Das Tefroder-Problem

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 98)
A098 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 17/18)
Titel: Das Tefroder-Problem
Untertitel: Landung auf Karshmel – dem Planeten, der für Menschen verboten ist
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Ottac, Topmugg, Brandol, Ben Svaton, IR-17
Handlungszeitraum: 2842
Handlungsort: Karshmel
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Bevor Ottac Atlan nach Nemoia bringt, will er ihm das Problem der ein­wandernden Tefroder anhand einer Zwischen­landung auf Karshmel verdeutlichen. Der Planet ist den Tefrodern zum Besiedeln zugewiesen worden, obwohl die Natur eine kollektive Intelligenz bildet, die nur ein natur­verbundenes Leben gestattet. Erst nachdem eine Siedlung von der Natur zerstört worden ist, können Atlan, Ottac und Topmugg den Tefrodern einer zweiten Siedlung das Problem verdeutlichen und sie dazu bewegen, sich dem Planeten anzupassen. Danach fliegt das Trio ab, um sich um die letzten Grauen zu kümmern.

Handlung

Lordadmiral Atlan befindet sich Anfang April 2842 an Bord eines acht Meter langen und vier Meter durchmessenden, blutroten, zylindrischen Raumschiffes, das von Ottac gesteuert wird. Das Schiff entfernt sich vom Planeten Tolvtamur, der soeben seine Existenz beendet.

Atlan fordert Ottac auf, Kurs auf Nemoia zu setzen. Diesen Namen hat er aus den auf Tolvtamur geretteten Unterlagen ausfindig gemacht. Doch der Sternentramp verweigert Atlans Bitte, obwohl er gut versteht, dass Atlan das Geheimnis des Grauen lüften will. Er macht den Arkoniden auf ein weiteres Problem aufmerksam: die in der Milchstraße massiert auftretenden Tefroder. Ottac will nach Karshmel.

Atlan stimmt zu und nennt den Sternentramp »Bauchaufschneider«. Der Calurier bittet den Arkoniden, diese Bezeichnung auch dann nicht mehr zu verwenden, wenn sie beide alleine sind.

Als sie Karshmel erreichen, beginnen sie den Landeanflug. Bereits in einer Höhe von rund 80.000 Metern bewahrheiten sich Ottacs Befürchtungen, dass sie auf dem Planeten nicht willkommen sind. Die Lufthülle ist in dieser Höhe so dicht, dass beinahe ein Auftriebseffekt entsteht. Auch die Manövrierfähigkeit des Raumschiffes ist eingeschränkt, und es gelingt dem Calurier nicht, auf festem Untergrund zu landen. Das Schiff wird über das Meer abgetrieben und landet im Wasser. Ottac versucht, das Ufer anzusteuern. Ohne dass der Wind auffrischt, werden die Wellen immer höher. Behutsam gelingt es Ottac doch noch, das Ufer zu erreichen und das Schiff auf dem Sandstrand abzusetzen. Als die Gefährten die Luftschleuse öffnen, um das Schiff zu verlassen, dringt eine große Menge von schwammähnlichen Gebilden in die Schleuse ein. Atlan, Ottac und Topmugg werden aus der Schleuse gedrängt und landen im Sand. Der Rückweg ins Schiff bleibt ihnen vorerst verwehrt.

Ottac, Topmugg und Atlan beginnen den langen Marsch in die Stadt Banschor. Sie kommen eigentlich zügig voran, obwohl sie durch die Rücksichtnahme auf die Natur des Planeten stark gebremst werden. Trotz aller Vorsicht geraten die Gefährten immer wieder in Situationen, in denen sie den Unmut des Planeten Karshmel zu spüren bekommen. Beispielsweise wird Topmugg von einem Busch mit Peitschenästen unvermittelt angegriffen, als er aus Versehen ein ameisenähnliches Tier zertritt. Ein weiteres Mal ist es wieder Topmugg, der in Lebensgefahr gerät, als er in einem Bach ein erfrischendes Bad nehmen will, von einem Strudel auf den Grund gezogen wird und zu ersticken droht. Einzig der Fähigkeit des Kresaliers, lange Zeit die Luft anhalten zu können, ist es zu verdanken, dass er nach etwa zehn Minuten unter Wasser unversehrt freikommt. Bei einem weiteren Zwischenfall gerät Atlan in Gefahr. Er reißt unbedacht einen Grashalm samt den Wurzeln aus dem Boden. Der Halm schlingt sich mit den langen Wurzeln derart fest um seinen Arm, dass er diesen abzuschnüren droht. Ottac gelingt es mit einem Messer, die Wurzeln zu durchschneiden und so den Arm aus der Umklammerung zu lösen.

Durch diese Ereignisse äußerst vorsichtig geworden, durchqueren sie einen Wald und treffen auf Ghmors. Diese nehmen keinerlei Notiz von den drei Kameraden, die weiterziehen und bald Banschor erreichen.

Die Stadt ist vom bisher aussichtslosen Kampf der Siedler gegen die Natur und damit den gesamten Planeten Karshmel arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Überschwemmungen sind beinahe an der Tagesordnung. Ganze Häuserzeilen versinken in sich plötzlich auftuenden Erdspalten. Bürgermeister Brandol ist machtlos und nicht gewillt, sich dem Planeten unterzuordnen – im Gegenteil: Die Tefroder überlegen einen Angriff auf naheliegende Siedlungen der Ghmors, doch das würde zur totalen Katastrophe führen.

Als drei Tefroder aus Kamanya eintreffen, um die Bewohner Banschors um Hilfe zu bitten, schließen sich Atlan, Ottac und Topmugg diesen Männern an. Die Tefroder erkennen beim Marsch nach Kamanya, dass es von Vorteil ist, mit der Natur zusammenzuarbeiten und Rücksicht zu nehmen. Der Trupp bleibt unbehelligt und wird sogar von Vögeln mit Früchten versorgt.

Die Stadt Kamanya wird von Wanderdünen bedroht und verschüttet. Die Bewohner dieser Siedlung haben eine Strafexpedition losgeschickt, die sich gegen die Ghmors wendet. Alle Mitglieder der Expedition bis auf eines finden den Tod. Der Überlebende wird von Topmugg gefunden.

Die Bewohner Kamanyas haben begonnen, ihre verschütteten Häuser auszugraben und neu zu errichten. Dazu fällen sie Bäume, ohne vorerst eine Reaktion auszulösen. Atlan, Ottac, Topmugg und ihre Begleiter aus Banschor verlassen die unbelehrbaren Kamanyaner. Als sie zurückblicken, bemerken sie riesige Bodenwellen, die auf Kamanya zurollen. Die Häuser werden erneut verschüttet, die fliehenden Tefroder von Büschen und Vögeln angegriffen. Zahlreiche Tote sind zu beklagen.

Endlich erreichen die Männer Banschor und stellen fest, dass die Tefroder dabei sind, ihre Häuser abzureißen. Brandol hat verstanden, dass er und seine Kolonisten niemals gegen die Natur des Planeten Karshmel bestehen können, wenn sie nicht versuchen, sich anzupassen. Nach behutsamen Versuchen ist es den Kolonisten gestattet, aus bereits gefällten Baumstämmen neue Behausungen zu errichten. Am nächsten Morgen werden die Tefroder von Vögeln mit Früchten versorgt.

Nun ist es an der Zeit, den Rückweg zu ihrem Raumschiff anzutreten. Sie machen einen Abstecher zu den Ufern eines Sees, an dem ein seltsamer Einsiedler leben soll. Und tatsächlich treffen sie auf Ben Svaton, der von IR-17, einem Roboter, unterstützt wird. Der Eremit lebt in friedlicher Koexistenz mit der Natur Karshmels.

Die drei Gefährten unterhalten sich mit Svaton und setzen dann ihren Weg zum Raumschiff fort. Sie werden von IR-17 begleitet. Die Schwämme haben das Schiff verlassen. Einem Abflug steht nichts mehr im Weg. Atlan bittet IR-17, seinem Herrn die Botschaft zu überbringen, den Tefrodern bei ihrer Anpassung an die besonderen Verhältnisse auf Karshmel beizustehen. Ottac startet das Schiff und nimmt Kurs auf Nemoia.

Anmerkung

Innenillustrationen