Der Marsch durch die Unterwelt

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 22)
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© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Condos Vasac (Band 22/43)
Titel: Der Marsch durch die Unterwelt
Untertitel: Das USO-Team unter Barbaren – und im Kampf gegen die Ungeheuer von Cronot
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon, Monty Stuep, Kamla Romo, Daynamar, Ojanis, Crenioc, Cherisin
Handlungszeitraum: Mitte Februar 2408
Handlungsort: Cronot
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Die USO-Spezialisten lassen sich in das Dämonenland bringen, wo die Antis durch Experimente gefährliche Mutationen geschaffen haben. Da das Dämonenland auf einer Insel liegt, müssen die Terraner tagelang durch einen Tunnel reisen. Im Dämonenland stellt Sinclair Marout Kennon fest, dass die Mutationen durch Viren geschaffen werden. Kennon nimmt eine Probe des Virus, bevor die USO-Spezialisten sich von den Antis »retten« lassen.

Handlung

Kamla Romo befindet sich auf einem Erkundungsflug, um festzustellen, ob Suchkommandos der Antis den vermeintlich von den Rockandos unter Daynamar entführten USO-Spezialisten Ronald Tekener, Sinclair M. Kennon und Monty Stuep folgen. Um einem eventuellen Vergeltungsangriff der Antis zu entgehen, hat Daynamar seiner Armee den Befehl erteilt, sich in alle Himmelsrichtungen zu zerstreuen. Daynamar selbst nimmt mit einem kleinen Trupp und den USO-Spezialisten auf seinem Cordo Euteul Kurs auf das Dämonenland.

Um die Insel erreichen zu können, benutzen die Rockandos einen von den Sumpfgebleichten gegrabenen Tunnel, der unter dem Meeresgrund hindurch führt. Die Cordos müssen am Meeresufer zurückbleiben. Die Rockandos und das USO-Quartett werden von den Sumpfgebleichten auf ihren Rücken durch den steil nach unten führenden Tunnel transportiert.

Nicht alle Sumpfgebleichten sind mit dem Transport der Rockandos und der USO-Spezialisten einverstanden. So unternimmt Danjor alles, um Sinclair M. Kennon abzuwerfen. Als die beiden auf eine Plattform stürzen, schleudert Danjor den Terraner direkt in eine Art Riesenqualle, die auf der Fläche lebt und augenblicklich versucht, Kennon mit ihren Magensäften aufzulösen. Der Spezialist kann sich dank seiner Vollprothese auf sicheren Boden retten. Plötzlich stürzt ein weiterer Sumpfgebleichter mit einem Rockando als Reiter auf die Plattform und streift den am Rand stehenden Danjor. Alle drei Personen werden in die Tiefe gerissen und verschwinden spurlos.

Auf dem Weg unter dem Meeresgrund treffen die Gefährten auf mannigfaltige Gefahren – aufbrechende Bodenspalten, aus denen giftige Dämpfe aufsteigen, Fadenwurzeln, die sie als Wirte für ihre Sämlinge missbrauchen wollen, Tunnelgewitter mit Kugelblitzen, Schlammeinbrüche, die das Stützskelett der Schajwa-Pflanzen zerstören. All diese Ereignisse kosten einigen Rockandos und Sumpfgebleichten das Leben.

An einer Stelle des insgesamt 1000 Kilometer langen Tunnels kommt es zu einem großen Schlammeinbruch. Die Sumpfgebleichten beginnen, einen neuen Gang zu graben, durch den sie mit Daynamar und zwei verbliebenen Rockandos weiter Richtung Dämonenland gelangen wollen. Die USO-Spezialisten halten es aber für sicherer, durch den ursprünglichen Tunnel weiterzugehen. Kennon nimmt Tekener auf den Arm und läuft mit ihm durch die gefährliche Engstelle. Dabei versorgt er seinen Freund mit lebensnotwendigem Sauerstoff aus seinem Vorrat. Monty Stuep und Kamla Romo, der durch seinen Kampfanzug vor den Giftgasen geschützt ist, durchqueren laufend bzw. fliegend die Gefahrenzone. Beinahe am Ende seiner Kräfte und knapp, bevor er wieder Luft holen muss, erreicht Stuep wieder relativ sicheres und vor allem von Giftgasen freies Gebiet. Auch Kennon, Tekener und Romo überstehen den rasenden Lauf bzw. Flug unbeschadet. Zu all den Strapazen wird Stuep von den Sporen eines Staubpilzes angegriffen. Kennon gelingt es gerade noch rechtzeitig, durch den Einsatz einer Art Cytophagen-Lösung die Parasiten aus der Gesichtshaut des Ertrusers zu entfernen, bevor sie zu tief in die Haut eindringen.

Doch der beschwerliche Marsch ist noch lange nicht zu Ende. Immer wieder müssen Gebiete mit Schlammeinbrüchen und Giftgasen durchquert werden. Ohne Sinclair M. Kennon wäre ein Weiterkommen unmöglich. Endlich erreichen sie einen Abschnitt des Tunnels, in dem sie wieder auf Daynamar und fünf Sumpfgebleichte treffen. Doch zu allem Überfluss schlägt genau in diesem Moment Crenioc zu und bringt vor und hinter den USO-Agenten den Tunnel zum Einsturz. Ojanis beginnt, einen Seitentunnel zu graben, damit sie den Terranern beistehen können. Daynamar begibt sich auf die Suche nach Crenioc, um ihn zu töten. Der Rockando erkennt, dass er mit seinem Schwert gegen den mutierten Sumpfgebleichten keinen Erfolg verbuchen kann. Daher beginnt er, sich auf den Kopf des Wesens zu konzentrieren. Mit einem wuchtigen Hieb spaltet er den Kopf Creniocs. Nun ist der weitere Weg durch den Tunnel ziemlich sicher. Einen Tag später, am 9. Februar 2408, erreichen die Gefährten das Ende des Tunnels und damit Dämonenland.

Nach einer kurzen Pause und dem Verzehr eines schweineähnlichen Tieres geht die Reise weiter. Bald treffen sie auf Feuerbläser, die unter dem Kommando von Cherisin stehen. Die Gefährten vertrauen sich den Feuerbläsern an, die sie auf dem Weg zum Dämonenland begleiten. Daynamar verlässt die Gruppe, um von ihm auf der Insel angesiedelte Rockandos zu besuchen und von ihnen Cordos zu organisieren. Nach einem Tag kehrt Daynamar mit neun Rockandos und zehn Cordos zurück. Gemeinsam mit 1000 Feuerbläsern beginnt der Marsch zum Dämonenland. Nach verlustreichen Kämpfen mit Laufblütlern und Dämonen sind die USO-Agenten und die Rockandos wieder unter sich. Die Feuerbläser Cherisins haben sich von der Gruppe entfernt und sind im Zuge der Kampfhandlungen mit den Dämonen in alle Winde zerstreut worden.

Nun stößt der Trupp zu allem Überfluss noch auf eine Gruppe von Grünleuchtern. Kennon wird von ihrem Anführer zum Duell gefordert. In der Zwischenzeit nimmt Tekener Funkkontakt mit Yuycolo auf und fordert Hilfe an. Auch erteilt er Kamla Romo den Befehl, das Duell zu beenden. Romo versetzt den Grünleuchter in Tiefschlaf. Von Furcht getrieben, fliehen die restlichen Grünleuchter. Kennon strahlt an die beiden im System Heith wartenden USO-Raumschiffe einen Rafferfunkspruch ab. Die USO-Spezialisten verabschieden sich von Daynamar.

Nach wenigen Minuten erscheinen sieben Gleiter der Antis. Die Rockandos ergreifen mit ihren Cordos die Flucht. Kennon empfängt eine Antwort auf seinen Funkspruch. Die Antis bringen die Gefährten in die Tempelstadt POLA-2-C. Auf dem Weg dorthin erfahren sie, dass ein Großkampfschiff der Akonen erwartet wird. Der von Kennon empfangene Funkspruch enthält die Anweisung Atlans, weiter auszuharren und Daten zu sammeln.