Wächter des Kollektivs

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRN357)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Paragon | 

 | Pulsar

353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361
Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 357)
Neo357.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Imprint
Titel: Wächter des Kollektivs
Autor: Marlene von Hagen / Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 23. Mai 2025
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Mit den von den Hamamesch übergebenen Positionsdaten erreicht die MAGELLAN im chaotischen Zentrumsbereich von M 33, das über kein zentrales Schwarzes Loch verfügt, die Gigantsonne Charif mit der 200-fachen Sonnenmasse von Sol. Der dritte Planet Nansar verfügt über ein extremes Magnetfeld, nur dadurch konnte die Sonnenstrahlung von Charif derart gefiltert werden, dass Leben auf der Oberfläche möglich wurde. Beim Anflug auf das Vastara, das ist das Habitat der Nakken auf Nansar, muss Rhodan eine Notlandung machen und sie müssen sich die letzte Strecke durch den Dschungel kämpfen. Dabei begegnen sie dem jungen Nakken Shymlith, der ein Enshar ist, der die Verbindung zum Gedankenkollektiv der Nakken auf Dauer nicht erträgt und daher aus dem Vastara geflüchtet ist. Im Vastara erfahren sie dann, dass die Nakken ihre Heimat verlassen mussten und sich auf Nansar niedergelassen haben, weil die Hyperstrahlung von Carif für sie zunächst ideale Lebensbedingungen bedeutet hat. Weiters erfahren sie, dass Nakken und Hamamesch einander für die Fortpflanzung benötigen, zwei Nakken benötigen als Dritten einen Hamamesch, und aus den Eiern schlüpfen etwa gleich vieler Nakken und Hamamesch. Das Ziel der Nakken ist die Vereinigung im Evolytherax, einem gemeinsamen Trägerkörper für das Kollektiv, in dem sie einen Denkozean bilden können, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Augenblick vereint sind. Doch durch die erhöhte und weiter ansteigende Hypergranulation in M 33 ist das auf Nansar nun unmöglich geworden, weshalb haben sie nach einer neuen Heimat gesucht haben. In der Lokalen Blase, wo sich der Hyperraum am schnellsten normlaisiert, sind sie fündig geworden. Und sie wollten sicherstellen, dass ihre Bitte um Ansiedlung keinesfalls abgelehnt wird, deshalb haben sie die Kontore mit den Waren vorausgeschickt. Und als zusätzliche Absicherung haben sie die Waren mit Oxypamid versetzt, einem Neuropeptid, das positive Gefühle erzeugen soll. Für dessen Herstellung benötigt man Endemid, ein Sekret, das nur aus den Drüsen der Nakken gewonnen werden kann. Seit dem Ausfall des Sonnentransmitters Xyris-Exon ist die Versorgung der Milchstraße mit Endemid aber abgerissen, und die dort isolierten Hamamesch für die Versorgung mit Endemid auf die vergleichsweise geringe Anzahl von Nakken, die sie am Anfang mitgenommen haben, angewiesen. Und die Nakken haben nicht damit gerechnet, dass das Oxypamid süchtig macht, und eine Absenkung des Oxypamidspiegels, den Eric Leyden wegen seiner höherdimensionalen Komponenten als Imprint beschrieben hat, schnell lustlos macht, zu Depressionen und letztlich zum Tod führt. Die Nakken haben kein Gegenmittel und auch keinen Ersatzstoff, übergeben aber alle Daten, die sie haben, an die MAGELLAN. Diese macht sich auf den Weg zurück zur Milchstraße, und nimmt Shymlith, der sich als Enshar fernab des Kollektivs wohler fühlt, an Bord. ...

Handlung

Die Galaxis M 33 verfügt über kein zentrales Schwarzes Loch, das ist seit Anfang des 21. Jahrhunderts bekannt. Doch das Zentrum der Galaxis ist ein Hochofen aus Licht, Staub und Resten explodierter Sterne. Zugleich entzünden sich hier auch immer wieder neue Sonnen. Die MAGELLAN legt bei zwei Magnetaren einen letzten Orientierungsstopp ein. Dann transitiert man nach Charif, einen blauen Überriesen vom Typ O2, mit zweihundertfacher Sonnenmasse, der das gesamte Wasserstoffgas seiner Umgebung ionisiert. Es könnte sein, dass aus der Gigantsonne einmal ein zentrales schwarzes Loch für die Galaxis entsteht. Und weil die Lebensdauer einer solchen Sonne zu kurz ist, um auf einem Planteten die Entwicklung von Leben zuzulassen, befürchtet man zunächst, dass ihnen die Nakken falsche Koordinaten gegeben haben. Dann entdeckt man auf dem dritten Planeten Vegetation, und aus der Ortung ergibt sich, dass der Planet lange von Gas- und Staubmassen umgeben gewesen sein muss, damit er sich entwickeln konnte. Außerdem wir der Planet Nansar von einem ungewöhnlich starken Magnetfeld und einer dichten Wolkenhülle umgeben, die reich an schweren Elementen und Wasserstoff sind. Die Hamamesch haben der MAGELLAN zum Abschied einen Speicherkristall mit Anflugkorridoren, Postions- und Vektordaten übergeben, doch die sind in dieser höllischen Umgebung nicht vollkommen akkurat. Perry, Thora, Atlan und Gucky wollen sich auf den Weg zu den Nakken machen.

Der junge Nakk Shymlith wird von seinem Mentor, dem Erhabenen Denker Zevithar darauf aufmerksam gemacht, dass sein diesjähriger Test bevorstehe. Nakken nehmen lebende Wesen nicht als feste Gestalt wahr, sondern als Geflecht von Energien, Emotionen, Gedanken und Rhytmen. Shymlith ist dieses Sammelsurium von Reizen zu viel, er benutzt noch immer heimlich einen Griedenregulator, der die Reize filtert. Grieden sind die Wahrnehmungsorgane der Nakken, die Fühlern ähnlich sind, Griedenregulatoren benötigen normalerweise aber nur Schlüpflinge. Shymlith kennt seine Eltern nicht. Nacken sind normalerweise alle männlich, nur zum Nak'haram, der Vereinigung zur Fortpflanzung, zu der zwei Nakken und ein Hamamesch benötigt werden, wird einer der beiden Nakken durch das Bakterium Nikubus feminisiert, das der Hamamesch einführt. Welcher der beiden Nakken feminisiert wird, kann nicht kontrolliert werden. Bei der Geburt, dem Nakk'thar, schlüpfen ungefähr gleich viele Nakken und Hamamesch.

Shymlith hat im Jahr davor den Test nur bestanden, weil er geschummelt und sich an den Gedanken seines besten Freundes Orrivex orientiert hat. Doch heuer will er sich ohne Hilfe beweisen. In seiner Ruheschale, die mit Nährschleim gefüllt ist, begibt er sich durch die Röhren und Gänge des Vastara, der gigantischen Habitatskuppel der Nakken auf Nansar, zum Becken der Erkenntnis, in dem bereits hunderte junger Nakken anwesend sind. Dann beginnt Vionkrya, der leitende Mentor der Schule, Fragen zu stellen, nach dem Axiom der Existenz - warum etwas ist und nicht nichts - dem Axiom des Bewusstseins etc. Auf diese Fragen wurden sie nicht vorbereitet, Shymlith beantwortete sie nach seinen Vorstellungen und hat das Gefühl, dass er sie besser beantwortet als die anderen. Nach dem Test eröffnet ihm Zevithar, dass er katastrophal versagt hat: Er hat bei seinen Antworten nicht auf die anderen Nakken geachtet, und fühlt sich dem Kollektiv nicht verpflichtet. Die Nakken streben das Nak'xara an, die mentale Vereinigung, die in einigen 1000 Jahren gelingen wird, bis dahin wird auch ein Trägerkörper, ein Evolytherax, herangewachsen sein. Bei dieser Vereinigung kann ein Enshar, das ist ein Nakk, der keine Verbindung zu den anderen findet, einen Rückschlag bedeuten, einmal hat ein brillanter Enshar ihre Entwicklung um mehrere 100 Jahre zurückgeworfen. Shymlith benötigt eine Reinigung, die in einer Kammer mit extremer Hyperstrahlung stattfinden soll. Diese Aussicht entsetzt Shymlith, der schon einen Nakk nach einer derartigen Behandlung gesehen hat, der nur noch ein Schatten seines früheren Selbst war. Zevitahr erklärt, dass Orrivex Shymlith zur Reinigung bringen soll.

Rhodan steuert eine Space-Disk zum Planeten Nansar, sie durchbrechen die kilometerdicke Wolkenhülle, darunter herrscht ein Zwielicht und die Atmosphäre ist von Sauerstoff übersättigt. Die Landmassen scheinen zu glühen, zwischen zackigen Kristallformationen zucken Blitze, dazwischen befinden riesige Dschungelflächen. Thora ortet vor der Disk ein Abbrechen des Strahlungsteppichs, der circa 30 Kilometer südwestlich abrupt endet, dann ertönt plötzlich ein Alarm. Ein riesiger Baum hat die Space-Disk gepackt und zieht sie zur Oberfläche hinunter. Die Steuerung versagt und die Disk stürzt ab.

Danach müssen sich die Gefährten durch den Dschungel durchschlagen, sie müssen Wesen der verschiedensten Art abwehren, zB. einmal eine Gruppe riesiger Spinnen, Gucky muss seine Paragaben immer wieder einsetzen, vor allem die Telekinese, bis er zusammenbricht. Der Gehirnscan zeigt totale neuronale Überlastung. Während sie sich noch um ihn kümmern, bemerkt Rhodan, dass sich etwas tut. Und dann hebt sich der ganze Untergrund. Ein Wesen, das die Größe einer gesamten Lichtung hat, und entsprechend viel Energie aus Nahrung benötigt, erhebt sich. Erst als sie in die Höhe steigen und der Pflanzenwald ihnen nicht mehr nachkommt, sind sie gerettet. Etwas entfernt setzen sie auf. Vor ihnen liegt eine Schneise, die die Tiere getrampelt haben, die in Stampede vor dem Monster geflohen sind.

Die Ruheschale von Shymlith ist beschädigt, offenbar vom letzten Arbeitseinsatz in den Gypsfeldern. Ohne ihre Schalen können sich Nakken kaum fortbewegen. Orrivex geht mit ihm zur Reparatur, und dann will sich Shymlith mit einem anderen Enshar, der sich in den Gypsfeldern versteckt, treffen. Orrivex, der sein Freund ist, verhindert das nicht, und in den Feldern treffen sie tatsächlich den Nakk Licorne. Der muss zusehen, wie er selbst durchkommt, und meint, dass Shymlith, wenn er sich der Reinigung entziehen will, sich einige Jahre außerhalb des Habitats wird verstecken müssen, bis er vergessen ist, so wie Liconre es gemacht aht. Er nennt Shalmith sogar den Code, wie er die Schirme in den Luftröhren nach draussen deaktivieren kann, und den Standort einer Höhle. Als sie zum ersten Mal auf Wachen der Hamamesch stoßen, redet sich Shymlith noch heraus, doch als sie ein Wächter unmittelbar vor der Röhre, durch die Shymlith hinauswill, mit einem Paralysator bedroht, bleibt ihm nur, seine und die Ruheschale von Orrivex zu aktivieren, den Code zu senden und schnellstmöglich durch die Röhre ins Freie zu schweben. Orrivex musste er mitnehmen, damit er nicht befragt wird und ihn verrät. Draußen sucht er die Stelle auf, die ihm Licorne beschrieben hat, fängt das Signal mit kurzer Reichweite auf, und findet die Höhle. Das Vorfeld des Habitats ist unter einer Art Dach, auch hier wächst vor allem Gyps. Und als sie sehen, dass Erntemaschinen ins Freie kommen, erscheint das als Chance, dass Orrivex mit ihnen ins Innere hineingelangen kann. Bevor Orrivex die Maschinen erreicht, rast eine Stampede von Tieren aus dem Wald, Shymlith will dem Freund zu Hilfe kommen, wird aber von den Tieren mitgerissen, und findet sich im Dschungel wieder.

Der Rückweg zur Lichtung ist nicht einfach, Shylmiths linker Fühler ist verletzt, die Ruheschale wieder beschädigt, und es gibt Zwischenfaälle im Dschungel. Dann erreicht er wieder die Höhle, doch die Energie seiner Ruhewanne ist erschöpft, und weil der Speicher völlig entladen ist, lässt er sich auch nicht wieder aufladen. Es gibt eine alte Schale in der Höhle, Shymlith kelttert hinüber, obwohl Nakken das normalerweise nur mit Hilfe von Hamamesch können, und schaltet die Wanne ein, Dann kann er an der Anzeige der alten Wanne beobachten, wie sich die Energie, die noch zu einem Drittel vorahden war, plötzlich entleert. Zurück kann er nicht merh, nur mehr in der Art der Nakken gedanklich um Hilfe rufen.

Die Gefährten erreichen ein Feld aus Gyps, das das Haibtat umgibt, dann nimmt Gucky etwas wahr und sie finden Shymlith. Sie können seine Wanne mit Wasser und in der Höhle gelagerten Vitaminen füllen und ihn so notdürftig am Leben erhalten. Doch sie müssen ihn unbedingt ins Vastara bringen, denn alleine können sie ihn nicht stabilisieren. Als sie sich der Kuppel des Habitats auf 50 Meter angenähert haben, verschwindet ein Segment und sie stehen drei Nakken gegenüber.

Zevithar bereitet sich gerade auf ein Nak'haram vor, spricht mit Kandidaten für die Paarung, von denen es einige gibt, weil er ein erhabener Wächter ist. Er hofft, dass die Feminisierung nicht ihn trifft, was er schon merhmals erlebt hat. Die Infektion mit dem Bakterium und die Eiablage haben ihn immer lange Zeit geschwächt, doch es lässt sich nicht steuern, auch mit denselben Paarungspartnern hat es immer unterschiedliche Rollenverteilungen gegeben. Plötzlich kommt sein Hamamesch-Diener Tylomyn mit der Nachricht, dass etwas Unglaubliches passiert ist. Zevithar, der schon 63 Ensahri „geholfen“ hat, bricht sofort zur Grenze des Vastara auf, steht dann Rhodans Gruppe gegenüber und stellt als erstes seine Begleiter Antomar und Rigon vor. Ein Übersetzungsgerät wandelt Zevithars Gedankenimpulse in Sprache um, er erklärt, dass sie Rhodans Gruppe erwartet haben, und Antomar soll sie durch das Vastara führen. Rigon soll sich inzwischen um Shymlith kümmern. Rhodan behauptet, dass er in seiner Kultur für Shymlith verantwortlich ist, weil sie ihn gefunden haben, Zevithar meint, es gehe nur um die medizinische Versorgung. Tatsächlich wir Shymlith versorgt, bekommt Nährschleim, und ist ohne Schmerzen und gesättigt, als Zevithar bei ihm erscheint. Orrivex konnte gerettet werden, seine Ruhschale konnte gerade noch an einer Erntemaschine andocken. Er hat Zevithar die mit Shymlith abgesprochene Geschichte erzählt, dass sich Shymlith davongemacht hätte und Orrivex dann auf eigene Faust versucht hätte, ihn wieder zu finden, weil er Zevithar nicht melden hätte wollen, dass Shymlith verschwunden wäre. Shymlith bestätigt die Geschichte, Zevithar glaubt sie aber nicht und hat auch Orrivex nicht geglaubt, der seine Strafe schon bekommen hat: Er musste Die Stille des Geistes ertragen, eine Isolation unter vollkommenen Ausschluss von der Verbindung mit dem Kollektiv. Doch nun, nachdem er erlebt hat, wie wichtig die anderen für ihn sind, wird er ein wertvolles Mitglied des Kollektivs werden. Mit Shymlith hat Zevithar etwas anderes vor: Sein Diener Tylomyn hat einen Apparat zur Injektion von hochdosiertem Endemid geholt. Das Kollektiv darf von diesem Vorgang nichts erfahren, denn der Nakk Tyllora wurde bei einer solchen Behandlung getötet. Und als ihm Tylomyn die Injektion verabreicht, ist Shymlith derart überrascht, dass er sich nicht wehrt. Plötzlich hat Shmylith Verbindung zu Orrivex, der dahinsiecht und fürchtet, die Verbindung zum Kollektiv neuerlich zu verlieren, dann zum Kollektiv, registriert seine Eltern, seine Brüder, die mit ihm geschlüpft sind, und hat dann Verbindung zu den Klängen und Schwingungen aus dem All. Und er kämpft gegen das Endemit in seinem Körper an. entwickelt plötzlich Resistenz und kann sich den Reizen entziehen. Zevithar erkennt, dass das kein gewöhnlicher Enshar ist, kann aber nicht weitermachen, weil Perry Rhodan Shymlith sprechen will.

Inzwischen erklärt Antomar Perry und den anderen, dass die Nakken das Evolytherax anstreben, die Verbindung aller, in dem keiner alleine ist, und sie einen Nak'mutmas bilden, einen Denkozean, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Augenblick vereint sind. Antomar versucht, Perry eine Ahnung zu geben, wa das bedeutetun und Perry spürt plötzlich die Gegenwart des Kollektivs. Antomar erklärt, er werde gesehen, und Perry fühlt sich zu Hause.
Shymlith will zuerst Orrivex sehen und kann ihn aufrichten, dann trifft er auf die Terraner und nimmt auf die Wahrnehmungsart der Nakken bei drei von ihnen im Körper Energieprismen wahr, nur bei Gucky fehlen sie. Dafür kann er mit Gucky, der Telepath ist, direkt Kontakt aufnehmen, ohne das Übersetzungsgerät. Gucky überlegt, dass die Prismen die in den Körper absorbierten Zellaktivatoren sind, die Gedanken, die bei Atlan und der Frau auftauchen und nicht von ihnen gedacht werden, der Logiksektor ist, und die Dreierkette von Prismen in Perry auf seine Eigenschaft als Zeitträger zurückgeht.

Inzwischen erklärt Zevithar, dass ihrer Vorfahren vor langer Zeit ihre Heimat verlassen mussten und im Charifsystem den idealen Ort für eine Neubesiedlung fanden: Unbewohnt und mit einer außergewöhnlichen Hyperstrahlung. Doch mittlerweile ist hier alles Leben durch die ansteigende Hypergranulation bedroht, und der Evolytherax unmöglich geworden. Also haben sie sich auf die Suche nach einem Ort gemacht, an dem sie überleben konnten, und wurden in der Lokalen Blase, in der sich der Hyperraum am Schnellsten normalisiert, fündig. Und sie fassten einen Plan, wie sie sicherstellen konnten, dass ihre Bitte um Ansiedlung in der Lokalen Blase gewährt wird: Sie wollten sich mit ihren Warenlieferungen unentbehrlich machen.

Dann erklärt Shymlith im direkten Kontakt mit Gucky als Übersetzer seiner telepathischen Botschaften, was Zevithar noch nicht erklären wollte: Die Waren, die sie geliefert haben, waren mit dem Neuropeptid Oxypamin versetzt, das gute Stimmung vermitteln sollte. Für die Herstellung von Oxypamin benötigt man Endemid, das nur aus den serösen Drüsen der Nakken gewonnen werden kann. Durch die große Zahl an Nakken auf Nansar hätte es niemals Lieferschwierigkeiten geben dürfen, doch nun ist durch den Ausfall des Sonnentransmitters Xyris-Exon und dem Verschwinden der Kontore CHRONA und PHARIS, die große Mengen Endemit an Bord hatten, die Versorgung im Wesentlichen abgerissen, auch wenn die Nakken in der Milchstraße so viel Endemid liefern, wie sie können. Und man hat nicht bedacht, dass das Oxypamin süchtig macht, die letzten Berichte der Hamamesch aus der Milchstraße legen nahe, dass eine Absenkung des Oxypaminspiegels, den Eric Leyden wegen seiner höherdimensionalen Komponenten als Imprint beschrieben hat, schnell lustlos macht, zu Depressionen und letztlich zum Tod führt.

Die Nakken wollen alle Daten über das Oxypamin und Endemid übergeben, doch ein Gegenmittel oder eine Ersatzsubstanz haben sie auch nicht. Und Shymlith, der als Enshar keine Verbindung zum Kellektiv braucht, will an Bord der MAGELLAN gehen, und verabschiedet sich von seinem Schlupfbruder Orrivex. Sie werden Freunde bleiben, egal was passiert. Dann macht sich die MAGELLAN mit den übergebenen Daten auf den Rückflug nach Terra und ins Solsystem. ...