Im Garten des Unsterblichen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Wega (Band 3)
PRW03.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Miniserie: Wega
Titel: Im Garten des Unsterblichen
Untertitel: Ein Testgebiet für ES – sie erreichen einen seltsamen Raum
Autor: Olaf Brill
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 16. April 2021
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gillian Wetherby, Kirlea Monmussan-O, Carl Palmer, Krakatau
Handlungszeitraum: 2059 NGZ, Rückblende: Oktober – Dezember 1975
Handlungsort: Famosa, Wegasystem
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Perry Rhodan und Gillian Wetherby materialisieren inmitten einer Nebellandschaft, nachdem sie in Fermenta-Oist durch einen Transmitter gegangen sind. Beide sind in Eile, denn Krakatau ist ihnen auf den Fersen. Auf ihrem Weg durch den Nebel werden sie durch Schlingpflanzen aufgehalten, die sich um ihre Körper winden. Der Einsatz von Thermostrahler und Desintegrator lässt sie jedoch wieder befreien. Von Weitem sehen sie eine knochige graue Gestalt auf einem Hügel stehen, die winkt, es droht Gefahr, sie sollen zu ihr kommen. Zusammen rennen sie in Richtung mehrerer weißer Häuser, denn der Boden wimmelt plötzlich von glasartigen Spinnen. Die Drei dringen in eines der Häuser ein, das sich hinter ihnen hermetisch schließt. Dann wird es urplötzlich Nacht.

Die Gestalt stellt sich als Kirlea Monmussan-O vor. Sie ist eine Hinatin, die vor langer Zeit nach Famosa, dem Garten des Unsterblichen, gekommen ist. Famosa ist der Innenkanton von Fermenta-Oist und eine künstliche Welt, die dem Zusammenfall nahe ist. ES ist seit langer Zeit verschwunden, und der Gärtner, ein Wartungsroboter, ist auch ausgefallen. Dadurch hat sich die künstliche Natur verselbstständigt, und die künstliche Sonne flackert ab und zu und schaltet sich in unregelmäßigen Abständen aus. Dann ist es gefährlich sich außerhalb des Hauses aufzuhalten. Rhodan hofft, dass die Nacht Krakatau etwas aufhalten wird.

Monmussan-O weiß auch, von wo sie Famosa wieder verlassen können. Dazu muss aber erst die Nacht vorüber sein. Rhodan und Wetherby begeben sich zur Ruhe, doch der Schlaf will nicht kommen und Gilian Wetherby erzählt von ihrer Zeit im Wega-System:

Sie ist mit Carl Palmer in den Einmannjägern im Wega-System unterwegs und in der Freizeit oft in Thorta oder Sic-Horum. Dort lernt Wetherby auch die Spielleidenschaft von Palmer kennen. Sie wundert sich außerdem, wie Palmer an das viele ferronische Geld kommt. Im Hinterkopf immer noch die Sabotage der Einmannjäger im Sol-System, ist sie entsprechend aufmerksam. Durch Zufall kann sie einen Datenkristall von einem Händler erstehen, der Daten enthält, die dieser nicht lesen kann. Er hat den Kristall von Palmer gekauft. Es bedeutet für sie einige Bemühungen, die Daten zu entschlüsseln, und Wetherby ist entsetzt, als sie darauf Handbücher ihrer Einmannjäger entdeckt.
Gillian Wetherby hat aber keine Zeit zu handeln, denn Perry Rhodan ist mit der STARDUST II in der Nähe von Gol verschwunden. Wetherby und Palmer gehören mit ihren Einmannjägern zur Suchmannschaft, und sie nutzt die Gelegenheit, ihn mit ihrem Wissen über den Datenkristall zu konfrontieren. Palmer streitet nichts ab. Der Datenkristall sei von Ferronen nicht zu entschlüsseln. Sie sind noch am diskutieren, als vor ihnen ein Riss im Universum erscheint, der die beiden Einmannjäger einsaugt. Gilian Wetherby fühlt nichts als Kälte. Als sie wieder aufwacht steht Perry Rhodan neben ihrem Bett.

Reden und zuhören macht Müde und sie schlafen etwas. Als sie wieder aufwachen, sind sie allein im Haus. Während sie die Hinatin suchen, öffnete sich eine Bodenklappe und Kirlea Monmussan-O erscheint mit einigen Lebewesen aus unterschiedlichen Völkern. Bei sich tragen sie einige Kisten, die im Haus aufgestellt werden. Sie hatten den funktionslosen Gärtner auseinandergenommen, um die Technik zu studieren. Jetzt wollen sie ihn zusammenbauen und vertrauen auf Rhodan, den Roboter zu aktivieren. Als er schließlich zusammengebaut ist, hat Rhodan das Äußere von Homunk vor sich, doch ohne Lebenszeichen. Das kommt, als Rhodan seinen Namen nennt. Der Kopf dreht sich zu ihm hin und das Lebenszeichen erlischt wieder. Der Roboter erwacht erst, als Rhodan ihm Daten aus seinem SERUN überspielt. Als er voll erweckt ist, stellt sich der Gärtner vor. Sein Name sei Wertiglos, er sei ein Prototyp und als Bote von ES nicht zu gebrauchen. Deshalb habe man ihm die Aufgabe des Gärtners übertragen.

Wertiglos erklärte sich bereit, die beiden Terraner zur Schnittstelle zu bringen. Danach wird er sie einer Prüfung unterziehen. Wenn diese positiv ausfällt, begleitet Kirlea Monmussan-O die beiden in den Glaswald, denn nur die Hinatin weiß, welcher gläserne Baum der Transmitter ist, um diesen Ort zu verlassen. Sie haben gerade das Haus verlassen, als die Sonne aufgeht. Weder Ranken, noch Spinnen oder Krakatau sind zu sehen. Die Schnittstelle erinnert Perry Rhodan an Ambur-Karbush im Kleinformat und Wertiglos nennt die Aufgabe, die lautet: »Stell mir eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Aber nur eine, die du selbst beantworten kannst.« Gillian Wetherby prescht vor, greift einige Kieselsteine und hält diese in der Faust dem Roboter hin. Die Frage wieviel Steine in der Hand sind, kann der Roboter nur verneinen. Jetzt öffnet sie die Hand und zählt ihm die Steine vor. Nach dem Satz »die Prüfung ist bestanden«, ziehen sie los in den gläsernen Wald, in dem alle Bäume gleich aussehen. Kirlea Monmussan-O hält vor einem Baum, der genau so aussieht, wie alle anderen. Doch nach kurzer Zeit erkennt Perry Rhodan kleine Unterschiede. Bevor Rhodan und Wetherby durch den Transmitter gehen, gibt ihnen Wertiglos noch einen Tipp: »Sucht nach den verlorenen Truhen und Kisten!« Kaum sind die beiden Terraner verschwunden, kommt Krakatau angerannt und stürzt sich ebenfalls in den gläsernen Baum.

Anmerkung

Interviewserie für die Perry Rhodan Fanzentrale (PRFZ): Im Gespräch mit Olaf Brill über »Im Garten des Unsterblichen« Wega, Band 3, 26.04.2021, von Alexandra Trinley.