Neues Leben

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 365)
Neo365.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Pulsar
Titel: Neues Leben
Autor: Stefan Pannor
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 12. September 2025
Handlungszeitraum: 2463 - 2467
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Als Reginald Bull im Januar 2463 auf seinem Weg zum ersten Terraner Aurelian Voss von Mitgliedern der Gruppe Kollektiv Neue Erdzeit festgehalten und gedemütigt wird, kommt ihm Seritha Adoras, die Eigentümerin der Nachrichtenagentur Tempus Fugit, zu Hilfe und kann die Situation zu seinen Gunsten entschärfen. Ein in diesem Zusammenhang versprochenes Treffen kann allerdings aufgrund Bulls zahlreichen Verpflichtungen vorerst nicht stattfinden.

Bull begibt sich zu dem Pulsar Vela, um dort nach Perry Rhodan zu suchen. Allerdings entdeckt er lediglich den Pulsarplaneten Perduris und die auf ihm lebenden Pulsarparasiten.

Währenddessen wird Seritha Adoras bei ihren Recherchen mit drei ungewöhnlichen Ereignissen in Zusammenhang mit den Posbis konfrontiert.

Als sich die beiden im März 2465 zum ersten Mal seit dem Vorfall in Terrania wieder treffen, einigen sie sich darauf, dass Seritha Bull begleiten darf, um über seine Aktivitäten zu berichten. Seritha will diese Gelegenheit auch nutzen, um Bull hinsichtlich des sonderbaren Verhaltens der Posbis zu warnen, doch dieser nimmt ihre Warnung selbst nach einem weiteren Vorfall beim Stardust Dome in Terrania nicht ernst.

Während die beiden sich im Jahr 2466 auf dem Mars befinden, ereignet sich ein weiterer Vorfall, bei dem biologisch-technische Hybridteilchen freigesetzt werden und in dessen Folge sie von der Bewegung Alter Mars entführt werden, wobei Seritha stirbt. Obwohl Aurelian Voss die posthume Veröffentlichung von Serithas Manuskript aufgrund der Passagen über das Fehlverhalten der Posbis verhindern will, veröffentlicht Bull es, wodurch die Posbikrise in der gesamten Terranische Union bekannt wird.

Ein Jahr später folte Bull dem Hilferuf eines Raumschiffes, das von einem posbischen Fragmentraumer angegriffen wird. Auf Bulls Versuche zur Kontaktaufnahme sendet dieser lediglich die Frage: »Seid ihr neues Leben?«

Handlung

Januar 2463: Reginald Bull, der Protektor, ist auf dem Weg zu Aurelian Voss, dem Ersten Terraner. Er hat seinen Gleiter abgestellt und geht zu Fuß, durch Seitengassen und Schleichwege, um möglichste wenig Menschen zu begegnen. Er bleibt an der Rückseite des Gebäudes stehen, das früher das Museum für Mongolische Kultur war und denkt über die Schichten einer Stadt nach, wie nacheinander Gebäude aufgebaut, wieder abgerissen und dann wieder neue aufgebaut werden. Plötzlich kommen von verschiedenen Seiten ein einzelner Mann und ein Paar auf ihn zu, und rufen ihn als Gon-Shial und Guter Nachbar an. Das waren seine Titel in den Zeiten unter Leticron und in der Aphilie, an die sich Reg nicht gerne erinnert. Und offenbar übertragen sie das Treffen ins Netz, einer stellt sich als Seral Kajuga vor, die beiden anderen sind Jasina und Turom, sie gehören zum Kollektiv Neue Erdzeit, und gezielte Feldprojektoren sollen Bulls Signale abschirmen, sodass er die Terra Police nicht herbeirufen kann. Kajuga bezeichnet ihn als ewigen Protektor, Jahrhunderte im Amt, und will ihn vor dem Publikum heruntermachen. Da taucht eine Frau auf, deren Gesicht von Eigenartigen Linien vom Hals bis zu ihrem Haaransatz durchzogen ist, die sich später als Datenleitungen herausstellen. Sie stellt ich als Seritha Adoras vor, von der Agentur Tempus Fugit, behauptet, dass das Kollektiv Neue Erdzeit ein Künstlerkollektiv sei und alles eine Inszenierung sei, fordert Jasina, die sie offenbar kennt, auf, den Feldprojektor abzuschalten und die Übertragung ins Mesh, der mittlerweile 4 Millionen folgen, abzubrechen. Als Bull dann mit seinem Hilferuf durchkommt, erscheint bald die Terra Police. Vorher kickt Seritha noch Kajugas Arm zur Seite, als er eine Waffe zieht und auf Bull richten will. Als die drei Kollektiv-Mitglieder verhaftet werden, bittet Seritha Bull um einen Termin, weil sie ihm etwas vorschlagen will. Später eröffnet Aurelian Voss Bull in seinem Büro, dass er die Suche nach Rhodan und seinen Gefährten einstellen lassen will, weil sie keine Aussicht auf Erfolg hat und viel kostet.

Die TEMPEST stehet noch immer beim Vela-Pulsar. Vier Monate zuvor ist Perry Rhodan mit Begleitern mit der IRONCLAD aufgebrochen, um eine nahe am Pulsar liegenden Anomalie zu untersuchen. Danach erhöhte der Pulsar seine Rotationsgeschwindigkeit drastisch, was die emittierte Strahlungsmenge entsprechend erhöhte und alle Werte explodieren ließ. In diesem Strahlungsexzess verlor sich die Spur der IRONCLAD und sie blieb auch verschwunden, als sich die Werte normalisierten. Die TEMPEST blieb auf ihrem Posten, in der Hoffnung, dass Rhodan zurückkehren würde. Zwei Wochen zuvor entdeckte der Ortungschef der TEMPEST, Pe'Glu eine weitere Anomalie, die sich als Planet auf einer extrem elliptischen Umlaufbahn herausstellte. Eine Woche zuvor entdeckte man auf dem Planeten eine Signalquelle, und weil die Signale völlig unregelmäßig kommen, können sie keine natürliche Ursache haben, sondern deuten auf Leben hin. Als Bull nun mit der TERRANIA II zur TEMPEST stößt und von den Signalen erfährt, will er sofort dieser Spur nachgehen.

Bull landet dann mit einem Schweren Kreuzer auf dem Planeten, den er Perduris nennt, wie fortbestehen, überdauern. Nur wegen der extrem elliptischen Umlaufbahn und weil er sich offenbar im sonnenfernsten Bereich der Ellipse befunden hat, konnte der Planet die Supernova überdauern. Bull will in einem Gleiter alleine die Signalquelle untersuchen. Bevor er die Signalquelle erreicht, stößt er auf einen Wald aus Säulen, begibt sich im Raumanzug zwischen die Säulen, um sie zu untersuchen, dann hat er einen Blackout von 13 Minuten und findet sich im Raumgleiter wieder. Danach will er zum Kreuzer zurückkehren, doch ein Blitz trifft den Gleiter, er stürzt ab, prallt gegen eine Säule und Bull hat den nächsten Blackout. Ein Funkspruch von Pe'Glu weckt Bull, der Ortungschef der TEMPEST gibt ihm durch, dass sich die Signalquelle in Bewegung gesetzt hat. Bull sieht eine am Himmel schwebende Quallen auf sich zuschweben. Ein Team von fünf Soldaten rückt in einem Raumgleiter aus, um ihm zu Hilfe zu kommen, unter Leitung von Sergeant Swetoslaw Timur. Bull kann sich aus dem zerstörten Gleiter hinausarbeiten und erreicht den Schweren Kreuzer. Später legen Wissenschaftler an Bord der TERRANIA II dar, was sie herausgefunden haben: Die Quallen ernähren sich von Energie, als man die erste Qualle mit einem Prallschirm einfangen wollte, hat sie sich an der Energie überfressen, bis sie geplatzt ist. Erst mit Panzerplastkisten konnte man sie einfangen. Sie leben auf der Nachtseite des Planeten, weil sie die direkte Sonnenstrahlung auf der Tagseite überfüttern würde. Mit den Nesselarmen nehmen sie die Restwärme des Bodens auf, und Gedankenenergie ist offenbar ein besonderer Leckerbissen für sie. Deshalb hat die erste Nessel eines Kundschafters, die Bull gefunden hat, für seine beiden Blackouts gesorgt. Die folgende Gruppe von Quallen hat dann die Energie des Gleiters von Sergeant Timur mit einem Schlag aufgesaugt, er und seine vier Begleiter sind tot. Bull ist klar, dass er daran eine Mitschuld trägt.

Sener Masut ist Ärztin auf Cybora in der Kinderabteilung. Sie sucht Entspannung am Friedhof neben dem Krankenhaus. Ihre Familie ist während des Menschheitsexils auf Cybora geblieben, während andere, wie die Familie Nolan, zu der auch Scarlett Nolan gehört hat, nach Gäa ausgewandert und dann wieder zurückgekehrt sind. Nun wachsen die beiden Gruppen wieder zusammen. Sie denkt über einen Vorfall nach, bei dem vor einigen Tagen plötzlich sieben Babys aus dem Krankenhaus verschwunden sind. Drei Tage später sind sie wieder aufgetaucht, die Eltern waren zunächst erleichtert, doch dann schlich sich Unbehagen ein: Die Kinder reagierten ungewöhnlich, wenn sie auf ein Lächeln zurücklächelten, war es irgendwie verzögert, als ob es nicht aus ihnen selbst käme. Und das ließ sich sogar durch Messungen der Reaktionszeit nachvollziehen. Guyang Yung von der Agentur Tempus Fugit will darüber berichten.

April 2463: Der Datenanalyst Tian Manu findet in der Lunar Research Area den Arm eines Posbis vor sich am Boden liegen. Das ist ungewöhnlich, weil Posbis derartige Teile sofort woanders einbauen. Die Projektion von Eric Leyden taucht bei Manu auf: Die Posbis haben sich plötzlich aus NATHAN zurückgezogen. Leyden und Manu untersuchen die Umgebung, stellen fest, dass sich hinter einem Schleusenschott etwas befindet, und Leyden versetzt seine Projektion hinter das Schott. Dort sind 12 Posbis miteinander verkeilt, die bei Leydens Auftauchen das äußere Schott öffnen, hinaus in die Landschaft von Luna schweben und sich dort sprengen. Eine Journalistin von Tempus Fugit, Seritha Adoras, will von Manu nähere Informationen.

Februar 2464: Eine Behördenabordnung der TU besucht die Antarktisstation Brucetown, benannt nach dem Antarktisforscher Wikipedia-logo.pngWilliam Bruce. Seritha Adoras begleitet die Abordnung als Journalistin. Die Station ist ein Ring mit einer Zentralnabe, der ins Innere des Eises eingelassen wurde und mit dem Eis mitwandert. Derzeit befindet man sich gerade über einem unterirdischen See, doch der Leiter erklärt, dass keine Gefahr besteht. Das ist ein Irrtum, in der Nacht gibt es Alarm, die Station muss notevakuiert werden, und beginnt im Eis tiefer zu sinken. Dieser Vorgang wurde durch einen plötzlichen Energiepuls der Station ausgelöst, der das Eis unter ihr zum Schmelzen brachte. An der unteren Schleuse findet man die Posbis der Station, im Eis erstarrt.

März 2465: Bull hat endlich Zeit, sein Versprechen gegenüber Seritha Adoras einzulösen. Sie will zweierlei: In der Zwischenzeit ist ihr aufgefallen, dass mit den Posbis etwas nicht stimmt. Nach dem Abzug der Azaraq sind es die Posbis, die den Wiederaufbau der Lokalen Blase massiv unterstützen, und Bull will dem Hinweis von Adoras nur mit stärkeren Beweisen nachgehen. Außerdem will Seritha Bull begleiten, weil sie über ihn ein Buch schreiben will. So ist sie dabei, als er die Baustelle des Stardust Domes besucht, wo eine Holoshow mit den wesentlichen Stationen des Aufstieges der Menschheit eingerichtet werden soll. Die Kuppel ist bereits errichtet, während Bull und Seritha drinnen sind, nimmt sie plötzlich niederschwellige Schwingungen auf. Diese sind fast lebensbedrohlich und könnten auch die Kuppel zum Einsturz bringen. Sie kommen von den unterhalb des Bodens liegenden Projektoren, Seritha empfiehlt Bull, mit den Feldprojektoren, die die Kuppel stützen, Wellen zu senden, die die ankommenden Wellen überlagern und damit löschen. Die Posbis der Kuppel bestreiten eine Fehlfunktion und weisen darauf hin, dass eine Manipulation an den Projektoren zu einem vorzeitigen Auslaufen des Garantieschutzes führen kann.

Dezember 2466: Bull unternimmt eine Inspektionstour zum Mars. Seritha Adoras ist seit März 2465 immer in seiner Begleitung, in der Öffentlichkeit gibt es Spekulationen um sie, die aber nicht wahr sind. Emotionell kann Bull mit ihrem eigenartig emotionslosen Wesen wenig anfangen. Als sie einem Kedälilum-Spiel zusehen, erzählt Seritha, wie sie Kontakt zu Jasina und zur Gruppe Neue Erdzeit bekommen hat und sich entschlossen hat, Bull zu unterstützen. Die Agentur Tempus Fugit gehört ihr zusammen mit ihrem Partner Guyang Yung. Danach besichtigen sie ein Weizenfeld in der Nähe der Siedlung Thomasville, benannt nach William Thomas, einem der ersten Siedler, die sich als Marsianer angesehen hat. In der Kuppelsiedlung befinden sich terra-kritische m-Marsianer, darunter Tatcha m Tebell. Das m im Mittelteil des Namens steht für Mars, und stammt noch aus der Zeit der Auswanderung nach Gäa, als die von Terra kommenden Kolonisten in ihre Namen ter eingefügt haben, als Hinweis, dass sie von Terra kommen, und die vom Mars kommenden ein m als Hinweis auf den Mars. In Thomasville ist auch Seral Kajuga aufgetaucht, nachdem er durch Bergbau-Dienst im Asteroidengürtel eine Strafverkürzung erreicht hat. Sofort beginnt er wieder eine Aufrührertätigkeit.

Der Weizen auf dem Feld ist riesig, erinnert Bull an seine Heimat Kansas, der Ernteleiter Kanchen Sal erklärt, dass der Boden durch mechanische Würmer aufgelockert wird, weil es streng verboten ist, irdische Lebewesen hier einfach freizusetzen. Bevor die Erntemaschinen der Posbis kommen können, steigt Staub aus dem Boden auf. Sofort beginnen alle, auch die Honoratioren des Mars, vom Feld zu fliehen. Seritha bückt sich, um den Staub zu analysieren, und verliert sofort das Bewusstsein. Ein Gleiter erscheint, um sie zu retten, über eine Strickleiter klettern sie hoch, Bull trägt Seritha. Pilotin des Gleiters aus Thomasville ist Tatcha m Tebell, und Seral Kajuga, der ebenfalls an Bord ist, bedroht alle, vor allem Bull, mit einer Waffe. Noch ist das Außenschott offen, und Kajuga befiehlt Tatcha, den Gleiter in Schwingungen zu versetzen, damit es für Bull, der in der Mitte steht, bedrohlich wird. Tatcha will nicht, dass irgendwer zu Schaden kommt, und geht in einen Sturzflug über, der Kajuga von den Beinen reißt, sodass ihn Bull und Sal überwältigen können. Doch Seritha, die noch immer bewusstlos war, wurde durch die offene Türe aus dem Gleiter geschleudert und hat den Sturz aus 200 Metern nicht überlebt.

Danach stellt sich heraus, dass der Staub ein biologisch-technischer Hybrid war, zu dem die Würmer zerfallen sind und der die Technoimplantate von Seritha ausgeschaltet hat. Jetzt glaubt ihr Bull, dass mit den Posbis etwas nicht stimmt. Man findet eine unvollendete Biographie von Bull, in der Seritha ihn „den Terraner“ nennt, weil er im Gegensatz zu Perry jener Unsterbliche war, der die meisten Zeit auf Terra ausgeharrt hat. Aurelian Voss will das Buch zurückhalten, damit die Informationen über die Posbis keine Unruhe verbreiten, doch Bull stellt es ins Netz. Das ist er Seritha schuldig.

Januar 2467: Die TERRANIA II fängt den Hilferuf des Mehandor-Schiffes YAWZINGA I auf und will zu Hilfe eilen. Sie finden gleich mehrere schwer beschädigte Mehandor-Walzen, die eine Warnung aussenden. Dann nähert sich ein Tesserakt der Posbis. Bull funkt ihn an, und erinnert an das Beistandsabkommen zwischen Menschen und Posbis. Zunächst kommt keine Antwort, dann die Frage: »Seid ihr neues Leben?«