Laboris

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Die humanoiden Laboris (Wikipedia-logo.pngSg. Labori) waren von der Abstammung her Insektenabkömmlinge und ein Volk der Horden von Garbesch.

Anmerkung: In PR 984 werden die Laboris mehrfach explizit als hominid und nicht humanoid bezeichnet, wobei hominid mit »menschenähnlich« (also der eigentlichen Bedeutung von humanoid) gleichgesetzt wird. Hierbei handelt es sich um eine Verwechslung der Begriffe.
PR0976.jpg
Heft: PR 976
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Ein Labori (hinten) von Arpa Chai
jagt einen Bron-Klyth

Heft: PR 976 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild und Physiologie

Laboris werden bis zu 2,50 Meter groß (PR 976), haben aber nur eine geringe Schulterbreite von 55 Zentimetern. Der sehr muskulöse und kräftige Körper wirkt unsymmetrisch, da die Beine mit bis zu 1,80 Metern überlang sind, während der kugelförmige Oberkörper nur circa 70 Zentimeter durchmisst (PR 976). Auch sind die Arme sehr kurz. Die Beine haben zwei Kniegelenke, Füße und Hände sind sehr lang und feingliedrig. Sie haben vier Finger, bzw. vier krallenartige Zehen. (PR 984)

Der Kopf ist durch zwei Wirbelsäulen (Lexikon II, S. 367) mit dem Oberkörper verbunden und hat eine langgezogene Schnauze mit einem zangenartigen Gebiss aus scharfen Knochenreihen (PR 976). Die Augen wirken wie große schwarze Kugeln, an den Schläfen befinden sich vier fingerdicke Höröffnungen. (PR 984)

Die dunkelgraue und haarlose Haut der Laboris wirkt rissig wie altes Leder. (PR 984)

Laboris benötigen nur ausgenommen wenig Flüssigkeit zum Überleben. Wenn sie schlafen, fallen sie in eine Art Scheintotenstarre, wobei ihr Stoffwechsel sich auf ein Minimum reduziert, und sind komplett hilflos. Deswegen schlafen sie nie unbewacht. (PR 976)

Zwar gleichen sie im Aussehen den Humanoiden, stammesgeschichtlich sind sie jedoch nicht mit Lemuriden-Völkern verwandt, sondern entstammen einem anderen, eigenen Stammbaum mit insektoider Wurzel, dessen Herkunft und Ursprünge ungeklärt sind. (PR 984)

Charakterisierung

Sie sind absolut furchtlos. All ihre Instinkte sind auf die Jagd und den Kampf ausgerichtet. Für die eigene Horde sind sie bereit, jedes Opfer zu bringen und jederzeit ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Gegen ihre Feinde sind jedoch gnadenlos. Einen geschickten und starken Gegner wissen sie zu respektieren. (PR 976)

Neben ihrer Kampfstärke sind sie intelligent, überaus flexibel in unbekannten Situationen und zielstrebig. Einmal mit einer Aufgabe konfrontiert, arbeiten sie äußerst fokussiert und immer bereit, schnell zu lernen und ihr Verhalten entsprechend effektiv anzupassen. (PR 976)

Die Laboris gelten bei den Horden von Garbesch als eines der bedeutensten Völker. (PR 976)

Bekannte Laboris

Gesellschaft

Jäger und Sammler

Im Jahre 3587 war die Kultur der Laboris auf Arpa Chai auf ein steinzeitliches Niveau herabgesunken, das von ständigen Kämpfen um die begrenzten Ressourcen des Planeten geprägt war. Das Siedlungsgebiet war hierbei im Wesentlichen auf ein von Bergen umgrenztes Tal beschränkt. (PR 976)

Die Laboris lebten in kleinen Sippen, zwischen denen es immer wieder Auseinandersetzungen gab. Üblicherweise kämpften die Anführer der Sippen miteinander, wobei die Sippe des Unterlegenen in die des Siegers integriert wurde. Männer und Frauen waren bei den Laboris gleichrangig. Jagdgruppen wurden gleichermaßen von Frauen wie von Männern angeführt. (PR 976)

Eine Oberherrschaft über alle Laboris bestand nicht, jedoch nannte sich der Stärkste aller Laboris Vorbeißer von Arpa Chai, was vermutlich auf die Sitte zurückzuführen ist, nach einer Jagd als erster vom erlegten Fleisch essen zu dürfen. (PR 976)

Starb ein Labori, wurde er für die anderen zur Nahrung, da sein Fleisch für das Überleben auf Arpa Chai viel zu kostbar war, um ihn zu begraben. (PR 976)

Religion

Der Glaube der Laboris wurde von einer mythologischen Überlieferung an einen Kampf der Götter geprägt, den die guten Götter aufgrund ihrer Klugheit, ihres Mutes und ihrer Stärke gewonnen hatten. Diese Götter hatten die Laboris als ihr auserwähltes Volk auf Arpa Chai angesiedelt, würden sie aber eines Tages wieder zurück in den Heiligen Berg Hay Hayyat rufen. An diese Geschichte der Laboris zu erinnern war die Aufgabe von Tayat G'arah, dem Einsiedler der Berge. (PR 976)

Geschichte

Großer Galaktischer Krieg

Die Laboris waren eines von mehreren extragalaktischen Völkern, die vor circa 1,2 Millionen Jahren im Auftrag der Superintelligenz Seth-Apophis die Milchstraße angegriffen hatten. Der Angriff dieser Horden von Garbesch, die verkürzt oft auch Garbeschianer genannt wurden, wurde durch den Ritter der Tiefe Armadan von Harpoon abgewehrt. (PR 970)

Nach der Zerschlagung der Horden von Garbesch zogen sich die überlebenden Laboris nach Arpa Chai zurück. Aus dem Material der letzten Raumschiffe ließ Amtranik eine Geheimanlage im Inneren des Berges Hay Hayyat erbauen, die auf die Rückkehr der Garbeschianer warten sollte. Nur sein Flaggschiff, die VAZIFAR, blieb vollständig in einem Hangar des Berges zurück. Er selbst zog sich in einen Tiefschlaf zurück. (PR 984)

3587

Im September 3587 interpretierte die Anlage auf Arpa Chai die zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Weltraumbeben (ebenso wie die ANLAGE der Orbiter auf Martappon) fälschlicherweise als die Rückkehr der Horden von Garbesch und begann daraufhin zum einen mit der Sammlung und Kampfausbildung der Laboris auf dem Planeten und zum anderen mit der Erweckung Amtraniks. (PR 976)

Die von der Anlage rekrutierten Laboris wurden kurz darauf zu Ausbildungszwecken gegen die Besatzung des terranischen Raumschiffes HARMOS in den Kampf geschickt. Die HARMOS war zuvor von der Anlage mittels Traktorstrahlen zur Landung auf Arpa Chai gezwungen worden. Der wiedererweckte Amtranik übernahm das Kommando über die Anlage und wählte er 84 Laboris als Besatzungsmitglieder der VAZIFAR aus, mit denen er von Arpa Chai aufbrach. (PR 984)

Quellen

PR 976, PR 984, PR 985