Der Bastardprinz

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Wega (Band 11)
PRW11.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Miniserie: Wega
Titel: Der Bastardprinz
Untertitel: Er stammt aus Tramps Wüsten – und ist für eine Aufgabe bestimmt
Autor: Ben Calvin Hary
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 6. August 2021
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gillian Wetherby, Ginolinea, Siebenbruch, Krakatau
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Es war einmal ein Roboter namens Siebenbruch. Er wurde unverhofft zum Anführer, weil sein Vorgänger ums positronische Leben kam. Zwei Eindringlinge in Unendlicheins hatten dies bewirkt. Sie waren Mausbiber, und einer brachte mit einem Streifschuss Siebenbruchs Programmierung durcheinander. So wurde er sich seiner selbst bewusst, und konnte plötzlich Kompromisse schließen, frei denken. Obwohl er die Ilts hasste, gelang es ihm, ihre Aufgabe, das Nemat zu vernichten, zu vollenden. Die Jahrhunderte vergingen und Wertiglos überwachte die Roboter, auch darauf, dass ihr Verbund einer Primzahl entsprach – und verließ sie dennoch eines Tages. Einer nach dem anderen verlor an Funktion und Siebenbruch experimentierte mit den noch teilbaren Robotern, weil er nicht mehr allein sein wollte. Jahrzehntausende vergingen so ohne Erfolg, bis eines Tages ein Raumschiff landete und er Terraner erkannte. Sein Hass wurde geweckt und überwiegte durch die mangelhafte Instandsetzung. Er griff sie an und tötete planvoll und mit Genuss. Er wollte das Raumschiff, um einem Mythos – den Posbis – hinterherzujagen. Aber der Planet rumorte und seine Speicher leiteten eine Notabschaltung ein. Als Siebenbruch erwachte, erwartete ihn ein mysteriöser Roboter, der die Signatur von ES hatte. Er freute sich, als Erstgeborener adoptiert worden zu sein und durfte sich ab diesem Zeitpunkt Bastardprinz nennen.

Perry Rhodan irritiert sein neues Tattoo eines Schmetterlings – es bewegt sich und nur er kann diese Bewegungen wahrnehmen. Um nicht untätig zu sein, und die Nakken zu einer Stellungnahme zu zwingen, beordert er Gillian Wetherby auf das neue Experimentalraumschiff BRAHMAPUTRA. Es ist ein Prototyp von Kilian Gavril, der genug Energie liefert um den Erendyra-Schirm punktuell zu schwächen. Als »Offizierin zur besonderen Verwendung« soll sie sich dort bewähren. Nach dem ersten Einsatz wird die Maccani-Flotte direkt darauf aufmerksam, ist aber zu langsam und zu weit weg, um effizient einzuschreiten. Aber Rhodans Rechnung geht nicht auf, die DERFAAR der Nakken flickt das Loch im Schirm.

Der zweite Einsatz der BRAHMAPUTRA wird ein Desaster. Nicht nur schafft es Krakatau, die Umsperrung der MARCUS EVERSON zu durchbrechen, auch das Raumschiff mit dem Prototyp wird zerstört. Um den unsterblichen Terraner weiter zu demütigen und erpressen, terrorisiert er die Ferronen und tötet unzählige Einwohner. Um es noch persönlicher zu machen, ermordet er Mastarikka Sadda vor laufender Kamera.

Rhodan greift zum letzten Strohhalm. Er will den Nakken im übertragenen Sinne die Pistole auf die Brust setzen. Er funkt die DERFAAR an und fliegt mit Wetherby nach Graborflock. Tatsächlich müssen sie nicht lang warten und fliegen in den Hangar des Raumschiffs ein. Mit den üblichen umständlichen Worten erkennen sie die unmoralischen Gegebenheiten an und übergeben als Geschenk noch ihr »Strandgut«, Reginald Bull und Gucky. Die DERFAAR verlässt das Wegasystem, indem sie eine Schleuse schaltet, welche sofort von den Maccani scharf bewacht wird.

Woanders im System ist Krakatau wegen des Abzugs der Nakken am Boden zerstört und entschließt sich, seinem Meister sein Versagen zu berichten. Dieser verspricht, sich nun persönlich darum zu kümmern.