Calurier

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Die Calurier sind ein mit den Lemurern verwandtes Volk, das jedoch fast vollständig ausgestorben ist. Über die Entstehungsgeschichte dieses Volkes ist nichts bekannt. Sie stammten von dem Planeten Calurien und gehörten zu keinem der 111 Tamanien. Sie hatten in der Zeit der lemurischen Expansion keinen Kontakt mit dem Großen Tamanium. Sie bargen aber zum Ende des lemurisch-halutischen Krieges Tausende von Lemurern aus Raumnot. (PR 3112)

Einer der letzten lebenden Calurier war Fartuloon, auf den alles Wissen der Calurier überging.

Nach Fartuloons Aussage im Juni 3820 auf Aklard wurden die Calurier manchmal auch als Falurier bezeichnet. (Atlan 782)

Erscheinungsbild

Die Calurier ähneln in ihrem Aussehen stark den Arkoniden. Allerdings ist ihr Kopf, bis auf die Brauen sowie den Oberlippen- und Kinnbart, haarlos. Ihre Augen haben eine honiggelbe Farbe. (PR 2958, S. 39)

Sie haben eine Paradrüse. (PR 3112)

Charakterisierung

Bei den Thoogondu des Ersten Gondunats galten die Calurier als unzuverlässig. (PR 2937, S. 38) Sie waren Forscher, neugierig und sammelten Wissen. Sie waren hilfsbereit. (PR 3112)

Bekannte Calurier

Technik

Die Calurier besaßen eine hochstehende Technik, die eventuell aus der lemurischen Technik weiterentwickelt wurde. Dies könnte die Langlebigkeit Fartuloons, sein Zeitversteck und die Omirgos-Kristalle erklären.

Anmerkung: Im Hinblick auf die Berichte über Arbaraith, die arkonidische Urheimat und die dortigen Howalgoniumtürme, lassen sich gewisse Vermutungen über Querverbindungen zwischen Caluriern und Früh-Arkoniden ziehen. Immerhin wird der langlebige Fartuloon auch mit dem Reichsgründer Gwalon I. in Verbindung gebracht.
Eventuell waren die Calurier ein Schwestervolk der Arbaraither.

Geschichte

Die Calurier spielten in der galaktischen Geschichte nur für kurze Zeit eine Rolle. Dabei schufen sie ein riesiges wissenschaftliches Archiv und einen Planeten, auf den sie sich zurückziehen konnten. (Atlan 782)

Während des Lemurisch-Halutischen Krieges führten die Calurier Rettungsaktionen durch, wenn lemurische Flüchtlingskonvois von den Bestien angegriffen wurden. Sie brachten die Überlebenden auf Calurien oder anderen Welten in Sicherheit. Einzelne Lemurer wurden auch in ihre Rettungsteams aufgenommen. (PR 3112)

Um die Mitte des 29. Jahrtausends v. Chr. war das Wissen um die Existenz dieses Volkes selbst in der Elite der gondischen Gesellschaft wenig verbreitet und von Geheimnissen umgeben. (PR 2937, S. 15)

Im Jahre 10.854 da Ark (etwa 7602 v. Chr.) kontaktierte der Calurier Lethuur die VRITRA, ein arkonidisches Kampfschiff. Der Calurier bot dessen Kommandanten Trebon da Minterol an, das Große Imperium vor einer drohenden Gefahr durch die Haluter zu schützen. Dazu schleusten die Arkoniden einen von den Caluriern unter Mithilfe der Thoogondu entwickelten Erreger in den Externen Genpool der Haluter ein. Dieser sollte zu einem späteren Zeitpunkt, durch einen nicht näher definierten Impuls, eine tödliche Krankheit auslösen. (PR 2958) Der Fall trat im 16. Jahrhundert NGZ ein, als bei den Halutern die Haluter-Pest ausbrach, deren Ursache zunächst nicht ermittelt werden konnte. (PR 2917)

Am 10. Juni 2071 NGZ erwachte der Calurier Kokuloón in einer Kuppel auf dem Planeten Tarhuwant. Er war einer von sieben Galaktischen Kastellanen, die von ES zum Schutz der Milchstraße eingesetzt wurden. (PR 3111)

Quellen