die nur durch das Myzel einer Form des durch das Dunkelleben mutierten Halteparasiten zusammengehalten wird. Rhodan löst in seiner Eigenschaft als Zeitträger eine Kettenreaktion aus, die zu einer Freisetzung des im Pilzmyzel gebundenen Dunkellebens und damit zur Auflösung der Struktur des Planeten führt. Auch die Halteparasiten der Besatzung lösen sich. Bingdu, eigentlich der Omnit Horesh jad Aedor, geht an Bord der CREST II. SENECA entwickelt, Naniten, die den Kleinplanten doch noch stabilisieren sollen, dann startet die CREST II, die nicht mehr unter der Kontrolle der Druuwen steht, wieder ins All.

Handlung

Mentro Kosum hat mit der CRISTOBAL, die Perry Rhodan, Gabrielle Montoya, Gucky, Josue Moncadas und Shawn Myers an Bord hat, die Verfolgung der CREST II aufgenommen und versucht, sie nicht zu verlieren. Im Milchstraßenzentrum herrscht eine hohen Dichte an Materie und Hyperfeldern, sodass die Fernwirkungen der Strukturerschütterungen nach einer Transition viel besser anzumessen sind als in den Gebieten, in denen die Menschheit normalerweise Raumfahrt betreibt. Schließlich erreicht die CREST II das System einer blauen Sonne, die aus der Verschmelzung zweier Vorgängersterne entstanden ist, deren Plasmareste nun Orbitalringe um die Sonne bilden. In den Sternenkarten, die sie von Merkosh haben ist die Sonne als Cark eingezeichnet. Im System ist eine eine Ansammlung von fünf kleinen Planeten, die als geschossene Ballung auf derselben Bahn um die Sonne kreisen und auf dieser wiederum einander umkreisen. Nach den Karten haben sie den gemeinsamen Namen Caxtröll. Es gibt im System zahlreiche Asteroiden und Trümmerstücke und auch die fünf kleinen Planeten weisen eine poröse Struktur auf, als seien sie aus solchen Trümmerstücken zusammengesetzt worden. Die CREST II ist auf einem dieser Planeten, Caxtröll-Fabb, gelandet. Kosum gelingt es, die CRISTOBAL unentdeckt in eine durch die poröse Struktur des Planeten natürlich entstandene Höhle zu fliegen.

Aus der Höhle führen Gänge ins Innere des Planeten. Rhodan bildet einen Stoßtrupp, und sie gelangen in eine Kaverne, die mit Pilzen überwuchert ist. Dahinter entdecken sie einen Labortrakt mit Tanks. Myers, der ja eine medizinische Ausbildung hat, erkennt, dass die Lebewesen offenbar mit Hilfe des Halteparasiten gezielt mit Dunkelleben infiziert wurden, das nun bei ihnen in unterschiedlichem Ausmaß fortgeschritten ist. Dann schweben plötzlich zwischen den Tanks mit Dunkelleben infizierte Sporen in der Luft, gelichzeitig nimmt die Stabilität des Höhlensystems ab. Der Trupp flieht in die CRISTOBAL zurück.

Thora ist zu ihrer Verwunderung auch nach der Flucht der CRISTOBAL von den Druuwen nicht als Kommandantin der CREST II entfernt worden. Das, was vom Zellaktivator in ihr geblieben ist, verhindert, dass der Halteparasit über sie Macht gewinnt, doch sie darf das nicht zu erkennen geben. So muss sie sich zurückhalten, als Zakhan Breel den Piloten Hamza Obafemi Azikiwe zusammenschlägt, weil dieser nur lethargisch aus seine Befehle reagiert. Sie kann nur sagen, dass Breel mit seinem Verhalten das Schiff gefährde. Dann meldet Sud von der Krankenstation, dass es Probleme mit Merkosh gibt.

Sud drang mit ihren Händen in den Körper von Merkosh ein, um die dunklen Partikel, die sich seinem Gehirn näherten, zu isolieren. Plötzlich zog Sid ihre Hände zurück. Nun hört sie in sich eine Stimme und befürchtet, sie hätte sich mit etwas infiziert. Inzwischen kommt die Person, die den Druuwen seit dem Abflug von Sukar Masir Befehle gibt, in einem Vitron an Bord. Aus dem Vitron steigt ein Oproner wie Merkosh, aber sein Gehirn ist schwarz. Zarkhan Breel begrüßt ihn als Horesh jad Aedor, dieser ist ein Omnit, schickt Breel weg und will von Thora zum Akolythen geführt werden.

Sud hat inzwischen Probleme mit Tsaar, einem Wächter der Druuwen, der überlegt, ob ihr Intarsium nicht wertvoll sein könnte. Der Omnit erscheint mit Thora und Marshall, geht durch die Schleuse zu Merkosh und ordnet dann an, dass er zu ihnen überstellt werden soll. Zu Thora meint er, die Besatzung würde aufgrund des Halteparasiten nicht leiden, mehr Trost könne er ihnen nicht geben. Die Druuwen treiben die Menschen zuerst in einen Schleusenraum und dann über eine Rampe hinaus. Plötzlich tut sich etwas. Schwarzer Dunst ist in der Luft, die Halteparasiten beginnen sich zu lösen und die Menschen gewinnen die Initiative zurück.

Die Stimme in Suds Kopf meldet sich wieder, sie ist nicht Ausgeburt einer Krankheit oder ein Fremdeinfluss, sondern SENECA, der über das Intarsium mit ihr Kontakt aufnehmen will. Der schwarze Dunst sind Pilzsporen, die mit Dunkelleben infiziert wurden. Das Myzel durchzieht den ganzen Untergrund des Kleinplaneten, und demnächst droht alles einzustürzen. SENECA hat nun eine Art Bioprogramm geschrieben, das sich an den molekularen Gitterstrukturen des Halatiums in Suds Intarsium orientiert und sowohl das Dunkelleben neutralisieren als auch das Pilzmyzel stabilisieren soll. Doch SENECA braucht die Kooperation von Sud. Sie darf sich nicht länger gegen ihn sperren.

Inzwischen strömt auch die Mannschaft der CREST II auf Thoras Befehl in das Raumschiff zurück. Thora steht die ganze Zeit mit ihrem Extrasinn in Kommunikation. Sie muss sich erst an ihn gewöhnen. Längst vergessene Szenen ihrer Kindheit tauchen plötzlich aus den Tiefen der Erinnerung auf. Sud stürzt bei der Flucht zurück in die CREST II in eine Spalte und wird von Tsaar gerettet. Als sie dann auf der Untersuchungsliege in der Medostation liegt, damit SENECA ihr Intarsium analysieren kann, macht Tsaar aber ernst und will das Intarsium herausholen. Da schießt ihn Tekener nieder.

SENECA hat inzwischen mit der Produktion von Naniten begonnen, die er bereits draußen freisetzt. Doch den Startbefehl muss Sud mit ihrem Intarsium geben. Und sie müssen auch den Andockflansch für den Personentunnel lösen, sonst kann die CREST II nicht ohne Schäden starten. Tsaar meint, dass nun sein dessen Leben und sein Besitz auf Tekener übergehen, weil ihn niedergeschossen habe, und schließt sich ihnen an.

Es gelingt ihnen den Personentunnel zu lösen und erste Naniten freizusetzen. Ein Stabilisierungseffekt ist nicht festzustellen. Sud, Tekener und Tsaar versuchen, ins Hauptlabor vorzustoßen, um Merkosh zu holen. Es misslingt, da zu viele Sporen vorhanden sind, die sich vor allem auf Tsaar ablagern und ihn unter sich begraben. Tekener und Sud schleppen Tsaar zur CREST II zurück.

Thora empfängt auf der CREST II einen Hilferuf von Horesh jad Aedor ans Compariat: Er sitzt in der Forschungseinrichtung fest und benötigen dringend Hilfe. Als Sud und Tekener durch eine zusammenbrechende Wand der Höhle hindurch auftauchen, eilen Thora und Drogan Steflov ihnen entgegen. Tekener bringt Tsaar an Bord der CREST II und hat von Suds Abenteuern genug. Thora, Stevlov und Sud aber stoßen in den Laborkomplex vor, von dem aus Horesh jad Aedor funkt. Stevlov meint, dass die plötzliche Aktivität des Dunkellebens von einem äußeren Einfluss ausgelöst worden sein könnte: Dafür kommt vor allem Rhodan in Frage, der ihnen ja gefolgt ist und bei dem man nicht weiß, was seine Eigenschaft als Zeitträger eigentlich bedeutet.

Sie treffen auf Horesh jad Aedeor, der zunächst glaubt, dass sie sich rächen wollen. Aber gehen will er sie dann auch nicht lassen, sei wären für die Forschung zu wichtig. Schließlich muss er erkennen, dass ihm nichts anderes übrig bleibt. Doch der Forderung, ihnen Merkosh zu übergeben, will er auf keinem Fall nachgeben. Dann meldet sich Merkosh und sagt, er wolle mit der CREST II in den Gadenhimmel einfliegen. Und mit den Mitteln des Labors gelingt es Thora dann auch, mit der CRISTOBAL Kontakt aufzunehmen.

In den Labors gibt es unzählige Naniten, auf die Sud die Bioalgorithmen von SENECA überträgt. Merkosh geht ihr kurz zur Hand- Er nutzt seine Fähigkeit, sich zwischen die Quanten der Raum-Zeit zurückziehen zu können, um kurzzeitige mit Sud zu verschmelzen. Danach summt Suds Intarsium, und Merkosh meint, das Kind sei erwacht. Nun sind sie zu dritt: Sue, Sid und als drittes das Intarsium.

Horesh jad Aedor geht an Bord der CREST II. Die CRISTOBAL kann auch wieder andocken. Rhodan trifft auf Horesh. Und dieser gibt zu, dass im Omnir, dem zentralen schwarzen Loch, das seine Zivilisation seit über 40.000 Jahren erforscht, Veränderungen vor sich gehen, die sie sich nicht erklären können. Rhodan erinnert sich, dass diese Veränderungen auch auf der Forschungsstation PUMA gemessen wurden. Und er erkennt, das Horesh jad Aedor Angst hat.

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