Kurt Bernhardt

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Kurt Bernhardt (* 1916, † 13. Juli 1983) betreute viele Jahre lang den ersten deutschen SF-Sektor beim Pabel-Verlag. 1959 wechselte er zum  Wikipedia-logo.pngHeyne Verlag nach  Wikipedia-logo.pngMünchen.

Als Cheflektor für den angeschlossenen Moewig-Verlag etablierte er mehrere  Wikipedia-logo.pngScience-Fiction-Serien.[1]

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© Pabel-Moewig Verlag KG
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Heft: PR 244 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Heft: PR 1013
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Heft: PR 300
© Pabel-Moewig Verlag KG

Leben und Wirken

Bernhardt gilt als Initiator der Perry Rhodan-Heftserie, da er die Entwicklung einer neuen SF-Serie an die Autoren Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting übertrug. Das Ziel war, einen feststehenden Helden im Mittelpunkt der Serie zu haben, entgegen den bisherigen Einzelroman-Reihen des Verlages.[2]

In den folgenden Jahren gab er mit seiner Arbeit immer wieder entscheidende Impulse, wie z. B. die Erfindung der Perry Rhodan-Taschenbücher[3], im Jahre 1968 den Anstoß einer eigenen Serie für die Hauptperson Atlan[4][5] oder 1975 den Start des Perry Rhodan-Computers. Die grundlegende Idee für die Aphilie geht auf Bernhardt zurück.[6] Mit den Silberbänden erfüllte sich sein Traum von »PERRY RHODAN im Karl May-Format«.[7]

Über sich selbst soll er gesagt haben, von Science Fiction »absolut nichts zu verstehen«.[8]

Bernhardt war passionierter Pfeifenraucher.

Er ging Anfang 1982 in Pension, war aber bis zu seinem Tode der Serie verbunden. Sein Nachfolger innerhalb des Verlags wurde Walter A. Fuchs.[9]

Ein von William Voltz verfasster Nachruf erschien auf der Leserkontaktseite von PR 1153.

Ehrungen

Seinem cholerischen Temperament wurde von Karl-Herbert Scheer mit der Romanfigur Curt Bernard – dem Hauptzahlmeister der CREST II und III – ein Denkmal gesetzt.[10]

Auch Johnny Bruck verlieh ihm eine Ehrung, indem er die Figur des salutierenden Sergeanten auf PR 300 Ähnlichkeiten zu Bernhardt aufweisen ließ.

Eine zweite, weniger schmeichelhafte Karikatur verfertigte er, wohl nach einer Auseinandersetzung, für das Titelbild von PR 1013, wo er ihn als »nicht ganz zurechnungsfähigen« außerirdischen Ai mit Stielaugen darstellte.

Fußnoten

  1. K. H. Scheer: »PERRY RHODANs Technik«, Werkstattband, Verlag Arthur Moewig GmbH, 1986, ISBN 3-8118-2042-7, S. 31. Irrtümlicherweise ordnet Scheer die  Wikipedia-logo.pngTERRA-Reihe hier dem Pabel-Verlag zu, damals noch ein Konkurrenzunternehmen. Pabel veröffentlichte  Wikipedia-logo.pngUTOPIA; TERRA erschien im Moewig-Verlag.
  2. K. H. Scheer: a. a. O., S. 31–32.
  3. Hans Kneifel: »In den ungemütlichen Nischen der Geschichte: Die Atlan-Zeitabenteuer«, Werkstattband, Verlag Arthur Moewig GmbH, 1986, ISBN 3-8118-2042-7, S. 158–159.
  4. K. H. Scheer: a. a. O., S. 59.
  5. Horst Hoffmann: Werkstattband, S. 163–164.
  6. Ernst Vlcek: »Was wäre, wenn ...?«, Werkstattband, Verlag Arthur Moewig GmbH, 1986, ISBN 3-8118-2042-7, S. 234.
  7. Horst Hoffmann: a. a. O., S. 259.
  8. Günter M. Schelwokat: »Vorabende«, Werkstattband, Verlag Arthur Moewig GmbH, 1986, ISBN 3-8118-2042-7, S. 77.
  9. PR 1074 – LKS
  10. Horst Hoffmann: a. a. O., S. 81.