Planet der Glücksbringer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 990)
PR0990.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Planet der Glücksbringer
Untertitel: Die letzte Horde von Garbesch – unter fremdem Zwang
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Grador Shak, Larsa Hiob, Njasi, Rubin Frekk, Amtranik
Handlungszeitraum: 3587
Handlungsort: Milchstraße
Lexikon: Ontaker
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 117

Handlung

Die TRANTOR ist ein terranisches Forschungsschiff mit dem Auftrag, in der Galaxis nach den für die Computerindustrie wertvollen Modul-Quarzen zu suchen. Das Raumschiff steht unter dem Kommando von Grador Shako, wissenschaftliche Leiterin ist Larsa Hiob. Als die TRANTOR das Signal einer Gammalinie empfängt, welches charakteristisch für besonders wertvolle Modul-Quarze ist, folgt es diesem Signal bis zu dessen Ursprungsort, einem bislang unbekannten Planeten, der Imbus getauft wird.

Auf der Suche nach den Modul-Quarzen kommt es zu merkwürdigen Zwischenfällen: Das Besatzungsmitglied Rubin Frekk wird kurzzeitig bewusstlos, eine Forschungssonde verschwindet auf unerklärliche Weise und schließlich fällt eine auf einer ersten Expedition von Larsa Hiob und Valba Sringhalu entdeckte zwei Meter hohe seegrüne Quarz-Säule ohne ersichtlichen Grund in Richtung Valba Sringhalu, so als wolle sie die Terranerin angreifen. Bei einer zweiten Expedition, die Larsa Hiob mit Paar Kox unternimmt, taucht plötzlich Rubin Frekk auf, der den beiden wie in Trance mitteilt, dass Njasi verwirrt sei. Darüber hinaus stellt Larsa Hiob fest, dass die unterirdischen Kristalladern gezielt in bestimmte Richtungen wachsen, was auf Intelligenz schließen lässt. Aufgrund bestimmter Experimente mit den Modul-Quarzen, vor allem aber durch Rubin Frekk, der zunehmend als Medium agiert, ergibt sich ein Bild, wonach die unterirdisch verbundenen Quarzvorkommen sich in ihrer Gesamtheit als ein Wesen namens Njasi verstehen. Nicht mit Njasi verbunden sind lediglich die seegrünen Kristalle, die von Njasi als »böse« bezeichnet werden und offensichtlich den Menschen gegenüber auch feindlich eingestellt sind. Als Rubin Frekk in einer weiteren Trance-Phase vom Buch Odom und der Halle der Bücher spricht, lassen sich Larsa Hiob und Valba Sringhalu von Rubin Frekk mit einem Gleiter zu einem entfernten Hochplateau führen. In ihre Überlegungen wie sie in die offensichtlich unterirdische Halle der Bücher vordringen sollen, platzt die Nachricht, dass vor Imbus eine Flotte von 12.000 Schiffen aufgetaucht ist.

Bei der Flotte handelt es sich um die 12.000 Keilraumschiffe der GIR-Flotte unter dem Kommando Amtraniks. Wie zuvor schon bei der Flucht von Arpa Chai unterliegen er und seine Laboris nach Verlassen des Linearraums erneut Orientierungsschwierigkeiten, die letztlich dazu führen, dass Amtranik alle Laboris betäuben muss. Zur Überraschung Amtraniks tritt der Effekt jedoch auch bei den Neu-Orbitern auf, obwohl den Orbitern von Martappon dieser Einfluss unbekannt war. Durch das zeitweise führerlose Torkeln der Raumschiffe sieht sich Grador Shako veranlasst zu helfen und fliegt in Begleitung von Paar Kox mit einer Space-Jet der Flotte entgegen. Je näher er der Flotte kommt und vor allem nachdem er die VAZIFAR bemerkt, desto klarer wird ihm, dass es sich bei den Schiffen um die Flotte Amtraniks handeln könnte. Anschließend findet ein mehrstündiges Katz-und-Maus-Spiel statt. Amtranik, der aufgrund seiner unbrauchbaren Besatzung eine Konfrontation mit einem starken Gegner vermeiden will, gibt vor, Anführer einer Orbiter-Flotte zu sein; Grador Shako wiederum versucht den Eindruck aufrecht zu erhalten, dass sich in der Nähe von Imbus eine Flotte der Terraner befindet. Letztlich bleibt Grador Shako jedoch nichts anderes übrig, auf die Einladung Amtraniks einzugehen. An Bord der VAZIFAR angekommen, werden er und die Besatzung der Space-Jet gefangen genommen.

Während dieser Ereignisse dringen Larsa Hiob und Valba Sringhalu unter Führung von Rubin Frekk durch unterirdische Gänge schließlich in die Halle der Bücher vor. Bei den insgesamt drei Büchern handelt es sich um bestimmte Kristallstrukturen, in denen Njasi offensichtlich seine Erkenntnisse gespeichert hat. In stundenlangen Monologen erzählt Rubin Frekk vom Buch Taknar und dem Buch Odom; das dritte der Heiligen Bücher, das Buch Merison, sei dagegen zur Zeit noch verschlossen. Als Larsa Hiob zur TRANTOR zurückkehrt, erfährt sie, dass sich die Space-Jet nicht mehr meldet; in Vertretung von Grador Shako hat sie nun das Kommando. Aufgrund der Ereignisse geht auch Larsa Hiob davon aus, dass es Amtraniks Flotte ist, die sich im  Wikipedia-logo.pngOrbit befindet; das von Grador Shako bereits eingeleitete Katz-und-Maus-Spiel setzt sie fort. Gleichzeitig lässt sie den Bereich des Kristallwesens großflächig bestrahlen, sodass der Vereinigungsprozess der Kristalle beschleunigt wird. Als dieser abgeschlossen ist, teilt Njasi durch Rubin Frekk mit, dass nun das Buch Merison geöffnet werde, welches von der Vereinigung mit anderen Wesen berichtet, und bezeichnet sich in diesem Zusammenhang als »Glücksbringer«.

Gleichzeitig erhält auch Amtranik eine mentale Botschaft, die ihm mitteilt, dass seine Verwirrung durch den Glücksbringer beseitigt werden könne. Daraufhin setzt er mit der Flotte zur Landung an.

Innenillustrationen