Auf verlorenem Posten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 27)
A027 1.JPG
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Condos Vasac (Band 27/43)
Titel: Auf verlorenem Posten
Untertitel: Tekener und Kennon im Chaos von Lepso – auf der Spur eines Mörders
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
(Illustration 3 auch 2. Auflage)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Sinclair M. Kennon, Haahl-A1, Tschen Bahark, Ischka Taskan, Arol Pratso, Ael Simyn
Handlungszeitraum: Anfang Mai 2408
Handlungsort: Lepso
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

In dem Chaos, das auf Lepso herrscht, schickt Tschen Bahark seinen Vertrauten Ischka Taskan zu Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon, um sie zu seinem Versteck zu führen. Als sie das Versteck erreichen, ist Bahark bereits auf bestialische Weise ermordet worden.

Tekener und Kennon können den Mörder schließlich in einem Kaufhaus stellen. Es handelt sich um einen als Humanoiden getarnten Roboter der CONDOS VASAC, der Bahark aufgrund der Weitergabe von geheimen Informationen an Tekener und Kennon getötet hat.

Kennon kann den Roboter besiegen und die Daten Baharks dem Speicher entnehmen. Das Psycho-Team kann die Daten an Atlan senden. Als sie jedoch mit einer Space-Jet den unter Quarantäne stehenden Planeten verlassen wollen, geraten sie erneut in die Hände der CONDOS VASAC, die ihr Vertrauen in die beiden Terraner anscheinend endgültig verloren hat.

Handlung

In Orbana herrschen chaotische Zustände. Jeder kämpft gegen jeden. Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon halten sich in Tekeners geheimer Stadtwohnung auf. Dort bekommen sie Besuch von Ischka Taskan, einem Vertrauten Tschen Baharks. Der Anti hat Taskan geschickt, um die beiden USO-Spezialisten in sein Versteck zu holen. Tekener ist überrascht, dass Bahark von der Wohnung weiß.

In der Zwischenzeit muss sich Tschen Bahark mit fünf Springern, die von sechs Kampfrobotern begleitet werden, auseinandersetzen, die in sein Versteck eindringen wollen. Bevor sie das letzte Schott überwinden können, flüchtet der Anti mit einem Gleiter. Durch Zündung von vier Brandbomben hofft er, seine Spur zu verwischen.

Die USO-Spezialisten und Ischka Taskan werden auf dem Weg zu Baharks Versteck in einen Kampf mit einem Wollheim-Saurier, der mit dem M-Virus infiziert ist, verwickelt. Zu allem Überfluss wird Taskan von einem spinnenähnlichen Tier gebissen. Im zerstörten Unterschlupf finden die Männer die Leichen von zwei Springern. Ischka Taskan findet einen Hinweis auf den weiteren Verbleib Tschen Baharks. Die Männer machen sich zu dessen neuem Versteck auf den Weg. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe Miraner, bei denen sie über Nacht sicheren Unterschlupf in der vom Chaos beherrschten Stadt Orbana zu finden hoffen. Am nächsten Morgen wollen sie zum Versteck Baharks weiterziehen. Die Miraner eröffnen ihnen, dass es dann bereits zu spät sei, denn Tschen Bahark würde am nächsten Tag tot sein.

Als die USO-Spezialisten und Ischka Taskan, dessen Zustand sich nach dem Spinnenbiss immer mehr verschlechtert, das neue Versteck Baharks erreichen, finden sie den Anti tot auf dem Boden liegend. Sein Hinterkopf ist zertrümmert. Unterlagen, die ihnen Bahark übergeben wollte, sind nicht mehr aufzufinden, das Versteck ist gründlich durchsucht worden.

Ischka Taskan bricht zusammen. Seine körperlichen Veränderungen, die er dem Spinnenbiss zuschreibt, werden immer offensichtlicher. Als er aus kurzer Bewusstlosigkeit wieder erwacht, hat sich beispielsweise seine Haut dunkelblau verfärbt, und seine Kräfte sind stark gewachsen. Der Anti ist davon überzeugt, dass die gesuchten Unterlagen und Dokumente nun im Besitz von Arol Pratso sind. Die Männer machen sich auf die Suche nach dem Springer, der sich nach Befragung eines tödlich verletzten Springers angeblich in der meteorologischen Kontrollstation befinden soll. Auf dem Weg gelangen sie in die Gefangenschaft von Ael Simyn. Vom Plophoser erfahren sie, dass nicht Arol Pratso der Mörder von Tschen Bahark ist, sondern dass vor dem Springer ein Unbekannter das Versteck aufgesucht hat und den Chef der CONDOS VASAC auf Lepso getötet hat. Pratso hat das Versteck erst später betreten. Nachdem sie von Simyns Männern durchsucht worden sind, und nichts Wertvolles gefunden wird, verliert der Plophoser das Interesse an den Gefährten und lässt sie gefesselt in seinem Büro zurück. Kennon kann sich und seine beiden Mitstreiter mühelos befreien. Der Weg zur meteorologischen Station wird fortgesetzt.

Taskan fällt erneut in Bewusstlosigkeit. Als er erwacht, haben sich seine Augen zu Facettenaugen verwandelt. Der Anti behauptet, besser hören und sehen zu können. Seine Haut ist hart wie der Chitinpanzer eines Insekts.

Als die USO-Spezialisten den Aufenthaltsort Arol Pratsos erreichen, stellen sie fest, dass der Springer dem Wahnsinn verfallen ist. Er spricht immer wieder von »einem Riesen, der aus der Hölle gekommen ist«. Den Koffer mit den Eigentumszertifikaten Tschen Baharks an der ALAT nimmt der den Männern gefolgte Ael Simyn an sich und verschwindet damit. Die von Bahark in Aussicht gestellten Unterlagen über die CONDOS VASAC sind aber nicht darunter.

Kennon, Tekener und Taskan begeben sich zum Raumhafen. Dort erfahren sie, dass sich der Mörder Tschen Baharks in einem Kaufhaus aufhalten soll. Im Kaufhaus eilt Taskan den beiden Terranern voraus. Sie finden ihn nach einiger Zeit wieder, allerdings tot und in schrecklich verstümmeltem Zustand. Dann kommt es zum Zusammentreffen mit Baharks und Taskans Mörder. Der große und athletisch gebaute Mann tritt zum Kampf mit Kennon an. Der Major ist von der Kraft und Schnelligkeit seines Gegners überrascht. Nach hartem Kampf gelingt es Kennon endlich, den Mörder zur Strecke zu bringen. Dabei stellt sich heraus, dass es sich um einen Roboter handelt, ähnlich perfekt im Aussehen und in den Möglichkeiten wie Kennon selbst. Der Robotmörder der CONDOS VASAC hat die gesuchten Mikrospulen mit den Informationen in einem Brustfach versteckt. Kennon nimmt die Spulen an sich. Die USO-Spezialisten verlassen auf schnellstem Weg das Kaufhaus, da der Roboter eine Selbstzerstörungsanlage aktiviert hat und das Kaufhaus durch Bombenexplosionen zerstört wird.

Die Mikrospulen enthalten vor allem Hinweise auf einen unbekannten Planeten. Auch dessen Koordinaten sind festgehalten. Im Haus von Haahl-A1 überträgt Tekener die Daten an Lordadmiral Atlan. Vom Arkoniden erfährt er, dass Lazarettschiffe nach Lepso unterwegs sind und das von den Aras entwickelte Heilmittel Batros-Kemacityll-K14 ultraforte an Bord haben. Mit den vorhandenen Mengen müsste die Seuche auf Lepso in den Griff zu bekommen sein. Atlan befiehlt Tekener und Kennon, trotz des Verbots sofort von Lepso zu starten.

Die beiden Spezialisten fliegen mit einem Gleiter zu einem Versteck in den Sultaun-Bergen, wo eine Space-Jet startbereit wartet. Am 12. Mai 2408 werden die Triebwerke der Jet gestartet, und das Raumschiff schwingt sich in den Himmel. Sofort nehmen drei automatische Abwehrstationen die Jet ins Visier. Der SWD fordert die Terraner zur Umkehr auf, ansonsten würde das Schiff abgeschossen. Die beiden Männer kehren um. Um den Schein zu wahren, solange es noch möglich ist, begeben sie sich in die Gewalt der wartenden SWD-Truppen, die von einem Akonen in Diensten der CONDOS VASAC geführt werden. Der Akone eröffnet ihnen, dass sie auf eine andere Welt gebracht werden, sobald die über Lepso verhängte Quarantäne aufgehoben wird.

Innenillustrationen