Peleff

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Peleff war der letzte Angehörige des Volkes der Valvken. Er war ein Transfusionsgebundener und enger Vertrauter des Neffen Duuhl Larx. Manche bezeichneten ihn sogar als dessen linke Hand. (Atlan 410)

Erscheinungsbild

Für einen Valvken war er ausgesprochen schlank; sein schwammiger Körper hatte schon manchen Gegner über seine wahren Kräfte getäuscht. Aufgrund seiner enormen Leibesfülle war in sein weites Gewand eine Schwebeanlage eingearbeitet, mir der er sich flink bewegen konnte. (Atlan 410)

Charakterisierung

Peleff galt als kalt und grausam. Man sagte ihm nach, dass er ein spezielles Vergnügen daran fand, andere Lebewesen zu quälen. Er war ein scharfer Analytiker, vor dem man wenig verbergen konnte. (Atlan 410) Er besaß die Gabe, selbst bei fremdartigen Lebewesen die Mimik zu durchschauen, und selbst aus winzigen Hinweisen richtige Schlüsse zu ziehen. Auf dem Gebiet der Ränkeschmiede und des Intrigenspiels war er ein wahrer Meister. Mit Komplimenten und Gefälligkeiten konnte man auf ihn keinen guten Eindruck machen. (Atlan 418)

Im Gegensatz zu seiner Härte und Grausamkeit stand, dass er ein wehleidiger Mann war, der körperliche Schmerzen nicht ertragen konnte. Zu seinem Glück wagte sich niemand an ihn heran, weil er so mächtig war. (Atlan 418)

Er galt dem Neffen gegenüber als absolut loyal und als die Nummer Zwei im Rghul-Revier. Peleff war ein Transfusionsgebundener; angeblich floss das Blut des Neffen in seinen Adern. (Atlan 410) Doch trotz aller vermeintlicher Loyalität arbeitete er heimlich an Dingen, die er vor Duuhl Larx geheim hielt, um sich eines Tages für die Auslöschung seines Volkes zu rächen. (Atlan 418)

Peleff ertrug die Gesellschaft anderer Lebewesen nur selten für längere Zeit. Daher war sein Raumschiff PELEFFS ATEM, von den beiden Galionsfiguren abgesehen, ausschließlich mit Robotern bemannt. Jene Personen, in deren Gegenwart er sich nicht unwohl fühlte, brachte er nach Caudin, einer nur ihm bekannten Welt. Hier ließ er sich in seinem Palast PELEFFS SCHOSS von ihnen unterhalten, wenn ihm nach Gesellschaft zumute war. Außerdem versteckte er in einem Hangar ein weiteres Organschiff, die PELEFFS RACHE. (Atlan 418)

Geschichte

Die Linke Hand des Neffen

Unabhängig von der Schwere des Verrats, den die Valvken an Duuhl Larx begangen hatten, hatte Peleff einen steilen Aufstieg im Rghul-Revier hinter sich: Er galt als die linke Hand des Neffen, einer der wenigen echten Vertrauten, dieser hatte. Welches furchtbare Geheimnis diese beiden Personen verband, war ein Geheimnis. (Atlan 410)

Im Jahre 2650 reiste er nach Guhrno, wo die Ankunft eines fremden Humanoiden namens Nomazar angekündigt worden war. Heymfloz, das Computersystem der Planetenschleuse, hatte diesen Fremden als nicht einschätzbar und somit als Sicherheitsrisiko eingestuft. Peleff nahm sich des Fremden persönlich an. (Atlan 410)

Doch gleich nach seiner Landung musste er feststellen, dass der Kune Elkort die Kontrolle über die ihm überantworteten Aufgaben teilweise verloren hatte, Rasch erkannte Peleff, dass Elkort durch diverse Intrigenspiele, die allesamt von seiner Favoritin Yääl gesponnen wurden, von der Erfüllung seiner Pflichten abgelenkt wurde. Als er zuerst Elkort, danach Yääl bloßstellte, verübte letztere ein Schussattentat auf ihn. Dank eines unsichtbaren Schutzschirms, den er am Körper trug, überstand er das Attentat unbeschadet. Er beauftragte Nomazar damit, den Schuldigen zu suchen. Wie erwartet nutzte der Fremde die Gelegenheit zur Flucht, und tappte prompt in eine Falle, die Yääl ihm gestellt hatte. Es bereitete Peleff Vergnügen, Nomazar daraus in letzter Minute zu befreien. Als er Elkort klarmachte, dass er seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen war, stürzte der überforderte Kune davon, um die in Heymfloz gespeicherten Daten zu löschen, die ihn belasten konnten. Dabei musste er das Handsiegel des Neffen aufbrechen, was ihm das Leben kostete. (Atlan 410)

Vom Vertrauten zum Verräter

Peleff ließe Nomazar in Ketten legen und auf die PELEFFS ATEM bringen. (Atlan 410) Etwas später ließ er ihm die Ketten abnehmen und offenbarte ihm, dass er zu jenen wenigen Lebewesen gehörte, in deren Gegenwart er sich wohl fühlte. Daher brachte er ihn in sein Palast auf Caudin, während er nach Cagendar reiste um dem Neffen zu berichten, dass Nomazar auf der Flucht ums Leben gekommen sei. Offenbar konnte er Duuhl Larx damit nicht überzeugen, denn der schickte ihm ein paar Organschiffe nach, die ihn vor Caudin abfingen und die PELEFFS ATEM zerstörten. Peleff selbst konnte in einem Beiboot entkommen, das bei der Explosion stark beschädigt wurde, und erreichte mit Müh' und Not seinen Palast auf Caudin. Hier pflegte ihn Nomazar gesund und fachte seinen Lebenswillen wieder an. (Atlan 418)

Da kein Antigravgerät unbeschädigt geblieben war, mussten sie zu Fuß den Weg durch den Dominanten Morast wagen. Sie waren drei Tage unterwegs, wurden dabei einmal von einem Mumpflick, ein anderes Mal von fleischfressenden Käfern angegriffen. Danach erreichten sie den unterirdischen Hangar. Nachdem sie den verrückt gewordenen Parentos – einem vor drei Jahren entflohenen »Gast« seines Palastes – getötet hatten, konnten sie die PELEFFS RACHE betreten und mit ihr in einem Blitzstart entkommen. Denn über den Palastruinen waren inzwischen zwei Organschiffe des Neffen aufgetaucht, die sich von seinem Tod vergewissern wollten. (Atlan 418)

Das Todesurteil

Mit der PELEFFS RACHE wollte er nun ins Marantroner-Revier überwechseln, um seine Dienste Chirmor Flog anzubieten. Das wäre für diesen die Gelegenheit gewesen, endlich einen erfolgreichen Militärschlag gegen Duuhl Larx zu unternehmen. Genau das wollte Nomazar aber verhindern, weshalb er heimlich zur Galionsfigur Subtuhl Kontakt aufnahm. Über zahlreiche Spionkameras konnte Peleff das mitverfolgen und stellte seinen ehemaligen Retter. Als er ihn erschießen wollte, griff Subtuhl ein und quetschte ihn in einem Schott ein, sodass Nomazar ihn entwaffnen und fesseln konnte. Fortan blieb er in der Steuerkanzel gefangen und wurde nach Guhrno gebracht, wo man ihn den Behörden übergab. Peleff wurde in einer Energiekapsel eingeschlossen, in der er sich nicht mehr selbstständig fortbewegen konnte. (Atlan 419)

Am nächsten Tag verlegte man ihn auf die KARSEI und brachte ihn gemeinsam mit Nomazar nach Cagendar. In Vemed wurde er ins Gefängnis verfrachtet, wo aus einer Nebenzelle der Truge Fyr-Than Kontakt mit ihm aufnahm. Nachdem sich Peleff bereit erklärt hatte, mit den Sanitätern zusammen zu arbeiten, befreiten ihn Mitglieder dieser Widerstandsorganisation. Kezem-Hun brachte ihn in ein Versteck, wo er Drafgar-Kert, seinen ehemaligen Musterschüler, traf. Der hatte inzwischen Karriere gemacht und war davon besessen, Peleffs ehemalige Stellung einzunehmen. Er wollte ihn ein paar Tage später dem Neffen übergeben, wurde aber angeblich auf der Flucht erschossen. (Atlan 419)

Inzwischen hatte Nomazar durch ein intensives Verhör mit einer Droge seine Erinnerungen wiedergefunden. Sein richtiger Name war Razamon, und er stammte von Pthor. Duuhl Larx war davon so fasziniert, dass er ihn zu seinem engsten Vertrauten machte, und damit Drafgar-Kerts Pläne durchkreuzte. Daher verbündete sich dieser nun mit Peleff (Atlan 419) und brachte ihn zur Küste Vemeds, von wo aus er Razamon abschießen sollte, wenn dieser mit einem Gleiter nach Harrytho gebracht werden würde. Peleff durchschaute sehr wohl, dass die Waffe so präpariert war, dass sie nach den Todesschüssen ihn selbst vernichten würde, und führte den Auftrag nicht aus. Stattdessen brachte ihn Drafgar-Kert wieder zurück ins Gefängnis. (Atlan 420)

Das war Peleff ganz recht, da er damit einen Weg gefunden zu haben glaubte, den Neffen zu töten. Er ließ über den Sanitäter Kao-Ernt nach Tiora schicken, der Geschichtenerzählerin des Neffen. Er bat die weltfremde Frau, dass sie es sein sollte, die das zu erwartende Todesurteil gegen ihn vollstreckte, was sie nicht fertigbringen würde. Daraufhin hoffte Peleff, dass Duuhl Larx es persönlich übernehmen würde. Über die Sanitäter besorgte sich der Valvke ein besonderes Gift, das sofort tödlich wirkte, und welches von einer sehr kleinen Waffe abgeschossen wurde, und harrte der Dinge. (Atlan 420)

Als es soweit war, brachte man Peleff vom Gefängnis in jenen Teil des Palastes, den er früher bewohnen durfte. Hier wartete er geduldig, bis der erste Henker eintraf. Es war der Kune Falart, der zum ersten Opfer seiner Giftgeschosse wurde. Danach tötete er auf selbige Weise zahlreiche andere Lebewesen, die allesamt um die Ehre gebeten hatten, ihn töten zu dürfen. Auch Tiora war darunter, Peleff kannte keine Skrupel wenn es darum ging, den Neffen zu ärgern. Schließlich blieben weitere Henker aus, und Roboter erschienen, die ihn in eine Energiekapsel einsperrten und in einen großen Saal brachten. Hier warteten bereits die Höflinge des Palastes, und tatsächlich erschien bald darauf der Neffe. Wie immer unsichtbar in einer sehr hellen Aura verborgen. Er verkündete, dass Razamon gestorben war, während er zum Transfusionsgebundenen gemacht werden sollte, und schickte alle Anwesenden raus. Anstatt ihn nun zu töten, deaktivierte der vermeintliche Neffe seine Tarnung, und Razamon stand vor ihm. Er bot ihm einen Pakt an: Razamon tötete ihn nicht, wenn er ihm dafür über die Verräter am Hofe des Neffen informierte, und dafür durfte er anschließend fliehen. (Atlan 420)

Auf der Flucht

In den folgenden Wochen versteckte er sich auf Cagendar, bis es ihm gelang, einen seiner verborgenen Schätze zu bergen. Dann verkleidete er sich in einem Schutzanzug der scheinbar von einem Giftgasatmer verwendet wurde, um sich unerkannt eine Passage auf dem halbwracken Organschiff PHUNORT zu besorgen. Kapitän Huthrup-Vur hatte nicht lange gezögert, als er das gebotene Honorar sah. (Atlan 430)

Er wurde in einer schmucklosen Kabine untergebracht, merkte aber nicht, dass sie von der Galionsfigur Srinx beobachtet wurde. Als er sich seines Anzugs entledigte, sprach sich bald herum, dass die meistgehasste Person des Rghul-Reviers an Bord war. Der Kapitän verhinderte eine sofortige Lynchjustiz, da der Valvke einen ungeheuren Ruf hatte. So befürchtete man, dass sein Geist auch aus dem Jenseits seine Mörder verfolgen würde. Als Kompromiss steckte man ihn in seinen Schutzanzug, ergänzte die Sauerstoffvorräte und warf in irgendwo zwischen Cagendar und Guhrno aus einer Schleuse. (Atlan 430)

Nur wenige Stunden später wurde er von der WARQUIENT entdeckt und eingeschleust. Sie stand unter dem Kommando Razamons, der auf Geheiß des Neffen ins Marantroner-Revier unterwegs war. Der Berserker teilte sein Wissen über die Identität des Schiffbrüchigen mit niemandem und brachte Peleff in eine Kabine, die an seine grenzte. Während der nächsten Tage arbeitete Peleff mit Razamon zusammen. Er gab ihm Tipps, wie sie ohne Kontrolle durch das Heymfloz die Planetenschleuse passieren konnten, blieb aber immer in seiner Kabine. (Atlan 430)

Als die Grenze zum Marantroner-Revier überschritten war, überlistete er Razamon mit einer Fesselfeldfalle und entwendete aus dessen Kabine eine Kapsel mit starkem Gift. Er platzierte sie an einer Stelle, die von keiner Überwachungskamera erfasst wurde, und begab sich in die Zentrale. Er gab sich den Trugen und Kunen zu erkennen und drohte, die Kapsel per Fernzündung zu öffnen, wodurch sie alle binnen kürzester Zeit sterben würden. Razamon wurde zwar inzwischen befreit, von Peleff aber in der Zentrale mit einer Energiewaffe in Schach gehalten. Dann setzte Peleff einen Funkspruch an die Scuddamoren ab, in dem er forderte, so schnell wie möglich vor Chirmor Flog geführt zu werden, weil er wichtige Informationen für ihn hätte. (Atlan 430)

Doch das Blatt wendete sich zu seinen Ungunsten. Denn noch auf Harrytho, bevor zahlreiche Konkurrenten versuchten, das von Duuhl Larx verhängte Todesurteil persönlich zu vollstrecken, war ihm ein Gift verabreicht worden, welches erst jetzt voll wirkte. Peleff hatte zwar erkannt, dass er schleunigst Hilfe brauchte, um es zu neutralisieren, dabei aber dessen Wirkung unterschätzt. Er starb noch bevor das Enterkommando der Scuddamoren an Bord kommen konnte. (Atlan 430)

Quellen

Atlan 410, Atlan 418, Atlan 419, Atlan 420, Atlan 430