Multifunktionsarmband

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Das Multifunktionsarmband ist ein am Handgelenk getragenes Gerät, das unter anderem in vielen Raumanzügen Verwendung findet.

Allgemeines

Es enthält zahlreiche Sensoren, Anzeigen und eine Datenverarbeitungseinheit, ebenfalls Kommunikationsgeräte. Alle angeschlossenen Geräte können mittels des Multifunktionsarmbandes manuell justiert werden.

Die Kommunikationsdienstleistungen werden meist über einen integrierten Multifunktions-Kommunikator abgewickelt. (PR 2822 – Glossar)

Bei modernen Anzügen entfällt das Multifunktionsarmband oftmals ersatzlos. Hier sind die entsprechenden Komponenten integriert. Bei einer Netzkombination oder einem SERUN werden die entsprechenden Systeme akustisch kontrolliert. Die Informationsausgabe durch den Pikosyn erfolgt audiovisuell über in den Helm integrierte Lautsprecher und ein Head-Up-Display. (PR 1300)

Ein verwandtes Gerät ist der Kombigürtel.

Funktionen

  • Interne Kommunikation: Sprechfunkverkehr innerhalb einer militärischen Einheit, beispielsweise eines Einsatzkommandos
  • Externe Kommunikation: Sprechfunkverkehr mit Kommandostellen
  • Notruf
  • Chronometer (PR 1310)
  • Anzeige der Umgebungstemperatur
  • Anzeige der Luftzusammensetzung und Atembarkeit
  • Anzeige der Funktionen und Reserven des Raumanzugs
  • Kreiselkompass
  • Peilsender
  • Multiple Indicator
  • Ortungs- und Tastgerät (PR-Trivid 0)
  • Externer Datenabruf, beispielsweise über Satelliten (PR 1310)

Darstellung

Risszeichnung: »Terranische Technik – Multifunktions-Armband „Multi-G 1312“« (PR 2171) von Georg Joergens

Geschichte

Das Multifunktionsarmband hat eine sehr lange technische Entwicklung hinter sich und ist dementsprechend ausgereift.

Die Terraner übernahmen es von den Arkoniden. Das erste breite Armband, das eine Menge kleinster Instrumente beherbergte ist bereits aus dem Jahre 1980 überliefert und verfügte über Kompass, Funk sowie einen Peilsender. Zumindest Perry Rhodans wichtigste Mitarbeiter waren standardmäßig mit einem solchen Gerät ausgestattet. (PR 22, PR 23)

Das uhrförmige Gerät wurde in der nachfolgenden Zeit auch als Mikrokom-Armband, Armband-Minikom, Armband-Nachrichtengerät, Armband-Sender, Armband-Funkgerät, Armband-Universalgerät, Armband-Telekom usw. bezeichnet. (PR 37, PR 111, PR 166, PR 205)

Aus einer Verbundschaltung von mehreren Armband-Minikoms war es 2326 möglich, einen Hyperfunksender kurzer Reichweite zusammenzubauen, mit dem eventuell gestrandete Mitglieder eines Raumschiffes um Hilfe rufen konnten. Im Jahre 2435 gab es zu diesem Zweck bereits Armband-Hyperkoms, die die gleiche Leistung als Einzelgerät aufbrachten. (PR 170, PR 321)

Im Jahre 2436 gab es ferner die folgenden Funktionen: energetisches Ortungsgerät für Elektronenmessung und Schutzschirm-Entdeckung sowie einen Computer, mit dem Berechnungen durchgeführt werden konnten. (PR 391)

Im Jahre 3433 verfügte Rhodan über ein Kombi-Armband, mit dem er Individualimpulse orten konnte. Mit einem Kombinationsarmband war es ihm auch möglich, direkt auf den Hauptrechner seines Flaggschiffes zuzugreifen. Ferner enthielt sein Armband einen Multiple Indicator (MINC), mit dem er verschiedenste energetische Impulse oder verborgene Mechanismen anmessen konnte. (PR 457, PR 490, PR 491)

Die Armband-Minikoms der Terraner gab es 3438 bereits als Schmuckstücke im Handel erhältlich. (PR 460)

Als besonders wirkungsmächtiges Instrument stellte sich das Kommandoarmband oder auch Vielzweckarmbandgerät Ovarons heraus, mit dessen Quintadimgerät er nicht nur alle Geheimstationen des ganjasischen Reiches kontrollieren, sondern auch auf Dakkarkomebene direkt mit der Urmutter kommunizieren konnte. Ohne dieses Armband wäre die Gruelfin-Expedition gescheitert und Ovaron nie wieder als Ganjo seines Reiches eingesetzt worden. (PR 437, PR 451, PR 460, PR 493)

Das Gerät gehörte Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ nach wie vor zur Alltagsausstattung. (PR-Olymp 7, S. 5)

Siehe auch: Alphabefehls-Armband

Quellen