Der Plan des Quellmeisters

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 258)
Neo258.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Tiefe
Titel: Der Plan des Quellmeisters
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 6. August 2021
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

...

Handlung

Die SOL nähert sich der Quantenquelle. Perry Rhodan befindet sich in der Zentrale und spürt zunächst Schmerzen in seinem linken Arm, wo ihn seinerzeit das Loower-Kind Pankha-Skrin gebissen hat. Das sollte beim Träger eines von seinem Körper absorbierten Zellaktivators eigentlich nicht möglich sein. Die Schmerzen werden ärger, Rhodan bricht zusammen. Ein Medoroboter versucht ihn zu verarzten und dann ihm den Bauch aufzuschneiden. SENECA hat keinen Zugriff auf den Roboter mehr. Erst Gucky kann den Roboter telekinetisch stoppen.

Als Rhodan wieder zu sich kommt, stellt er fest, dass das Fremdorgan, das die Stationsintelligenz im Gadenhimmel Quellhäuschen genannt hat, wieder da ist. Plötzlich sind in der Zentrale Schwingungen zu verspüren. Die SOL hat unvermittelt gestoppt und hängt im All fest. Der obere Teil der Nordkugel ist wie abgeschnitten und verschwunden, zusammen mit der FAIRY. An der Schnittfläche hat sich eine Membran gebildet, die in allen Farben irisiert.

Mentro Kosum, der über die SERT-Haube mit SENECA verbunden ist, bemerkt, wie SENECA zu immer mehr Automatiken der SOL die Verbindung verliert. Dann greift ihm SENECA in die Steuerung des Raumschiffes, ein eindeutiger Übergriff. Kosum erlebt über die SERT-Haube mit, wie das Schiff im All stoppt und der obere Teil der Nordkugel verschwindet. Dann trifft ihn der Schmerz, wie bei einer Amputation.

Breckcrown Hayes ist in einem Bereich der SOL, in dem er unmittelbar vor sich die Membran entstehen sieht. Ein Techniker hat einen Arm in der Membran und schreit nur noch. Medoroboter versuchen, zu verhindern, dass der Schock ihn tötet. Dann kann er den Arm aus der Membran ziehen, er wirkt völlig verkümmert und ohne Fleisch. Rhodan fühlt sich vom Quantenhäuschen zur Membran gezogen und lässt sich von Gucky zu dem Verletzten teleportieren. Gucky holt dann noch Omar Hawk und Watson. Ein Zungenschlag des Okrill gegen die Membran schlägt auf diesen zurück und führt zu umherfliegenden Trümmern. Energieschüsse scheinen die Membran aufzuladen.

Breckcrown Hayes geht an Bord der BOUDICCA II, um sich außerhalb der SOL einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Es ist erkennbar, dass sich die Membran an einer Grenzschicht befindet, die den Raum, in dem um die Quantenquelle herum die Neuter vorherrschen, gegen die umliegende Realität abgrenzt. Er vergleicht diese Schicht mit der Heliopause, die die Heliosphäre, in der der Sonnenwind das interstellare Medium verdrängt, gegen den interstellaren Raum abgrenzt und nennt sie Realitätspause. Diese Grenzschicht hat den SCALA-Schirm der SOL eingedrückt und bildet in Wechselwirkung mit dem Schirm an der Grenzlinie die Membran. Als sich die BOUDICCA II der Grenzschicht nähert, wird sie von einem Ausläufer derselben erfasst und abgebremst. Sie gerät ins Trudeln, ein Teil verschwindet, wird aber durch den Flugimpuls der BOUDICCA II wieder herausgezogen und ist unbeschädigt. Nun weiß man also, dass auch der Rest der Nordkugel noch gerettet werden kann.

Pankha-Skrin versteckt sich in einem Depot. Der Helk, der ihn zur SOL gebracht hat, ist an der Außenhülle angekoppelt. Dass das Reich der Loower nach außen hin als untergegangen gilt und sie nun aus dem Verborgenen agieren, behagt ihm. Bei ihm sind Romeo und Julia, und er war es, der den Transfer von SENECA auf die SOL initiiert hat. Er benötigt SENECA für einen Vorgang, den er Anáglyfo nennt. Er hat zwei Nistoren dabei, in denen sich Donna Stetson und Sud befinden. Doch Suds Mehrfachpersönlichkeit mit dem Intarsium und Donnas schwierige Persönlichkeitsstruktur mit dem Hang zum Autismus scheinen die Nistoren zu überfordern. Ihr Gewebe beginnt abzusterben. Pankha-Skrin holt die beiden Frauen nacheinander heraus, auch wenn er dazu die Nistoren aufschneiden muss, was deren Tod bedeutet. Als Sud erwacht, überrascht es sie, dass sie sich nicht mehr in der CREST II, sondern der SOL befindet. Dann kommt eine Sonde des Helk durch. Sud spürt ein Ziehen in ihrem Intarsium, Partikel des Stabes von Quiniu Soptor treten aus und bilden einen schwarzen Pfeil.

Perry Rhodan fühlt sich aus einer bestimmten Richtung angezogen. Gucky bringt ihn, Hawk und Watson dorthin. Sie werden Zeuge, wie sich aus positronisch-neuronalen Teilen, die von SENECA und den Subsystemen gebildet wurden, Technoschorf bildet. Bjo Breiskoll taucht auf, angezogen vom Schorf. Auf die Strahlen eines Desintegrators reagiert der Schorf, und als ihn auch noch Watson bearbeitet, setzt ein Auflösungsprozess ein. Ein Wirbel bildet sich, Bjo Breiskoll geht hindurch und Rhodan folgt ihm. Sie kommen bei Pankha-Skrin heraus. Rhodan erkennt Sud, Pankha-Skrin stellt sich als alter Bekannter vor und wundert sich, dass Rhodan ein Quellhäuschen bilden konnte. Der Pfeil kehrt in Suds Intarsium zurück. Dann müssen sie schnell durch den Wirbel, bevor er sich wieder schließt. Sud und Donna werden in die Krankenstation gebracht.

Die Scherkräfte an der Membran bedrohen zunehmend die Struktur der SOL. Pankha-Skrin macht Andeutungen, dass seine Mission im Interesse der Menschen, vor allem aber der Arkoniden und Akonen sei, er aber keine näheren Angaben machen könne, um keine fehlerhaften psychologischen Reaktionen zu verursachen. Dann wird Rhodan zur Krankenstation gerufen. Aus den Teilchen des Stabes von Quiniu Spotor, von denen man weiß, dass sie zwei Atorakte bilden, hat sich, nachdem sie vorher ein Schwarzer Pfeil waren, nun eine Art Peitsche gebildet, die die Menschen und die Einrichtung der Station bedrohen. Gucky soll Sofgart und seinen F'Atkor holen.

Sofgart führt eine Art Tagebuch, das er Acta diurna nennt. Er bemerkt, dass etwas wie ein Vibromesser durch das Schiff fährt. Plötzlich funktionieren die beiden Teile seines Binokulars in den Augenhöhlen unterschiedlich und er muss sie austauschen. Die drei Atorakte in seinem F’Atkor leuchten und bilden ein Muster. Das ist bisher noch nie geschehen. Als er die Systeme seiner Umgebung prüft, bemerkt er in ihnen wieder einen Schatten. Aus dem Komnetz entnimmt er, dass die Kalotte der Nordkugel verschwunden ist. Immer mehr Lethargie macht sich in ihm breit. Dann nähert sich etwas. Er nimmt eine Präsenz wahr, in der Wand entsteht ein Loch. Die Atorakte tanzen, in seinem Kopf entsteht der Begriff »Kaskade«. Die Membran scheint nach ihm zu greifen. Plötzlich taucht Gucky auf, ergreift seine Hand und nimmt ihn mit.

Kaum taucht Sofgart vor der Krankenstation auf, zeigt sich eine Sogwirkung zwischen Intarsium und F’Atkor. Sofgart begibt sich trotz der Gefahr durch die Atorakt-Peitsche in den Raum, in dem Sud liegt. Die Peitsche bildet sich zu zwei Atorakten zurück, die der F‘Atkor aufnimmt. Dann geht von ihm ein Netz aus, hinaus in die SOL. Der Quellmeister erklärt Rhodan, dass es so weit sei. Er soll nun die SOL retten. »Jetzt!« Irgendetwas drückt die SOL aus der Realitätspause zurück. Der Rest des Raumschiffes wird sichtbar. Rhodan und dann Deccon geben den Befehl, sofort aus der Gefahrenzone abzufliegen.

Kosum kommt auf die Brücke zurück und berichtet Rhodan, wie sich eine Amputation anfühlt. Sud hat im Depot von Pankha-Skrin erlebt, wie sich, ihre Kräfte umgedreht haben, als sie Donna helfen wollte und sie Donna verletzt hat. Sie versucht Donna ihre Gewissensbisse zu erklären. Als sie dann im Habitat einer verwelkenden Blume Energie geben will, verdorrt diese und Sud beginnt zu befürchten, dass sich ihre Kräfte endgültig verkehrt haben. Sofgart denkt über die mentale Verbindung nach, die er nach der Vereinigung der Atorakte kurzzeitig mit dem Quellmeister hatte. Nachdem die Schäden auf der SOL behoben wurden und sie wieder so weit intakt ist, wie sie ohne Werftaufenthalt sein kann, gibt Deccon den Startbefehl. Pankha-Skrin verabschiedet sich von Rhodan und Thora und erklärt, dass er sich zur Tiefenmeditation auf den Helk zurückziehen muss. Die Bordpolizei meldet, dass der Loower plötzlich verschwunden ist. Die SOL fliegt die Quantenquelle neuerlich an und plötzlich legt sich um sie ein Netz.