Oase der Mutanten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Wega (Band 7)
PRW07.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Miniserie: Wega
Titel: Oase der Mutanten
Untertitel: Der Mausbiber kämpft gegen Roboter – in der Vergangenheit einer seltsamen Welt
Autor: Katharina V. Haderer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 11. Juni 2021
Hauptpersonen: Reginald Bull, Gucky, Ghiafir, Mink
Handlungszeitraum: 42.854 v. Chr.
Handlungsort: Tramp
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Reginald Bull, Gucky und Mink lagern zwischen Schrotthaufen am Ort der letzten Schlacht mit den Robotern und lecken ihre Wunden. Die Drohnen, die Bull ausgeschickt hatte, um die Umgebung zu kartografieren, sind zurückgekommen. Sie finden dadurch etliche Oasen, die ein Aufenthaltsort von Ilts sein könnten. Sie machen sich auf den Weg, die Oasen auszukundschaften, doch schnell kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Bull und Gucky. Der Mausbiber und Mink sind für Bull nicht schnell genug, denn Gucky will wegen der Raubkatze nicht teleportieren. So trennen sie sich und Bull fliegt mit seinem SERUN voraus. Zur Nacht hin kommen sie wieder zusammen und einigen sich darauf, dass Gucky am nächsten Morgen die Oasen nacheinander abteleportiert.

Von Oase zu Oase teleportierend stellt Gucky fest, dass seine Kopfschmerzen, denen er seit einiger Zeit ausgesetzt ist, laufend stärker werden. Nach dem Auffinden eines Skeletts im Schlamm eines Tümpels, das nach seiner Auffassung ein Ilt-Skelett ist, wird er von vermeintlichen Baumwurzeln ergriffen und umschlungen. Entsetzt stellt er fest, dass seine Paragaben nicht mehr wirken und findet sich schließlich im Magen eines sich aus dem Tümpel erhebenden elefantengroßen Kopffüßlers wieder. Er bedient er sich seines Strahlers, und von oben bis unten verdreckt, kann er sich befreien. Seine Paragaben sind wieder vorhanden – seine Kopfschmerzen bleiben und er fühlt sich kraftlos.

Durch das Auffinden des Skeletts ermutigt, teleportiert er zur nächsten Oase. Das erste, was er sieht sind frische Abrücke von Ilt-Füßen, und bevor er sich versieht, materialisiert ein weiblicher Ilt in seiner Nähe. Der erste Kontakt mit ihr ist etwas holprig, doch sie stellen sich gegenseitig vor. Ihr Name ist Ghiafir und Gucky ist total überwältigt. Ihr Gespräch wird abrupt unterbrochen, weil zwei Flugroboter erscheinen, die die beiden festnehmen wollen. Der Mausbiber wehrt sich mit seinem Strahler, und Ghiafir lenkt einen der Roboter ab, sodass Gucky einen nach dem anderen erledigen kann. Danach ist Ghiafir verschwunden.

Reginald Bull freundet sich langsam mit Mink an, indem sie das Essen zusammen teilen. Als Guckys Meldung eintrifft, dass er eine Iltin mit Teleporter-Fähigkeiten gefunden hat, er aber auch Roboterangriffen ausgesetzt war, ermahnt in Bull dringend auf ihn zu warten. Doch Gucky meint, er müsse den noch frischen Spuren der Iltin folgen und unterbricht den Funkverkehr. Bull ist sehr verärgert und verlässt den Rastplatz und Mink. Nach kurzer Zeit meldet sich die Positronik seines SERUNS mit der Information, dass Mink ihm mit hoher Geschwindigkeit folgt. Schließlich erreicht sie ihn, und zusammen kommen sie an Guckys letzten Aufenthaltsort an. Sie finden Spuren von ihm und die zerstörten Roboter. Doch Mink läuft zielstrebig auf eine schmale Schlucht zu, in der sie verschwindet. Bull fliegt hinterher und beide kommen an einem Tor, das sie nach kurzer Zeit öffnen können. Gleichzeitig erreicht ihn ein Hilferuf von Gucky, der mit Kampfgeräuschen unterlegt ist. Bull und Mink dringen in die unterirdische Station ein.

Gucky materialisiert in Dunkelheit in einem Höhlengang. Die Gerüche kommen ihm bekannt vor und er aktiviert den Deflektorschirm. Er ist in einem Hapt der Ilts herausgekommen. Schnell trifft er auf Ilts, die in Schlafmulden liegen, ruhen und von einer Art Schwebequallen am Kopf berührt werden. Sie scheinen mit dem Ruhenden zu interagieren. Der Mausbiber folgt einer Schwebequalle, die sich von einem Schläfer gelöst hat, langsam durch die Gänge, bis sie schließlich ein Tor erreicht, das sich öffnet und die Schwebequalle hindurch lässt. Gucky schleicht weiter hinterher und erreicht ein Schwebequallennest, wo etliche dieser Tiere Eibeutel absondern, die fünfdimensional strahlen. Er meint genug gesehen zu haben und begibt sich auf den Rückweg. Im Hapt angekommen trift er auf Ghiafir, mit der er jetzt besser kommunizieren kann. Er erzählt ihr die Geschichte von den Schwebequallen, die die Iltin Cludana nennt. Zusammen folgen sie einer Cludana.

Sie erreichen nicht nur die Nester der Cludana sondern auch einen Raum, in dem die Eibeutel der Cludana gelagert werden. Mitlerweile hat die Anzugpositronik die Ausstrahlung der Eibeutel analysiert und diese als parapsychische Bomben tituliert. Es dauert nicht lange, da werden sie von Robotern, angeführt von Siebenbruch, entdeckt und gejagt. Etliche Roboter bleiben bei dieser Jagd auf der Strecke. Als Siebenbruch die gejagten in einem Generatorenraum stellt, hat er einen Cludana-Eibeutel dabei, den er zerstört. Vorher meldet er Gucky noch, dass sei eine Kysela, eine Schmerzbombe. Eine Art unsichtbarer Sturm fegt über sie hinweg und Gucky sieht nur noch weiß und dann nichts mehr. Gleichzeitig teleportiert Ghiafir mit Gucky aus dem Raum.

Bully passiert zu diesem Zeitpunkt ähnliches, nur dass er sich schnell mit Minks Hilfe wieder erholt. Kurz darauf stoßen sie auf Ghiafir, die sich um Gucky bemüht, der leblos auf dem Boden liegt. Das Herrannahen von Robotern lässt sie jedoch zusammen fliehen, indem Bull Gucky aufnimmt und das Tempo bestimmt. Sie passieren einen Gang, in dem sie sich bücken müssen, der danach immer niedriger wird und schließlich als Sackgasse endet. Das hat zwar den Vorteil, dass die Roboter nicht mehr weiter kommen, aber den Fliehenden geht es ähnlich. Als sich Ghiafir konzentriert, kann sie andere Lebewesen spüren – über ihnen muss ein Hapt sein. Grabetätigkeit ist jetzt angesagt. Kurz darauf gibt die Erde nach und sie sind frei.

Lange Zeit ist Gucky ohne Bewusstsein und Reginald Bull begibt sich mit Mink an die Oberfläche, um zur Not die Roboter weiter zu bekämpfen. Was sie jedoch sehen ist sehr merkwürdig – die Roboter ziehen, mit allem was verladbar ist, aus ihrem Domizil aus, in Richtung Norden. Bald kommen auch der schwer mitgenommene Gucky und Ghiafir zu Bull und Mink. Bull nimmt Gucky zur Seite und hält ihm erst einmal wegen seiner Eigenmächtigkeiten eine Standpauke. Das wird zu einer verbalen Auseinandersetzung, die darin endet, dass Bully telekinetisch hingeworfen wird. Gucky will zusammen mit Ghiafir und Mink den Robotern folgen. Doch Mink hält sich jetzt an Bully.

Anmerkung

Interviewserie für die Perry Rhodan Fanzentrale (PRFZ): Im Gespräch mit Katharina v. Haderer über »Oase der Mutanten« Wega, Band 7, 22.08.2021, von Alexandra Trinley.