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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Das Konzil (PR Neo-Roman)
| Dieser Artikel befasst sich mit dem Perry Rhodan-Neo-Roman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Das Konzil (Begriffsklärung). |
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 369) | |
| Zyklus: | Pulsar | |
| Titel: | Das Konzil | |
| Autor: | Rüdiger Schäfer | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 7. November 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Zwar ist es Perry Rhodan und seinen Gefährten gelungen, in das Standarduniversum zurückzukehren, doch kurz darauf fällt Perry in einen komatösen Zustand, in dem er Episoden aus dem Leben des Zgmahkonen Dramoth erlebt:
Nach persönlichen Ereignissen aus Dramoths frühen Jahren, wie seiner ersten Liebe mit Zamila, welche ihn allerdings lediglich ausnutzte, und dem Tod seiner Mutter, folgt die Geschichte der Entstehung der Granulone, an welcher Dramoth selbst als Wissenschaftler beteiligt war.
Perry erlebt, wie sich das Konzil der Sieben bildet, in das die Laren nur aufgenommen werden, da sie bereit sind, andere Völker radikal zu bekämpfen, um die wissenschaftlichen Einrichtungen des Konzils zu beschützen, und schließlich, wie Dramoth durch einen Unfall bei einem seiner Experimente die relative Unsterblichkeit erhält. Zwar gelingt am Ende der Brückenschlag in das neue Universum, doch das kann das Aussterben der Zgmahkonen an einer Krankheit namens Skaroth-Morbus nicht aufhalten. Außerdem führt die bloße Existenz der Granulone zu einer unbeabsichtigten Anomalie bei der Bildung des neuen Universums.
Als letzter Überlebender Zgmahkone kann Dramoth die Laren lediglich vorübergehend aufhalten und daher erscheint er am Ende der Erinnerungen selbst, um Perry und die Menschheit vor Raskor-Maguuls Plänen und einer nicht näher definierten Gefahr durch die Vorläufer zu warnen. Als Reaktion darauf beschließen die Terraner, einige Raumschiffe ins Zentrum der Milchstraße zu beordern und die neuen Informationen an das Omnitische Compariat weiterzugeben.
Handlung
Thora sitzt neben ihrem Mann Perry, der im Krankenbett liegt und im Koma spricht, dass er Dramoth sei, der letzte Zgmahkone, der Hüter uralten Wissens.
Die Zgmahkonen Kaiama und Severil haben vor zwei Monaten während einer meditativen Trancephase im sakralen Tiefwasser ihr gemeinsames Kerostyl geschaffen und mit einem Teil ihrer neuronalen Muster imprägniert. Nun schwebt ein ausgewachsener Embryo in einem Flüssigkokon im Nährgel eines Inkubators, und die beiden Eltern beraten über seinen Namen. Schließlich kann Kaiama Severil überzeugen und der Embryo bekommt den Namen Dramoth Kharaan-Tiyel, Zeuge des Übergangs. Einige Zeit später besucht Dramoth die Zyklusanstalt, und hat gerade das Fach physiomorphe Stärkung, in dem er bei Bewegungsmeister Askumil einen Unterwasser-Parcours absolvieren soll. Es geht unter anderem durch eine Röhre, die im Inneren stacheligen Bewuchs aufweist, dann durch eine Reihe von Düsen, durch die Eiswasser hineingepumpt wird, das wie Knüppel wirkt, am Ende erklärt ihm Askumil, wenn ihm sein Körper Schmerzen schenkt, solle er sich bedanken.
Einige Jahre später kommt Dramoth nach einem erschöpfenden Tag mit Lektionen in spektraler Ethomatik, Metabiose und Kosmoinduktivität ausgelaugt in seine Klause. Trotzdem ist er glücklich, denn die schöne Zamila hat sich, wie schon mehrfach zuvor, neben ihn gesetzt. In der Nacht erwacht er, weil er einen drängenden Ton hört. An der Decke seiner Klause schwebt eine Seelenqualle, deren Nesseln tödlich ist. Er darf sich nicht bewegen, denn die Qualle wäre jedenfalls schneller. Er muss in ihren Gesang einstimmen, langsam die Führung übernehmen und sie beruhigen, erst dann kann er wegrollen, ein Bionetz unter der Qualle aktivieren und sie ins Meer entlassen. Jemand hat die Qualle in seine Klause geschmuggelt, der Streich hätte tödlich ausgehen können, und er denkt sofort an Tiokam, offenbar weil er in den Vrantora, den Entfaltungsmetriken, höher gelistet war als sie.
Einige Jahre später forscht Dramoth am Katarr, dem Zusammenbruch ihres Universums. Je weiter sich das Universum ausdehnte, desto mehr verlor es die Kraft, seine Dimensionen zu stabilisieren und die Naturgesetze daran zu hindern, zu bröckeln und zu verwittern. Die Raum-Zeit wurde porös, und während der Makrokosmos, Sterne und Galaxien, noch stabil erscheint, ist der Verfall auf Quantenebene bereits unübersehbar. Der Katarr stellt die thermodynamisch stationäre Finalität dar, das vollkommene Erlöschen der Quantenprozesse und das Kollabieren der hyperdimensionalen Koppelstrukturen. Doch bei absoluter Gleichförmigkeit genügt ein minimaler Impuls, ein transentropischer Quantenflack, um eine neue Asymmetrie auszulösen. Und so gibt es Theorien, dass im Nullraum des Post-Katarr-Vakuums eine noch so geringe Fluktuation zur Initialbedingung für ein neues Unviersum werden kann.
Dann wird der Zerfall erstmals auch in Randgebieten der Galaxis Absomman-Pergh sichtbar, in der sich das Kongregat befindet, ein Geflecht von Kulturen, Konventionen und Kompromissen, das mehr als 500 Zivilisationen umfasst, und desen Rückgrat die Zgmahkonen sind. Am Himmel von Grojocko, der Welt der Zgmahkonen ist seit vielen Millionen von Jahren im Hintergrund ein düsterrotes Glimmen erkennbar. Biologisches Leben ist auf stabile Atombindungen, kohärente Temperaturbereiche und eine reproduzierbare Kausalität angewiesen und würde unmöglich werden, wenn die Naturkonstanten nicht mehr stabil sind. Eine neue Krankheit erfasst die Zgmahkonen, der Skaroth-Morbus, der durch instabile neurotemporäre Verknüpfungen in ihrem Zhellatra ausgelöst wird und deren Degeneration auslöst. Auch Kaiama, die Mutter von Dramoth, wird von der Krankheit erfasst. Dramoth erinnert sich an die Ausflüge mit seiner Mutter in die unbesiedelten Gebiete der Nordebene von Grojocko, als sie die Vorderflanke des Rumatan hinaufstiegen, bis zum Hochplateua des Berges mit einer tollen Aussicht, obwohl seine Mutter schon Schmerzen verspürte. Jetzt sind diese Ausflüge nicht mehr möglich.
Dramoth verlässt das Labor, um in der Myoklave Entspannung zu suchen. Dort darf nicht gesprochen werden. Plötzlich steht Zamila vor ihm, und zieht ihn hinter eine der zahlreichen Klyssaren, Pflanzen mit übergroßen Blättern. Dort empfängt er einen Lichtkuss. Zgmahkonen scheiden bei jedem Atemzug Fyr'moll aus, biolumiszente Partikel, die sich normalerweise verflüchtigen, aber bei Liebenden eingefangen und dem Gegenüber als winziger Lichtstreif angeboten werden können. Danach ist Dramoth in einer süßen Schwebespannung, ob Zamila wiederkommt, und sie kommt. Dramoth hängt seinen Träumen nach, und sie werden ein Liebespaar. Fragen nach einer Bindung weicht Zamila aber aus. Unkonzentriertheiten häufen sich und Dramoth verliert zwei Ränge in den Listen der Vrantora. Er erfährt, dass Zamila ihre Abschlussarbeit über zgmahkonische Bewusstseinsarchitektur schreibt, ein Thema, das Dramoth kaum interessiert, doch er denkt sich Fragen aus. Und dann schlägt Zamila vor, gemeinsam das Omnoon aufzusuchen, das für neuromentale Überlagerungsexperimente verwendet wird. Dort könnten sie das Shaaryn erreichen, eine gemeinsame Bewusstseinsüberlagerung der beiden Partner, die perfekte Vereinigung. Und Dramoth geht mit ihr. Zuerst hat er Angst davor, was sie in ihm entdecken könnte, dann aber ist er vollkommen offen. Doch plötzlich ist Zamila fort. Er stürzt durch einen Tunnel, sieht sich als Zamila, klammert sich an Erinnerungen an Kaiama, Severil, sogar Askumil, stürzt in die Leere und droht, sich zu verlieren. Dann holt ihn Tiokam aus der Kammer. Er wäre fast einem Experiment von Zamila für ihre Abschlussarbeit zum Opfer gefallen, das aus dem Ruder gelaufen ist. Zamila hat ihn nie geliebt, und offenbar war sie es, die ihm die Seelenqualle geschickt hat, um seine Bewusstseinszustände zu analysieren.
Dramoth macht keine Anstalten, Zamila zu überführen, liest aber auch ihre Abschlussarbeit nicht. Tiokam, die aus einer reichen Familie kommt, veranlasst, dass Zamila das Institut nach dem Abschluss verlassen muss. Dann spürt man die Auswirkungen des Katarrs immer mehr. Der Textilmarkt schrumpft, weil die Importfasern immer mehr verspröden, das Ulmaret, das ist das Parlament des Kongregats, interveniert, um die Ausfuhr von Quorasch-Gel, einem Transzellularmittel zur Harmonisierung überaktiver Zhellatren, zu stoppen, weil Protokollwidrigkeiten aufgetreten sind. Der Skaroth-Morbus, unter dem auch Kaiama leidet, greift immer mehr um sich. Tiokam hat mit den Verbindungen ihrer Familie zahlreiche Heilmethoden für Kaiama organisiert, die schon lange dahinsiecht, doch nichts hat Wirkung gezeigt, weil die Instabilität von der Quantenebene ausgeht. Und es ist Tiokam, die Dramoth zum Krankenbett seiner Mutter ruft, als es zu Ende geht.
An dieser Stelle des Berichtes laufen die Werte von Perry vollkommen aus dem Ruder, der Ara Dr. Brinn Kotestos, der Chefarzt der Abteilung, stellt einen Kreislaufschock fest, doch zusammen mit einem zweiten Arzt, Dr. Kheoran Malvik, kann er Perry durch ein Notfallverfahren stabilisieren. Dann setzt sich Thora wieder an Perrys Bett.
Der Katarr wird in zwei Milliarden Jahren eintreten, das Leben aber schon viel früher unmöglich werden. Es gibt Theorien, dass in der Post-Katarr-Ära, also nach dem Katarr, ein neues Universum entstehen wird. Mit der XEMORAH nimmt Dramoth an einer Expedition zum Planeten Laryth-Kho teil, wo er einen Kryoschleier analysiert. Danach hält er einen Vortrag vor dem Ulmaret, dass sie im universellen Metagewebe hyperphysikalische Körnungen entdeckt haben, die ihren Ursprung nicht im bestehenden Kosmos haben, sondern Echos, Überreste aus einem vorangehenden Universum sind. Wenn die kosmische Evolution in Phasen verläuft, auf jeden Zusammenbruch ein neuer Anfang folgt, muss es möglich sein, einen Korridor zu schaffen, ein Nadelöhr, um ins neue Universum zu gelangen und zu überleben. Das Projekt Sarkomar soll dafür die Voraussetzungen schaffen.
Als ein erster Testlauf für das Projekt Sarkomar in einem begrenzten Gebiet stattfinden soll, ist Dramoth schon 300 Jahre alt. Nie mehr hatte er die Gelegenheit, sich an der Schaffung eines Kerostyls zu beteiligen, und vor wenigen Monaten hat er erste Anzeichen des Skaroth-Morbus an sich festgestellt, an dem mittlerweile fast jeder zweite Zgmahkone erkrankt. Das gesamte Gebiet des Testlaufs wird von Flotten der Laren abgeriegelt, einem der fünf Völker des vor zehn Jahren gegründeten Konzils. Mit zwei anderen Völkern, den Hyptons und Nakken werden Beitrittsverhandlungen geführt. Als klar wurde, dass nur wenige Völker an dem Projekt Sarkomar teilnehmen sollen, begannen Übergriffe von anderen Völkern. Daher musste man die Laren, ein Volk von Kriegern, ins Konzil aufnehmen, seither konnten die Übergriffe gestoppt werden.
Bei Dramoth ist der hochbegabte, junge Nerith, der auch sein Nachfolger als Koshtor Sarvaschin werden soll. Vom Koshtor-Vex, einer gewaltigen, im Hyperraum verankerten Sphäre aus Tieflicht und gravimetrischen Gittern, leiten sie den Vorgang ein. Sieben Miniaturen von Granulonen schweben vor ihnen. Als Navigationspunkt soll ein Quantennexus dienen. Eine einzige Abweichung um den Bruchteil eines Attosekundenintervalls würde dazu führen, dass die Granulonen zerrissen werden. Omnitroniken haben alles berechnet, Mastibekks zählen den Countdown herunter, doch beim Versuch gerät Phasenmodulator drei in Rückkopplung, der Ablaufkoordinator verliert die Synchronisation der Kaskaden, Dramoth erkennt, dass er das Frequenzfenster per Hand anpassen muss, wird dabei aber von hochfrequenter Hyperstrahlung erfasst. Die Stabilisierung gelingt, doch eine zweite, ungedämpfte Welle harter Strahlung erfasst ihn. Dramoth glaubt danach, dass er im Sterben liegt, und fordert Nerith auf, mehr Zweifel zu haben. Und dieser verspricht das.
Mittlerweile ist Dramoth 1000 Jahre alt. Die extrem hohe Hyperstrahlung bei dem Unfall hat ihn nicht getötet, sondern eine Neukalibrierung seines Immunsystems ausgelöst und die genetisch etablierten Alterungsmechanismen durch eine quasistabile Erhaltungsstrategie ersetzt. Mittlerweile ist Nerith schon lange tot und Dramoth eine Legende. Er hat die Nachteile der von ihm nie gesuchten Prominenz kennengelernt, wenn er immer unter Beobachtung steht. Und ein letztes Mal besucht er das Meer auf Grojocko.
Die letzten Jahrtausende vor dem Übergang haben nichts von erhabener Größe. Die Ausnahmefähigkeit der Granulone ist, auch wenn sie jeweils mehrere tausend Sonnen umfassen, begrenzt, und die Laren müssen Völker abwehren, die dort Zuflucht suchen wollen. Man zählt nicht mehr in Völkern, sondern in Frachtvolumina. Das Kongregat zerfällt, Handelsbeziehungen reißen ab, manche Völker verbinden sich zu lokalen Machtblöcken. Dramoth sieht, wie Welten aussehen, die von Ausläufern des Katarr erfasst werden: Ein Technomond der Mastibekks wird binnen Tagen zu einem leblosen Felsbrocken, andere Welten erstarren zu schwarzem Glas. Er sieht sich als Chronist der letzten Tage und ist sich nicht sicher, ob es ein danach geben wird.
Von seiner Beobachtungsblase in einem abgesperrten Bereich des Zgmahkonengranulons aus beobachtet Dramoth das Erlöschen der letzten Sterne von Absomman-Pergh. Es geschieht, als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte. Projektoren stabilisieren das lokale Kontinuum des Granulons, während das Universum außerhalb immer schneller zusammenschrumpft, bis es nur noch die Größe einer Nadelspitze hat. Dann registrieren die Sensoren keine Signaturen mehr, die aus dem alten Kosmos stammen. Danach geben einige Systeme Warnungen aus, und plötzlich treffen Millilarden von Datensätzen ein, die man ohne Omnitroniken niemals hätte auswerten können. Und Dramoth wird klar, dass die Keimung des neuen Universums nicht störungsfrei verlaufen ist und die Anwesenheit der Granulone etwas verändert hat.
Später hat Dramoth Ithaira Dymeth als Gesprächspartnerin. Mit ihr zusammen hat er erkannt, dass sich beim Übergang der Granulone in den Hyperraum seine Erbinformation geändert hat. Die Granulone schwingen in einem hyperphysikalischen Takt, der das neue Universums mitbestimmt hat, und auch Dramoths Körper und Bewusstsein haben sich auf diese Schwingungen eingestimmt. Er ist Zeitträger, trägt die Zeit in ihrer ursprünglichsten Form in sich, der Ausdruck Va'shentar stammt von Ithaira. Er führt Ithaira eine Simulation des Beginnes des neuen Universums vor, das sich in den ersten 10-32 Sekunden explosiv ausgedehnt hat, schneller, als sich das Licht bewegt, nach einer Sekunde in die vier Grundkräfte der Natur - Gravitation, Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft - zerfallen ist, sich nach drei Minuten auf eine Milliarde Grad abgekühlt hat, wie sich Materie zu den ersten Galaxien verrichtet hat und sich dann die ersten Sterne gebildet haben. Doch die Granulone erwiesen sich von Anfang an als Fremdkörper im neuen Universum. Es bildete eine Blase aus, um die Fremdkörper zu isolieren: Das Creaversum. Rund um die Granulonen bildeten sich Ablagerungen einer dunklen Substanz, Experten sprachen von einem Virus bzw. kosmischem Eiter, der die Hüllen der Hyperblasen zu schwächen drohte. So installierte man Drainagen, die diese Substanz ableiteten, die Terraner bekamen mit ihr als Dunkelleben zu tun. Und die Milchstraße bzw. die Lokale Blase wurden deshalb immer zum Zielort für diese Phänomene, weil sie ein Kreuzungspunkt von Energielinien war, die das mehrdimensionale Kontinuum wie ein Adernetz durchziehen.
Skaroth-Morbus hat befallene Zgmahkonen nicht nur langsam getötet, sondern auch ihre genetische Matrix angegriffen. Ganze Linien der Zgmahkonen wurden so ausgelöscht. Das Otgarum Karascht, der Rat und die Stimme der Zgmahkonen, verbreitete Zweckoptimismus und sprach von einer natürlcihen Reduktion. Die Krankheit kam nicht einmal beim Umzug ins Granulon zum Stillstand, und Dramoth ist nun der letzte Überlebende. Gegenüber den anderen Völkern ist nun er alleine das Otgarum Karascht, doch die Stimme der Zgmahkonen verliert an Autorität, weil sie kaum präsent ist. Und das Konzil beginnt sich in kleinlichen Scharmützeln zu verlieren. Dramoth verfolgt den Weg von Rhodan und seinem Gefährten durch das Granulon der Laren, und erkennt Perry als Va'shentar. Und er will sich ihm offenbaren, gegen die Warnungen von Ithaira, die meint, dass es noch zu früh ist. Wenn Dramoth sich jetzt Perry offenbaren will, wird das das Ende von Ithaira sein. Dramoth verlässt seine Klause, vorher löscht er das Programm Ithaira, das sein letzter Gesprächspartner war.
Thora sitzt neben Perry und denkt über die gemeinsame Zeit nach. Plötzlich steht eine drei Meter hohe Gestalt neben seinem Bett, Dramoth, der erklärt, dass sie beide Va'shentar sind und Perry die letzten Wahrheiten erfahren muss. Wird die Verbindung vorher gelöst, wird es Perry umbringen.
Dann steht er Perry in dessen Geist gegenüber. Er meint, vielleicht hätte das Konzil nicht das tun sollen, was es getan hat, nun hat das neue Universum einen Geburtsfehler. Rhodans Universum liegt im Sterben, auch wenn es noch viele Millionen Jahre dauern wird. Und die Vorläufer, Välfouerr und seine Artgenossen, sind keineswegs für immer verschwunden, und stellen ein viel größeres Risiko für die Stabilität des Quantenraumes dar als das Konzil.
Doch nach Dramoths Weggang ist auch das Konzil nicht zu unterschätzen. Das Problem des Konzils für eine Invasion des Heimatuniversums ist das viel höhere Quantenflimmern. Dramoth hatte deshalb den Plan gefasst, durch eine Manipulation von Sagittarius A*, dem schwarzen Loch der Milchstraße, das Quantenflimmern in den Granulonen zu erhöhen. Niemals hätte er angenommen, dass die Laren unter Raskor-Maguul den Plan umdrehen würden. Raskor-Maguul will durch eine entgegengesetzte Manipulation das Quantenflimmern in der Milchstraße herabsetzen, auch wenn es dort das Leben auslöschen würde. Und irgendwann wird es Raskor-Maguul, mit Hilfe der Kelosker und Mastibekks, gelingen, die Isolation zu durchbrechen und ins Zentrum der Milchstraße vorzustoßen. Nach diesen Erklärungen scheint Dramoth zu verfallen und liegt im Sterben. Er meint noch, dass Rhodan ihn hassen könne, wenn er wolle. Rhodan meint, das tue er nicht, aber er hoffe, dass er in seinen letzten Stunden nicht so alleine und mutlos sein wird wie Dramoth.
Rhodan ist aus dem Koma erwacht und wieder voller Tatendrang. Die Ärzte sprechen davon, dass er von irgendwoher einen Energiestoß bekommen hat, er vermutet, dass es die letzte Lebensenergie von Dramoth war. Und er diskutiert mit Eric Leyden: Die Strahlung des Pulsars Vela hat nunmehr Aussetzer, Sprünge und Muster. Es hat im Pulsar eine hyperphysikalische Implosion gegeben, die einen Dimensionsriss erzeugt hat, der den Ausgang aus den Granulonen blockiert. Der Pulsar verhält sich, als wolle er den Riss nähen, doch sie könnten versuchen, ihn durch Zufuhr von Energie zu vergrößern. Doch sie müssen vorsichtig sein, um Raskor-Maguul nicht unwillentlich zu helfen. Sie wollen auch das Omnitische Compariat kontaktieren. Und dann sind Perry und Thora endlich alleine.