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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 362) | |
| Zyklus: | Pulsar | |
| Titel: | Pflicht und Verrat | |
| Autor: | Marlene von Hagen | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 1. August 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | Xeitrass | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Während Perry Rhodan, Thora und Nathalie im Gefängnis Raagos festgehalten werden, versuchen Gucky und Aveline Celestaris bei den Kalpiak Fuß zu fassen, um eine Befreiungsmission zu planen. Doch ihre Tarnung fliegt auf und im letzten Moment kommt ihnen die Kanarshul zu Hilfe. Eine Rebellengruppe, welche von Roctin-Par und seiner Gefährtin Mikaia-Cuur angeführt wird.
Die Rebellen helfen den beiden auch Perry, Thora und Nathalie aus dem Gefängnis zu befreien. Allerdings werden sie auf ihrem Rückweg vom Strukturkorps angegriffen, da Mikaia-Cuur sie an Hotrena-Taak verraten hat. Unter Zuhilfenahme von Avelines Parafähigkeit gelingt es den Rebellen die Soldaten des Strukturkorps zu besiegen und ihr Hauptquartier zu erreichen.
Nach einer Rast im Hauptquartier beschließen sie zu Roctin-Pars SVE-Raumschiff TAREK VOOR durchzubrechen um Xeitrass zu verlassen, was ihnen schließlich trotz umfangreicher Fahndung durch Truppen des Strukturkorps gelingt.
Handlung
Gucky und Aveline beobachten den Raumhafen, müssen dann aber fliehen, weil sie entdeckt werden. Und die Flucht ist nicht einfach, weil die überall in der Stadt vorhandenen Hyperfelder Gucky am Teleportieren hindern und sie auch nicht durch Türen gehen können, weil die Laren Gebäude durch Transportfelder betreten. Sie finden einen Eingang in den Untergrund der Stadt, geraten sogar in eine Höhlensystem, das unterhalb des Bereiches der Kalpiak liegt, bekommen es mit aalartigen Tieren zu tun, die sich aber als harmlos herausstellen, und finden dann endlich einen Bereich, in dem Kalpiak leben. Sie haben dauernd Spiegelfelder eingeschaltet, die sie als Laren zeigen, damit sie nicht auffallen. Sie lernen die 12-jährige Yuni-Kon kennen, deren Blut für den Kampf zu schwach ist, und die daher in den Untergrund gegangen ist. Die Alternative wäre der Tod gewesen, doch diesen Ausweg wählen nur Feiglinge. Wenn sie alt genug sein wird, um ihrem Volk zu dienen, will sie sich in eine Simulationsschlacht begeben, um als Feinddarstellerin für die angehenden Soldaten dort getötet zu werden. Und wenn sie bei den Kalpiak untertauchen wollen, müssen sie dort auch eine Arbeit annehmen. Und so melden sie sich als Techniker im Zeughaus des Drenhierviertels.
Rhodan, Thora und Nathalie werden ins Raagos-Gefängnis gebracht. Dieses befindet sich in einem Tunnelsystem in einem Vulkan. Als sie einfliegen, versucht sich Rhodan die Tunnels zu merken, scheitert aber, weil sie derart verzweigt sind. Sie bekommen eine Zelle zugewiesen. Sie gelten als Oshnu-Pas, Schwerverbrecher, denen aber kein Schaden zugefügt werden darf, weil sie für eine ranghohe Person von Bedeutung sind. Und sie wurden auf Wunsch von Hotrena-Taak gleich im Rehabilitationstrakt untergebracht. Doch niemand will mit ihnen sprechen, denn die hier Untergebrachten stehen kurz vor der Entlassung und wollen diese nicht gefährden. Rhodan und seine Familie rätseln, ob Gucky und Aveline auch hier gefangen gehalten werden oder entkommen sind, und erfahren, dass es noch einen zweiten Trakt gibt, Kelan-Din, in dem die Schwerverbrecher und Unruhestifter untergebracht werden. Schnell stellt sich heraus, dass sie an den Code, mit dem man dort eindringen könnte, nicht herankommen, also hält Thora eine Brandrede, die die Gefangenen aufstacheln soll, und prompt werden sie als Aufrührer in den Trakt der frisch Inhaftierten überstellt.
Der Zhenor Roctin-Par war im Zwiespalt, ob seine Treue den Befehlen des Kriegsarchons der Laren oder den Zghmakonen gelten soll. Mittlerweile hat er sich entschieden, weiter den Zghmakonen treu zu sein, die keinen voreiligen Angriff auf die Milchstraße wollen, was bedetuet, dass er sich heimlich den Rebellen anschließen musste. Mikaia-Cuur, seine Adjutantin und Geliebte, meldet, dass weitere Milchstraßenbewohner in der Stadt aufgetaucht sind. Drei von ihnen hat Hotrena-Taak in die Fänge bekommen, doch zwei sind auf der Flucht. Und Roctin-Par ordnet an, dass Mikaia-Cuur die Entkommenen ausfindig machen und zu ihm bringen soll.
Von Anfang an haben Gucky, der hier Bhan-Plo heißt, und Aveline, die sich Lar-Kiir nennt, Probleme mit ihrem Schichtführer Shin-Krat, der es auf Aveline abgesehen hat. Als dann Aveline von Yuni-Kon einen Fluchtweg erfährt, wollen sie das nutzen. Es ist eine Falle, als sie den Schacht nach oben klettern, sind sie plötzlich in einem Käfig gefangen. Shin-Krat und Yuni-Kon wollen sie ausliefern, doch bevor sie sie holen können, entsteht in einer Seitenwand des Schachtes ein Loch und Mikaia-Cuur holt sie aus der Falle. Sie bringt sie zu Roctin-Paar. Dieser meint, er könne Perry und seinen Gefährten den Heimweg ermöglichen, erwarte aber, dass sie die Kanarsuhl im Kampf gegen Raskor-Maguul unterstützen. Im Laufe der Jahre hat er Codes gesammelt, auch solche, die einen direkten Befehl von Hotrena-Taak vorgaukeln. Die wird er bei einer Befreiungsaktion nutzen können.
Orvasch-Korr sitzt in der Strafanstalt Raagos, weil er einen Befehl seines Vorgesetzten Zhenor Pantor-Tak verweigert hat. Der Befehl war eine Fehlentscheidung, alle, die dem Befehl gefolgt sind, sind inzwischen tot, doch Orvasch-Korr und einige Kameraden, die so wie er den Befehl verweigert haben, kamen vor ein Kriegsgericht und dann nach Raagos. Nun werden neue Gefangene gebracht, die anders sind. Orvasch-Karr vermutet, dass es sich um Zykliden handelt, versucht, sie auszuhorchen, glaubt aber Rhodan kein Wort. Er trifft sich mit Karim-Taak, einem Kontaktmann, der ein Bein verloren hat und längst Kalpiak wäre, wenn nicht Hotrena-Taak seine Tante wäre. Er liefert Orvasch-Korr Tryzin, mit dem man die Leistung steigern kann, doch Orvasch-Korr will vor allem Informationen, wer die Neuankömmlinge sind. Karim-Taak hat nur Gerüchte gehört, verspricht Orvasch-Korr aber eine Belohnung, wenn er die Fremden aushorcht und etwas herausbekommt. Kurz darauf provoziert Orvasch-Korr einen Zweikampf mit Thora, der für ihn härter wird, als er dachte, und als Thora in die Defensive kommt, greift die Larin Senga-Guul ein, und Orvasch-Korr zieht sich zurück. Rhodan bedankt sich bei Senga-Guul. Diese war Strategieanalytikerin im Militärkommando und ist hierher gelangt, weil sie ein Eroberungskonzept in Frage gestellt hat.
Später ruft sie Senga-Guul zu einem Treffen bei der Abfallverwertung und kündigt eine bevorstehende Befreiungsaktion an. Doch sie werden von Orvasch-Korr abgepasst, der diesmal fünf Kameraden bei sich hat. Er wirft Senga-Guul vor, ihm einen Sieg gestohlen zu haben, und sie machen ein Duell in der Arena aus. Damit Senga-Guul wirklich kommt, muss Perry bei Orvasch-Korr als Geisel bleiben. Und Orvasch will Thora als Siegesbeute fordern und sie dann verhören, um an die Informationen für Hotrena-Taak zu kommen. Beim Kampf bringt er Senga-Guul in starke Bedrängnis, doch sie hält durch, und als sie sich geschlagen gibt, sind Perry, Thora und Nathalie verschwunden. Orvasch-Guul hat verloren.
Roctin-Par fliegt mit drei Lüttren das Strafgefängnis an. Er und seine Begleiter tragen die weißen Uniformen des Strukturkorps. Roctin-Par sendet die Codes von Hotrena-Taak und erklärt, er müsse nun die drei Gefangenen abholen. Er hat sogar eine Aufzeichnung von Hotrena-Taak, die auch oft in den Medien ist, und nun scheinbar bestätigt, dass die Gefangenen abgeholt werden. Als die drei bereits übergeben sind, will In-Vaythor Nakrin-Tah, der trotzdem Verdacht geschöpft hat, mit einer angelblichen Überprüfung Zeit schinden, um weitere Erkundigungen einziehen zu können. In dem Augenblick geht ein Alarm los, weil der Angriff eines Psi-Begabten auf das Gefängnis erfolgt ist, zugleich bricht aufgrund einer Fehfunktion die Verbindung nach Außen zusammen. Roctin-Pa erklärt, jetzt müsse er die Gefangenen in Sicherheit bringen und fliegt ab. Am Flug zum Versteck der Rebellen werden sie von den Leuten von Hotrena-Taak aufgelauert. Es hat einen Verräter gegeben, und dann muss Roctin-Par erkennen, dass es Mikaia-Cuur war.
Erinnerungen: Mi-Cu nutzt eine Möglichkeit, von ihrem Lehrer Thon-Kar zur Ausbildung zur Elite geschickt zu werden, nicht, um bei Ho-Ta blieben zu können. Ho-Ta ist zwei Jahre älter als sie, und fordert sie einmal nach der Ausbildung zum Zweikampf. Ho-Ta ist stärker, als Mi-Cu unter ihr liegt, wird aus dem Zweikampf Sex. Danach sind sie ein Liebespaar. Das hat ein Ende, als Ho-Ta auf die Militärakademie muss. Sie versprechen einander, aufeinander zu warten. Als Mi-Cu zwei Jahre später auf die Militärakademie kommt, behandelt sie Ho-Ta zuerst wie eine Schwester. Als sie alleine sind, erklärt Ho-Ta, dass die anderen zwar wissen dürfen, dass sie ihr etwas bedeutet, aber nicht, dass sie ihr alles bedeutet. Ho-Ta, Hotrena-Taak, steigt dann im Militär steil auf, durch Fleiß, harte Arbeit, aber auch Methoden, die es ihr ermöglichen, ihre Feinde rechtzeitig auszuschalten. Mi-Cu, Mikaia-Cuur, unterstützt sie, so gut sie kann, orientiert sich dabei an den larischen Heldengeschichten. Eines Tages gibt ihr Hotrena-Taak den Auftrag, sich zu Roctin-Par, dem sie misstraut, versetzen zu lassen und sich an ihn heranzuarbeiten.
Als die Leute von Hotrena-Taak sie umstellt haben, lässt Aveline Eidolon frei. Damit hat keiner gerechnet, die Soldaten konzentrieren sich auf Eidolon, und die Rebellen können mit den befreiten Gefangenen fliehen, wobei Roctin-Par auch Mikaia-Cuur mitnimmt. In seinem Stützpunkt stellt er sie zur Rede, sie erklärt, sie habe beide geliebt, Hotrena-Taak und ihn, und um als Anführer sein Gesicht zu wahren, müsse er sie erschießen. Als er das nicht kann, nimmt sie seinen Strahler und schießt sich in den Kopf.
Danach müssen sich Roctin-Par, Rhodan und Thora zum Rebellenraumer TAREK VOOR durchschlagen, während die anderen getrennt unterwegs sind. Roctin-Par fällt auf, dass sein Lüttre verfolgt wird, er kollidiert vorsätzlich mit einem Verfolger, sie überleben das, müssen zu Fuß weiter, bekommen es mit Tarakors zu tun, larischen Polizisten und werden im letzten Moment von Gucky herausgeholt.
Roctin-Par erklärt auf der TAREK VOOR, dass das larische Oberkommando schon seit Jahrhunderten mobil macht, um die Milchstraße erobern zu können. Doch ihre Kampfeinheiten würden das erhöhte Quantenflimmern im Hauptuniversum nicht ertragen. Aus diesem Grund züchtet man seit geraumer Zeit Klonkrieger, die dort länger überleben können. Zuerst will man nur einige Gebiete in der Milchstraße, die der Terraner, Arkoniden und einiger anderer Zivilisationen erobern, weil die Konzilsvölker ohnehin nicht übersiedeln könne, weil sie das erhöhte Quantenflimmern nicht ertragen und in den Granulonen bleiben müssen. Und die TAREK-VOOR muss rasch mit Hyperenergie aufgeladen werden, benötigt also eine Pyramide der Mastibekks.