Hetzjagd durch das Blasse Land

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 96)
A096 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Atlans erste Abenteuer (Band 3/16)
Titel: Hetzjagd durch das Blasse Land
Untertitel: Ihr Weg führt durch die Eisöde – vier Menschen auf der Flucht in eine andere Welt
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Fartuloon, Eiskralle, Farnathia da Declanter, Umman
Handlungszeitraum: Ende des Coroma 10.496 da Ark (8024 v. Chr.)
Handlungsort: Gortavor
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 17

Kurz­zusammen­fassung

An der Grenze des Blassen Landes hat Fartuloon einen Stützpunkt. Zu diesem will Atlan mit seinen Begleitern wegen des OMIRGOS' – eines Kristalls – flüchten. Trotz Schneegeistern und Stürmen erreichen Fartuloon und seine Begleiter die Siedlung Adjover, wo Fartuloon den lokalen Tyrannen Umman überwältigen kann, um frische Ausrüstung zu erlangen.

Erst kurz vor der Station werden die Flüchtenden von den Kralasenen eingeholt. Die Station selbst liegt im Tal Kermant, wo auch noch moderne Technik versagt. In dem Nebel können die Kralasenen Farnathia entführen. Atlan, Fartuloon und Eiskralle werden von dem OMIRGOS mit einem Transmitter-Effekt von Gortavor abtransportiert.

Handlung

Auf ihrem Weg zu Fartuloons Stützpunkt in der nördlichen Polarregion Gortavors haben der Bauchaufschneider, Atlan, der Chretkor Eiskralle und Farnathia die von Jägern und Händlern bewohnte Siedlung Seuders Weiße Zelte am Rand des Blassen Landes erreicht. Sie kaufen ein sechsrädriges Fahrzeug mit Dampfantrieb und einer zusätzlichen Raupenkette sowie weitere Ausrüstung. Als Atlan einen Jäger verletzt, der Farnathia belästigt, droht eine Eskalation, die jedoch durch Fartuloon abgewendet wird.

Sie verlassen die Siedlung und nähern sich nach gut sechsstündiger Fahrt durch Schnee und Eis einem zugefrorenen See, als sie erstmals Schneegeister, sehen, große, schlanke, aufrecht gehende, affenähnliche Wesen mit langer Behaarung und kleinen, runden Köpfen. Fartuloon hält sie für degenerierte Nachkommen der unbekannten Erbauer des Tarkihl. Als das Fahrzeug der Gefährten sich auf dem zugefrorenen See befindet, erzeugen die Schneegeister Risse in der Eisdecke, doch Atlan und seine Begleiter erreichen das rettende Nordufer des Sees. Nachdem sie einen weiteren Angriff der Schneegeister abgewehrt haben, finden sie für die folgende Nacht Zuflucht in einer Höhle.

Am nächsten Tag entkommen die Gefährten, als sie am Fuß eines Berghangs weiter in Richtung Norden fahren, nur knapp einer von den Schneegeistern ausgelösten Lawine. Danach erreichen sie eine schneebedeckte Tundra, überwinden einen tiefen Graben und fahren auch in der folgenden Nacht weiter, denn sie sind überzeugt davon, dass die Kralasenen sie verfolgen.

Sechs Tage später durchqueren sie das Tal des Dampfes und erreichen dann, obwohl der Antrieb ihres Schneemobils inzwischen Ausfallerscheinungen zeigt, die von Ausgestoßenen und Gesetzlosen bewohnte Siedlung Adjover. Diese liegt am Südrand des Warmen Auges, eines durch vulkanische Aktivitität entstandenen Kraters mit einem Magmasee im Zentrum, dessen Wärme ein Gebiet von etwa zehn Kilometern Durchmesser schnee- und eisfrei hält.

Die Gefährten passieren ein gut gesichertes Tor und fahren ins Zentrum der Siedlung, wo der Herrscher des Ortes, Umman, in einem kuppelförmigen Gebäude residiert. Als sie ihr Fahrzeug verlassen, werden sie von einer Gruppe Gesetzloser umringt, die Farnathia in ihre Gewalt bringen wollen und die Neuankömmlinge angreifen. Nachdem Atlan und Fartuloon einige der Männer verletzt und niedergeschlagen haben und Eiskralle den Kopf eines der Angreifer in Eis verwandelt hat, ziehen sich die übrigen Schurken zurück.

Auf Weisung Fartuloons stellt Atlan das Schneemobil vor Ummans Festung ab und sorgt dafür, dass der Dampfkessel des Fahrzeugs kurz darauf explodiert. Die Druckwelle reißt das Tor der Kuppel aus den Angeln, worauf die Gefährten in das Gebäude eindringen und Umman als Geisel nehmen. Wie sich herausstellt, ist Umman ein Kergone, Angehöriger eines Volkes humanoider Amphibienwesen mit dunkler Schuppenhaut. Obwohl er ein Krüppel und zur Fortbewegung auf einen rollstuhlähnlichen Wagen angewiesen ist, beherrscht Umman Adjover mit Hilfe diverser Waffen und technischer Einrichtungen.

Die Gefährten zwingen den Kergonen, ihnen eine Unterkunft, neue Kleidung, Ausrüstung und Proviant zur Verfügung zu stellen. Nach einer zweitägigen Rast, während der Umman stets von Atlan oder Fartuloon bewacht wird, verlassen die Gefährten Adjover in einem von fünf Hr'seecs gezogenen Rollenschlitten, der, je nach Gelände, wahlweise auf Rollen oder Kufen fortbewegt werden kann. Sie durchqueren das Warme Auge und erreichen eine Zone, die bis zum Nordpol Gortavors reicht und in der keinerlei Energiewaffen und Energieaggregate funktionieren.

14 Kralasenen, die den Gefährten auf den Fersen sind, treffen in Adjover ein und befreien den von Fartuloon gefesselt zurückgelassenen Kergonen. Er übernimmt wieder die Kontrolle über die Siedlung. Voller Zorn über die erlittene Demütigung stellt er den Kralasenen bereitwillig drei Rollenschlitten nebst Zugtieren zur Verfügung.

Verfolgt von den immer näher kommenden Kralasenen, gelangen die Gefährten zum Kamm eines Berges, an den sich nördlich der Gletscher Asaka anschließt. Sie laden ihr Gepäck auf zwei als Markas bezeichnete Schlitten um, die Fartuloon in einer Höhle versteckt hatte, lassen den Rollenschlitten mit den erschöpften Zugtieren zurück und rasen dann in halsbrecherischem Tempo den 30 Kilometer langen Gletscher hinab. Unterwegs hält Fartuloon kurz an und erschießt den Bremser des vordersten sie verfolgenden Markas, worauf der Schlitten an einem Eisblock zerschellt. Wenig später, am Fuß des Gletschers, setzt der Bauchaufschneider auf dieselbe Weise einen weiteren Schlitten der Kralasenen nebst Insassen außer Gefecht.

Atlan, Fartuloon, Eiskralle und Farnathia erreichen schließlich das Tal Kermant. Es ist schnee- und eisfrei, aber größtenteils in dichten Nebel gehüllt. Der Nebel lichtet sich erst, als sich die Gefährten Fartuloons Stützpunkt nähern, einem flachen, weißen und fensterlosen Steinbauwerk, das von einer idyllisch wirkenden Landschaft mit üppiger Vegetation umgeben ist. Die Idylle wird jedoch durch etwa 100 Schneegeister getrübt, die in das Gebäude einzudringen versuchen. Atlan, Fartuloon und Eiskralle bleibt nichts anderes übrig, als das Feuer auf sie zu eröffnen und eine ganze Anzahl von ihnen zu töten oder zu verwunden, worauf die übrigen die Flucht ergreifen.

Während die drei dadurch abgelenkt sind, tauchen hinter ihnen überraschend drei Kralasenen auf und bringen Farnathia in ihre Gewalt. Fartuloon kann einen von ihnen erschießen, doch die beiden anderen entkommen mit dem Mädchen. Atlan will sie verfolgen, wird jedoch von Fartuloon daran gehindert. Die beiden Männer und der Chretkor betreten den Stützpunkt und verlassen Gortavor mit Hilfe des darin befindlichen OMIRGOS.

Anmerkung

  • Im Vorspanntext dieses Bandes steht, dass das Jahr 10.496 v. A. (von Arkon) dem Jahr 9003 v. Chr. entspricht. Diese Angaben wurden in Atlan 88 und 100 (dort 10.497 v. A. = 9003 v. Chr.) auch genannt. Rainer Castor änderte diese Angaben im Zuge seiner Überarbeitung der Hefte für die Atlan-Blaubände. In Blauband 17 wird der in der Handlungszusammenfassung genutzte Datumszusammenhang hergestellt.