Kaiser der Milchstraße

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 129)
A129 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Erbe der Bernaler (Band 5/8)
Titel: Kaiser der Milchstraße
Untertitel: Ultimatum an das Solare Imperium – ein Mann droht mit der Vernichtung
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Bilfnei Gloddus, Lelle Salgouz, Atlan, Mii-Ür, Annorvan Nossi, Docro Ktamvayn, Amos Dalcon
Handlungszeitraum: Anfang Januar 2843
Handlungsort: Motamvorc, Tromcap
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Bilfnei Gloddus fliegt mit der SMARGENT die gatasische Kolonie Motamvorc an, wo die Blues in einem geheimen Stützpunkt das Schlachtschiff Kilü-Jop (Sohn der Abendröte) bauen. Nachdem sich Gloddus als überlegen erwiesen und als Machtdemonstration das Schlachtschiff vernichtet hat, kapituliert Motamvorc. Mit dem Versprechen, gegen das Solare Imperium vorzugehen, bewegt Gloddus die Blues zur Mitarbeit.

Mit 100 gatasischen Schiffen als Eskorte fliegt die SMARGENT die autarke Siedlungswelt Tromcap am Rande der Eastside an. Gloddus deponiert gatasische Kernbrand-Bomben an den Polen des Planeten und stellt dem Solaren Imperium ein Ultimatum: Die Solare Flotte hat sich aus der Eastside zurückzuziehen und Verhandlungen mit Gloddus aufzunehmen. Atlan fliegt mit Lelle Salgouz nach Tromcap, wobei ihrem Kreuzer heimlich eine Flotte aus 2000 USO-Schiffen folgt.

Während Atlan Verhandlungen führt, kümmert sich Salgouz um die Bomben. Mit der Hilfe des Kommandanten der SMARGENT, Docro Ktamvayn, der sich aus Gloddus' Beeinflussung gelöst hat, kann er die Bomben entschärfen. Als Gloddus davon erfährt, flüchtet er mit der SMARGENT. Die Blues-Schiffe werden von der USO-Flotte vertrieben oder vernichtet.

Handlung

Der Gataser Mii-Ür kommandiert 14 Diskusschiffe seines Volkes und bewacht die Geheimwelt Motamvorc, auf der Epeer-Yin das Kommando inne hat. Dort wird in aller Heimlichkeit an dem Projekt Kilü-Jop gearbeitet. Als unerwartet ein terranisches Forschungsschiff, bestehend aus drei starr miteinander verbundenen Kugeln, erscheint, lässt Mii-Ür die Flotte in Angriffsformation bis auf 1000 Kilometer an die SMARGENT heranfliegen. Dann erteilt Mii-Ür den Feuerbefehl. Durch von Bilfnei Gloddus ausgesandte Schwerkraftfelder gerät der Angriff ins Stocken. Wechselnde Gravitationseinflüsse an Bord der Diskusraumer sorgen für Verwirrung. Zudem werden die Energiestrahlen von einem die SMARGENT umgebenden milchigen Leuchten aufgesogen, noch ehe sie das terranische Schiff erreichen. Die Blues verlieren ein Raumschiff.

Epeer-Yin erteilt Mii-Ür den Befehl, in einer weiteren Angriffswelle den Terraner für kurze Zeit aufzuhalten, damit die Vorbereitungen auf Motamvorc für den Einsatz der Kijü-Jop zu Ende geführt werden können.

Wieder fällt ein Blues-Schiff den Schwerkraftschocks zum Opfer. Mii-Ür beordert die verbliebenen zwölf Diskusraumer nach Motamvorc zurück. An Bord der SMARGENT hat Annorvan Nossi, den Gloddus auf Stealaway an Bord genommen hat und der vor ihm wunderbar buckelt, inzwischen die Funksprüche der Gataser ausgewertet. Bilfnei Gloddus stellt sich die Frage, worum es sich bei Kilü-Jop und Xagsaiir handelt.

Xagsaiir entpuppt sich als größte Stadt Motamvorcs. Gloddus will mit der SMARGENT nicht auf dem außerhalb gelegenen Raumhafen landen, sondern mitten im Zentrum von Xagsaiir. Und dann lüften die Blues auch das Geheimnis um Kilü-Jop.

Die SMARGENT landet rücksichtslos im Stadtzentrum und begräbt zahlreiche Häuser unter sich. Gloddus und Nossi warten auf eine Reaktion der Blues. Es dauert nicht lange, und auf den Orterschirmen zeichnet sich ein weit entfernter Kontakt ab, die Kilü-Jop. Der »Sohn der Abendröte« ist das größte Schlachtschiff, das die Blues je gebaut haben. Es misst 2500 Meter im Durchmesser und ist 1000 Meter dick. Das gatasische Schlachtschiff erreicht Xagsaiir und wird über der Stadt von den unheimlichen Kräften des ehemaligen Kartographen auf seiner Position festgehalten. Auch die auf Volllast arbeitenden Triebwerke richten nichts aus. Die Kilü-Jop zerbricht unter den auf das Schiff einwirkenden Kräften. Epeer-Yin und 4000 Besatzungsmitglieder finden den Tod.

Danach stellt Gloddus ein fünfstündiges Ultimatum. Während dieser Zeit sollen sich die Blues entscheiden, entweder mit ihm zusammenzuarbeiten oder der beginnenden Vernichtung ihrer Anlagen entgegenzusehen.

Gloddus informiert die Blues auch darüber, dass er gedenkt, Motamvorc zu seinem Stützpunkt und die Gataser zu Hilfskräften in seinem bevorstehenden Kampf gegen das Solare Imperium zu machen.

In Quinto-Center warten Lordadmiral Atlan und der immer ungeduldiger und widerspenstiger werdende Lelle Salgouz auf einen Hinweis, der ihnen den Aufenthaltsort des ehemaligen Kartographen verraten könnte. Tatsächlich trifft ein Ultimatum ein, in welchem die Vernichtung des Planeten Tromcap mit rund 600.000 Bewohnern angedroht wird, sollte sich die Solare Flotte nicht zur Gänze aus der Eastside zurückziehen.

Mii-Ür hat Epeer-Yins Stelle als Befehlshaber auf Motamvorc übernommen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums begibt er sich mit drei Offizieren an Bord der SMARGENT. Die Blues werden von Annorvan Nossi zu Gloddus geführt, der sie voll Verachtung empfängt. Mii-Ür hat Plastiksprengstoff bei sich, den er zünden will, um Gloddus zu töten. Doch sein Plan geht nicht auf. Er ist einer Projektion aufgesessen. Der vor ihm sitzende Gloddus löst sich ganz einfach in Luft auf. Mii-Ür resigniert.

Bilfnei Gloddus wird als unumschränkter Herrscher über Motamvorc akzeptiert. Es gelingt dem Terraner, die Blues allmählich gegen das Solare Imperium einzuschwören. Es sind ja die Terraner gewesen, die die Vorherrschaft der Gataser in der Eastside gebrochen haben.

Eine Flotte von mehr als 100 Einheiten riegelt am 13. Januar 2843 den Planeten Tromcap ab. Die dort lebenden Siedler betreiben Agrarwirtschaft und haben sich ein kleines Paradies erschaffen. Seer Ongevain, der Vorsitzende des Siedlungskommissariats wird überstimmt, als er den nächsten Stützpunkt der Solaren Flotte alarmieren will. Er soll zunächst Kontakt mit dem Kommandanten der fremden Flotte aufnehmen. Doch es kommt keine Verbindung zustande. Als ein aus drei Kugeln bestehendes Raumschiff Kurs auf die Oberfläche Tromcaps nimmt, wird es als terranisches Forschungsschiff erkannt. Doch man hat sich zu früh gefreut. Das Schiff fliegt geradewegs auf die einzige Hyperfunkstation zu und vernichtet diese. Die SMARGENT nähert sich sodann dem planetaren Nordpol.

Mit einem Beiboot verlässt Gloddus die SMARGENT, die in einer Höhe von 5000 Metern Position bezieht. An Bord hat er Kernbrand-Bomben, die er in einem geeigneten Versteck deponiert. Dann kehrt er auf die SMARGENT zurück, fliegt zum Südpol und wiederholt die Prozedur.

Während er auf eine Antwort der Verantwortlichen des Solaren Imperiums auf sein Ultimatum wartet, beschäftigt sich Gloddus in Gedanken mit seiner Rolle als zukünftiger Herrscher über die Milchstraße. Eine Machtübernahme in Andromeda wird von ihm auch ins Auge gefasst. Um die Führungspersönlichkeiten des Imperiums an den Verhandlungstisch zu bringen, beruft er eine Konferenz für den 22. Januar 2843 auf Tromcap ein, wo er ihnen seine Bedingungen diktieren will.

In Quinto-Center ist Lelle Salgouz bereit, ins Zeitflimmern zu wechseln, um mehr über Bilfnei Gloddus' Pläne von den Bernalern zu erfahren. Lordadmiral Atlan erhält aus Imperium-Alpha eine geheime Nachricht. NATHAN hat vorgeschlagen, dass Atlan an der von Gloddus geforderten Konferenz teilnimmt.

Gloddus ist sich bewusst, dass er die Besatzung der SMARGENT nicht mehr unter voller Kontrolle hat. Darum ist diese in der Mittelkugel der SMARGENT inhaftiert. Richtige Furcht hat er jedoch nur vor jenen, die wie er das Zeitflimmern erlebten. Dass er ein Einzelfall ist, glaubt er nicht.

Die Besatzungsmitglieder, die bisher vom beinahe gottähnlichen Status des Kartographen überzeugt waren, beginnen nun, da sie relativ weit entfernt und unbeachtet sind, erste Zweifel zu hegen. Besonders Docro Ktamvayn und Amos Dalcon überdenken die Rolle von Bilfnei Gloddus. Auf einem Bildschirm beobachten die beiden Männer die Ankunft von Seer Ongevain an der Schleuse der SMARGENT. Ktamvayn erkennt seinen entfernten Verwandten und weiß nun, dass sie sich auf Tromcap befinden.

Ongevain und seine Delegation werden eingelassen. Stolz konfrontiert er Gloddus mit der Botschaft, dass dieser zwar die Sendestation vernichtet habe, nicht aber den Empfänger. So ist er über die Absichten des Kartographen bestens informiert. Ongevain fordert Gloddus auf, Tromcap innerhalb der nächsten drei Stunden zu verlassen. Dann verlässt Seer Ongevain mit seiner Delegation die SMARGENT.

Bilfnei Gloddus wechselt ins Zeitflimmern über, um sich Informationen über die weitere Vorgehensweise zu beschaffen. Er trifft auf Segayl Wolkaan, dem er erzählt, dass er einen Tyrannen, der einen Planeten unterjocht hat, stürzen will. Doch Wolkaan durchschaut Gloddus' Absicht und will ihn im Zeitflimmern halten, damit die Zeitnomaden über negative Charaktere wie ihn beraten können. Doch Gloddus kann sich zurückziehen und taucht wieder an Bord der SMARGENT auf.

Lelle Salgouz ist ebenfalls aus dem Zeitflimmern zurück und berichtet Atlan über sein ergebnisloses Bemühen, Zeitnomaden zu finden, die bereits mit Bilfnei Gloddus in Kontakt getreten sind. Der Lordadmiral hat bereits Vorbereitungen für den Abflug nach Tromcap getroffen. Salgouz ist nicht gerade begeistert, fügt sich aber dem Willen des Arkoniden. An Bord der KAMARAC beginnt die Reise. Das Schiff wird von einem 2000 Einheiten starken Flottenverband begleitet. Kurz vor Erreichen des Fjogda-Systems wird ein Funkspruch abgesetzt, in dem Atlans Ankunft am 19. Januar 2843 angekündigt wird.

Docro Ktamvayn und Amos Dalcon sind in der Zwischenzeit nicht untätig geblieben. Mit bloßen Händen haben sie ein Kabel der Klimaanlage aus dem Schacht gezogen, die Isolierung mit den Fingernägeln entfernt und unter Einsatz purer Muskelkraft das Kabel gebrochen. Dies ist mit großer Gefahr verbunden gewesen, da die Klimaanlage jederzeit hätte anspringen können, sollte die Raumtemperatur zu hoch sein. Durch Berührung der beiden Kabelenden wollen die Männer Störgeräusche erzeugen, die in den Radioempfängern der Bewohner Tromcaps noch in einigen Kilometern zu empfangen sein werden. Ktamvayn will »SOS« senden.

Bilfnei Gloddus wird von Triumphgefühlen hin und her gerissen. Er, der kleine Kartograph, hat es geschafft, einen der mächtigsten Männer des Solaren Imperiums an den Verhandlungstisch zu zwingen. Noch dazu ist Atlan mit einem Schiff gekommen, das von der Größe nur eine der Kugeln der SMARGENT erreicht.

Der Viehzüchter Strep Horrovar ruft über Radiokom seinen Freund Seer Ongevain an, um ihm von seltsamen Signalen, die er aufgefangen hat, zu berichten. Horrovar hat die Zeichenfolge »SOS« und den Namen des Absenders, Docro Ktamvayn, identifiziert. Ongevain springt wie elektrisiert auf. Er hat den Namen seines Verwandten erkannt und weiß auch, dass dieser Kommandant der SMARGENT ist. Und die SMARGENT ist das Schiff, mit dem Gloddus nach Tromcap gekommen ist. Er zieht den richtigen Schluss, dass Ktamvayn und seine Mannschaft an Bord des Forschungsschiffes gefangen sind.

Atlan kommt mit fünf Männern als Begleitung an Bord der SMARGENT. Unter ihnen ist auch Lelle Salgouz. Gleich zu Beginn der Unterredung informiert Atlan Gloddus darüber, dass die Solare Flotte begonnen hat, sich aus der Eastside zurückzuziehen. Gloddus will sich an die Vereinbarung halten, die Bedrohung Tromcaps zu beenden, jedoch erst dann, wenn sich keine Einheiten der Solaren Flotte mehr in diesem Raumgebiet befinden. Außerdem fordert Gloddus eine Garantie des Solaren Imperiums, den Blues ihre Selbständigkeit zu geben und auf Einmischung in interne Belange dieses Volkes vertraglich zu verzichten.

Atlan wirft ihm an den Kopf, sich vorerst zum Kaiser der Blues und später gar zum Kaiser der Milchstraße aufschwingen zu wollen. Gloddus bestätigt dem Lordadmiral diese Absichten. Atlan beendet die erste Verhandlungsrunde und zieht sich auf die KAMARAC zurück.

Lelle Salgouz hat in Gloddus den Mann erkannt, den er im Zeitflimmern getroffen hat. Der Arkonide und Salgouz fragen sich, wo die Besatzung der SMARGENT geblieben ist. Eine vierköpfige Delegation der Siedler von Tromcap mit Seer Ongevain an der Spitze kommt mit der Nachricht, genau zu wissen, wo die Kernbrand-Bomben platziert sind und dass die Mannschaft der SMARGENT an Bord gefangen gehalten wird.

Am nächsten Morgen beginnt die zweite Verhandlungsrunde. Nach mehr als zwei Stunden verabschiedet sich Lelle Salgouz unter dem fadenscheinigen Vorwand, Unterlagen aus dem Gleiter, der in einem Hangar der SMARGENT steht, holen zu müssen. Er verirrt sich absichtlich im Korridorgewirr des Schiffes, in dem er von Annorvan Nossi beschattet wird. Salgouz begibt sich in die Dimension der Bernaler. Nach einigen Sekunden kehrt er in den Normalraum zurück und taucht im Rücken Nossis auf, der ihn aus den Augen verloren hat. Nun ist es an Salgouz, eine seiner neuerworbenen Fähigkeiten einzusetzen. Er unterjocht Annorvan Nossis Bewusstsein und zwingt diesen, ihn zur inhaftierten Besatzung zu führen. Er schickt Nossi in die Mittelkugel, um Ktamvayn zu holen. Nach einigen Minuten kehrt Nossi mit Ktamvayn und Dalcon zurück. Nach einem kurzen Informationsaustausch schickt Salgouz die beiden Männer wieder in den Mittelteil der SMARGENT, lässt jedoch eine der inneren Türverriegelungen offen, damit die Männer in der Nacht das Schiff verlassen können.

Lelle Salgouz begibt sich wieder in den Konferenzraum. Kurz nach ihm tritt auch Annorvan Nossi ein, der von Salgouz eine neue Erinnerung aufgepfropft erhalten hat. Gloddus schöpft keinen Verdacht und die Beratungen werden fortgesetzt. Am Abend kontrollieren Gloddus und Nossi die Vollzähligkeit der gefangenen Besatzungsmitglieder. Niemand fehlt.

Nachdem sich Gloddus zur Nachtruhe begeben hat, bezieht Nossi seinen Platz in der Kommandozentrale. Er grübelt über die Vorgänge des vergangenen Tages nach und beginnt, Zweifel daran zu hegen, was Salgouz tatsächlich im Innern der SMARGENT getrieben haben mag. Er geht zur Mittelkugel und inspiziert die Torverriegelungen. Einer Eingebung folgend, öffnet er ein Tor und entdeckt, dass die Innenverriegelung nicht aktiviert ist. Jetzt ist ihm klar, dass er von Salgouz beeinflusst worden sein muss. Er versteckt sich und wartet. Seine Geduld wird belohnt. Um Mitternacht treten Docro Ktamvayn und Amos Dalcon durch das Schott. Nossi erschießt Dalcon, bevor er seinerseits von Ktamvayn angegriffen wird. Nossi verliert seinen Energiestrahler. Ktamvayn flüchtet in den naheliegenden Antigravschacht. Annorvan Nossi begibt sich wieder in die Kommandozentrale. Auf einem Infrarotbildschirm erkennt er zwei Gestalten, die mit einem Gleiter den Landeplatz der SMARGENT verlassen. Nossi, der eine Bestrafung durch Gloddus befürchtet, versucht, die beiden Flüchtigen selbst wieder einzufangen. Er glaubt, deren Ziel zu kennen, und fliegt zum Nordpol Tromcaps.

Salgouz und Ktamvayn suchen zunächst den Südpol auf. Die beiden Männer finden die dort platzierte Bombe und entschärfen sie. Mit Höchstbeschleunigung fliegen sie zum Nordpol. Dort werden sie bereits von Annorvan Nossi erwartet, der Docro Ktamvayn mit einem Schocker ausschaltet. Auch Salgouz wird getroffen. Nossi verfrachtet die beiden Bewusstlosen in seinen Gleiter. Lelle Salgouz erwacht rasch und hört Nossis Versuche, mit der SMARGENT und damit mit Bilfnei Gloddus in Verbindung zu treten. Endlich meldet sich Gloddus. Er lässt seinen Untergebenen aber nicht zu Wort kommen sondern belehrt ihn über seine Machtansprüche und die Anrede, die er nun verdient. Nossi soll ihn als »Held von Bernal« ansprechen. Da platzt Annorvan Nossi der Kragen, und er beschimpft Gloddus. Entsetzt erfährt Bilfnei Gloddus, dass die Bombe am Südpol entschärft ist und dass Lelle Salgouz die gleichen Fähigkeiten besitzt wie er. Lelle beginnt, Nossi vor den Augen seines Herrn zu würgen. Es gelingt Nossi jedoch, sich dem Griff zu entwinden und den Gleiter zu verlassen. Nossi richtet seinen Blaster auf Salgouz, der ihn anspringt und den Lauf der Waffe zur Seite drückt. Ein Energiestrahl löst sich. Annorvan Nossi stürzt tödlich getroffen zu Boden.

Nun macht sich Salgouz an die Entschärfung der zweiten Bombe. Die SMARGENT startet überraschend von Tromcap. Die Flotte der Blues sperrt den Planeten weiterhin ab. Als die 2000 Einheiten starke USO-Flotte ins Fjogda-System einfliegt, ergreifen die Blues die Flucht. Diejenigen Diskusschiffe, die den USO-Einheiten zu nahe kommen, werden erbarmungslos vernichtet.

Die Bedrohung Tromcaps ist vorüber. Doch Lelle Salgouz und Atlan sind nicht ganz zufrieden. Salgouz kann sich durch die Flucht der SMARGENT noch immer nicht zurückziehen und seinem unbeschwerten Leben und dem Alkohol frönen. Atlan ist über die gelungene Flucht ebenfalls nicht glücklich. Gloddus ist mit unbekanntem Ziel entkommen und kann jederzeit einen anderen Planeten in seiner Existenz bedrohen.

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