Vandur

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Der Mehandor Vandur war ein Patriarch der Uhlmin-Sippe an Bord des Frachtraumers UHLM.

Erscheinungsbild

Im Jahre 1463 NGZ war er mehr als 120 Jahre alt (PR 2530, S. 5) und galt bereits als alternder Patriarch. Der bullige Mann war selbst für einen Mehandor recht füllig. Er trug einen langen roten Bart, der ihm fast bis zum Boden reichte und den er in der Regel in seinem Gürtel unterhakte. (PR 2530, S. 8)

Seine Stimme wurde als kraftvoll und seine Sprechweise als frei von Zweifeln geschildert. (PR 2530, S. 26)

Charakterisierung

Als Patriarch waltete Vandur an Bord der UHLM wie ein absoluter Herrscher. Gleichzeitig war er aber vom Wohlwollen der Sippe abhängig. Gerade als alternder Patriarch lief er Gefahr, Opfer einer Intrige zu werden, die im schlimmsten Fall zu seiner Absetzung und Vertreibung von Bord führen konnte. Dementsprechend war er misstrauisch gegenüber seiner Umwelt, und auch ein wenig verbittert. Er kannte jedes der 3026 Mitglieder seiner Sippe persönlich, kannte ihre Geschichten und Geheimnisse, um vor potentiellen Intrigen gewappnet zu sein. (PR 2530, S. 25)

Vandur galt als einer der erfolgreichsten Patriarchen der Uhlmin-Sippe. Wie in der Sippe üblich investierte er das verdiente Geld in eine Erweiterung und Vergrößerung der UHLM. So hatte er während seiner Zeit als Patriarch dafür gesorgt, dass die UHLM um 287 Meter auf eine Gesamtlänge von 2800 Meter vergrößert worden war. (PR 2530, S. 5)

Obwohl Mehandor-Patriarchen für gewöhnlich keine Angst kennen, hatte Vandur so etwas wie Angst empfunden, als er einmal dem arkonidischen Imperator Bostich begegnet war. (PR 2530, S. 14)

Familie

Vandur wurde als Sohn des damaligen Patriarchen der Uhlmin geboren. Schon in jungen Jahren verdrängte er seinen Vater von der Spitze des Clans. Anstelle den Vater aber von Bord der UHLM zu vertreiben, wie es normalerweise üblich wäre, durfte der Vater an Bord verbleiben, wurde aber kurz darauf erhängt aufgefunden, wobei ungeklärt blieb, ob es sich um Selbstmord oder Mord handelte. (PR 2530, S. 6)

Einige Zeit später überwarf sich Vandur mit seinem Zwillingsbruder Kampur und vertrieb diesen von Bord der UHLM. (PR 2530, S. 6) Jahre später noch grübelte er darüber nach, was wohl aus seinem Bruder geworden war.

In den folgenden Jahren hatte Vandur viele Frauen, mit denen er zahlreiche Söhne und Töchter zeugte. Sein Sohn Yemin war der Wildeste und Ehrgeizigste unter ihnen, aber auch der Undankbarste. Vandur vermutete, dass Yemin schon länger Pläne schmiedete, ihn aus dem Amt des Patriarchen und von Bord der UHLM zu vertreiben. (PR 2530, S. 21)

Vandurs große Liebe war Shikhan, die keine Mehandor war, was eigentlich einem Tabu innerhalb der Sippe entsprach. Mit Shikhan hatte Vandur die Tochter Kithara, die aufgrund einer pränatalen Infektion verkrüppelt zur Welt kam. (PR 2530, S. 45)

Geschichte

PR2530Illu.jpg
Auf dem Sprungbrett in die Unendlichkeit
Heft: PR 2530 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Ende Februar des Jahres 1463 NGZ litt Vandur unter dem Eindruck, dass seine Zeit als Patriarch sich dem Ende zuneigte. Daher plante er seinen Selbstmord als würdevollen Abgang über die Kante eines Steges am Ende der UHLM hinaus in den Weltraum, wurde aber durch seine Tochter und die nachfolgenden Ereignisse davon abgehalten. (PR 2530, S. 8)

Die UHLM empfing den Notruf einer havarierten Space-Jet und nahm daraufhin deren Besatzung an Bord: den Frequenzfolger Sinnafoch, den Oxtorner Steelion Hartok und den Okrill Philip. Obwohl Vandurs Tochter Kithara Verdacht schöpfte, spielte Sinnafoch den Mehandor vor, sie wären harmlose Pilger auf der Suche nach Erleuchtung, sodass die drei auf der UHLM bleiben durften.

Bald darauf brachte Sinnafoch die UHLM in seine Gewalt. Da weder Sinnafoch noch Hartok in der Lage waren, die Steuerung der UHLM unter ihre Kontrolle zu bringen, zwangen sie Vandur, unter der Androhung, seinen Sohn Yemin zu töten, ihnen bei der Steuerung des Schiffes zu helfen. (PR 2530, S. 21)

Vandur versuchte zunächst, die Eindringlinge mit Gewalt zu überrumpeln, indem er seine Kenntnisse der Bauweise der UHLM ausnutzte. Dieser Plan schlug fehl, und so musste Vandur kooperieren. (PR 2530, S. 37)

Sinnafoch veranlasste nun, dass die UHLM den Planeten Oaghonyr im Oa-System ansteuerte. Als Hartok die Gewalt und Kaltschnäuzigkeit erlebte, die Sinnafoch den Mehandor gegenüber an den Tag legte, setzte er über Hyperfunk einen Funkspruch ab, der das Ziel der Reise verriet. (PR 2530, S. 47)

Als die UHLM ihr Ziel erreichte, wurde sie von Reginald Bull und der LEIF ERIKSSON IV gestellt. Allerdings erschien kurz darauf ein Schlachtlicht der Frequenz-Monarchie, und Bull musste den Rückzug antreten. An Bord der UHLM kam es zu einem letzten Versuch, Sinnafoch zu überwältigen, doch auch dieser Versuch scheiterte. Sinnafoch verschonte die Mehandor, begab sich an Bord des Schlachtlichts und verließ die Milchstraße. (PR 2530, S. 61)

Vandur übergab die Führung der Sippe und der UHLM an seine Tochter Kithara und flog zusammen mit Steelion Hartok an Bord einer Space-Jet ins Ungewisse. Dabei spekulierte Vandur, vielleicht noch einmal auf seinen verstoßenen Zwillingsbruder Kampur zu treffen. (PR 2530, S. 63)

Quelle

PR 2530