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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Fluchtpunkt Stato
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 364) | |
| Zyklus: | Pulsar | |
| Titel: | Fluchtpunkt Stato | |
| Autor: | Ruben Wickenhäuser | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 29. August 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Um Hotrena-Taak ein weiteres mal abzuhängen, führt Roctin-Par mit der TAREK VOOR Täuschungmanöver in verschiedenen Sternsystemen durch, bevor er schließlich das Shavorrsystem anfliegt. Mit dem dortigen Stato will er Perry Rhodan, Thora, Nathalie Rhodan da Zoltral, Gucky und Aveline Celestaris in die Milchstraße zurückbringen.
Nachdem sie das System erkunden haben, landet die Gruppe als Inspekteure getarnt auf dem Planeten Ghyraan, auf dem sich eine Kampfkolonie der Laren befindet, da sie den Planeten Nai-Karaash, um den der Stato kreist, nicht direkt anfliegen können. Von dort gelangen sie nach Umprogrammierung ihrer Berechtigungen auf einer Interplanetarfähre zum Planeten Nai-Karaash. Es gelingt Roctin-Par, Rhodan und Thora, den für die Statobenutzung nötigen Chrono-Korrelator zu stehlen, allerdings entführt Hotrena-Taak, die der Gruppe auf die Spur gekommen ist, währenddessen Gucky, da sie ihn für die Spezialisten der Nacht rekrutieren will.
Es gelingt ihr nicht, Guckys Willen zu brechen, obwohl sie ihm einen Parapressor einsetzen lässt, der einen unautorisierten Gebrauch seiner Fähigkeiten verhindert, daher bietet sie den Terranern an, ihn freizulassen und ihnen freies Geleit zu geben, wenn sie ihr dafür Aveline überlassen. Aveline geht heimlich auf diesen Handel ein und so gelingt es den anderen zusammen mit Gucky, der allerdings seine Parafähigkeiten nicht vollständig nutzen kann, den Stato trotz eines unautorisierten Angriffs der Kanarshul zu benutzen.
Handlung
Das nächste Flugziel der TAREK VOOR ist ein Stato, eine Station der Kelosker, von der aus ein Übertritt in das Heimatuniversum mölglich sein soll. Zunächst kommt man aber im System eines orangen Zwerges heraus, in dem sich kein Stato befindet, kurz darauf taucht die VORTAN auf, von der aus Hotrena-Taak versucht, ein energetisches Netz um die TAREK VOOR zu legen. Roctin-Par setzt die gesamte Feuerkraft der TAREK VOOR ein, kommt aus der gitterartigen Struktur heraus und macht eine weitere Transition. Rhodan bewundert die Technik der Laren, bei denen Transitionen völlig schmerzlos sind und es auch keine Refraktionszeit gibt. Das nächste System ist ein blauer Überriese, in dessen Corona sich die TAREK VOOR verbirgt. Roctin-Par gliedert einige Glühwürmchen aus, die sich zu einer Energieblase in Größe eines SVE-Raumers verbinden und dann transitieren. Die VORTAN nimmt tatsächlich die Verfolgung auf. Roctin-Par setzt bei einem Zwischenstopp weitere Beiboote aus, um weitere Verwirrung zu stiften, und dann erreichen sie ihr Ziel: Das System des rotgoldenen Riesen Shavorr.
Shavorr ist recht kühl und hat vier Planeten: Der sonnennächste, Vel Hyr, ist der Korona des Riesensterns sehr nahe und eine Gluthölle, auf der Oberfläche des zweiten Planeten, Orzhema, sieht Rhodan Strukturen in Sechseckform, dann werden auch Ruinen erkennbar, Roctin-Par spricht von einer Schicht unter der Oberfläche, die die Ortung hemmt. Der vierte Planet ist Gyrhan, wo sich eine Kampfkolonie der Laren befindet, die mit Zkliden bemannt ist, und im Orbit des dritten Planeten, Nai-Karaash, befindet sich der Stato, durch den der SVE-Raumer ins Heimatuniversum der Terraner kommen könnte. Doch für die Passage benötigen sie einen Chrono-Korrelator, den sie vom Stato holen müssen. In einer weiten Ellipse, senkrecht zu den Planetenellipsen, kreist um Shavorr der etwas heißere, blaue Unterriesen Kireh. Wenn er sich nähert, kommt es zu Magnetstürmen und Gravitationsanomalien, man nennt diese Zeit die Umkehrnächte. Und die stehen bald bevor.
Getarnt als Inspektionskommando und mit den entsprechenden Codes ausgestattet, fliegt Roctin-Par mit einem Glühwürmchen, in Begleitung von Rhodan, Thora, Gucky, Nathalie und Aveline Celestaris zunächst Gyrhan an, dessen Landefeld überfüllt ist, und auch die Trainingsstation der Zykliden ist überfüllt, was auf eine baldige Aktion hinweist. Von dort begeben sie sich mit einem Interplanetarfähre nach Nai-Karaash, wo sie ein Kontaktmann erwartet, der aber erklärt, dass wegen der bevorstehenden Umkehrnächte der planmäßige Frachter nicht von dieser, sondern einer benachbarten Station startet. Und sie können dorthin keinen Lüttren nehmen, weil der Kontaktmann die dafür notwendige Sondergenehmigung nicht so schnell beantragen kann. Also müssen sie zu Fuß gehen.
Der Weg führt durch einen Wald, dessen einzelne Pflanzen hochspezialisiert und miteinander verbunden sind, fast als ob sie ein einzelnes Lebewesen wären, ähnlich zB. der Staatenqualle auf der Erde. Als sie über einen Moosteppich gehen, der der Gedächtnisspeicher ist, empfiehlt Gucky, diesen rasch und vorsichtig zu verlassen, an anderer Stelle bildet sich eine kugelförmiger Hütte, in die Gucky und Perry einsteigen, damit der Wald erkennt, dass sie freundlich gesinnt sind, dann balancieren sie über Pflanzenstränge, die über eine Schlucht führen und die Funktion von Nerven zu haben scheinen, danach gelangen sie auf ein Moos, das der Magen zu sein scheint und sogar den Kunststoff ihrer Stiefel angreift, und schließlich erreichen sie die andere Station. Inzwischen weiß Hotrena-Taak, dass die TAREK VOOR das Shavorr-System erreicht hat und dort eine Gruppe von Kanarsuhl als Inspektionskommando eingesickert ist. Sie meint zu ihrem Ersten Offizier Malag-Merg, dass alles nach Plan laufe und sie schon eine Falle vorbereitet habe.
In der Station wird Roctin-Par bereits von Morano-Lor, der Verbindungsfrau der Kanarsuhl, erwartet. Und sie kann mit dem nächsten Transport eines Frachtbootes maximal drei Leute unauffällig zum Stato einschleusen. Also gehen Roctin-Par, Rhodan und Thora. Gucky, Aveline und Nathalie bleiben in der Station, wo plötzlich ein Katastrophenalarm ertönt. Gucky nimmt die panischen Gedankenimpulse eines Laren wahr, will ihn retten und teleportiert hin. Sofort wird er von Parablockern eingeschlossen, schwarz uniformierte Laren kommen auf ihn zu und er erkennt, dass er in eine Falle gegangen ist.
Rhodan, Thora und Roctin-Par gehen durch ein Transferfeld vom Frachtboot in den Stato. Dort sind die Verhältnisse für vierdimensionale Sinne wieder so verwirrend, dass Roctin-Par sie mit einem Seil aneinanderbindet und dann nach den Orientierungsdaten, die er bekommen hat, in den Stato vorstößt. Thora sieht ihn plötzlich unter sich in die Gegenrichtung gehen, nur um dann gleich wieder hinter ihm zu sein. Sie kommen in einen Raum mit leuchtenden Gebilden, eines davon, das die Form einer Seerosenblüte hat, kommt ihnen entgegen und Thora nimmt es. Es ist der Chrono-Korrelator.
Gucky erwacht auf einem Karottenfeld, die Möhren sind vorzüglich. Hotrena-Taak steht in seiner Nähe, und sie will, dass er für sie arbeitet. Natürlich weigert sich Gucky. Als er ihre Gedanken zu lesen versucht, erleidet er sofort enorme Schmerzen, bei einem Telekinese-Versuch ebenso, als sie weg ist, versucht er eine kleine Teleportation, da ist es am schlimmsten. Hotrena-Taak versucht noch zweimal, ihn zu überzeugen, einmal zusammen mit einem Greiko, Shuran-Tal, der auch das Möhrenfeld gebaut hat, das ein Sha-Karuy ist, ein Garten des Seins. Doch auch der Überzeugungskraft des Greiko kann Gucky widerstehen. Er sitzt lieber tatenlos, hoffnungslos und einsam auf dem Karottenfeld als für Hotrena-Taak zu arbeiten, die ihm zu vermitteln versucht, dass er keine Hoffnung mehr hat. Sie erkennt schließlich, dass es aussichtslos ist, ihn für sich zu gewinnen, und will ihn nun gegen Aveline austauschen.
Als Rhodans Gruppe in die Station zurückkommen, erfahren sie von Guckys Verschwinden. Sofort machen sie sich auf die Suche, Morano-Lor führt sie durch die Station, wobei sie Wege nimmt, auf denen sie nicht auffallen, aber praktisch die gesamte Station systematisch durchstreifen. Dann erfasst ein Transferfeld Morano-Lor, und sie ist verschwunden. Rhodans Gruppe sucht nun auf eigene Faust, bis ihnen ein Gegner gegenübersteht, und es ist Morano-Lor, die offenbar eine Verräterin ist und auch Gucky die Falle gestellt hat. Sie kennt die Verhältnisse besser, dann fällt das Licht aus, nur mehr Roctin-Par kann mit Hilfe von Ultraschallechos erkennen, wo sich Morano-Lor befindet, bis sie ihm mit einer Schallbombe diesen Sinn außer Gefecht setzt.
Als sie schon ziemlich in die Ecke getrieben sind, erscheint ein Holo von Hotrena-Taak. Sie bietet freien Abzug und die Auslieferung von Gucky, falls sich Aveline ihr freiwillig anschließt. Rhodan lehnt das ab, aber Aveline will. Sie ist kein Kind mehr und will sich auch von Rhodan nicht bevormunden lassen. Als sie den Hangar des Lüttren für den Rückflug erreichen, finden sie dort den ziemlich angeschlagenen Gucky, doch Aveline ist irgendwo am Weg verschwunden. Offenbar hat sie sich von der Gruppe entfernt, um sie Hotrena-Taak anzuschließen.
Dann schlägt ein Trafitron-Strahl durch und der Lüttren ist außer Betrieb. Also müssen sie wieder durch den Wald zurück. Sie sehen am Himmel, dass offenbar gerade ein Angriff einer Rebellenflotte stattfindet. Roctin-Par versucht, durchzugeben, dass sie den Angriff einstellen sollen, doch er kommt nicht durch. Sie durchqueren wieder den Wald, der durch die Kämpfe im All sehr beunruhigt ist, und diesmal wirkt die Anwesenheit der Gruppe, die er schon kennt, sogar beruhigend auf ihn, Gucky leitet sie an, dem Wald gedanklich Trost zu spenden und der hilft ihnen sogar, indem er für sie Brücken baut. In der Ankunftsstation startet Roctin-Par die Interplanetarfähre, und sie fliegen zunächst Gyrhan an. Noch immer reagiert keiner der Rebellen auf die Nachrichten von Roctin-Par, und Rhodan beginnt zu vermuten, dass das ein geheimer Putsch bei den Kanarsuhl ist und ein Kommandant Roctin-Par beseitigen will. Sie können Gyrhan nicht erreichen, Roctin-Par steuert stattdessen Orzhema an, und schießt sich durch die Oberfläche bis hinunter unter die ortungshemmende Schicht. Dort finden sie ein Höhlensystem.
Sie erforschen die Höhlen, und finden Maschinen, die sich bei Berührung in Staub auflösen. Sie müssen noch aus dem Vorgängeruniversum stammen. Dann entdecken sie einen Datenkristall der Mastibekks, offenbar war schon eine archäologische Expedition da. Und der Kristall führt sie zu einem Steuerpult, mit dem Roctin-Par ein Transferfeld aktivieren kann, durch das die gesamte Interplanetarfähre fliegen kann. Roctin-Par hat das Feld derart programmiert, dass sie in der Nähe der TAREK VOR herauskommen. Doch die angreifende Rebellenflotte reagiert auch auf Funksprüche der TAREK VOR nicht. Dafür nähert sich die VORTAN von Hotrena-Taak. Diese meint, sie verstehe zwar die Taktik von Roctin-Par nicht, jetzt mit einer Flotte anzugreifen, fühlt sich aber an ihr Versprechen des freien Geleits gebunden und deckt sogar den Abflug der TAREK VOR zum Stato.
Der Stato ist eine Raumstation mit einem Durchmesser von 50 Kilometern, durch deren Mitte ein Schacht führt, in den die TAREK VOOR einfliegt. Die Synchronisation zwischen dem Chrono-Korrelator und dem Stato funktioniert, doch noch immer treffen sie Schüsse der Rebellenflotte. Dann kommt der Countdown zum finalen Übertritt, Rhodan hat letzte Gedanken zu Aveline, Thora und Gucky, dann zerbricht die Welt und er verliert das Bewusstsein.