Menschenjagd auf Lepso

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 25)
A025 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Condos Vasac (Band 25/43)
Titel: Menschenjagd auf Lepso
Untertitel: Ein Todeskandidat als Schlüsselfigur – die USO-Spezialisten jagen einen Springer
Autor: Dirk Hess
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Atlan, Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon, Olac Kretsta, Ehret Jammun, Tschen Bahark, Haahl-A1
Handlungszeitraum: Anfang April 2408
Handlungsort: Lepso
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Nach einem inszenierten Prozess fliegen Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon am 1. April 2408 nach Lepso zurück, wo sie mit Tschen Bahark Verhandlungen aufnehmen sollen. Zu dieser Zeit landet das Springer-Schiff OLACA auf Lepso, dessen Crew die Metamorphose-Seuche nach Lepso einschleppt. Die neue Variante der Seuche spricht nicht auf das USO-Serum an. Während auf Lepso aus Angst vor der Seuche bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen, jagen Tekener und Kennon den Springerpatriarchen Olac Kretsta, der als Einziger das letzte Flugziel der OLACA kennt. Von dem sterbenden Springer erfahren die beiden, dass sich die Springer auf dem Planeten Heyscal infiziert haben.

Handlung

Die USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon fliegen nach einer von Atlan inszenierten Scheinverhandlung auf Terra mit der MARSQUEEN zurück nach Lepso, wo sie am 6. April 2408 eintreffen.

In der Raumhafenhalle von Orbana veranstaltet Tekener einen seiner unvergleichlichen und von ihm erwarteten Auftritte. Er demütigt beispielsweise den Topsider Onf-Zsrk und tötet den Aazgont des Hakainers Zzants.

Nachdem sich die beiden Spezialisten in die Villa des Haahl-A1 begeben haben, erscheint Ehret Jammun, um ihnen eine Einladung des Antis Tschen Bahark zu überbringen. Die beiden Männer fliegen zu Baharks Wohnsitz und erfahren dort, dass die Lenkzentrale CONDOS VASAC noch immer an den Konstruktionsdaten des »Halbraumspürer-Absorbers«, den es nur in der Fantasie des Ertrusers Monty Stuep gibt, brennend interessiert ist. Als Gegenleistung für die Lieferung der Daten verlangen Tekener und Kennon die erbbiologischen Daten des Metamorphose-Virus (M-Virus). Noch während der Verhandlungen informiert Ehret Jammun den Anti darüber, dass auf Lepso das Metamorphose-Virus gefunden worden ist.

Der Springerpatriarch Olac Kretsta ist mit seinem Raumschiff, der OLACA, auf dem Raumhafen von Orbana gelandet, obwohl er und auch die übrigen Mitglieder der Besatzung mit dem Metamorphose-Virus infiziert sind. Die Springer verlassen das Schiff und versuchen, die Angehörigen des SWD, die das Schiff umstellt haben, mit großen Geldsummen zu bestechen. Kretsta hat inzwischen mehrere Mietgleiter angefordert, um das Raumhafengelände schnell zu verlassen. Kretsta vollführt mit seinem Gleiter einen Notstart, als er mit ansehen muss, wie sich zwei Mitglieder seiner Besatzung in Monstren verwandeln und zerplatzen. Noch bevor sich die SWD-Beamten von ihrem Schrecken erholen können, rast Kretsta davon.

Zwanzig Springern ist es gelungen, vom Raumhafen zu entkommen. Durch Kontakt mit Einwohnern von Orbana beginnt sich die Metamorphose-Seuche auszubreiten. Ehret Jammun ordnet ein Start- und Landeverbot für Raumschiffe an. Tekener kann im letzten Moment durchsetzen, dass die MARSQUEEN Lepso als letztes Schiff verlassen darf.

Da die OLACA nicht auf Cronot gewesen ist, muss es noch weitere Planeten geben, auf denen die CONDOS VASAC mit dem M-Virus experimentiert. Im Schutz seines Deflektorschirms gelangt Kennon an Bord der OLACA, um Virenkulturen und Informationen aus dem Schiffslogbuch zu beschaffen. Der SWD schafft Projektoren herbei, um das Schiff unter einen Energieschirm zu legen. Kennon erfährt von einem Sterbenden, dass nur Olac Kretsta den Namen und die Position der Ursprungswelt der Seuche kennt. Der USO-Spezialist kann die OLACA gerade noch rechtzeitig verlassen. Wenige Millimeter hinter ihm wird der Schutzschirm aufgebaut. Er begibt sich zum provisorischen Hauptquartier des SWD am Rand des Raumhafens. Dort erfährt er, dass in Orbana das Chaos entflammt ist und bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen.

Tekener macht den Vorschlag, die Vertretung des Solaren Imperiums um Hilfe zu bitten und von Tahun das Kosmobiotikum Batros-Kemacityll-K14 (BK-K14) anzufordern. Tschen Bahark zögert. Er will zuerst mit der Lenkzentrale Kontakt aufnehmen. Tekener und Kennon dauert das zu lange, und so begeben sie sich auf direktem Weg zur Gesandtschaft des Solaren Imperiums, um Lazarettschiffe anzufordern. Mit dem in der Gesandtschaft vorhandenen Vorrat an BK-K14 versuchen die beiden Männer, die infizierten Springer der OLACA zu behandeln. Das Kosmobiotikum erweist sich als völlig wirkungslos.

Tekener und Kennon, die noch immer hinter Olac Kretsta her sind, entdecken in den Kellergewölben eines Hochhauses in Orbana einen erst kürzlich verwendeten Personentransmitter. Transmitter-Techniker der USO werden angefordert, um die Zieldaten des letzten Sprungs herauszufinden. Der Zieltransmitter wird angewählt, und Tekener und Kennon wagen den Sprung an ein unbekanntes Ziel.

Als sie die Rematerialisierungszone verlassen, bietet sich ihnen ein grauenerregendes Bild. Neun Springer wälzen sich in unterschiedlichen Stadien der Metamorphose am Boden. Von einem der Unglücklichen erfahren sie, dass Olac Kretsta sich mit einer Rohrbahn zu den Arenen im Kasino von Orbana begeben hat. Dort finden sie tatsächlich den Springer, der sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Metamorphose befindet. Mit den letzten Atemzügen verrät der Patriarch den Namen des Systems und des Planeten, auf dem sich die Besatzung der OLACA mit dem Metamo-Virus infiziert hat: Gon-Tabara und Heyscal.

Die beiden Spezialisten machen sich auf den Weg, um von Tschen Bahark die Koordinaten der Sonne Gon-Tabara zu erfahren.