Philip (Okrill)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Okrill. Für den Ennox, siehe: Philip.

Philip war ein Okrill, der ursprünglich zu dem Oxtorner Steelion Hartok gehörte, sich jedoch später dem Vatrox Sinnafoch anschloss.

Anmerkung: Philips Name leitet sich laut Uwe Anton von dem Detektiv  Wikipedia-logo.pngPhilip Marlowe her, in direkter Anlehnung an den Okrill Sherlock, der seinen Namen dem Detektiv  Wikipedia-logo.pngSherlock Holmes verdankte. (PR 2708 – Report)
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Sinnafoch und Philip
Heft: PR 2535 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2566
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Charakterisierung

Ursprünglich entsprach Philips Charakter dem eines halbintelligenten Tieres. Er war seinem Herren Steelion Hartok treu ergeben.

Nachdem er sich Sinnafoch angeschlossen hatte und ihm auf dessen Betreiben hin eine Induktivzelle eingepflanzt worden war, entwickelte Philip eine gewisse Intelligenz, die anscheinend der eines terranischen Kindes entsprach. Philip zählte nun Sinnafoch und dessen Untergebene zu den Guten und all jene, die Sinnafoch schaden, ihn bestrafen oder ihn gar töten wollten, zu den Bösen. Philip freundete sich außerdem mit dem Okrivar Kruuper an.

Geschichte

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Philip/VATROX-DAAG spricht
Heft: PR 2570 – Innenillustration
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Heft: PR 2589
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Heft: PR 2594
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Philip wuchs in der Wildnis von Oxtorne auf und wurde später gezähmt. Bis Ende Februar 1463 NGZ war er seinem Herrn Steelion Hartok treu ergeben.

Nachdem Sinnafoch von Reginald Bull gefangen genommen worden war, und Bully ihn gemeinsam mit dem TLD-Agenten Steelion Hartok auf den Pilgerweg Deshwan Jankoffs geschickt hatte, trug Hartok Philip auf, Sinnafoch zu bewachen und zu beschützen. Philip schloss sich nach und nach dem Frequenzfolger an. Es gelang Sinnafoch, auch Hartok, dessen Konditionierung zu hastig vorgenommen worden war, auf seine Seite zu ziehen. Schließlich gelang Sinnafoch, Hartok und Philip mittels einer Space-Jet die Flucht von Oxtorne. (PR 2529)

Die Flüchtenden wurden vom Mehandor-Schiff UHLM aufgenommen. Sinnafoch gab sich zunächst als Pilger aus, übernahm jedoch später mit Hilfe von Philip die Zentrale des Schiffes und befahl, Kurs auf Oa zu nehmen. Dort angekommen stieg er in ein Schlachtlicht um. Philip entschied in diesem Augenblick endgültig, sich Sinnafoch anzuschließen. (PR 2530)

Sinnafoch ließ Philip nun eine Induktivzelle einpflanzen, die sofort begann, den Okrill zu unterrichten. Außerdem erhielt Philip einen Gedankenaufzeichner. Philip empfand Freude am Lernen. Nachdem Sinnafoch vom Frequenzmittler Cedosmo degradiert worden war, hielt Philip Cedosmo sowie dessen Diener für böse. Auch die Tefroder, gegen die die Frequenz-Monarchie Krieg führte, zählte er zu den Bösen.

Philip freundete sich mit dem Okrivar Kruuper an und lernte zunächst, durch Scharren mit seinen Klauen die Wörter »ja« und »nein« auszudrücken. Später lernte er, mit Hilfe des Gedankenaufzeichners zu sprechen. Einmal vereitelte er Kruupers Selbstmord, indem er einen Riss in dessen Raumanzug mit seinem schleimigen Speichel provisorisch verklebte.

Später unterstützte er Sinnafoch bei dessen Plan, Cedosmo zu stürzen: Zunächst erinnerte er sich »laut« an den Weg, den sie in der Festung Cedosmos zurückgelegt hatten, sodass der Gedankenaufzeichner die Bilder des Weges an Sinnafoch weitergeben konnte. Später – in der Festung – provozierte Sinnafoch die Kriegsordonnanz Cedosmos, Vertebris, so lange, bis diese Sinnafoch attackierte. Philip reagierte sofort, indem er die Kriegsordonnanz mit einem Stromschlag aus seiner Zunge tötete, und einige der Darturka-Wachen auf dieselbe Weise ausschaltete. Schließlich konnten Sinnafoch und Philip auch Cedosmo ausfindig machen – dieser wurde auf Befehl Sinnafochs ebenfalls von Philip getötet. Cedosmos Vamu wurde dabei in einem Seelen-Kerker gefangen, der in Philips Gedankenaufzeichner versteckt war. (PR 2535)

Am 25. April 1463 NGZ griffen die gemeinsamen Flotten des Bundes von Sicatemo die Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie in Hathorjan an. Philip befand sich an Sinnafochs Seite an Bord des Schlachtturms VART in der Nähe des Handelssterns FATICO, als es zu einer großen Raumschlacht zur Rückeroberung des Handelssterns von den Galaktikern kam. Nach dem Ende der Entität VATROX-CUUR und aus Angst vor seinem Tod und der Aufnahme seines Vamus durch die Krathviras der Galaktiker begab sich Sinnafoch in Begleitung von Kruuper und Philip auf den Handelsstern FATICO mit dem Ziel, über das Polyport-Netz den Handelsstern JERGALL zu erreichen. (PR 2548, PR 2549)

Beim Transfer von FATICO nach JERGALL liefen zwei Dinge schief: zum einen fanden sich Sinnafoch, Kruuper und Philip nicht wie geplant auf dem Handelsstern wieder, sondern auf der von D'Tar bewohnten Scheibenwelt D'Tarka. Zum anderen war Sinnafoch, ausgelöst durch die vorangegangenen Ereignisse, ins Koma gefallen. Philip unterstützte Kruuper bei der Suche nach einer Möglichkeit, D'Tarka wieder zu verlassen. Schließlich fanden sie einen funktionierenden Transferkamin, auch erwachte Sinnafoch wieder aus dem Koma, und gemeinsam setzten sie die Reise nach JERGALL fort. (PR 2552, PR 2553)

Auf JERGALL angekommen, trafen sie auf den Frequenzmittler Demeiro. Dieser machte Sinnafoch für die Niederlage der Frequenz-Monarchie in Andromeda verantwortlich. Demeiro manipulierte die Induktivzelle, die Sinnafoch Philip zwecks Intelligenzsteigerung eingepflanzt hatte. Dadurch gehorchte Philip nun Demeiros Befehlen und sollte in einem Duell, das auf dem Planeten Bargeron stattfinden sollte, Sinnafoch und Kruuper töten. (PR 2566)

Bei der Erkundung des Planeten Bargeron stießen zuerst Kruuper und später auch Sinnafoch auf die Oase der Wissenden und den Schrottroboter Elkayam. Sinnafoch hatte in der Zwischenzeit auch herausgefunden, dass Philips verändertes Verhalten mit einer Manipulation der Induktivzelle zusammenhängen musste. Es gelang ihnen mit viel Mühe, Philip zu überwältigten. Als Kruuper Philip die Induktivzelle entnehmen wollte, wurde Philip plötzlich von VATROX-DAAG übernommen. Die Entität erklärte das Duell für beendet und Sinnafoch zum Sieger. Sie ernannte Sinnafoch zu ihrem Stellvertreter in Anthuresta. Philip und Kruuper begleiteten Sinnafoch auf ein im  Wikipedia-logo.pngOrbit wartendes Schlachtlicht. (PR 2566)

Kurz darauf wurden Sinnafoch und Kruuper mit dem Frequenzfolger Vastrear und seinen Ordonnanzen Bhustrin und Satwa zusammengebracht. Ihr Ziel sollte es sein, Perry Rhodan in Anthuresta ausfindig zu machen und zu vernichten. Sinnafoch übernahm daraufhin die Initiative, während Vastrear immer wieder versuchte, gegen Sinnafochs Pläne zu insistieren. Wurden die Diskussionen zwischen den beiden Frequenzfolgern zu hitzig, wurden sie von VATROX-DAAG in Gestalt von Philip abgestraft. Schließlich wurde die Entscheidung getroffen, beim Polyport-Hof MASSOGYV-4 eine Falle für Perry Rhodan aufzubauen. Dieses Vorhaben ging schief, da Rhodan die Falle erkannte und stattdessen mit seinen Verbündeten den Polyport-Hof ESHDIM-3 eroberte. (PR 2570)

Während sich Sinnafoch und Vastrear mit ihrem Gefolge Anfang Mai 1463 NGZ im Forschungszentrum TZA'HANATH aufhielten, zog sich der von VATROX-DAAG beherrschte Philip an einen unbekannten Ort im Inneren eines der Handelssterne zurück. (PR 2584)

Als etwa um die 10. Mai 1463 NGZ der Großangriff von VATROX-VAMUS Jaranoc auf die Frequenz-Monarchie begann, kehrte der von VATROX-DAAG beherrschte Philip zu Sinnafoch zurück. Sinnafoch selbst plante, die Verteidigung der Frequenz-Monarchie von TZA'HANATH aus zu koordinieren. VATROX-DAAG allerdings hatte andere Pläne mit ihm. Durch seinen Splitter in Philip überbrachte er Sinnafoch den Befehl, sich mit seinem Schlachtlicht VAT-DREDAR nach ESHDIM-3 zu begeben, um dort die Lage zu erkunden. Sinnafoch selbst hielt diesen Befehl für widersinnig, befolgte ihn aber. Bei ESHDIM-3 konnten sich Sinnafoch, Philip und VATROX-DAAG nur davon überzeugen, dass eine kleine Flotte von Schlachtlichtern, die zur Rückeroberung des Polyport-Hofs ausgesandt worden war, von Netzwebern aufgerieben worden war. (PR 2588)

Nach der Zerstörung von Hibernation-7 begab sich Sinnafoch auf Geheiß von VATROX-DAAG, überbracht von Philip, mit der VAT-DREDAR nach Hibernation-8. Hier wurde er Zeuge des sich immer wieder verlagernden Kampfgeschehens sowie, als VATROX-DAAG zwei Feueraugen gegen VATROX-VAMU zur Explosion brachte, wohl in der Hoffnung, VATROX-VAMU so zerstören zu können. Die Wirkung blieb allerdings weitgehend aus, da VATROX-VAMU die freiwerdende Energie im Wesentlichen in sich aufnahm und danach gestärkter wirkte als zuvor. Daraufhin zog sich VATROX-DAAG vom Kampfgeschehen zurück, und den Kegelstumpfraumern der Jaranoc fiel es nun vergleichsweise leicht, Hibernation-8 zu zerstören. (PR 2589)

Sowohl VATROX-DAAG als auch Sinnafoch und Philip mit der VAT-DREDAR begaben sich nun zurück nach ESHDIM-3. Gleichzeitig beorderte VATROX-DAAG 96 Feueraugen hierher. Er hatte wohl den ansonsten bedeutungslosen Hof als Austragungsort für seinen letzten Kampf gegen VATROX-VAMU vorgesehen. Dieser erschien kurz Zeit später. Nach einem kurzen Abtasten jagte VATROX-DAAG alle 96 Feueraugen auf VATROX-VAMU, wohl in der Hoffnung, die Explosion der Feueraugen würde VATROX-VAMU zerreißen. Die Explosion fiel aber bei weitem nicht so drastisch aus, wie man es von fast 300 Kilogramm Psi-Materie hätte erwarten können. Das lag daran, dass VATROX-VAMU einen Großteil der Energie in sich aufsaugte. Danach verschlang VATROX-VAMU dann auch noch VATROX-DAAG. ESHDIM-3 wird bei der Explosion der Feueraugen zerstört. (PR 2589)

Philip fiel nach dem Ende von VATROX-DAAG ins Koma. Auch seine Induktivzelle funktioniert nicht mehr. Als er erwachte, befand er sich auf der Extremwelt Yenter, gemeinsam mit Sinnafoch. Sinnafoch hatte sie von der Besatzung der VAT-DREDAR hier absetzen lassen. Philip war frei von jeglicher Beeinflussung durch VATROX-DAAG, er war wieder das wilde Tier, das er dereinst auf Oxtorne gewesen war. In Sinnafoch sieht er nun nur noch seine Beute. Sinnafoch plante seinen Freitod, und wie von Sinnafoch geplant fiel Philip über ihn her und tötete ihn. (PR 2594)

Danach brach Philip auf, um die Wildnis von Yenter zu erkunden. (PR 2594)

Quellen

PR 2529, PR 2530, PR 2535, PR 2548, PR 2549, PR 2552, PR 2553, PR 2566, PR 2570, PR 2584, PR 2588, PR 2589, PR 2594