Die PSI-Quelle

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A159)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 159)
A159 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Skanmanyon (Band 8/9)
Titel: Die PSI-Quelle
Untertitel: Auf dem Planeten des Chaos und des Wahnsinns – Atlans Extrasinn rebelliert
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Terrania Skeller, Arrabay, Arritim, Skanmanyon
Handlungszeitraum: August 2843
Handlungsort: Archalon
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan kommt auf dem Planeten Archalon in der Milchstraße wieder zu sich. Skanmanyons Berg schmilzt dahin, Psi-Stürme haben den Planeten getroffen, doch hält sich jedes Lebewesen außer Atlan – aber inklusive des Extrasinns – für Skanmanyon. Während Atlan Visionen von einer zukünftigen Milchstraße hat, in der Skanmanyon gegen den Widerstand des Solaren Imperiums Frieden über die Milchstraße bringt, lernt er die Eingeborenen kennen, die sich in viele unterschiedliche Rassen unterteilen.

Kurz darauf bricht Skanmanyons Einfluss zusammen, alle Wesen laufen Amok, bevor sie wieder zu sich finden. Atlan begegnet Terrania Skeller, deren Gehirn immer weiter wächst und in das sich Skanmanyon geflüchtet hat. So erfährt er die Geschichte Skanmanyons:

Einst haben die Varganen Psi-Empfänger im Leerraum errichtet, die Psi-Energie aus dem ganzen Kosmos auffangen und spreichern. Die Psi-Energie auf Schneeball hat lange nach dem Verschwinden der Varganen ein eigenes Bewusstsein erlangt und Wesen vom Rand der Milchstraße als Diener zu sich gerufen. Dieses Wesen, das sich selbst Skanmanyon genannt hat, hat den Entschluss gefasst, der ganzen Milchstraße Frieden zu bringen. Dazu ist der Wegbereiter gebaut und losgeschickt worden. Ohne Skanmanyons Führung ist er jedoch abgestürzt. Weiter hat Skanmanyon Schneeball abgekühlt, um seine Energie besser zu speichern, und damit unabsichtlich katastrophale Bedingungen für seine Diener geschaffen. Erst als Terrania auf Schneeball angekommen ist, hat er durch eine Affinität zu ihr neue Kräfte geschöpft und seinen Flug in die Milchstraße angetreten. Hier empfängt er jedoch nicht mehr die psionischen Energien aus dem Kosmos, so dass seine Kräfte nutzlos verströmen und sein Ende absehbar ist.

Atlan versucht, Terrania-Skanmanyon zu einer Teleportation zu einer zivilisierten Welt zu überreden. Sie springt jedoch ohne ihn. Im folgenden kommt der Arkonide beim Stamm der Chachats unter, bis er von einer Göttin bei den Berben hört. Er kann mithilfe eines Chachats in die Höhlen der Berben eindringen, wird dort jedoch überwältigt und soll Skanmanyon geopfert werden. Kurz vor der Opferung kann Atlan Terrania-Skanmanyon doch noch überzeugen, mit ihm zu einem anderen Planeten zu teleportieren.

Handlung

Atlan erwacht auf einem unbekannten Planeten. Eine unwirkliche Umgebung wird ihm vorgegaukelt. Es wird ihm suggeriert, zehn Jahre im Tiefschlaf verbracht zu haben und jetzt auf dem Planeten Tahun geweckt worden zu sein, um den letzten Widerstand der Terraner gegen die Herrschaft Skanmanyons zu beseitigen. Angeblich hat Skanmanyon das Zentrum der Milchstraße erreicht und den Bewohnern der Galaxis Frieden und kosmische Reife gebracht.

Nach der Zwischenepisode auf Tahun teleportiert Terrania Skeller mit Atlan direkt nach Terra in ein Haus an den Ufern des Goshun-Sees.

Der Extrasinn beginnt zu rebellieren und versucht, das Bewusstsein des Arkoniden unter seine Kontrolle zu bringen. Der Logiksektor glaubt, Skanmanyon zu sein. Atlan erfährt auch, dass seine Erlebnisse auf Tahun und Terra nur Visionen einer möglichen Zukunft waren. Es gelingt dem Lordadmiral, den Attacken des Extrasinns zu widerstehen. Um Atlan tobt ein wahrer Psi-Sturm, der die optische und akustische Wahrnehmung stark einschränkt. Nur mit absoluter Konzentration kann der Lordadmiral seine Umgebung erkennen. Zwischen den psychedelischen Farbschleiern ist die Oberfläche eines fremden Planeten zu sehen. Auch ein dahinschmelzender Eisbrocken, der kärgliche Überrest von Skanmanyons Berg, ist erkennbar. Unentwegt hämmern die Impulse des Extrasinns auf Atlan ein.

Durch die Farbenwand bemerkt Atlan einen Layan, der in einem Fluss zu ertrinken droht. Der Arkonide schafft es, das Tier aus dem Wasser zu ziehen. In einer fremden Sprache, die Atlan aber mühelos versteht, dankt ihm der Layan für die Rettung und eröffnet dem Arkoniden, Skanmanyon zu sein.

Nach dem Abstecher zur Erde bringt Terrania den Arkoniden auf den Planeten Fleeton. Im Gespräch mit den Bewohnern erfährt er, dass er sehnlichst erwartet wird, um sie vor den Kampfschiffen des Solaren Imperiums zu schützen, die versuchen, Skanmanyons Einfluss zurückzudrängen.

Atlan erwacht aus dem neuerlichen Suggestivtraum. Alle Bewohner des unbekannten Planeten im Zentrum der Milchstraße glauben, Skanmanyon zu sein. Jedes Wesen, das über die Möglichkeit verfügt, Laute von sich zu geben, teilt dies immer wieder mit. Atlan folgt dem Layan, der ihn zu einem Platz bringt, der von den unterschiedlichsten Tieren bevölkert wird, die friedlich nebeneinander stehen. Hier trifft Atlan auf einen Arychi, der sich auch für Skanmanyon hält. Der Arychi nimmt den Arkoniden in sein Dorf mit. Beim Betreten eines Pfahlbaus durch den unter Wasser liegenden Eingangstunnel geht Atlan beinahe die Luft aus. Im Innern des Gebäudes versuchen einige Eingeborene, einen gegen die Ausstrahlung immunen Arychi zu Skanmanyon zu bekehren. Die Arychi ziehen plötzlich metallene Schwerter und schlagen dem Unbekehrbaren den Kopf ab. Nun wenden sich die Eingeborenen Atlan zu, der sich bis jetzt erfolgreich gewehrt hat, in die Gemeinschaft Skanmanyons einzutreten.

Kurz bevor es für Atlan lebensgefährlich werden kann, beginnt Skanmanyons Einfluss auf die Lebewesen des Planeten schwächer zu werden. Die künstlich geschaffene planetenweise Lebensgemeinschaft löst sich auf. Raubtiere fallen wieder über ihre ehemaligen Beutetiere her. Totales Chaos bricht aus. Auch die Arychi bleiben nicht verschont. Sie bekämpfen sich gegenseitig. Es gelingt Atlan, aus dem Pfahlbau zu entkommen und sich an Land zu retten.

Der Arkonide wird von einer Gruppe Arychi überwältigt. Einer der Eingeborenen entreißt Atlan den Zellaktivator und flieht in den Wald. Atlan ist gezwungen, ihm zu folgen. Er findet den Arychi tot zwischen den Bäumen. Sein Mörder hat sich den Zellaktivator angeeignet. Er gehört einer weiterentwickelten Volksgruppe an, die ausschließlich an Land lebt. Atlan gelingt es, ihm eine Falle zu stellen. Eine Steinlawine begräbt den Arychi und seine Begleiter unter sich. Unter den Felsbrocken findet Atlan das für ihn lebensnotwendige Gerät und hängt es sich wieder um. Der Lordadmiral schleppt sich in eine Höhle. Dort trifft er auf Terrania Skeller. Das Mädchen hat sich erschreckend verändert und dient Skanmanyon als Hülle. Die Psi-Quelle hat sich ihres Körpers bemächtigt und erzählt ihre Geschichte.

Skanmanyon war aus einer Empfangsstation für psionische Energien entstanden, die die Varganen auf Schneeball vor hunderttausenden von Jahren errichtet hatten. Im Laufe der Jahrtausende wurde ein gewaltiges Potenzial an Psi-Energien gesammelt, das begann, ein eigenes Bewusstsein auszubilden. Skanmanyon begann, nicht nur Energien zu sammeln, sondern auch abzustrahlen. So gelang es ihm, Einfluss auf viele Völker in den Randbereichen der Milchstraße auszuüben und zu seinen Dienern zu machen. Mit zunehmender Größe der Psi-Quelle kam diese zu dem Entschluss, der gesamten Milchstraße Frieden und Glück zu bringen. Der Schwarze Wegbereiter wurde gebaut und losgeschickt, um die geplante Route quer durch die Galaxis abzusichern. Schneeball wurde in eine Eiswelt verwandelt, da Skanmanyon festgestellt hatte, dass psionische Energie, aus der er ja bestand, bei tiefen Temperaturen besser gespeichert werden konnte. Skanmanyons Berg entstand. Doch Skanmanyon hatte nicht mit den verheerenden Auswirkungen auf seine Diener gerechnet, die entweder ihr Leben ließen oder in Kälteschlaf versetzt wurden. Die robotischen Anlagen auf Schneeball versagten aufgrund der Kälte den Dienst. So war Skanmanyon gezwungen, seine Transportpläne vorerst aufzugeben.

Erst durch die Ankunft Terrania Skellers auf Schneeball gelang es Skanmanyon, die Anlagen wieder zu aktivieren. Die Ringschiffe konnten Skanmanyons Berg auf einen Planeten im Zentrumsgebiet der Milchstraße transportieren. Skanmanyon begann dort zu strahlen und brachte Frieden über diese Welt. Alle Lebewesen waren Skanmanyon. Doch bald bemerkte die Psi-Quelle, dass sie hier keine psionischen Energien mehr aufnehmen konnte. Skanmanyon verströmte seine Kräfte, ohne seiner Absicht, die zahllosen Völker der Milchstraße zu einer neuen Gemeinschaft zu führen, auch nur einen Schritt näher zu kommen. Sein Ende bahnte sich an.

Die Schilderung vom Werdegang Skanmanyons nimmt die ganze Nacht in Anspruch. Atlan stellt fest, dass sein Extrasinn nicht mehr dem Einfluss der Psi-Quelle unterliegt. Der Arkonide versucht, Terrania Skeller dahingehend zu beeinflussen, dass sie mit ihm zu einer Welt im Einflussbereich des Solaren Imperiums zu teleportieren. Das Mädchen beginnt, durchsichtig zu werden. Atlan versucht im letzten Moment, Körperkontakt zu ihm herzustellen. Dann verliert Atlan das Bewusstsein.

Als der Lordadmiral wieder zu sich kommt, wird er von zwei Arychi aus dem Stamm der Chachats getragen. In der Höhle der Chachats wird er vor Arrabay geführt, der Atlan für ein gottähnliches Wesen hält. Atlan lässt ihn in diesem Glauben. Beim Gespräch erfährt er, dass nur er in der Höhle gefunden worden war. Terrania-Skanmanyon scheint verschwunden zu sein. Von Arrabay erfährt Atlan einiges über die Arychi des Planeten Archalon.

Atlan bringt in den nächsten Tagen den Chachats einige Kniffe bei. So hilft er beim Bau einiger Fallen. Beim Kontrollieren der Fallen stellen die Chachats fest, dass die darin gefangenen Tiere verschwunden sind. Vermutlich stecken die Berben dahinter. Kurz vor dem von ihnen bewohnten Höhlensystem werden die Chachats von Berben angegriffen. Nach siegreichem Kampf wird auf Atlans Wunsch hin einer der Berben als Gefangener der Chachats mitgenommen. Der Arkonide will von ihm erfahren, wie es den Berben gelungen ist, die Fallen ausfindig zu machen. Atlan hört von einer »Kleinen Göttin«, die zu den Berben gekommen ist, ihnen Kraft gebracht hat und die Berben zu Herrschern über Archalon machen wird. Atlan vermutet hinter der »Kleinen Göttin« Terrania-Skanmanyon.

Mit Arritim macht sich Atlan über das Höhlensystem zum Lager der Berben auf. Der unterirdisch verlaufende Fluss, dessen Grotte sie benutzen wollen, führt Hochwasser. Einzelne Teilstrecken müssen unter Wasser und auch gegen starke Strömungen überwunden werden, was besonders Atlan vor große Probleme stellt. Relativ unversehrt erreichen Atlan und Arritim die Wohnhöhlen der Berben. Der Chachat wird auf der Stelle getötet. Atlan soll Skanmanyon geopfert werden. Er wird auf einen Opferstein gebunden. In einer Sänfte wird Terrania in die Opferhöhle gebracht. Der das Mädchen kontrollierende Skanmanyon will Archalon zu seinem neuen Domizil machen und beherrschen. Dabei kann er Atlan nicht dulden. Der Henker lässt das Schwert schon herabsausen, als eine knochige Hand Atlan berührt und mit ihm entmaterialisiert. Das Schwert pfeift durch die Luft, doch sein Ziel, Atlans Hals, ist nicht mehr vorhanden.

Innenillustrationen