Im Reich der Giganten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 549)
A549 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 50/50)
Titel: Im Reich der Giganten
Untertitel: Aufruhr in der Nickelfestung
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Breckcrown Hayes, Bjo Breiskoll, Chart Deccon, Lyta Kunduran, Hage Nockemann, Sanny, Argan U, Girgeltjoff, Tolgetnur, Barlod-Traug-Tul
Handlungszeitraum: Frühjahr 3792
Handlungsort: Ysterioon
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Barlod-Traug-Tul und Girgeltjoff sind im Ysterioon unterwegs und betätigen sich als Märchen- und Geschichtenerzähler. In den wallenden Gewändern der beiden Ysteronen verbergen sich Lyta Kunduran, Hage Nockemann und Chart Deccon. Girgeltjoff gibt beispielsweise eine stark abgewandelte Form der terranischen Artur-Sage zum Besten, die er vor einiger Zeit gehört hat. Die Ysteronen hören dem Vortrag interessiert zu. Auch Barlod-Traug-Tul gibt ein Märchen zum Besten. Dabei fungiert Nockemann gewissermaßen als Bauchredner. Hage erzählt die Geschichte von »Hansl-Giq-Traul« und »Gretl-Too-Hurth«. Als Untermalung projiziert Deccon ein Hologramm von Sternfeuer und Federspiel in die Luft. Mit diesen terranischen Märchen soll Atlan aufmerksam gemacht werden. Der Vortrag wird von einem Roboter der Roxharen gestört, den Girgeltjoff aber vertreiben kann, indem er der Maschine vorwirft, die Sehnsucht der Ysteronen nach Geschichten aus ferner Zeit zu stören. Der Roboter verschwindet tatsächlich. Barlod-Traug-Tul setzt mit eigener Stimme die Erzählung fort. Am Ende brandet Begeisterung auf und die Ysteronen versorgen als Dank die Geschichtenerzähler mit Proviant.

Die Gefährten versuchen zur Zentralkugel des Ysterioons zu kommen, wo sie am wahrscheinlichsten auf Atlan treffen werden. In einer Verbindungsröhre hält Girgeltjoff einen Lastengleiter an, indem er einfach die Fahrbahn betritt. Die Automatik stoppt das Fahrzeug. Die beiden Ysteronen klettern mit den unter den bunten Gewändern verborgenen Solanern auf die Ladefläche und der Gleiter setzt sich mit hoher Geschwindigkeit wieder in Bewegung.

In der Zwischenzeit müssen sich Atlan, Bjo Breiskoll und Breckcrown Hayes, unterstützt von zwei Kampfrobotern, gegen Roboter der Roxharen zur Wehr setzen. Hidden-X verzichtet nun auf hinhaltende Geplänkel – es wird scharf geschossen. In einem für Ysteronen gedachten, jedoch leeren Quartier, entdeckt Bjo Breiskoll einen großen Schacht, in dem eine Leiter in die Tiefe führt. Der mühsame Abstieg bringt Atlan und seine Begleiter auf einen Khadsch, wo eine riesige Anzahl Ysteronen schreiend, tanzend, singend und stampfend einen Höllenlärm veranstaltet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Halle schweben einige roxharische Roboter. Von den Getränken berauscht, ziehen sich die Ysteronen langsam aus der Halle zurück. Das machen auch Atlan und die beiden Solaner, um sich auszuruhen. Sie werden von Geräuschen geweckt. Der Ysterone Tolgetnur betritt die Unterkunft. Atlan nimmt Kontakt mit ihm auf. Der betrunkene Ysterone erzählt von dem Märchen von »Hansl-Giq-Traul« und »Gretl-Too-Hurth«, die Albumino-3-Gamma-Stearotin ausgestreut haben, um den Rückweg zu finden. Der Arkonide erkennt das Märchen und ist verwundert, dass es einem Ysteronen bekannt ist. Breckcrown ist der Meinung, dass Hage Nockemann eine Spur legen wollte. Um sich zu vergewissern, fragt Atlan nach einer weiteren Geschichte. Tolgetnur kennt tatsächlich noch eine – von einem König »Artufan«, der über das Land »Camelot« herrschte und seinem Ratgeber »Lancelo-Tur-Begh« – die terranische Sage von »König Artur«. Atlan berichtet, von einem großen Metallgebilde zu kommen, das im Raum schwebt – der SOL. Er ist mit Gefährten gekommen, um die Ysteronen von einer bösartigen Macht zu befreien, die sie seit Jahrtausenden versklavt. Obwohl Tolgetnur nichts von dieser Macht weiß und sich auch nicht als Sklave fühlt, hört er dem Arkoniden zu. Dieser spricht von den Metallsuchern, die für die Vernichtung blühender Welten und das Verschwinden von Milliarden intelligenter Wesen verantwortlich sind. Tolgetnur ist bereit, Atlan und dessen Gefährten bei der Beseitigung der fremden Macht zu unterstützen. In einem der Straßenkorridore feuert Atlan mit seinem Desintegrator auf einen mit vier Ysteronen besetzten Personengleiter. Die brennbare Ladung eines Transportgleiters geht durch einen Beschuss in Flammen auf und setzt dichten Qualm frei. Hidden-X verlegt vierzig Roboter aus der großen Transmitterstation in der Tabuzone zum Ort des Geschehens, um die Vorgänge aufzuklären. Atlan, Breckcrown Hayes und der Kampfroboter laufen auf den Riesentransmitter zu, der die Kommandos der Ysteronen in die Galaxie entsendet, wo sie unsägliches Leid auf der Suche nach Nickel anrichten.

Sanny entdeckt in ihrem Gefängnisraum einen verborgenen Ausgang. Argan U tritt dagegen, sodass die Wand wie Glas zersplittert und einen Gang freigibt. Die Molaatin und der Puschyde kommen in dem finsteren Stollen nur langsam voran. Sie erreichen eine technische Anlage.

Girgeltjoff, Barlod-Traug-Tul, Hage Nockemann, Lyta Kunduran und Chart Deccon treffen in einer Art Maschinenhalle auf Verjangat, der Girgeltjoff zu erkennen glaubt. Doch dieser leugnet jegliche Verbindung zwischen ihnen und gibt sich als einer der Brüder »Irydmian« aus, die durch das Ysterioon ziehen, um Geschichten zu erzählen. Verjangat wird unsicher, ob er tatsächlich seinem Freund gegenübersteht und zeigt ihm auf dessen Bitte den Weg zum nächsten Khadsch. Verjangat bleibt misstrauisch zurück, wie Chart Deccon bemerkt. Auf dem Khadsch verbreitet sich rasch die Meldung über die Ankunft der Geschichtenerzähler. Als die Halle halb gefüllt ist, erzählt Girgeltjoff eine abgewandelte Version des Märchens von »Rotkäppchen«. Applaus brandet durch die Halle. Nun ist die Reihe an Barlod-Traug-Tul. Er berichtet von einem Helden, der seinen Körper mit dem Blut eines getöteten Drachen beschmiert. Nur dort wo seine vier Beine aus dem Leib wuchsen, kam »Seyrefrid« mit den Händen nicht hin. Das Drachenblut erstarrte und bildete einen Panzer, der »Seyrefrid« unverwundbar machte – bis auf die kleine Stelle dicht über den vier Beinen. Plötzlich erscheinen fünf roxharische Roboter und bilden über den beiden Erzählern einen Kreis. Ein dröhnendes Summen erfüllt die Halle. Mit schrillen Schmerzensschreien flüchten die Ysteronen. Girgeltjoff und Barlod-Traug-Tul kippen zur Seite. Mit Mühe können die drei Solaner verhindern, dass sie von den tonnenschweren Körpern begraben werden. Die Roboter schweben noch immer über den beiden bewusstlosen Ysteronen. Nach einiger Zeit ziehen sich vier Maschinen zurück. Die fünfte verbleibt in der Halle und bezieht eine Position hoch unter der Decke des Khadsch. Zwei Transportroboter, begleitet von zehn Wachrobotern, holen die beiden Ysteronen ab. Mit seinem Holographen projiziert Deccon drei menschliche Gestalten in lindgrünen Kombinationen der SOL-Besatzung, die schnell in einen Straßenkorridor laufen. Die Wachroboter nehmen die Verfolgung der Phantomwesen auf.

Breckcrown Hayes nimmt die roxharischen Roboter unter Feuer. Atlan schießt mit seinem Blaster auf technische Anlagen. Der Kampfroboter aus der SOL feuert aus allen Rohren und richtet ein Chaos an. Explosionen setzen das Werk der Zerstörung fort. Bald müssen sie mit dem Beschuss aufhören, um der Hölle aus Hitze und Feuer noch entkommen zu können. Der Kampfroboter übernimmt die Führung. Tolgetnur kommt der Gruppe mit einem Gleiter entgegen. Im Inneren des Fahrzeuges halten sich Bjo Breiskoll und der zweite Kampfroboter auf. Das Fahrzeug nimmt Kurs auf die Zentralkugel des Ysterioons. Das Verkehrsaufkommen nimmt drastisch ab, je näher sie der Tabuzone kommen. Bjo Breiskoll fängt die Gedankenimpulse von Chart Deccon, Lyta Kunduran und Hage Nockemann auf, die sich ganz in der Nähe befinden müssen. Tolgetnur erhöht die Geschwindigkeit und nähert sich bald einem roxharischen Transportroboter, der einen Ysteronen auf der Ladefläche befördert. Atlan erkennt Girgeltjoff. Auf einem zweiten Transporter liegt ebenfalls ein Ysterone. Die Kampfroboter feuern auf die vordere Maschine und bringen sie zum Stehen. Auch der zweite Transportroboter hält an. Die Kampfroboter befreien die beiden Ysteronen und bringen sie zum großen Personengleiter. Tolgetnur nimmt den alten Kurs wieder auf. Atlan und Deccon begrüßen sich mit Handschlag. Kurz vor Erreichen des Energiegatters um die große Nickelstatue, dem Sitz von Hidden-X, kommen etwa 30 eiförmige Roboter dem Gleiter entgegen. Die Kampfroboter greifen die roxharischen Maschinen an. Aus dem Innern der Statue ist ein dumpfes Grollen zu hören. Das Energiegatter beginnt zu flackern. Risse zeigen sich auf dem Sockel, aus denen Qualm hervortritt. Sanny und Argan U bewegen sich durch den Qualm. Atlan winkt ihnen zu. Die Molaatin und der Puschyde haben die Steueranlage für das Gatter zerstört. Trotzdem, dass Hidden-X jetzt verwundbarer ist, als je zuvor, zieht sich der Arkonide mit seinen Getreuen zurück. Ein Kampfroboter bleibt zurück, um den Rückzug zu decken. Die Maschine mit dem tragbaren Minitransmitter kommt selbstverständlich mit den Solanern und den Ysteronen mit. Nur hundert Meter von der Statue entfernt, befiehlt Atlan den Zusammenbau des Transmitters. Breckcrown Hayes, Lyta Kunduran, Hage Nockemann, Sanny, Argan U und Bjo Breiskoll gehen durch das Transportfeld, das sie zur Space-Jet bringt. Atlan und Chart Deccon bleiben im Ysterioon zurück. Die beiden Kampfroboter zerstören sich durch Energiestau selbst und sorgen dadurch für einen Zeitgewinn. Die drei Ysteronen entfernen sich mit dem großen Personengleiter vom Ort des Geschehens.