Steelion Hartok

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Der Oxtorner Steelion Hartok war ein TLD-Agent. Sein Begleiter war der Okrill Philip.

Charakterisierung

Laut Reginald Bull war er einer der besten Männer des Liga-Dienstes. Neben seiner körperlichen Stärke verfügte er über ein Einfühlungsvermögen, das es ihm erlaubte, sich in die Gedanken- und Lebenswelten anderer hineinzufühlen. Er hatte schon an mehreren Einsätzen des TLD teilgenommen. (PR 2529, S. 41)

Geschichte

In Februar des Jahres 1463 NGZ wurde Hartok von Reginald Bull auf den gefangen genommenen Frequenzfolger Sinnafoch angesetzt. Bull plante, Sinnafoch auf Oxtorne auszusetzen, ihn dort durch die Umweltbedingungen mürbe machen zu lassen, um dadurch Hartok die Gelegenheit zu geben, Sinnafoch auszuhorchen und so an Hintergrundinformationen über die Vatrox und die Frequenz-Monarchie zu kommen. Außerdem bestand Hartoks Auftrag darin, falls sich die Gelegenheit ergeben sollte, mit Sinnafoch zu fliehen, um mögliche Stützpunkte der Frequenz-Monarchie auszuspähen. (PR 2530, S. 52) Um die Tarnung Hartoks perfekt zu machen, wurde der Oxtorner psychomechanisch konditioniert, so dass er selbst glaubte, ein Strafgefangener zu sein, zu dessen Strafe eine Pilgerfahrt auf Oxtorne gehörte. Wie sich in der Folge herausstellte, fand diese Konditionierung wohl etwas überhastet statt. (PR 2529, S. 42)

Nun begab sich Hartok nach Oxtorne, und auch Sinnafoch wurde dorthin gebracht, wo er sich genau der Gruppe von Pilgern anschloss, zu der auch Hartok gehörte. Diese Pilger reisten zu Fuß zur letzten Ruhestätte Deshwan Jankoffs, da sie sich dort spirituelle Erleuchtung erhofften.

Tatsächlich führten die beschwerliche Pilgerfahrt, die körperlichen Herausforderungen, die vielfältigen Gefahren und die Gespräche mit Hartok und den anderen Pilgern in gewissem Maße zu einem Umdenken bei Sinnafoch. Gleichzeitig begann er aber auch mit einer Beeinflussung Hartoks, um ihn als Gehilfen für eine Flucht von Oxtorne nutzen zu können. Dabei kam ihm die überhastete Konditionierung Hartoks zugute, da Hartok glaubte, tatsächlich ein Pilger auf der Suche nach Erleuchtung zu sein.

Schließlich erlag Hartok Sinnafochs Einflüsterungen und begann in Sinnafoch eine Art Überwesen zu sehen, das ihm den Weg zur Erleuchtung weisen konnte. Auch gewann Sinnafoch mehr und mehr Einfluss auf Hartoks Okrill Philip. Als sie schließlich das Ziel ihrer Pilgerfahrt erreichten, gelang es Sinnafoch, mit Hartoks und Philips Hilfe eine Space-Jet zu kapern und zusammen mit seinen Begleitern Oxtorne zu verlassen, ohne dass Reginald Bull dieses verhindern oder die Flüchtenden verfolgen konnte. (PR 2529)

Bei der Flucht von Oxtorne wurde die Space-Jet beschädigt, sodass Sinnafoch und Steelion Hartok sich bald nach einem neuen Beförderungsmittel umsehen mussten. Sie wurden am 26. Februar 1463 NGZ von Mehandor der Uhlmin-Sippe an Bord ihres Frachtraumers UHLM aufgenommen. Angeführt wurde die Mehandor-Sippe an Bord der UHLM vom Patriarchen Vandur.

Bald darauf brachte Sinnafoch die UHLM in seine Gewalt, wobei ihm Philip half. (PR 2530, S. 17) Auch Hartok folgte Sinnafoch weiter bedingungslos. Da weder Sinnafoch noch Hartok in der Lage waren, die Steuerung der UHLM unter ihre Kontrolle zu bringen, zwangen sie den Patriarchen Vandur, unter der Androhung, seinen Sohn Yemin zu töten, ihnen bei der Steuerung des Raumschiffes zu helfen. (PR 2530, S. 21)

Sinnafoch veranlasste nun, dass die UHLM den Planeten Oaghonyr im Oa-System ansteuerte. Als Hartok die Gewalt und Kaltschnäuzigkeit erlebte, die Sinnafoch den Mehandor gegenüber an den Tag legte, geriet die vormals vorgenommenen Konditionierung ins Wanken und er fühlte sich veranlasst, das Ziel der Reise per Hyperfunk zu verraten. Dabei wurde er von der Tochter des Patriarchen Vandur, Kithara, unterstützt. (PR 2530, S. 47)

Als die UHLM ihr Ziel erreichte, wurde sie von Reginald Bull und der LEIF ERIKSSON IV gestellt. Allerdings erschien kurz darauf ein Schlachtlicht der Frequenz-Monarchie und Bull musste den Rückzug antreten. Als Sinnafoch auf das Schlachtlicht übersetzen wollte, brach Hartoks Konditionierung vollends zusammen und er versuchte Sinnafoch zu töten. Dieses misslang. Sinnafoch verschonte Hartok und die Mehandor, begab sich in Begleitung des Okrills Philip, der sich nun einen neuen Herrn gesucht hatte, an Bord des Schlachtlichts und verließ die Milchstraße. (PR 2530, S. 61)

Hartok, der als TLD-Agent gescheitert war, gab seinen Job auf und flog zusammen mit Vandur, der seine Stellung als Patriarch an seine Tochter Kithara abtrat, ins Ungewisse. (PR 2530, S. 63)

Quellen

PR 2529, PR 2530