Die Spezialisten der Nacht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 367)
Neo367.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Pulsar
Titel: Die Spezialisten der Nacht
Autor: Lucy Guth
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 10. Oktober 2025
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Während Perry Rhodan und seine Gefährten auf der Suche nach einer Mediatorenplattform mit der VINDICA durch das Granulon der Laren irren, wird Aveline Celestaris auf Befehl von Hotrena-Taak mit einem Parapressor versehen und zu einer Spezialistin der Nacht ausgebildet.

Obwohl Avline anfänglich Hotrena-Taaks Methoden verabscheut und sich nach Möglichkeit dagegen zu wehren versucht, gelingt es der Laren-Kommandantin sie mit einer Mischung aus Gewalt und Überzeugungskraft zu immer radikaleren Übungseinsätzen und Holo-Simulationen zu bringen, welche in einer Holo-Simulation gipfeln, in der Aveline Perry Rhodan umbringt. Während all der Strapazen ihrer Ausbildung kommt sie allerdings auch manchen der anderen Spezialisten näher, allen voran Zorith-Kaan, mit welchem sie sogar eine romantische Beziehung hat.

In der gleichen Zeit gelingt es Perry Rhodan, eine Mediatorenplattform ausfindig zu machen und die Greikos dorthin zu bringen. Allerdings läuft auf der Plattform die Zeit anders als im Rest des Granulons und so gerät die VINDICA bereits kurze Zeit nach dem Abflug auf einer anderen Mediatorenplattform in einen Hinterhalt der Spezialisten der Nacht. Zwar scheint die Lage aussichtslos, doch im letzten Moment entscheidet sich Aveline, die Gefährten trotz ihres Parapressors und Hotrena-Taaks Versprechungen zu unterstützen. Im daraus resultierenden Kampf werden einige der Spezialisten (darunter auch Avelines Gefährte Zorith-Kaan) getötet, die überlebenden Spezialisten und Gucky werden allerdings durch ein paar versteckte Greikos von ihren Parapressoren befreit.

Während Aveline zusammen mit ihren Freunden in der stark beschädigten VINDICA flieht, fliehen die übrigen Spezialisten in Hotrena-Taaks Boot und lassen diese schwer verletzt aber lebend auf der fast verlassenen Mediatorenplattform zurück.

Handlung

Als Aveline auf Nai-Karaash die kurze Funknachricht an Hotrena-Taak abschickt, dass sie mit dem Austausch gegen ihren Freund Gucky einverstanden ist, kommt ihr das noch vollkommen richtig vor. Sie entfernt sich von der Gruppe, verlässt die Station und wird von einem SVE-Beiboot im Wald abgeholt. Als ihr der Lare, der das Beiboot gesteuert hat, nach der Ankunft auf der VORTAN beim Aussteigen einen Stoß in den Rücken gibt, kommen ihr erstmals Zweifel. Er sagt ihr, dass sie sich zum Karcerum des Schiffs begeben soll, dort befindet sich am Schiff die Ausbildungs- und Konditionierungsanalge der Spezialisten der Nacht. In einem fünfeckigen Raum erwartet sie Hotrena-Taak, und eröffnet ihr, dass sich nun Morren Denit-Klass um sie kümmern wird und ihr einen Parapressor einpflanzen wird. Das ist ein spezielles Zerbralimplantat, das direkt ins Parazentrum des Zwischenhirns eingebettet wird, das eine Desynchronisation zwischen der neuronalen Absicht und der paraenergetischen Umsetzung bewirken kann, selbstständig erkennt, wenn sie ihre Gaben zum Nachteil der Laren einsetzen will, weiters das limbische System überlasten kann, was Übelkeit, Migräne, Halluzinationen bis zur temporären Blindheit auslösen kann, und auch über eine Sprengladung verfügt. Das alles kommt aber nicht zur Anwendung, wenn Aveline kooperiert. Als ihr der Pressor eingesetzt wird, verliert sie vorübergehend das Bewusstsein.

Rhodan und seinen Gefährten ist die Flucht mit dem SVE-Raumer VINDICA gelungen. Sie haben 300 Greikos an Bord, die kurz nach der Flucht von der Mediatorenplattform zu verfallen beginnen. Sie benötigen unbedingt den Kontakt zu einem Umbrischen Gong. Die VINDICA fliegt die Koordinaten mehrerer Plattformen an, doch alle Standorte sind verlassen. Offenbar haben sich die Greikos zurückgezogen, um sich vor den Laren zu verstecken. Daraufhin gehen Rhodan und Nathalie auf einer Welt mit dem Namen Betolar, im System der Sonne 85/2129 auf Erkundung, fallen auf einem Markt, an dem man technische Geräte tauschen kann, auf, und werden dann von einem Rebellen bedroht. So lernen sie den Rebellenführer Iriak-Quan kennen, und nachdem er Vertrauen gefasst hat, bekommen sie Koordinaten. In der Corona einer Sonne entdecken sie eine durch starke Schirme geschützte Plattform der Greikos, hätten aber keine Chance, hineinzukommen, wenn nicht der dortige Anführer Holsa-Than Veluma-Shur erkannt hätte. Sie können die Greikos dann ausschiffen, werden zu einem Festessen eingeladen, das sie aber wieder fluchtartig verlassen, als sie erfahren, das keiner der Greikos weiß, in welchem Verhältnis die Zeit auf der Plattform im Verhältnis zum Granulon außerhalb verstreicht. Zum Abschied bekommt Nathalie ein Signum geschenkt, eine Art Anhänger in Form einer Feder.

Als Aveline erwacht, kümmert sich Voltran-Kelv um sie. Er ist ein Lare, der ausnahmsweise freundlich ist, gehört selbst zu den Spezialisten der Nacht, trägt auch einen Parapressor, doch bei ihm ist die Narbe deutlicher sichtbar als bei Aveline. Sein Codename ist Echowächter. Als sie in den Freizeitraum kommen, ist dort ein Streit zwischen zwei Laren ausgebrochen, dem hünenhaften Zorith-Kaan und der kleinen Semi, die ein Messer gezogen hat. Voltran-Kelv kann sie mit wenigen Worten bewegen, wieder friedlich zu werden. Und dann setzt Voltran-Kelv Aveline zu den beiden. Das Essen besteht aus einem braunen Brei, Gnassa, einer larischen Spezialität, an die sich Aveline erst gewöhnen muss. Sie erfährt, dass alle Spezialisten einen Pressor im Kopf tragen, bis auf Drazhul Kon, der einer fledermausartigen Spezies angehört, und für einen Pressor psychisch zu instabil ist. Es gibt noch einen Kelosker im Team, der Rest sind alle Laren. Zorith-Kaan hat den Codenamen Kernbrenner, hat seinen Arm in einem Gefecht verloren, dachte schon, dass damit seine Karriere vorbei sei, bekam dann aber einen kybernetischen Arm, den er als Flammenlanze, Hitzespeer etc. einsetzen kann.

Aveline wird von Voltran-Kelv ausgebildet, schon die erste Stunde im Trainingsraum am Laufband bringt sie an ihre Grenzen. Dann kommt sie in einen Simulationsraum, wo sie von vogelartigen Kreaturen angegriffen wird, so lange, bis sie endlich Eidolon freisetzt. Eine Woche später fährt sie aus dem Schlaf hoch, weil sie wieder von diesem ersten Training geträumt hat. An diesem Tag wird eine Trainingseinheit auf der Oberfläche eines Planeten angeordnet. Zorith-Kaan kommandiert sie, zusammen mit Aveline ist auch Hersjak-Mour, Finsterspäher, im Einsatz, der mit Sensorimplantaten kleinste Spuren wahrnehmen und mit Mikroanalysegeräten in den Fingerkuppen sogar DNS-Spuren analysieren kann. Sie entdecken ein Lager von Kanarsuhl, das aber geräumt ist. Zerqan-Torr ist enttäuscht, da er das Chaos eines Kampfes genossen hätte, sie finden aber zumindest versteckte Medikamente, die den Kanarsuhl bei ihrer Rückkehr fehlen werden. Einige Zeit später werden sie auf einem kleinen Planeten abgesetzt, wo sich ein viel größeres Karcerum befindet. Aveline wird mit Zerqan-Torr, gennannt Splittersturm, in ein Szenario geschickt, um eine Station mit vier Dutzend Karnasuhl auszuheben. Zerqan-Torr, will einfach die Schlafräume mit einer Bombe sprengen, doch Aveline bemerkt, dass die Betten leer sind und die Feinde sich zu einem Besäufnis getroffen haben. Sie müssen dann zuerst die Besatzung der Zentrale ausschalten, erst dann können sie den Raum mit den Feiernden sprengen.

Bei den drei nächsten Außenmissionen kann Avelilne vermeiden, Eidolon einzusetzen, wobei ihr einmal Zorith-Kaan das Leben retten musste. Dann wird sie in ein Training geschickt, bei dem sie von unbekannten Angreifern so lange traktiert wird, bis sie Eidolon aktivieren muss und sich die Angreifer dann als ihre Kollegen Hersjak-Mour und Yanne-Redas herausstellen. Als Hotrena-Taak sie auffordert, die beiden zu töten, weigert sich Aveline.

Beim nächsten Einsatz sollen die Spezialisten den Zhenor Lenid-Rak, der von Rebellen gefangen wurde, befreien. Er wird in einem Stützpunkt auf dem dritten Planeten der Eldronsystems gefangen gehalten. Während eine andere Gruppe die Rebellen ablenken soll, sollen Zorith-Kaan, Aveline und Xamru-Torts, die Donnermagierin, die aus ihren Händen EMPs bis auf 30 Meter Entfernung verschießen kann, den Zhenor befreien. Das Eindringen in den Stützpunkt und die Befreiung des Zhenors gelingen, als sie bereits auf dem Weg zurück zum Beiboot sind, werden sie von Robotern angegriffen, die Xamru-Torts mit ihrem EMP außer Gefecht setzt, dann aber selbst angeschossen wird. Aveline lässt sie im Stich, um Lenid-Rak ins Schiff zu bringen, Zorith-Kaan kann Xamru-Torts retten. Als Hotrena-Taak Aveline später darauf anspricht, hat Aveline eine Entschuldigung parat, daraufhin meint Hotrana-Taak, sie werde sie das nächste Mal bestrafen, wenn sie sich für etwas entschuldigt, das sie richtig gemacht hat. Der Auftrag, Lenid-Rak in Sicherheit zu bringen, hatte absoluten Vorrang. Und dann bekommt Avelline den Auftrag, innerhalb wengier Stunden einen zweiten Vorstoß zum Stützpunkt der Rebellen, zu unternehmen, mit dem diese sicher nicht rechenen werden, und bekommt dabei erstmals das Kommando. Sie bekommt Zorith-Kaan und den Kelosker Cheruun, der als Analytiker die schwachen Stellen der gegnerischen Anlagen erkennen kann, mit. Tatsächlich sind die Rebellen aber weniger überrascht, als man geplant hat, Zorith-Kaan sorgt für Chaos, und dann entkommt das Team mit knapper Not.

Langsam kommen sich Zorith-Kaan und Aveline näher, erzählen sich voneinander. Zorith-Kaan ist auf dem Planeten Kreinor aufgewachsen, einer der Hauptsiedlungswelten im Larengranulon, in einer armen, aber kinderreichen Familie. Sein bester Freund war Noshar-Drex, der einzige Sohn einer reichen Familie. Sein Freund hatte die Begabung, Krankheiten zu erkennen und Wunden zu versorgen, doch in seiner Familie war es klar, dass er eine Laufbahn beim Militär einschlagen sollte. Gemeinsam machten sie die Ausbildung und gingen in Einsätze, als Zorith-Kaan bei einem Einsatz einen Unfall mit einem Lüttren hatte und seinen rechten Arm verlor, war es Noshar-Drex, der dafür sorgte, dass er den Ersatzarm bekam und nicht zu einem Kalpiak wurde. Nosahr-Drex rettete auch andere Kameraden, doch als er einmal einen Rebellen versorgte, wurde er wegen Verbrüderung mit dem Feind vor ein Militärgericht gezerrt. Die Aussage von Zorith-Kaan und den anderen Kameraden, die Noshar-Drex gerettet hatte, nützten nichts, bis Hotrena-Taak an Zorith-Kaan herantrat und ihm anbot, für die Freiheit seines Freundes zu sorgen, wenn Zorith-Kaan den Spezialisten der Nacht beitreten würde. Offenbar war es Hotrena-Taak, die dafür gesorgt hatte, dass das Verfahren gegen Noshar-Drex so verbissen geführt wurde, damit Zorith-Kaan gezwungen war, ihrer Einheit beizutreten. Er hat Noshar-Drex seither nie mehr gesehen.

Bei anderer Gelegenheit machen sie gemeinsam einen Ausflug zu einem kleinen Bach, Zorith-Kaan erzählt eine Geschichte und Aveline versteht nicht, was es bedeutet, wenn Laren die Stirn aneinanderlegen. Zorith-Kaan zeigt es ihr, sie riecht seine Haut, er summt eine Melodie, in die Aveline einstimmt, und dann spürt sie, wie Verbundenheit entsteht. Zorith-Kaan fragt, wie es die Menschen machen, und Aveline küsst ihn. Er meint: »Auch nicht schlecht!«

Dann wird Aveline zu einer Simulation gerufen, vorher spricht noch Hotrena-Taak mit ihr, erklärt, dass das die Nullprobe sei. Sie muss ohne Waffen hinein, in einem dschungelartigen Gelände steht ihr plötzlich Perry gegenüber, wirft ihr Verrat vor, und schießt auf sie. Sie lässt Eidolon erscheinen, der Perry niederschlägt, doch meint sie, es sei sinnlos, ihn endgültig zu töten, und weigert sich. Dafür wird sie dann mit Schmerzen bestraft, die der Pressor auslöst, und im Traum erscheint ihr dann auch Gucky, der ihr vorwirft, dass sie eine Mörderin sei. Sie wacht auf, geht zum Freizeitraum und hört einen Streit zwischen Semi und Yanne-Redas, der mitbekommen hat, dass Hotrena-Taak von Aveline verlangt hat, dass sie ihn töten soll. Er fragt, warum er so jemanden folgen soll, und wird sofort vom Pressor gequält. Semi meint, genau deshalb: Wegen des Pressors. Aveline sieht jemanden die beiden aus einem Verstecke beobachten: Voltran-Kelv betätigt das Steuergerät für den Pressor. Aveline sieht zu, dass er sie nicht bemerkt, denn dann wäre sie tot.

Aveline soll auf eine Spionagemission gehen. Shamra-Koveth, Spiegelklaue, soll sie ausbilden. Shamra-Korveth ist nach larischen Begriffen sehr schön, ändert gerne ihr Aussehen, und weiß es auch einzusetzten. Sie ist auch eine Spezialistein für Masken anlegen. Aveline hatte mit ihr bisher wenig zu tun, und Shamra-Korveth hielt auch zum Rest der Gruppe wenig Kontakt. Doch bei der Ausbildung kommen Aveline und Spiegelklaue einander näher. Als Aveline dann in den Einsatz geht und in Heenx, der Hauptstadt der Larenkolonie Sedastas, durch Holo-Mimikry-Projektoren getarnt, eine zwielichtige Taverne betritt, glaubt sie nicht, dass man ihr ihre Tarngeschichte glauben wird. Doch es funktioniert, und sie beginnt, an der Manipulation anderer Gefallen zu finden.

Raskor-Maguul, der Kriegsarchon der Laren, soll sich mit dem zgmahkonischen Zensor des Reinen Pfades, dem Koshtor Sarvaschin treffen. Der Lovorth Hawert-Xyell hat das Treffen vorbereitet, Raskor-Maguul steht dann einer Holoprjektion von Dramoth gegenüber. Raskor-Magul erklärt, dass die Laren nicht länger warten wollen, Dramoth fragt, wie sie das Quantenflimmern lösen wollen, Raskor-Maguul meint, dafür werde es eine Lösung geben. Dramoth erklärt, sie würden kein Vorgehen unterstützen, das nicht angemessen, würdevoll und wohlüberlegt erfolge, Raskor-Magul erwidert, dass sie sich dann nichts mehr zu sagen haben.

Beim nächsten Einsatz wird Aveline mit Drazhul-Kon zusammengesteckt, dem Fledermausähnlichen, von dem sie mittlerweile weiß, dass seine Rasse Hyptons genannt wird. Freiwillig will keiner der anderen mit ihm zusammenarbeiten, und auch Aveline freut sich nicht. Sie sollen ein Rebellenschiff stürmen. Während Drazhul-Kon durch die Gänge vorauseilt, bemerkt Aveline etwas in einem seitlichen Raum und stößt dort auf einen anderen Hypton. Er wirft sie zu Boden, und als sie Eidolon ruft, erscheint er nicht. Der Hypton sendet ihr Bilder, sie sieht die MAGELLAN und Eidolon, der das Wesen angreift. Es war dieser Hypton, der sich in die MAGELLAN eingenistet hat, und dort jahrhundertelang verharrte, ohne zu verstehen. Jetzt aber will er Frieden. Plötzlich taucht Drazuhl-Kon auf, springt den anderen Hypton an, und ehe Avelline es verhindern kann, zerbeißt er ihm die Kehle und tötet ihn. Als sie Drazuhl-Kon Vorwürfe macht, sieht sie sich plötzlich in der MAGELLAN, Gucky steht ihr gegenüber und macht ihr Vrowürfe, dass sie eine Mörderin sei.

Der nächste Einsatz findet auf dem Planeten Boctis statt, der über eine sehr schneller Eigenrotation verfügt und auf dem ein Tag nur zwei Stunden dauert. Sie sollen wieder einen Schlupfwinkel der Rebellen ausheben, doch als Aveline Eidolon loslässt, greift er nicht nur die Gegener an, sondern plötzlich auch Semi und die anderen Spezialisten der Nacht. Avelilne gerät in Panik, Zorith-Kaan legt ihr die Hände auf die Schultern, um sie zu beruhigen. Und dann bekommt sie Eidolon wieder unter Kontrolle.

Auf dem Planeten mit dem Karcerum lässt Aveline Eidolon erscheinen, und fragt ihn, warum er das getan hat. Er kommt zu ihr, beugt sich, legt seine Stirn an ihre, und sie versteht. Sie erklärt Zorith-Kaan, dass sie die Kontrolle über Eidolon nur hat, weil er sie ihr überlässt. Er respektiert, was sie sich erarbeitet haben, aber wenn sie Schwäche zeigt oder die Orientierung verliert, übernimmt er die Führung. Zwei Tage später ist sie in einer Simulation, in der sie eine Plattform der Greikos ausheben lässt. Ein Greikoküken kreischt um Gnade, sie wirft es in eines der Energienetze der Soldaten. Als sie dann einen Greiko verfolgt, steht sie plötzlich zwei Ausführungen von Eidolon gegenüber. Mit einer nimmt es Eidolon auf, der zweiten muss sie entgegentreten. Dann sieht sie ihr eigenes Spiegelbild, und als sie es ausschaltet, verschwinden beide Eidolons. Dann steht sie plötzlich wieder Perry gegenüber. Und diesmal weiß sie, was Hotrena-Taak von ihr will. Nach Ende der Simulation erwartet sie Hotrena-Taak im Garten. Sie sitzt bei einem Teich, und fordert Aveline auf, ins Tarrak-Morr einzutauchen. Die Laren glauben an die kosmische Ordnung, deren Verkörperung das Tarrak-Morr ist. Hotrena-Taak hat den Vorgang mit dem Greiko-Küken in der Simulation gesehen, hat dann improvisiert und noch einmal die Nullprobe gestartet. Diesmal hat Aveline bestanden. Und sie soll sich darauf vorbereiten, einmal dem echten Perry Rhodan gegenüberzustehen.

Die VINDICA ist, als sie sich von der Raumstation der Greikos entfernt hat, auf ungewöhnliche Zeitphänomene gestoßen, hat beim Start einen Vogelschwarm bewegungslos in der Luft hängend beobachtet, also hat dort offenbar die Zeit vollkommen still gestanden, einmal ist sie in eine Mini-Zeitschleife geraten, in der sie denselben Asteroiden dreimal zerstört haben, etc. Jetzt ist man wieder im Granulon unterwegs und sucht einen Weg zurück ins eigene Universum, vor allem, weil man nicht weiß, wie schnell dort die Zeit vergeht. Dann empfängt man einen Notruf, folgt ihm und stößt auf eine Plattform der Greikos. Als man sich nähert, werden sie von einem SVE-Raumer angegriffen, derart massiv, dass sich in der VINDICA zahlreiche Aggregate, die aus Formenergie bestehen, auflösen. Die Landung auf der Oberfläche gelingt, Thora aktiviert die Energiezapfer, doch sie bekommen derart wenig Energie, dass sie Wochen benötigen werden, um die notwendigen Aggregate wieder herzustellen. Da meldet sich jemand: Aveline, die die Übergabe verlangt. Sie hat sich verändert. Als Rhodan meint, es seien nur wenige Tage gewesen, spricht sie von einer monatelangen Ausbildung. Als Rhodan die Übergabe verweigert, landet das Schiff der Laren und Aveline geht an der Spitze der Spezialisten der Nacht auf die VINDICA zu. Gucky versucht trotz des Pressors, den er noch immer im Kopf hat, zu teleportieren, erscheint vor Avelines Füßen und bricht zusammen. Hotrena-Taak befiehlt, dass Aveline ihn töten soll. Aveline zögert, spürt den Pressor, dreht sich um, sieht Voltran Kelv an, der ertappt das Steuergerät sinken lässt. Hotrena-Taak befiehlt den anderen, zuerst den Ilt zu töten und sich dann Aveline vorzunehmen, doch Aveline lässt Eidolon erscheinen, der durch die Spezialisten hindurchfegt. Aveline bricht voller Schmerzen zusammen, Hotrena-Taak hatte ein zweites Steuergerät für den Pressor. Aveline liegt am Boden, Hotrena-Taak kommt zu ihr, baut sich vor ihr auf und erklärt, dass sie sehr enttäuscht von ihr ist. Und nun wird sie bestraft, Hotrena-Taak will sie mit dem Pressor langsam töten. Da schreit Zorith-Kaan: »Nicht sie!«, springt Hotrena-Taak an und attackiert sie mit seinem Arm. Hotrena-Taak ruft: »Wie kannst du es wagen!« und Zorith-Kaans Schläfe explodiert. Aveline sieht das und jagt Eidolon auf Hotrena-Taak und die Spezialisten, bis alle am Boden liegen. Als Eidolon Hotrena-Taak in seiner Klaue hält, kämpft Aveline mit sich und lässt sie leben. Während Aveline sich um Gucky kümmert, schleppt sich Hotrena-Taak zum Signalgeber und versucht, die Sprengladung in den Köpfen von Aveline und Gucky auszulösen. Doch nichts passiert.

Gucky und Aveline erreichen die VINDICA. Diese hat aus irgendeiner Quelle plötzlich Energie und kann starten. Dann empfangen sie vom Umbrischen Gong einen Funkspruch, ein Greiko meldet sich: Sie haben das Signum erkannt, aber sich bisher zurückgehalten, weil sie die Laren nicht auf sich aufmerksam machen wollten. Doch nun haben sie Energie in die VINDICA abgestrahlt. Und sie haben mit mentalen Kräften Vibrationen ausgelöst, die die Pressoren zerstört haben, bevor die Larin den Schalter auslösen konnte. Danach kommt es noch zu einer gefährlichen Situation, als das andere Raumschiff startet und hinter der VINDICA herfliegt. Shamra-Koveth meldet sich per Funk, will mit Aveline sprechen. Die Pressoren der Spezialisten der Nacht sind auch zerstört worden, sie sind nun frei, verdanken das Aveline und tragen ihr die Verletzungen im Kampf nicht nach. Sie werden nie mehr zu Hotrena-Taak zurückkehren.

Aveline unterhält sich mit Gucky über Zorith-Kaan. Hotrena-Taak wird von der VORTAN aufgesammelt, Voltran-Kelv, Drazuhl Kon und zwei Laren sind tot, und natürlich Zorith-Kaan. Hotrena-Taak nennt die entkommenen Spezialisten Verräter und schwört Aveline, die den Codenamen Schattentänzerin hatte, Rache für die erlittene Niederlage.