Gestrandet in der Zeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 260)
Neo260.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Arkons dunkle Zeit
Titel: Gestrandet in der Zeit
Autor: Lucy Guth
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 3. September 2021
Handlungszeitraum: 8000 v. Chr. (Bordzeit der SOL: 2102)
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

...

Handlung

Die Transition aus der Mitte der Maahks hat die SOL in der Materiebrücke von Cygnus X-1 materialisieren lassen, die den Blauweißen Riesen mit dem schwarzen Loch des Röntgendoppelsternsystems verbindet. Mentro Kosum muss die gesamte vorhandene Energie und auch seine ganze Kunst aufbieten, die SOL aus dem Materiestrom herauszubekommen. Erschwerend wirkt sich das Madrigal aus, ein Vibrieren des gesamten Schiffes, das akustisch als Stimmen, haptisch als Elektrizität wahrgenommen wird. Atlan und Mirona stellen fest, dass ihre Aktivatoren in der Vergangenheit, in der die Lücke zum Creaversum noch nicht geschlossen ist, wieder anstandslos funktionieren.

Bei einem Erkundungsflug kann die BOUDICCA II, deren Mannschaft vorher bei einem Unfall im Hangar der SOL knapp mit dem Leben davongekommen ist, mit einem gewagten Manöver die EXPLORER A aus einem plötzlich austretenden Jet herausholen. Gegen Thoras und Atlans Einwände wird beschlossen, in Richtung des Solsystems zu fliegen. Thora meint, dass die Gefahr, dass sie bei diesem Flug zwischen die Fronten geraten, sehr hoch ist, Atlan denkt über eine Zeitschleife nach, in der er seinem jüngeren Ich seinen Zellaktivator übergibt.

Atlan erinnert sich an seinen Weg ins Exil im Larsaf-System, wohin er befohlen worden war, nachdem sein Sieg über die Maahks im Teemenasystem in den Augen vieler zu hohe Verluste gekostet hatte. Als sie 1420 Lichtjahre von ihrem Ziel entfernt auf Maahks trafen, lockte er sie in den Nebel Westerhout 40 in eine Falle. Nach diesem Erinnerungsschub ist sich Atlan sicher, dass ihr Ziel nicht auf der Erde , sondern im Arkon-System liegt. Doch weil sich die übrige Führung weiter für die Erde ausspricht, schlägt Atlan zumindest einen Umweg über Westerhout 40 vor, um größere Auseinandersetzungen auf der direkten Route zu umgehen. Doch gerade dort stoßen sie dann auf Maahks, die einen Geleitzug der Arkoniden überfallen. An sich will man sich auf der SOL heraushalten, um die Zeitlinie nicht zu verletzen, doch als zur Erkundung ausgeschleuste Beiboote ins Feuer der Maahks geraten, muss die SOL eingreifen. Rhodan ordnet an, dass das gleich richtig gemacht werden soll, also die Arkoniden herausgehauen werden sollen. Schon während des Kampfes nimmt das Madrigal, das einen Teil der Technik lahmgelegt hatte, merklich ab. Geoffry Abel Waringer meint, das Madrigal sei eine Nebenwirkung des Zeitsprunges gewesen. Die Abnahme deutet darauf hin, dass sich die SOL durch das Eingreifen in des Gefecht stärker in dieser Zeitlinie verankert hat.

Als der arkonidische Verband Raum zu einer Nottransition hat, springt die SOL voraus und gibt die Koordinaten des Zieles an die Arkoniden durch. Atlan denkt, dass das ein Fehler war. Doch es ist zu spät. Am Zielort, einem unscheinbaren Materienebel, schließen die Arkoniden die SOL plötzlich ein und beginnen sie zu beschießen. Es ist nur ein Warnfeuer. Atlan erklärt Rhodan, dass sie sich, auch wenn sie den Arkoniden geholfen haben, durch ihr unerklärliches Verhalten extrem verdächtig gemacht haben. Nun muss der arkonidische Kommandant feststellen, was hinter dieser geheimnisvollen Einheit steckt. Atlan will ein Täuschungsmanöver probieren und übernimmt den Kommandosessel von Chart Deccon, sehr zu dessen Missvergnügen,. Vom Schlachtkreuzer TAIGOR, der den gegnerischen Verband anführt, meldet sich Kolak da Hozarius. Atlan lässt seine Kennnummer als Kristallprinz senden.

Doch damit ist die Sache nicht bereinigt. Da Hozarius will wissen, was der Kristallprinz hier in diesem fremden Raumschiff zu suchen hat, wenn er eigentlich im Larsaf System sein sollte, und ob er nicht vielleicht von Fremden als Geisel genommen wurde. Atlan spricht von einem Geheimprojekt, das die Kriegswende bringen soll. Doch die Aufschrift SOL in für die Arkoniden fremdartigen Buchstaben auf der Außenhülle des Schiffes lässt sich schwer erklären. Um sicherzugehen, dass er keinem Trick der Methans aufsitzt, will da Hozarius einen Inspektionstrupp an Bord schicken. Diesem Verlangen kann sich Atlan nicht entziehen.

Atlan lässt schnellstmöglich arkonidische Uniformen für jenen Teil der Besatzung anfertigen, den das Inspektionskommando zu Gesicht bekommen soll. Die Beschriftungen an den Türen und in den Gängen werden blitzschnell in arkonidische ausgetauscht. Thora und Sofgart sind außer Atlan die einzigen Arkoniden an Bord, sollen also als Angehörige des Schiffskommandos auftreten. Thora empfängt das Inspektionskommando im Hangar. Das Inspektionskommando wird von Kernon da Naragg geleitet, dem ersten Offizier der TAIGOR. Mit ihm kommen Drokhaus da Tilquam, Kommandant der KAI’MOA, Jindu da Phathane, Kommandant der ZHY’ARK und Yantos da Emthon, Kommandant der TU’ZHYM an Bord. Schon an der ersten Handwaffe erkennt Naragg, dass das keinesfalls ein Luccot sein kann. Thora lässt ihm die Waffe vorführen und gibt sie ihm in die Hand. Mit solchen neuen Waffen lässt sich der Krieg vielleicht noch wenden. Thora führt die vier Inspekteure durchs Schiff. Besonders da Phathane ist misstrauisch. Er versucht durch unangenehme Fragen einen Bluff aufzudecken und sich auf diese Art zu bewähren. Doch Atlan hat das alles vorhergesehen. Als da Phathane die Energieerzeugung des Schiffes sehen will, lässt Atlan eine verdächtige Situation entstehen, und da Phathane begibt sich in einen Gefahrenbereich, aus dem ihn nur Omar Hawk retten kann. Nach dem Beinahe-Unfall ist das ganze Inspektionsteam handzahm und hält sich sehr zurück. Doch der angestrebte Erfolg, sich vom arkonidischen Verband lösen zu können, stellt sich nicht ein. Atlan hatte als Ziel seines Schiffes Arkon angegeben, im Wissen, dass der Verband von da Hozarius mit Aufbaumaterial für die Debtrelkolonie in die Gegenrichtung unterwegs war. Doch nun fühlt sich da Hozarius verpflichtet, die SOL, die für die Akroniden SHE (Sonne) benannt wurde, nach Arkon zu eskortieren.

Der Quellmeister erklärt Donna Stetson im Herzen von SENECA, dass er nun gehen muss, aber zuvor noch Sofgart sprechen muss. Sofgart kommt. Dann manifestiert sich auch noch NATHAN, der zumindest einen Ableger in Größe eines MINSTRELs auf die SOL mitgeschickt hat. Als Pankha-Skrin Sofgart auffordert, den F’Atkor, in dem sich nun bereits fünf Atorakte befinden, zu zeigen, entsteht in diesem eine leuchtende Linie, die von Westhout 40 über das Gondolar-System mit der Kolonie Thersunt, 247 Lichtjahre von Hela Ariela entfernt, sowie über Hela Ariela und Kira Ariela direkt nach Arkon selbst weist.

Damit steht Arkon als neues Flugziel fest, und die Eskorte von da Hozarius ist plötzlich nicht mehr so unerwünscht. Nur da Phathane, der den Beinahe-Unfall verursacht hat, soll mit einigen Schiffen die Frachter nach Debtrel weiter eskortieren. Für die SOL und den Rest des Verbandes aber ist das Gondolar-System der erste Zwischenstopp. In diesem hat vor kurzem ein Überfall der Maahks stattgefunden. Am Rande des Systems befindet sich noch ein Trümmerfeld zerstörter Raumschiffe. Die Strukturerschütterung der ankommenden Flotte aktiviert offenbar mehrere in diesem Trümmerfeld verborgene Waffensysteme, die das Feuer auf den Verband aufnehmen. Dann misst man an, dass sich ein Sender aktiviert, der offenbar die Maahks herbeirufen soll. Die BOUDICCA II fliegt los, um dem Ausgangsort des Spruches aufzuspüren, der durch zahlreiche Spiegelfelder abgelenkt wird. Sie kann den Sender orten, doch die SOL muss nun sofort ihre Waffen aktivieren, um den Sender abzuschießen, bevor er wieder die Stellung wechseln kann. Für den entscheidende Schuss müssen an der Front der SOL alle 72 Waffenmodule gleichzeitig ausgelöst werden, wodurch im Frontschirm Lücken geschaltet werden müssen. Ausgerechnet in diesem heiklen Moment aktiviert sich vor ihnen ein Waffensystem der Maahks. Der kleine Kreuzer TU’ZHYM steuert in den Waffenstrahl, kann ihn mit seinen Schutzschirmen kurz aufhalten und wird dann vernichtet. Es war der Kreuzer von Yantos da Emthon.

Dann geht der Flug nach Arkon weiter.