Njasi

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Njasi war eine kristalline Lebensform auf Imbus.

Erscheinungsbild

Njasi bestand aus Modul-Quarz, einer besonderen Kristallform. Die in ihrer Art einzigartige Lebensform auf Imbus bestand nicht aus einem zentralen Körper, sondern vielmehr als vielen Kristallblöcken, die durch kilometerlange unterirdische Kristalladern miteinander verbunden waren. Im Regelfall schimmerte Njasi durchsichtig; abgetrennte Kristalle nahmen jedoch eine grünliche Färbung an.

Charakterisierung

Als die Terraner auf Imbus landeten, war das Streben von Njasi im Wesentlichen darauf gerichtet, die durch die Weltraumbeben verursachte Trennung einzelner Kristallbestandteile aufzuheben. Auch nachdem mithilfe der Terraner die Einheit Njasis wieder hergestellt werden konnte, sah der Kristall es als seine moralische Pflicht an, eine Verbindung mit anderen Wesen einzugehen. Trennung an sich wurde als etwas Schlechtes, Böses angesehen, was Schmerzen bereitet und aufgehoben werden müsse.

Paragaben

Njasi war in der Lage mentalen Kontakt zu anderen Wesen herzustellen, wobei es – zumindest in einem Fall – auch die Kontrolle über andere Lebewesen übernehmen konnte. Diese Fähigkeit nutzte es, um durch Rubin Frekk als seinem Medium mit den Terranern Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus konnte es Rubin Frekk teleportieren.

Geschichte

Im November 3587 hatte die TRANTOR den Auftrag, Modul-Quarze aufzuspüren, die anhand der von ihnen ausgehenden Hyperstrahlung auch aus größeren Entfernungen lokalisiert werden konnten. Hierbei stieß sie auf ein größeres Vorkommen von Modul-Quarzen einer besonders wertvollen Qualität auf einem bislang unbekannten Planeten, der vom Bordrechner Imbus getauft wurde.

Bei der Landung wurde Rubin Frekk, eines der Besatzungsmitglieder der TRANTOR, zunächst bewusstlos. Kurze Zeit später zeigte sich, dass es sich bei den Modul-Quarzen um eine Lebensform handelte, die in der Lage war, Rubin Frekk als Medium zu nutzen. Im Laufe der weiteren Tage übernahm das Kristallwesen, das sich selbst Njasi nannte, wiederholt die Kontrolle über Rubin Frekk.

Bei weiteren Untersuchungen stellte die wissenschaftliche Leiterin der Mission, Larsa Hiob, mithilfe von Rubin Frekk fest, dass Njasi darunter litt, dass es – vermutlich durch Weltraumbeben verursacht – die Verbindung zu Teilen seiner Kristallstruktur verloren hatte. Larsa Hiob half dem Wesen dabei, seine Einheit wieder herzustellen, musste dann jedoch erkennen, dass es einen missionarischen Ehrgeiz entwickelte, eine Verbindung mit weiteren Wesen herzustellen.

Als kurz darauf die von Amtranik kontrollierte, 12.000 Raumschiffe umfassende GIR-Flotte auf Imbus landete, spürte Njasi die Desorientierung der Neu-Orbiter und befreite diese von dem durch den Margor-Schwall verursachten Einfluss. Als Njasi anschließend jedoch erkannte, dass es durch sein Handeln »bösen« Wesen geholfen habe, löste es sich als Sühne selbst auf.

Quellen

PR 990, PR 991