Die Staubtaucher

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2879)
PR2879.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Sternengruft
Titel: Die Staubtaucher
Untertitel: Geheimnisse im Aggregat – und Erkenntnisse über die vereiste Galaxis
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 21. Oktober 2016
Hauptpersonen: Gucky, Lua Virtanen, Vogel Ziellos, Aichatou Zakara, Farye Sepheroa
Handlungszeitraum: 12.–18. August 1522 NGZ
Handlungsort: Orpleyd
Risszeichnung: Deponieraumer der Gyanli
(Abbildung) von Jürgen Rudig und Gregor Sedlag
Glossar: Gyanli / Kohäsion / Orpleyd; Aussehen / Sepheroa, Farye; Herkunft / Tiauxin / Tiucui / Traktator / Transterraner / tt-Progenitoren
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch

Die RAS TSCHUBAI bricht zur weit entfernte Heimatgalaxie der Tiuphoren auf. Dort angekommen stoßen Gucky und seine Begleiter als Erstes auf DIE STAUBTAUCHER. Sie erfahren Geheimnisse im Aggregat – und Erkenntnisse über die vereiste Galaxis.

Handlung

Gucky hat drei der neu entdeckten, kugelförmigen Fremdwesen aus dem explodierenden Pfeilschiff herausteleportiert. Mit Bordmitteln kann man die Giftgasatmer schnell vor dem Erstickungstod bewahren. Anfangs vertrauen sie ihren Rettern nicht, verhalten sich sehr reserviert und sagen nur das Allernötigste: dass sie zum Volk der Hogarthi gehören.

Die RAS TSCHUBAI hält sich weiterhin im Hintergrund. Ihre Anwesenheit in Orpleyd soll geheim bleiben. Der MARS-Schlachtkreuzer SAMY GOLDSTEIN wird entsandt, um die HARVEY einzuschleusen. Den im Staubgürtel gesammelten Daten zufolge befinden sich in diesem unübersichtlichen Gebiet ungleichmäßig verteilte Tiauxin-Partikel. Sie sind mit Hyperkristallen dotiert und emittieren eine Strahlung, die Guckys Telepathie stört.

Weitere Gespräche mit den Hogarthi ergeben, dass sie die Tiuphoren als Freunde und Verbündete kennen. Sie bestätigen Aichatou Zakaras Annahme, dass etwas mit dem Zeitgefüge Orpleyds nicht stimmt.

Die Hogarthi werden hellhörig, als Lua Virtanen behauptet, sie könne im Staubgürtel navigieren. Sie verlangen einen Beweis. Lua ist in der Lage, ein Muster in der Strahlung des Tiauxins zu erkennen. Unter ihrer Anleitung kann das Schiff einige Lichtjahre weit in den Staubgürtel eindringen und ihn gefahrlos wieder verlassen. Die Hogarthi tauen ein wenig auf, denn jetzt sind sie überzeugt, es nicht mit Agenten der Gyanli zu tun zu haben: Hätten die Gyanli jemanden wie Lua in ihren Reihen, so wären sie längst in den Staubgürtel vorgedrungen, um das Aggregat anzugreifen. Das Aggregat ist das Hauptquartier der Staubtaucher. Es dient all jenen als Zufluchtsort, die vor den Gyanli fliehen.

Die Hogarthi erklären sich bereit, eine Abordnung der Galaktiker zum Aggregat zu führen. Hierfür nutzen sie die HARVEY. Gucky, Lua, Vogel Ziellos, Farye Sepheroa und Aichatou Zakara gehen an Bord. Die Hogarthi rufen ein Pfeilschiff herbei. Der Navigator To'a-Anum-Che setzt über. Das wie eine Bonsaitanne mit ockergelben Nadeln aussehende Pflanzenwesen lebt in Symbiose mit einem ameisenähnlichen Partner; es wurzelt in einer Mulde im Hinterleib des Insektoiden. To'a-Anum-Che ist eine der wenigen Personen, die Schiffe durch den Staubgürtel lotsen können. Die Topografie dieses Umfelds ist im Zellgedächtnis des To'a-Anum gespeichert.

Die Space-Jet erreicht das Aggregat am 17. August 1522 NGZ. Es besteht aus ineinander verkeilten, miteinander verbauten Raumschiffen der verschiedensten Formen und Größen sowie aus Gesteinsbrocken. Hunderte Schiffe bilden eine grob kreuzförmige Konstruktion mit einem 25 Kilometer durchmessenden Zentrumskern und 21 bis 43 Kilometer langen Seitenarmen, die maximal 14 Kilometer dick sind. Ein Vielvölkergemisch lebt darin friedlich zusammen, auch Tiuphoren gehören dazu. Koordinator der Station und Oberhaupt einer galaxieweiten Widerstandsorganisation ist der Aysser Pedcos, ein aus lebenden Bestandteilen (Gehirn, Sinnes-/Verdauungsorgane) und einem Robotkörper zusammengesetztes Hybridwesen.

Pedcos will die Galaktiker zunächst besser kennenlernen. Er selbst gibt nur wenige Details preis, unter anderem, dass die Gyanli auf eine Substanz angewiesen sind, die als Fluid bezeichnet wird. Nur wenn sie sich in Fluid-Tümpeln aufhalten, können sie den Kollekttraum träumen, und ohne diesen Traum finden sie keine Erholung im Schlaf. Pedcos zufolge sind die Gyanli machtbesessene, selbstverliebte Despoten voller Sendungsbewusstsein.

Von einigen Wissenschaftlern erfährt Gucky, dass Orpleyd seit 20 Millionen Jahren »vereist« ist. Innerhalb der Galaxie sind erst zweitausend Jahre seit der Erlösung der Tiuphoren vergangen. Doch die Galaktiker müssen nicht befürchten, während ihres subjektiv kurzen Aufenthaltes in Orpleyd schon Jahrhunderte verloren zu haben: Manchmal ist der Zeitablauf synchron mit dem des restlichen Universums, und eine solche Phase herrscht gerade. Die Ursache kennen Pedcos und seine Leute nicht. Die Wissenschaftler vermuten, dass es etwas mit dem Operandum zu tun hat, einem Großprojekt der Gyanli.

Lua und Vogel werden von To'a-Anum-Che im Aggregat herumgeführt. Einer der von Gucky geretteten Hogarthi will sich bedanken und gibt eine aufregende Information an sie weiter: Er hat erfahren, dass es Menschen im Aggregat gibt! Die jungen Transterraner hoffen, es könnte sich um ihresgleichen oder um Atlan handeln. Sie werden leichtsinnig und begeben sich ohne jegliche Absicherung in den entsprechenden Sektor.

Dort werden sie prompt angegriffen und mit Traktatoren niedergeschossen. Vier Gyanli haben das Aggregat infiltriert und die Nachricht von der Anwesenheit menschlicher Wesen lanciert, um ihre Beute in eine Falle zu locken. Es geht ihnen allerdings nicht um die Neuankömmlinge, sondern um To'a-Anum-Che oder vielmehr um die in seiner DNS verankerten Informationen über die Verhältnisse im Staubgürtel. To'a-Anum-Che wehrt sich, indem er giftige Körpernadeln wie Projektile abschießt. Zwei Gyanli sterben. Die anderen beiden bekommen dennoch, was sie wollen. Damit hat der To'a-Anum seinen Zweck erfüllt und wird getötet. Auch Lua Virtanen und Vogel Ziellos haben keinen Nutzen für die Infiltratoren.

Gucky, der mangels Telepathie von alledem nichts ahnt, will endlich wissen, was wirklich in Orpleyd vorgeht und warum Pedcos immer um den heißen Brei herumredet. Daraufhin führen die Gastgeber Gucky, Farye und Aichatou in ein besonders gesichertes Labor. Dort experimentieren die Widerständler mit gefangenen Gyanli. Gucky glaubt zu wissen, welches Ziel damit verfolgt wird: die Ausrottung eines ganzen Volkes.

Innenillustration