Tarkanium

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Vier-Sonnen-Reich der Kartanin. Für weitere Bedeutungen, siehe: Vier-Sonnen-Reich.

Das Tarkanium (oder Vier-Sonnen-Reich) war das Siedlungsgebiet der Kartanin in der nördlichen Peripherie der Galaxie Absantha-Gom. (PR 1349)

Übersicht

Es bestand im Jahre 446 NGZ aus vier Systemen:

Diese Sonnensysteme liegen nur wenige Lichtjahre voneinander entfernt und bilden zusammen eine interessante Konstellation. Die Sonnen Argom, Branderk und Shant bilden ein (ungefähr gleichseitiges) Dreieck. In dessen Mitte und von allen dreien gleich weit entfernt liegt das Ooghsystem. Nun fälle man ein Wikipedia-logo.pngLot auf diese Ebene, welches das Ooghsystem schneidet. Die Verlängerung der Lotgeraden weist in der einen Richtung nach Absantha-Shad, in der anderen exakt auf die Position von DORIFER-Tor. (PR 1341, PR 1342 – Computer)

Geschichte

Erste Besiedlung

Bereits in den uralten Dokumenten des Animateurs Srolg über die Anfänge des Kriegerkults heißt es, dass die Kartanin diese vier Systeme besiedelten. Das geschah kurz nach ihrer Ankunft in der Mächtigkeitsballung Estartu um das Jahr 50.027 v. Chr. Der ESTARTU-Clan willigte ein, den Kartanin die vier Systeme zu überlassen, deren Auswahl auf die Superintelligenz ESTARTU zurückgeht. Sie nannten ihr neu gegründetes Sternenreich Tarkanium. Aufgrund der Machtbestrebungen der Singuva mussten Oogh at Tarkan und sein Volk gegen Ende des 51./Anfang des 50. Jahrtausends v. Chr. mit der NARGA SANT die Mächtigkeitsballung wieder verlassen. (PR 1348)

Zweite Besiedlung

In der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts NGZ wurden die Welten des Tarkaniums im Rahmen des Projekts Lao-Sinh von den Kartanin aus M 33 erneut kolonisiert, wobei sie einen Teil der alten Anlagen wiederverwendeten. Vordergründig sollte die Umsiedlung des ganzen Volkes vorbereitet werden, wofür die vier Systeme aber kaum genügend Platz boten. In den neu angelegten Tränennetzen lagerten sie enorme Mengen von Paratau ein. Ende des Jahres 446 NGZ befanden sich im Tränennetz des Ooghsystems 2,5 Milliarden Tropfen, in den Lagerstätten der anderen drei Systeme jeweils 500 Millionen Tropfen. (PR 1348, PR 1349)

Von den im Tarkanium gelagerten großen Mengen Parataus angelockt, wanderten gegen Ende des Jahres 446 NGZ immer mehr Schwärme der Menetekelnden Ephemeriden in Richtung des Raumsektors. Nach einigen rätselhaften Todesfällen unter den Espern begannen die Paratauwächter in den Tränennetzen reihenweise zu sterben. (PR 1342)

Der Clan der Wissenden in M 33 bemerkte sehr wohl die drohende Katastrophe, vermochte aber nicht, die Protektorinnen der Kolonien über die Entfernung von 40 Millionen Lichtjahren zu warnen. (PR 1345)

Anfang Dezember 446 NGZ erreichte die NARGA PUUR – bisher bekannt als der KLOTZ – das Ooghsystem. Doch deren Kommandant Bao at Tarkan konnte oder wollte dem Schwestervolk auf Hubei nicht gegen die Ephemeriden helfen; angeblich war die Strangeness der NARGA PUUR zu diesem Zeitpunkt immer noch zu hoch. (PR 1348, PR 1349)

Gesteuert von den Nakken im Dienste Granjcars schlossen die Ephemeriden das Tarkanium in Form einer zunächst fünfzehn, im Januar 447 NGZ bereits nur noch zehn Lichtjahre durchmessenden Sphäre ein. Beobachtungen im Rest der Galaxie zeigten, dass sich anscheinend sämtliche Ephemeriden dort sammelten. Dennoch blieben Lücken offen, die sowohl von Gängern des Netzes, als auch von Raumschiffen mit Enerpsi-Antrieb genutzt werden konnten. (PR 1349)

Unter zahlreichen Opfern versuchten die Paratauwächter, den kostbaren Stoff abzuschirmen, um die durch ein Zusammentreffen mit den Ephemeriden drohende Katastrophe zu verhindern. Viele starben oder verfielen der Psiphrenie. Erst als Perry Rhodan und Atlan mit Unterstützung Ijarkors ein Treffen zwischen der kartanischen Protektorin Mia-San-K'yon und dem Nakken Dobaril herbeiführen konnten, zeichnete sich eine Lösung ab. Zwischen Dobaril und der Protektorin Mia-San-K'yon entstand sofort ein Band der Vertrautheit, das in der gemeinsamen Vergangenheit ihrer beiden Völker wurzeln musste. Dobaril versprach, alles zu tun, um die dem Tarkanium drohende Gefahr abzuwenden. (PR 1349)

Am 31. Januar 447 NGZ kam es allerdings doch noch zu der Katastrophe. Reginald Bull konnte nicht rechtzeitig über die neue Lage informiert werden. Dies führte dazu, dass er zusammen mit einer aus 12.000 Einheiten bestehenden Flotte der Elfahder in das System einflog. Die Schiffe der Elfahder stießen durch die Sphäre der Ephemeriden und zogen beim Verlassen des Psionischen Netzes die fünfdimensionalen Partikel mit in den Normalraum. Unbeabsichtigt entfesselten sie dadurch gewaltige psionische Kräfte, die mit dem Paratau in Reaktion traten. Die schlagartige Deflagration der gesamten Vorräte zeitigte verheerende Folgen für die Kartanin. (PR 1349)

Nach der Katastrophe

Wie sich später herausstellte, löste dieses Ereignis den Transfer des ersten Viertels der Galaxie Hangay aus dem Universum Tarkan in das Standarduniversum aus.

Nach der Paratau-Katastrophe herrschte im gesamten Tarkanium Chaos. Viele Kartanin aus dem Volk der Lao-Sinh waren tot, die Überlebenden litten zu einem großen Teil an Psiphrenie, die weitestgehend unverletzt Gebliebenen verfügten nicht über die notwendigen Mittel, um die Lage wirklich verbessern zu können. (PR 1357)

In dieser Situation versuchte eine Gruppe von Gängern des Netzes, bestehend aus Gucky, Eirene, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd, von Bao at Tarkan Hilfe für die Lao-Sinh zu erhalten. Der Kommandant der NARGA PUUR verhielt sich aber sehr abweisend, schickte zunächst die nur an Profit interessierten Mamositu, danach Kartanin, die für die Lao-Sinh nur Verachtung empfanden und die ohnehin bereits Not Leidenden teilweise noch mit Schockpeitschen misshandelten. (PR 1357)

Erst als Bao at Tarkan aufgrund von Sabotageakten an Bord der NARGA PUUR unter Druck geriet und die Hilfe der Gänger des Netzes benötigte, konnte ihn Gucky zu echter Hilfeleistung zwingen. Die Lage stabilisierte sich daraufhin. (PR 1357)

Quellen