Der Omirgos-Kristall

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 729)
A729 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Der Omirgos-Kristall
Untertitel: Der Handel mit den Weyngolen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, Chipol, Mrothyr, Colemayn/Fartuloon, Shann, Shyzz-Korm
Handlungszeitraum: 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Weyngol
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die STERNSCHNUPPE durchkreuzt ohne festes Ziel die Galaxie Manam-Turu. Colemayn, alias Fartuloon, wird immer wieder von Schmerzen gepeinigt. Als das Raumschiff Störungen im Hyperfunkverkehr anmisst, lässt Atlan Kurs auf die Quelle der Störungen nehmen, den Planeten Weyngol. Dort wird ein Raumschiffswrack als Quelle identifiziert.

Die STERNSCHNUPPE landet in einigen Hundert Metern Entfernung vom Wrack. Atlan, Colemayn, Chipol und Mrothyr machen sich auf, um das Wrack zu untersuchen. In einem großen Laderaum finden sie unzählige Kunstschätze. Die STERNSCHNUPPE meldet den Angriff einiger katzenartiger Wesen, die das Schiff mit Dolchen und Pfeilen mit metallenen Spitzen und Schneiden attackieren.

Atlan nimmt Kontakt mit den Weyngolen auf. Mitten im Gespräch stürzen sich die Weyngolen plötzlich auf die vier Freunde, überwältigen und fesseln sie. Die Gefangenen werden in die Siedlung der Weyngolen getragen. Es dauert einige Zeit, bis der Horngvan Shyzz-Korm bereit ist, mit den Fremden zu sprechen. Atlan und Fartuloon sagen zu, an der Seite der Weyngolen gegen die unsichtbaren Räuber der Tempelschätze, die mit dem Wrack nach Weyngol gekommen sind, vorzugehen. Chipol und Mrothyr bleiben als Pfand im Gewahrsam der Katzenartigen.

Der Arkonide und der Calurier dürfen zur STERNSCHNUPPE zurückkehren. Shann und einige Weyngolen begleiten sie. Über die Anlagen des Diskusschiffes werden Chipol und Mrothyr dank ihrer Armbandfunkgeräte, die sie von den Weyngolen zurückerhalten haben, von Atlan und Fartuloon auf dem Laufenden gehalten. Atlan erlaubt dem Calurier angesichts dessen angeschlagenem körperlichen Zustands nicht, bei der Suche nach den unsichtbaren Besatzungsmitgliedern des Raumschiffswracks mitzuhelfen. Fartuloon wird alles von Bord der STERNSCHNUPPE aus beobachten.

Atlan wird von den Weyngolen bei der neuerlichen Untersuchung des Wracks unterstützt. In den Laderäumen werden zahlreiche Gegenstände gefunden, die aus den Tempeln der Katzenartigen verschwunden sind. In den von Staub und feinem Sand bedeckten Korridoren sind keine Fußabdrücke zu finden. Die Weyngolen schleppen die Wertgegenstände aus dem Schiff. Endlich entdeckt Atlan eine Schleifspur, die ihn in die Zentrale des Wracks führt. Doch kein Besatzungsmitglied ist zu entdecken. Die Weyngolen bringen all ihre Schätze zurück in die Tempel und bewachen sie auf Atlans Rat, denn auch mit Spionsonden der STERNSCHNUPPE konnte unter den Weyngolen kein Gesandter Gurays entdeckt werden.

Atlan hofft, dass sich die Gestaltwandler selbst verraten werden, da die STERNSCHNUPPE das einzige verwendungsfähige Transportmittel für die Reise zwischen den Sternen darstellt. Um den Prozess zu beschleunigen, verwickelt er die Planetenbewohner in Gespräche, erzählt von Raumfahrern, den Reisen zwischen den Sternen zu fremden Welten und dem für etwa zwei Dutzend Weyngolen vorhandenen Platz an Bord der STERNSCHNUPPE.

Shyzz-Korm gestattet dem Arkoniden, Chipol und Mrothyr aufzusuchen. Dabei gelingt es Atlan von den Wächtern unbemerkt, seinen beiden Freunden einen Schockstrahler und einen Hochenergiestrahler zukommen zu lassen. Sie sollen mit einem Ausbruch allerdings noch auf sein Zeichen warten.

Atlan zieht sich in die STERNSCHNUPPE zurück und beobachtet über die von den Sonden und Kameras übermittelten Bilder die gut bewachten Schätze. Er bemerkt spät in der Nacht einen Weyngolen, der mit einem Kunstgegenstand zum Schiffswrack läuft. Atlan alarmiert die Wächter. Der Dieb wird schnell eingekreist. Noch bevor ihn Atlan verhören kann, beginnt der falsche Weyngole zu Staub zu zerfallen. Der Arkonide fordert die noch immer unerkannten Gesandten auf, in die STERNSCHNUPPE zu kommen.

Einer der Gesandten nimmt über Chipol Kontakt mit Atlan auf. Er bittet im Namen seiner Leute um Hilfe. Die Gesandten wollen zu einem naheliegenden Sonnensystem gebracht werden, wo sie einen Stützpunkt unterhalten. Zuvor wollen sie jedoch einen für sie immens wichtigen Gegenstand aus dem Wrack holen. Am nächsten Abend soll die Aktion anlaufen.

Chipol und Mrothyr erhalten den Befehl, aus ihrem Gefängnis auszubrechen. Fartuloon fliegt die STERNSCHNUPPE zum Wrack. Die Gesandten führen Fartuloon und Atlan in einen geheimen Raum im Innern des Schiffswracks. Dort wird ein etwa acht Meter durchmessender Omirgos-Kristall aufbewahrt. Der Calurier gerät über den Anblick in Verzückung. Mrothyr und Chipol melden sich. Ihnen sind die Weyngolen auf den Fersen. Die STERNSCHNUPPE meldet ein Raumschiff, das den Landeplatz direkt ansteuert. Das fremde Schiff landet zwischen Mrothyr, Chipol und der Siedlung der Weyngolen. Das Schiff schießt mit verschiedenfarbigen Waffenstrahlen in den Boden. In diesem Chaos flüchten die fünf Gesandten aus dem Wrack und gehen an Bord des gelandeten Raumschiffes. Während Mrothyr und Chipol in die STERNSCHNUPPE stürmen, startet das Schiff der Gesandten Gurays. Atlan ist enttäuscht, die Spur Gurays verloren zu haben.

Fartuloon holt seinen grünen Rucksack aus der STERNSCHNUPPE. Gemeinsam mit Atlan geht er wieder an Bord des Wracks. Vor dem Omirgos-Kristall verabschiedet sich der letzte Calurier von seinem ehemaligen Ziehsohn. Fartuloon will durch den Kristall gehen, der auf ein Ziel in der Zeit programmiert ist, das der Sternentramp als Schlupfloch ausgesucht hat. Dort will er seine Krankheit auskurieren, ehe er wieder zurückkehrt. Der Calurier zieht Atlan in den Omirgos-Kristall. Blitze zucken durch die Finsternis, gleißende Helligkeit umgibt den Arkoniden. Plötzlich steht Atlan wieder vor dem Kristall. Nach dem Durchgang Fartuloons, zerbricht der Kristall in kleine farblose und nicht mehr leuchtende Bruchstücke. Atlan kehrt auf die STERNSCHNUPPE zurück. Das Diskusschiff startet von Weyngol.

In seiner Kabine findet Atlan einen bernsteinfarbenen Kristallsplitter, der dem riesigen Omirgos-Kristall ähnelt. Bei Berührung sendet der Kristall eine telepathische Botschaft. Sie bringt die Erinnerung zurück. Atlan weiß wieder, dass Fartuloon ihn in sein Zeitversteck mitgenommen hat. Sie sind über den Nullzeit-Pfad gerannt. Sie hatten ein schüsselartiges Gebäude erreicht. Dort wurde Atlan im rechten Oberarm von Fartuloon ein Zeichen eingebrannt, das ihn irgendwann und irgendwo als Berechtigten identifizieren wird, dem der Durchgang durch einen Omirgos-Kristall zum Zeitversteck Fartuloons ermöglicht werden wird. Dann musste Atlan auf schnellstem Weg über den Nullzeit-Pfad das Zeitversteck verlassen und kehrte zum Raumschiffswrack auf Weyngol zurück. Die Erinnerungen beginnen schnell zu verblassen. Fartuloons letzte Worte versprechen ein Wiedersehen. Atlan wird durch den Kristallsplitter seine Depressionen ablegen. Zudem soll er sich aus der Bevormundung durch die Kosmokraten und ihren Helfern lösen und auf eigenen Beinen stehen. Gleich darauf zerfällt der Kristall in weißgrauen Staub, den die Klimaanlage aufsaugt.

Mit neuer Energie will Atlan nach Guray, dem Schutzpatron der Piraten Manam-Turus, suchen.

Innenillustration