Atlan und der Graue

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 93)
A093 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 13/18)
Titel: Atlan und der Graue
Untertitel: Psi-Sturm über der Dschungelwelt – ein Duell auf Leben und Tod beginnt
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Nuramy von Potrinet, Der Graue
Handlungszeitraum: 2842
Handlungsort: Tolvtamur
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Nuramy von Potrinet geraten in die Gewalt des Grauen. Als dieser ihnen sein Lager für Psi-Materie auf Tolvtamur zeigt, gerät es aufgrund des beschädigten Behälters im All außer Kontrolle. In dem entstehenden Psi-Sturm versuchen Atlan und der Graue, die Basis-Station zu erreichen. Nuramy von Potrinet wird von dem Grauen getötet. Schließlich bringt Atlan den Grauen zur Strecke, der jedoch sterbend meint, nicht oft genug getötet werden zu können.

Handlung

Lordadmiral Atlan und die Akonin Nuramy von Potrinet werden von Bord der gelandeten ANVOY gebracht und in ein Gefängnis auf Tolvtamur gesteckt. Dabei erkennen sie, dass der Planet eine Dschungelwelt ist und Roboter damit beschäftigt sind, die aggressive Flora von Stützpunkt und Raumhafen fern zu halten.

Etwas über 24 Stunden später stehen die beiden vor dem Grauen. Diese Bezeichnung trifft völlig zu, denn dabei handelt es sich um einen körperlich mutierten Menschen – ob Terraner oder Tefroder lässt sich nicht klassifizieren. Der Graue gibt den Zweck seiner Aktionen in der Milchstraße preis: Er sammelt auf den Psionischen Bastionen Psi-Materie, die er aus dem Boden der jeweiligen Welt mit einem Situationstransmitter gewinnt. Dass dabei der Suddenly-Effekt eintritt und die eigentlich im Hyperraum verbleiben sollenden Gesteinsmassen auf verschiedenen Planeten materialisieren und zum Untergang der jeweiligen Welt beitragen, ist ein unerwünschter Nebeneffekt. Die Koordinaten der Psibas hat der Graue vom Lemurischen Kriegskalender entschlüsselt.

Der Graue spricht vom Tolvtyra-System, und dass er die Psi-Materie, die auf Tolvtamur zutreibt, nicht fürchtet. Vielmehr behauptet er, schon sehr bald weitere Psi-Bastionen der Lemurer abgeerntet zu haben. Dann werde er sich zum Herrscher der Milchstraße aufschwingen.

Als Nächstes will der Graue seinen Gefangenen eine weitab stehende Energiekuppel mitten in einer Sandwüste zeigen, in der die schon destillierte Psi-Materie verwahrt wird. Da geschieht es, und die Psi-Materie, die Atlan von Bord der ANVOY geworfen hat, erreicht eine kritische Entfernung zum Planeten. Es kommt zu einem vehementen Psi-Sturm, in dem nur Atlan und der Graue ihre Handlungsfähigkeit behalten.

Trotz plötzlich auftretender Farbveränderungen und der Bildung von Strukturrissen wird ersichtlich, dass die Kuppel des Grauen dem Sturm standhält. Im anderen Fall wäre es sicherlich auch ihr Ende gewesen. Es kommt zu den bereits auf der ANVOY beobachteten Phänomenen. Unter den Tefrodern und Terranern der Stützpunktbesatzung brechen Kampfhandlungen und Gewalttätigkeiten aus. Auch der Gleiter des Grauen wird in Mitleidenschaft gezogen und stürzt ab. Atlan, Nuramy und dem Grauen gelingt es, noch rechtzeitig das Fluggerät zu verlassen, ehe es in einer Explosion vergeht. Der Graue, der zuletzt noch behauptet, er sei der neue Faktor I, zieht sich zurück und flieht in Richtung des etwa 150 Kilometer entfernten Stützpunkts und Raumhafens. Atlan, der ihm folgt, ist gehandicapt, denn er schleppt die verwirrte Akonin mit sich.

Der Graue versucht, mit seinem Armbandfunkgerät Verbindung zu seinen Leuten aufzunehmen, aber niemand antwortet. Fauna und Flora spielen im Psi-Sturm verrückt. Es gelingt dem Grauen, unbemerkt Atlan und Nuramy zu überholen. An einer geeigneten Stelle lauert er den beiden auf.

Atlan ahnt die Gefahr. Der Graue hat den Arkoniden im Visier und drückt ab. Nuramy tänzelt in die Schusslinie und wird vom Impulsstrahl in den Rücken getroffen. Der Arkonide deckt die Stellung des Grauen mit Strahlfeuer ein, doch das Monstrum kann entkommen. Der Lordadmiral wendet sich nun der Akonin zu. Nuramy von Potrinet stirbt in seinen Armen. Atlan übergibt Nuramy dem Sumpf. Langsam versinkt der Leichnam im Morast.

Atlan nimmt die Verfolgung des Mörders auf, doch der Dschungel scheint sich gegen den Arkoniden entschieden zu haben, denn Atlan kommt ohne die geliebte Akonin auch nicht schneller voran. Zuletzt kann er vielleicht froh sein, überhaupt den rettenden Raumhafen zu erreichen.

In der Nacht des 1. April 2842 erreicht der Graue seinen Stützpunkt. Auch hier herrscht immer noch das Chaos. Nach einem wohltuenden Bad bewaffnet sich der Graue neu und startet dann mit einem Gleiter. Er legt Feuerschneisen in den Dschungel und hofft, auf diesem Wege den Arkoniden zu töten.

In der Zwischenzeit ist es Atlan gelungen, sich auf den Rücken eines kleineren Sauriers zu schwingen und diesen als Reittier zu benutzen, um den drohenden Flammenwänden zu entkommen. Als das Tier die Richtung wechselt und sich vom Raumhafen entfernt, lässt sich der Arkonide auf den Boden gleiten. Nun muss er seinen Weg erneut zu Fuß durch den angriffslustigen Dschungel fortsetzen. Er erreicht einen kleinen See und taucht im Wasser unter, um den brüllenden Feuerwänden zu entgehen. Als er wieder auftaucht, ist die Wasseroberfläche von einer dicken Ascheschicht bedeckt. Durch den verbrannten Wald kann er die ANVOY erkennen. Auf dem Landefeld tummeln sich Hunderte Männer der Stationsbesatzung. Atlan muss unter ihnen untertauchen, um der Ortung durch den Grauen zu entgehen. Endlich kann er die ausgefahrene Rampe betreten und in die ANVOY gelangen.

Mit einem Impulsgeschütz bringt er sodann den noch immer über den Raumhafen kreisenden Gleiter des Grauen zum Absturz. Anschließend sucht der Arkonide das Wrack auf und sieht, wie sich der Graue aus den Trümmern befreit. Atlan feuert auf den Mörder seiner Geliebten. Die letzten Worte des Sterbenden sind rätselhaft. Er behauptet weiterhin, der neue Faktor I zu sein und nicht oft genug getötet werden zu können. Dann stirbt der Graue.

Atlan ist mit seinen Kräften ebenfalls am Ende. Nach einem ausgiebigen Bad will er nach einem Hyperfunkgerät suchen, um die USO zu Hilfe zu rufen. Und er fragt sich, ob er einen Duplo getötet hat.

Innenillustrationen