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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Jenseits der Stimmen
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 372) | |
| Zyklus: | Metamorph | |
| Titel: | Jenseits der Stimmen | |
| Autor: | Rüdiger Schäfer | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 19. Dezember 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Ein Fragmentraumer nähert sich Cybora, um die sieben Kinder, die entführt worden sind, aufzunehmen. Sie sollen nach Pharduat gebracht werden, der Heimatwelt von Anich, dem Zentralplasma der Posbis, um bei dessen Metamorphose zu helfen. Doch als die Kinder an Bord des Fragmentraumers sind, bilden sie eine Syngenese, eine mentale Gemeinschaft, die die Posbis des Raumers unterwerfen kann. Sie wollen aber nicht nach Cybora zurückkehren, da die TU sie, als potentiell tickende Zeitbomben, sofort in Gewahrsam nehmen und versuchen würde, ihre Fähigkeiten zu erforschen. Frei wären sie auf keinen Fall mehr. So fassen sie den Beschluss, ihren Tod vorzutäuschen. Thora setzt sich auf die Spur ihrer Tochter Nathalie und befreit sie aus den Fängen einer verbrecherischen Mehandor-Sippe, die ihre DNS verwerten wollte. Später sind Perry und Thora an Bord der AENEAS, die ihnen NATHAN zur Verfügung gestellt hat, zusammen mit Raumern der TU hilflose Zeugen, wie der Fragmentraumer, den die Kinder AXION getauft haben, und der einen Notruf ausgesandt hat, in der Sonne Zoryath versinkt und explodiert. Tatsächlich waren es Fusionsbomben, die explodiert sind, unmittelbar nachdem die Kinder den Raumer mit mentalen Kräften versetzt haben.
Handlung
Die GODSPEED III ist mit Perry Rhodan an Bord gerade aus dem Spica-System hinaus transitiert. Auf der TERRANIA II stellt man fest, dass die Posbis ihre Aktivitäten auf Cybora zum Großteil eingestellt haben. Von den Cybora-Kindern fehlt nach wie vor jede Spur. Bull fragt, ob die Verwaltung von Cyrt ihnen Informationen vorenthält. Dann nähert sich ein Fragmentraumer dem Planeten, von dort startet ein Raumboot, und es ist klar, dass sich in dem Boot die Kinder befinden. Bull muss seine Einheiten zurückhalten, und auch die Hochkonsulin Jovira Sevenray davon überzeugen, die Einheiten von Cybora nicht loszuschicken, denn ein Angriff auf den Fragmentraumer ist nicht möglich, ohne die Kinder zu gefährden.
Auf Cybora kommt der Posbi PATR-CX17, der seinen Namen Patriks Eins Sieben ausspricht, in den Raum, in dem die Kinder gefangen gehalten werden, und erklärt sie würden nun abgeholt. Sie sollen nach Pharduat gebracht werden, der Heimatwelt von Anich, dem Zentralplasma, dem sie bei einer Metamorphose helfen sollen. Ein Raumboot bringt sie auf den Fragmentraumer, der unmittelbar über Cyrt aufgetaucht ist. Im Fragmentraumer werden sie wieder gemeinsam in einem Raum untergebracht, fühlen sich alle einsam und fassen sich gegenseitig an den Händen. Sie bilden eine mentale Gemeinschaft, die man bei Untersuchungen auf Cybora schon früher festgestellt hat und die die Ärzte Syngenese genannt haben. Plötzlich haben sie den Eindruck, selbst der Fragmentraumer zu sein, mit ihm zu atmen, als wären sie ein Teil des Raumers selbst. Danach hat PATR-CX17 das Ziel ihrer Reise vergessen und fragt, was sie ansteuern sollen. Und als Kaél PATR-CX17 auffordert, auf einem Bein zu stehen und mit den Armen zu wedeln, als wollte er davonfliegen, tut er das, und fällt bei dem Versuch prompt um. Von nun an wollen sie ihn Patch nennen. Und sie erkennen, dass sie das Kommando über den Raumer übernommen haben.
Danach richten sie sich auf dem Raumer ein. Obwohl sie ihn unter Kontrolle haben, ist es nicht einfach, etwas zu Essen zu organisieren, der erste Brei, den ihnen Patch anbietet, ist ungenießbar, und es gibt weder Hygienezellen noch Toiletten. Und sie beraten, was sie nun tun sollen. Myrr Sevenray will sofort nach Cybora zurückkehren, auch andere haben diese Idee. Doch Darrow Myel und Kaél Zurn haben Einwände: Schon als sie als Kinder für drei Tage entführt worden sind, hat man sie endlosen Tests unterzogen. Sie werden nicht einfach in die Schule zurückkehren können, man wird sie unter Schutz stellen, schon weil sich ein Entführungsversuch wiederholen könnte, die TU würde herauszufinden versuchen, was an ihnen anders ist, ob sie tickende Zeitbomben sind, und sie nicht einfach freilassen, und im Mesh würden sie Berühmtheiten sein, Futter für Hologaffer, Zirkusattraktionen. Frei würden sie nie wieder sein. Und bei der Abstimmung sind sie sich dann einig, dass sie nicht einfach zurückkehren wollen.
Thora hat sich mit Sinclair Marout Kennon in Verbindung gesetzt, ob er ihr helfen kann, Nathalie, die aus dem Lakeside-Institut verschwunden ist, ausfindig zu machen. Kurz darauf gibt er ihr durch, dass sie an Bord des Mehandorfrachters TEGOLA gegangen ist, der von Terrania nach Trade City auf Olymp gestartet ist. Thora mietet eine Maxi-Space-Disk, mit der sie ins Castor-System aufbricht. Kurz vor ihrer Ankunft meldet sich Kennon wieder. Nathalie hat die TEGOLA nach der Landung nicht verlassen. Die SolAb hat die Matriarchin des Mehandorfrachters, Narnis Makal, überprüft, sie hat Verbindungen zum Avar-Tor-Konsortium, das auf Schmuggel und Schwarzmarkt im medobiologischen Sektor spezialisiert ist. Die DNS von Nathalie wäre für sie von enormem Wert. Beim Entladen des Frachters wurde ein Container in eine abgelegene Lagerhalle abgezweigt. Nach der Landung in Trade City begibt sich Thora dorthin. Und sie will keinen sofortigen Zugriff, Kennons Leute sollen sich im Hintergrund halten, sie will sichergehen, dass bei dem Zugriff Nathalies Leben nicht gefährdet wird.
Thora findet ihre Tochter in der Lagerhalle, kann die Wächter ausschalten, dann tauchen Kampfroboter auf, während Thora diese bekämpft, wird Nathalie verschleppt, und direkt zur Matriarchin gebracht, die Nathalie als Geisel für den Abzug nimmt. Narnis Makal meint, wenn sie ihre Freiheit und den erhofften Reichtum verliert, will sie zumindest die Genugtuung haben, Thora etwas weggenommen zu haben. Thora hat das Signal gesendet, und jetzt kommt der Einsatztrupp von Kennon durch die Decke. Doch Narnis Makal macht ernst, und es bedarf Thoras augenblicklichen Eingreifens, um zu verhindern, dass die Matriarchin Nathalie durch den Kopf schießt.
Lyrie wandert gerne durch den Fragmentraumer. Das ist nicht so einfach, denn die Gänge bilden unvermutet Ecken, enden in Sackgassen, folgen nicht der Logik von biologischen Lebewesen. Und dann fällt in einem Gang die Temperatur plötzlich auf minus 20 Grad. Lyrie kann die anderen mental um Hilfe rufen, dann bircht sie zusammen. Sie kann gerettet werden, und die Posbis streiten den Vorfall nicht ab, sondern versuchen zu ergründen, wie es dazu gekommen ist. Inzwischen fangen sie Nachrichten auf, dass die halbe cyboranische Systemflotte nach ihnen sucht, ebenso 200 Einheiten der TF, und Aurelian Voss vor dem Unionsrat eine Rede gehalten hat, dass er alles in seiner Macht Stehende tun werde, um die Kinder unversehrt heimzubringen. Kaél erkennt, dass sie, wenn sie der Verfolgung entkommen wollen, ihren Tod vortäuschen müssen. Er berät sich mit den anderen, und obwohl ihnen klar ist, wie das ihre Eltern treffen wird, sind sie damit einverstanden.
Lyrie streift nun nur mehr in Begleitung von Patch durch die Gänge des Raumers. Einmal entdeckt sie unter einer Resonanzhaut ein sich änderndes Netzwerk weißer Linien, Subplasmakapillaren, die Patch das Herzgeflecht des Schiffes nennt. Dann sieht sie einen Nakk, dann geht plötzlich das Licht aus und der gesamte externe Energiehaushalt des Raumers bricht kurz zusammen. Nur Patch und andere Posbis funktionieren noch, weil sie interne Energieerzeugungen haben. Als wieder Energie da ist, können die anderen dem Vorfall mit dem Nakk nicht nachgehen, weil das Manöver zur Vortäuschung des eigenen Todes unmittelbar bevorsteht. Sie haben das Schiff AXION getauft, nach einem postulieren, aber bisher nicht entdeckten Teilchen der dunklen Materie. Und sie erreichen das System der Sonne Zoryath, sinken in einen Koronagraben ein, einer relativ stabilen Schneise zwischen Magnetlinien der Sonne, und senden den Notruf.
Thora und Nathalie treffen Perry am Mond, als der Notruf, der mit »rettet die Kinder« endet, eintrifft. PUMA hat ihn aufgefangen. Aurelian Voss informiert Rhodan, weil dieser es sonst ohnehin von Bull erfahren würde, will ihm aber kein Raumschiff geben, da die Rettungsschiffe schon losgeflogen sind. Daraufhin meldet sich NATHAN und stellt Perry die AENEAS zur Verfügung, und Voss kann wieder einmal nichts dagegen unternehmen. Als die AENEAS ins Zoryath-System kommt, ist die CORVINIUS mit zwei Schwesterschiffen schon da, doch die AXION ist bereits derart tief in die Chromosphäre eingesunken, dass sie für keines der Schiffe mehr erreichbar ist. Der Fragmentraumer ist widerstandsfähiger als die Schiffe der Terraner, und auch er steht unmittelbar vor dem Zusammenbruch. Und er sinkt weiter auf die Photosphäre zu.
Inzwischen wird es auf der AXION dramatisch: Die sieben Kinder haben wieder eine Syngenese gebildet, doch dann mischt sich ein achtes Mitglied ein: Das Zentralplasma des Schiffes behauptet, sie hätten seine Posbis übernommen und befürchtet, bald von ihnen abgeschaltet zu werden. Und es kommt zum internen Konflikt, die Syngenese funktioniert nicht wie erwünscht. Doch genau die müsste klappen, damit sie die notwendige Ortsversetzung des Fragmentraumers durchführen können. Und dann passiert etwas Neues: Sie sind nicht mehr eine mentale Gemeinschaft von sieben Wesen, die eine Syngenese bilden, sondern ein einzelnes Wesen mit sieben Körpern. In Lyries Geist erscheint der Begriff Omega-Konnektiv. Und diesem Konnektiv gelingt es, das Herzgeflecht zu unterwerfen und die Ortsversetzung vorzunehmen. Hinter ihnen gehen Fusionsbomben hoch, die genau dem Energiegehalt des Fragmentraumers entsprechen.
Die Schiffe der Terraner müssen vom dem All aus hilflos zusehen, wie die AXION explodiert. Nur Thoras Logiksektor meldet sich, dass etwas nicht stimmen kann, denn es ist völlig unklar, wie der Raumer überhaupt in die Sonne geraten konnte. Im Augenblick aber fühlt Thora vor allem als Mutter mit den Eltern, die ihre Kinder verloren haben, mit.
Die AXION ist in Sicherheit, das Zentralplasma des Schiffes meldet sich nicht mehr, hat sich also unterworfen. Doch Lyrie teilt mit Kaél das Unbehagen, ob sie das Omega-Konnektiv, wenn es wieder erwacht, unter Kontrolle halten können.