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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.In Velas Schatten
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 360) | |
| Zyklus: | Pulsar | |
| Titel: | In Velas Schatten | |
| Autor: | Jacqueline Mayerhofer | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 4. Juli 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ab 2. September 2462 | |
| Handlungsort: | Lakeside-Institut, Pulsar Vela, Granulon der Nakken | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Eine verstümmelte Nachricht von Rhodans und Thoras Tochter Nathalie wird aufgefangen: »… nicht viel Zeit …. Sie kommen … Weiß nicht, wie lange … Mom … Dad …. mir leid … brauche … Hilfe … schnell«. Die Quelle des Rufes liegt beim Pulsar Vela nur 1000 Lichtjahre von Terra entfernt. Die TEMPEST bringt Rhodan und Thora dorthin, und man entdeckt dort ein Raumgebiet, das sich der Ortung entzieht. Rhodan, Thora, Gucky und Aveline Celestaris gehen mit zwei weiteren Besatzungsmitgliedern an Bord der Maxi-Space-Disk IRONCLAD, die bei der Anomalie in einen Tunnel gezogen wird. Hinter dem Tunnel ist ein Gebiet mit einem geringeren Quantenflimmern, die beiden Besatzungmitglieder, die weder Mutanten noch Unsterbliche waren, haben sich vor dem Tunnel aufgelöst, und auch die IRONCLAD beginnt sich aufzulösen. Man kann gerade noch eine im All schwebende Pyramide erreichen, die auch schon in Auflösung begriffen ist. Rhodan findet dort Datenspeicher, kann die Sprache entschlüsseln, und findet heraus, dass die Pyramide von einem Volk, das sich Mastibekks nennt, erbaut wurde. Dann kommt ein Raumer, dessen Hülle aus Energie besteht, und der nach den abgesaugten Daten als Strukturvariablen-Energiezellen-Raumer bezeichnet wird, abgekürzt SVE-Raumer, und einem Volk gehört, das sich Laren nennt. Rhodans Gruppe gelingt es, ein Beiboot des Raumers, das an die Pyramide angelegt hat, zu stehlen, sie fliehen in eine Raum-Zeit-Anomalie, wie sie sie schon von Vela kennen, während hinter ihnen die Pyramide endgültig explodiert. Das führt auch zu Hyperenergie-Effekten im Tunnel, Rhodan wird es schwarz vor den Augen, und er erwacht auf der Oberfläche eines Planeten. ...
Handlung
2. September 2462: John Marshall gratuliert Aveline Celestaris, dass sie nun schon 14 Tage Eidolon zurückhalten konnte. Dann meldet sich Caleb Waters bei ihr, ein Wissenschaftler, der ihre Mutantenfähigkeit erforschen will, ihr einen Fragebogen geschickt hat, den sie nicht ausgefüllt hat, und sich dann aushandelt, dass er sie in der folgenden Woche beobachten kann. Um 23:45 Uhr bricht plötzlich Eidolon aus ihr heraus. Aveline vermittelt ihm mental, dass er „klein, unbedeutend und lächerlich“ sei, doch er geht durch die Gänge des Lakeside-Institutes und verletzt Leute, bricht ihnen z.B. den Arm. Aveline versucht, ihn in sich zurückzuziehen, Gucky taucht auf und grenzt ihn telekinetisch ein, dann kann ihn Aveline wieder verschwinden lassen und bricht bewusstlos zusammen.
Als sie erwacht, fragt Gucky nach dem Grund für Eidolons Erscheinen. Aveline weiß es selbst nicht, sie wurde weder bedroht noch war sie wütend. Gucky meint dann, Perry habe sich gemeldet, um 23:45 Uhr wurde ein verstümelter Hilferuf von Nathalie aufgefangen: »… nicht viel Zeit …. Sie kommen … Weiß nicht, wie lange … Mom … Dad …. mir leid … brauche … Hilfe … schnell«. Und man konnte orten, dass die Quelle des Rufes in der Nähe des Pulsars Vela gelegen ist, nur rund 1000 Lichtjahre von Terra entfernt. Rhodan will dort Nachschau halten, und weil Aveline derart auf den Ruf reagiert hat, könnte sie eine Verbindung zu Nathalie haben und wird gefragt, ob sie mitkommen will. Waters ist enttäuscht, dass er seinen Beobachtungstermin in der Folgewoche nicht bekommt, und setzt durch, dass er die Expedition ebenfalls begleiten kann.
Die Expeditionsteilnehmer gehen an Bord der TEMPEST. Vela ist ein Neutronenstern, um den die Gravitation höher und sich die Raum-Zeit stärker krümmt als normal, und ein Raumgebiet unmittelbar neben dem Neutronenstern entzieht sich der Sensoranalyse. Rhodan will mit der IRONCLAD, einer speziell ausgerüsteten Maxi-Space-Disk, zusammen mit Thora, Gucky und Aveline dieses Gebiet anfliegen. Wieder schafft es Waters, mitgenommen zu werden. Außerdem bekommen sie noch eine Soldatin mit, die Topsiderin Lia-War. Aveline spürt schon wieder einen Sog, der Eidolon aus ihr herauszuziehen versucht. Gucky belauscht telepathisch, dass Waters deshalb derart auf Aveline fixiert ist, weil sie ihn an die Geschichte „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ erinnert. Als sich die IRONCLAD bei der Annäherung an die Signalquelle immer mehr in Turbulenzen gerät, muss Waters die Zentrale verlassen, um sich nicht zu übergeben. Aveline geht ihm nach, und zum ersten Mal hat sie mit ihm ein vernünftiges Gespräch: Er gibt ihr den Tipp, in ihrem Geist einen Käfig zu schaffen, in dem sie Eidolon einkerkert.
Die Verbindung zur TEMPEST wird schwächer, die Worte dehnen sich. Immer wieder wird die IRONCLAD von Schockwellen durchgeschüttelt, dann ist plötzlich Ruhe. Doch die TEMPEST kommt überhaupt nicht mehr zur IRONCLAD durch. Sie sind isoliert, im Auge des Sturms.
Und als sie aus der Ruhezone hinauskommen, beginnen sich die Naturkonstanten zu verändern, wie sie es schon vom Quantenwinter kennen. Thora und Rhodan sinken in ihre Sitze, Aveline kommt durch die Wand, das Schott zur Zentrale lässt sich nicht mehr schließen, weil sich der Rahmen verändert hat. Aveline kommt zu Waters, der von Lia-War, die sie eigentlich beschützen soll, mit der Waffe bedroht wird. Lia-War meint, dass alles um sie herum bereits Trugbilder sind, aus denen sie ausbrechen will. Sie richtet die Waffe weg von Waters auf Aveline, drückt ab, doch es löst sich kein Schuss. Die Waffe verschmilzt mit ihrer Hand, dann löst sich die Hand auf, Lia-war versinkt im Boden, durch das untere Deck durch und schließlich aus der IRONCLAD hinaus. Auch Waters wird transparent, flackert wie ein ausfallendes Hologramm. Er nimmt Aveline, die er immer als sein Sozialprojekt gesehen hat, noch das Versprechen ab, seinen Fragebogen auszufüllen, seine Listen und Diagramme zu vervollständigen und seine für sie verfasste Anleitung mit Tipps durchzulesen. Dann stirbt er, weil sich lebenswichtige Organe aufgelöst haben.
Die IRONCLAD fliegt durch einen Tunnel, und kommt in etwas heraus, das Thora zunächst für den Einsteinraum hält. Doch das Quantenflimmern ist viel geringer, die Naturkonstanten sind anders, und die IRONCLAD beginnt sich aufzulösen. In wenigen Lichtminuten misst Thora ein Objekt an und Rhodan steuert die IRONCLAD hin. Es ist eine gigantische, im All schwebende Pyramide, der man aber von außen Beschädigungen ansieht, doch dann öffnet sich ein Hangar, und Rhodan fliegt die IRONCLAD ein.
Sie erkunden die Station, finden zwischen Containern die Überreste eines Wesens, das schon länger gestorben ist, und erreichen eine Schaltzentrale. Rhodan kann Daten absaugen, die Erbauer haben die Pyramide offenbar ein Metastatik-Prisma genannt, sie selbst nannten sich Mastibekks. Und dann nähert sich etwas der Station, aus den Daten entnehmen sie, dass es ein Strukturvariablen-Energiezellen-Raumer ist, abgekürzt SVE-Raumer. Er verankert sich an der Spitze der Station, tankt offenbar Energie. Und kleine Energieblasen trennen sich vom Raumer, fliegen zu verschiedenen Eingängen bzw. Löchern in der Hülle der Station, und Raumfahrer steigen in die Station um. Rhodan und seine Begleiter verlassen die Schaltzentrale.
Leyand-Riel ist eine Karvah der Laren, also eine frisch ausgebildete Soldatin, und will möglichst schnell ein paar Narben sammeln und zur Tarakah aufsteigen. Dazu muss sie der Mhirah Hotrena-Taak auffallen. Man hat Fremde im Metastatik-Prisma festgestellt, und Patrouillen ausgesandt, um sie festzusetzen. Leyand-Riel führt dann die Patrouille, die auf die Fremden stößt, und weil Rhodan schon die Daten aus der Station hat, kommt schnell eine Kommunikation zustande. Doch zeitgleich mit Leyand-Riels Gruppe ist eine zweite Patrouille unter Führung eines männlichen Laren auf die Terraner gestoßen, und als die Laren untereinander zu streiten beginnen, wer die Terraner der Mhirah übergeben kann, nutzt Rhodans Gruppe das zur Flucht.
Mittlerweile wird es auch zum Problem, dass Abschnitte der Pyramide einzustürzen beginnen. Gucky kann Thora und Aveline wegteleportieren, Perry wird unter einer einstürzenden Stahldecke begraben, und ein Stahlstück durchbohrt seinen Schutzanzugam Bein. Dann holt ihn Gucky. Die IRONCLAD ist völlig in Trümmer zerfallen, doch an einer Schleuse entdecken sie ein Beiboot des SVE-Raumers, das sie, weil es kleiner ist, aber auch über eine Energiehülle verfügt und leuchtet, Glühwürmchen nennen. Es ist nicht einmal gesichert, sie können an Bord gehen und Rhodan versucht die Flucht.
Hotrena-Taak hat vom Zgmahkonen Otgarum Karascht im Namen des Konzils den Auftrag bekommen, beim beschädigten Metastatik-Prisma nach Fremden, die dort mit einer ungewöhnlichen Quantensignatur angemessen wurden, zu suchen, sie gefangen zu nehmen und in die Krypta, den Saal der Flüsternden Lichter, zu bringen. Rhodan versucht inzwischen, so schnell wir möglich wegzukommen, doch dann erwischt sie ein Traktorstrahl. Und Hotrena-Taak lässt sich auf keine lange Diskussion ein, ordnet an, dass sie an Bord der VORTAN, ihres SVE-Raumers kommen, sonst müsste sie sie schmerzhaft verletzen. Zumindest sollen sie offenbar lebend gefangen werden, folgert Rhodan aus dieser Drohung. Dann fällt die Pyramide endgültig in sich zusammen, und setzt dabei enorme Hyperenergien frei. Der SVE-Raumer steht zwischen dem Beiboot und dem Metastatik-Prisma und bekommt den Großteil der Energien ab, der Traktorstrahl bricht zusammen, und Rhodan kann noch einmal fliehen. Immer wieder entstehen neue Raum-Zeit-Verwerfungen. Sie sehen eine Raum-Zeit-Struktur, die der in der Nähe von Vela ähnelt, Rhodan fliegt in die Struktur ein und dahinter ist wieder ein Tunnel. Dann gibt es einen Knall, es wird dunkel und Rhodans Bewusstsein erlischt.
Er erwacht auf einem Lehmboden, offenbar auf einem Planeten, in einem Zelt, trägt Kleidung aus einem kratzenden Material. Sein Schutzanzug hängt an einer Zeltstange. Dann blickt er aus dem Zelt und ist fassungslos.