Ort der Zerbrochenen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 361)
Neo361.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Pulsar
Titel: Ort der Zerbrochenen
Autor: Ruben Wickenhäuser
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 18. Juli 2025
Handlungszeitraum: 2462
Handlungsort: Xeitrass
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan, Thora, Gucky und Aveline Celestaris erwachen auf einem ihnen unbekannten Planeten, der wie sie bald darauf herausfinden Xeitrass heißt. Mit Unterstützung der Rebellen gelingt es ihnen Nathalie Rhodan da Zoltral aufzufinden, die den Notruf abgestrahlt hat, der sie hergeführt hat. Von ihr erfahren sie, dass Xeitrass sich in einem sogenannten Granulon befindet - einem Überbleibsel des Prä-Universums, in welchem ein Volk des Konzils der Sieben - nämlich die Laren leben, welche eine Invasion der Milchstraße planen. Bei dem Versuch mit einem SVE-Kleinraumschiff zu fliehen um die Völker der Milchstraße zu warnen, werden Perry Rhodan, Thora und Nathalie gefangen genommen, während es Gucky und Aveline Celestaris gelingt zu den Rebellen zurückzukehren.

Handlung

Der Lare Gelak-Tar hat als einziger seiner Gruppe noch keine Auszeichnung. Dann scheitert er bei einer Übung im Stadtkampf neuerlich. Nach der Übung nimmt jemand zu ihm Kontakt auf, mit dem Auftrag, zu den Rebellen zu gehen.

Thora erwacht in einem Wald, dessen Baumgipfel in Nebel gehüllt sind. Ihre Handpositronik funktioniert noch, kann den Aufenthaltsort aber nicht nennen. Auch kann sie sich kaum erinnern, was zuletzt geschehen ist und mit wem sie beisammen war. Die Ortung meldet zwei hochenergetische Objekte, kugelförmig, die über den Wald fliegen. Als Thora deren Ortung folgt, findet sie zuerst Gucky, dann stoßen sie auf Perry und Aveline. Zusammen erarbeiten sie sich die Erinnerung an dem Flug mit dem Glühwürmchen, wie sie das von den Laren gestohlene Beiboot genannt haben, im Gegensatz zum Strukturvariablen-Energiezellen-Raumer ist, abgekürzt SVE-Raumer, mit dem die Laren zur Mastibekk-Pyramide gekommen sind. Sie kommen zum Zielort der hochenergetischen Objekte, auch sie sind Glühwürmchen, und sie sehen, wie die Laren die Bewohner eines Dorfes von Eingeborenen einsammeln, an Bord der Glühwürmchen nehmen und abfliegen. Rhodans Gruppe nimmt Kontakt zu den Eingeborenen auf, die sich Giiten nennen, ledrige Haut und große Augen haben, und deren Intelligenz erst merkbar steigt, wenn mehrere beisammen sind, in einer Art Schwarmintelligenz. Der Sprecher der Gruppe wird Syntar genannt. Sie werden sofort für Götter gehalten, so wie die anderen Götter, die die Giiten wieder einsammeln, erleuchten und dann zurückbringen. Die Giiten wissen auch von einem Ort im Wald, in dem die Götter wohnen. Sie nennen ihn den Ort der Zerbrochenen, weil die Einwohner ohne die Hilfe einer Gruppe von anderen denken können. Rhodan testet mit dem Syntar die Spiegelfelder, die sie auf das Aussehen von Laren eintsllen, und nach einige Zeit hat er ihn so weit, dass er ihm Rückmeldung gibt, wie sich die richtigen Laren verhalten und bewegen. Syntar beschreibt auch den Weg zum Ort der Zerbrochenen, den die Gruppe nach seiner Beschreibung auch erreicht. Es ist eine große Stadt, bei der unmittelbar an der Grenze zum Wald Hochhäuser aufragen und auf die zahlreiche Blitze herunterschlagen. Zugleich orten sie im Zentrum eine Stelle, an der die Blitze hochsteigen.

An Bord des SVE-Raumers VORTAN nimmt die Mhirah Hotrena-Taak Kontakt mit dem Vhorrtok Raskor-Maguul auf, ihrem Vorgesetzten. Dieser ist ein Anhänger von Ver-Vhorrtok Ter-Nargo, dem obersten Kriegsarchon der Laren, der das Heer der Laren auch ohne Befehl der Zgmahkonen gegen die Milchstraße losschlagen lassen will. Man hat Hotrena-Taak eine Infiltration von vier Fremdpersonen auf dem Planeten Xeitrass gemeldet. Es sind offenbar die vier, die schon in der nun endgültig zusammengebrochenen Nakkenenklave geortet worden sind. Hotrena-Taak hofft, durch die vier auf die Spur der terranischen Lebensform, die sie Kaalagor genannt haben, zu kommen, die sich irgendwo in der Stadt Jemmers verborgen hält. Doch die Megaplokommandantur von Xeitrass, die offiziell für die Verfolgung von Eindringlingen zuständig wäre, darf davon nichts erfahren, weil dort noch Anhänger der Zgmahkonen sind.

Rhodans Gruppe dringt, durch Spiegelfelder als Laren getarnt, in die Stadt ein. Die Laren gehen, in uniformartiger Einheitskleidung, in genau getakteten Kolonnen die Straßen entlang. Daher bilden auch Rhodan uns seine Begleiter eine Kolonne, Thora bekommt mit dem Multifunktionsarmband rudimentären Zugriff auf das öffentliche Kommunikationssystem, und damit können sie sich ein wenig orientieren. Ausführliche Informationen über das soziale und politische System kann sie nicht abrufen, um nicht aufzufallen. Um Gebäude zu betreten zu können verwenden die Laren keine Türen, sondern Transportfelder. Als sie an einer Ecke stehen bleiben, kommen nach einiger Zeit Roboter und meinen, ihre Rastzeit sei verstrichen, sie sollten weitergehen. Mit einer Magnetbahn suchen sie das Hochhaus im Zentrum auf, das der „Singende Turm“ genannt wird, messen dort hyperenergetische Emissionen an, und sehen Reihen von Lichtgleitern, die dort aufgeladen werden. Die Hyperfelder des Turms hemmen Guckys Parafähigkeiten und wirken sich nachteilig auf die Anzugspositroniken aus, sodass die Spiegelfelder zu flackern beginnen. Sucher-Jäger, das sind winzige Ortungsroboter, werden auf sie aufmerksam. Da spricht sie ein Lare an: Gelak-Tar, der zu den Rebellen gehört, Hilfe anbietet und sie mit einem Lüttrengleiter vom Turm weg in Sicherheit bringt. Er bringt sie zum Zugang zu einem Netz unterirdischer Gänge, in denen sich Laren befinden, in vielfältiger, aus verschiedenen Teilen zusammengesetzter Kleidung, zum Teil abgerissen, manche mit fehlenden Gliedmaßen, die nicht in Kolonnen, sondern ungeordnet umher gehen. Es handelt sich um Kalpiak, die Ungesehenen, Überflüssigen, die für die Oberwelt keinen Nutzen mehr haben. Kein Lare zweifelt die Ordnung der Dinge an, erklärt Gerlak-Tar. Er will sie zu einem Giitendorf bringen, das bald abgeerntet wird. Die Giiten nehmen Energie in sich auf, die sie dann im Turm wieder abgeben. Und Gelak-Tar wird beim Erntekommando dabei sein.

Inzwischen muss Hotrena-Taak dem Ver-Vhorrtok selbst Bericht erstatten. Er erklärt ihr, dass die Zghmakonen unbedingt Nathalie in die Hände bekommen wollen, die als Erste hierher übergetreten ist und deren Begabungen Einfluss auf höchste Ereignislinien haben.

Rhodans Gruppe stellt die Spiegelfelder auf das Aussehen von Giiten um, wartet im Giitendorf und wird planmäßig eingesammelt. Im Lüttrengleiter wird den Giiten ein Wald vorgegaukelt, im Singenden Turm, findet sich dann ein Schacht mit gigantischen Blütenkelchen, in die die Giiten hineinspringen und gemolken werden. Die Gefährten folgen den Markierungen, die ihnen Gelak-Tar genannt hat und die sie zu Plattformen bringen, die sie in die Tiefe tragen. Dann merken sie, dass sie verfolgt werden, einmal kann der Verfolger sogar auf sie schießen. Gucky musste wegen der Hyperenergien vor dem Turm bleiben, kann sie also nicht retten, und ihre eigene Technik versagt. Der Verfolger dürfte die Energie für seine Waffe aus der Umgebung absaugen. Doch durch das Blockieren von Türen können sie ihn etwas auf Distanz halten. Schließlich stoßen sie auf Naruk-Kan, dem Kommandanten des unteren Technikkorps, der ihnen Quartiere zuweist. Sie sind hier sicher, weil das ein Territorium der Rebellen ist, und weil die Laren sehr strenge Disziplinregeln haben, wird das Territorium einer anderen Gruppe niemals verletzt. Und dann bringt sie Gelak-Tar zu Nathalie, die mittlerweile eine ältere Frau mit weißem Haar und faltigem Gesicht ist.

Thora hat am Himmel von Xeitrass nach Sternen gesucht, die ihnen Aufschluss geben könnten, wo sie sich befinden. Doch sie haben überhaupt keine Sterne gefunden, Rhodan dachte schon, dass sie sich in einer Art Dunkelwolke befinden. Nathalie erklärt, dass sie sich im Granulon der Laren befinden. Sieben Völker, zu denen auch die Kelosker und die Nakken gehören, aber auch der vogelartige Greiko, der neben Nathalie sitzt, haben versucht, den Big-Crunch, den ultimativen Kollaps des Vorgängeruniversums zu überstehen, und sich in den neu geborenen Einsteinraum des neuen Universums hinüberzuretten. Nun befinden sie sich in einem Granulon des Prä-Universums. Deshalb ist hier auch das Quantenflimmern viel niedriger. Alle Phänomene, das Creaversum, das Dunkelleben, sowie die Quanteninstabilität, die zum Symaios führte, sind Auswirkungen dieses Verstoßes gegen die Naturgesetze vor 14 Milliarden Jahren, der Symaios der vorläufige Höhepunkt. Was Rhodan in der Nähe des Pulsars Vela gesehen hat, war das Granulon der Nakken, das beim Übertritt beschädigt wurde. Deshalb mussten die Nakken in den Einsteinraum fliehen und haben während des langen Aufenthaltes dort ihre Erinnerung an das sogenannte Konzil der Sieben verloren. Das Granulon der Nakken ist nun zusammengebrochen, und der Auslöser dafür war Rhodan. Er ist ein Vektor, ein Träger von Codierungen, die über seine biologische Struktur hinausgehen. Sein Quantenprofil als Zeitträger trägt eine Kopie das quantenphysikalischen Fundamentes des neuen Universums in sich, das Hintergrundrauschen einer Realität, die im Widerspruch zur Realität des ohnehin schon instabilen Nakkengranulons stand, ein Störimpuls, der dessen endgültigen Zusammenbruch herbeiführte. Das heißt aber nicht, dass Rhodan daran die Schuld träfe.

Gelak-Tar erscheint. Ein Hypersturm ist ausgebrochen, den sie zur Flucht von Xeitrass nutzen könnten. Sie müssen aber sofort aufbrechen. Ein großer Teil des Stadtsektors ist von Technikstörungen getroffen, ihre Chancen, zum Raumhafen zu kommen, sind gut. Dann versetzt er sie durch ein Transferfeld vor den Turm, doch schon während sie den Vorplatz überqueren, fallen sie auf. Und der Verfolger aus dem Turm ist auch schon da. Mittlerweile wissen sie, dass es sich eigentlich um eine Larin handelt, Nargal-Ros. Doch im entscheidenden Moment versagt ihre Waffe. Und dann bleibt sie abrupt stehen, weil Soldaten des Strukturkorps auf die Gruppe zukommen. Gelak-Tar führt sie zu einem Transferfeld hinter einem Riss in der Mauer eines Gebäudes und sie entkommen. Von da an ist aber die Jagd auf sie eröffnet. Während einer Flaute des Sturms müssen sie sich verstecken, als der Sturm wieder losgeht, müssen sie über das Seil einer Schwebebahn balancieren, die im Sturm außer Betrieb ist. Gucky kann sie telepathisch wahrnehmen und per Teleportation zu ihnen stoßen. Es geht dann wieder durch ein Labyrinth der Kalpiak, und dann sehen sie das Beiboot der Rebellen vor sich am Raumhafen liegen, doch der Hafen ist abgesperrt. Gucky teleportiert zunächst Nathalie und Thora ins Beiboot, dann Rhodan und Gerlak-Tar, Aveline soll er als letztes holen, weil sie durch Eidolon die wehrhafteste ist. Doch als er sie holen will, geht es nicht mehr, weil sie unter einem Psi-Dämpfungsfeld liegen.

Rhodans Gruppe kann nicht mehr warten, weil das Strukturkorps das Beiboot entdeckt hat und zum Sturm ansetzt. Doch im Weltraum erwartet sie die VORTAN. Sie sind Gefangene von Hotrena-Taak, Gelak-Tar war ein bei den Rebellen eingeschleuster Verräter, die Verfolgerin Nargal-Ros hat sie nur zum Schein verfolgt, nur deshalb hat iher Waffe im entscheidenden Moment versagt. Hotrena-Taak hat erkannt, dass Gelak-Tars Fähigkeiten nicht im Kampf Mann gegen Mann liegen, sondern in der Infiltration als Doppelagent. Und als sie die Kaalagor in die Hände bekommen wollte, hat sie den Schläfer aktiviert. Gelak-Tar macht sich Vorwürfe, dass ihm Gucky und Aveline entkommen sind, doch Hotrena-Taak ist hochzufrieden. Er wird zum Vaythor, zum Truppführer befördert, viel früher als seine Kameraden. Aveline und Gucky sind dem Strukturkorps, das das Psi-Dämmungsfeld errichtet hat, entkommen. Von den Kanarsuhl, den Rebellen, haben sie erfahren, dass ihre Freunde gefangen wurden. Nun sind sie in einem Versteck, Aveline krault Gucky den Nacken und sie überlegen, wie sie die Freunde befreien können. ...