Die Höhle des Giganten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1418)
PR1418.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Die Höhle des Giganten
Untertitel: Der Fund im Fels – und der Sturz in die Unendlichkeit
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: 1988
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Eirene, Gucky, Covar Inguard, Beodu, Rongn'ataan, Lakardón, Icho Tolot
Handlungszeitraum: 1143 NGZ
Handlungsort: Paura-Black Hole
Computer: Die Ewigkeit im schwarzen Loch
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan und seine Begleiter fliegen auf der HALUTA zusammen mit dem Ewigkeitsschiff in das Paura-Black Hole. Dort entdecken die Galaktiker in einer Raumzeitblase, unterhalb des Ereignishorizonts, eine Raumstation. Diese wird von einem Cantaro befehligt, der an den Bekassu gentechnische Experimente vornimmt. Nach dem Tod des Cantaro gibt der Nakk Lakardón der HALUTA den Weg durch die Säulen der Vergangenheit, eine hyperenergetische Sperre, frei. Auf einem Asteroiden finden sie Icho Tolot. Beim Rückflug offenbart sich der Verrat des Nakk. Die HALUTA eröffnet das Feuer auf die Säulen der Vergangenheit. Durch energetische Rückkopplung wird die Raumstation der Cantaro vernichtet. Die HALUTA stürzt in die Singularität. Die Galaktiker sitzen im Bereich der Schwarzen Sternenstraßen fest.

Handlung

Perry Rhodan und seine Begleiter Reginald Bull, Beodu, Gucky, Covar Inguard und Eirene fliegen auf der am Ewigkeitsschiff angedockten HALUTA auf das Paura-Black Hole zu. Der Kurs führt direkt durch die Akkretionsscheibe, und die beiden Raumschiffe durchdringen den Ereignishorizont. Die Eintauchgeschwindigkeit des Ewigkeitsschiffes bringt sie in eine stabile Wikipedia-logo.pngUmlaufbahn um die Singularität.

Die Ortung der HALUTA erfasst ein Objekt beachtlicher Größe. Eine Raumstation von 1000 Meter Länge, 700 Meter Breite und einem 400 Meter messenden asymetrischen Kopfteil. Bully erinnert die Form an eine Gitarre.

Sicherheitshalber löst man die HALUTA aus der Transportvorrichtung des Ewigkeitsschiffes und vergrößert den Abstand zu der unbekannten Raumstation. Weitere Ortungsdaten klären das Bild. Sie befinden sich in einem Miniaturkosmos, einer Raumzeitblase innerhalb der Raumzeit unterhalb des Ereignishorizontes. Die Raumblase erscheint als vergrößerte Form der Raumstation. Allerdings gibt es einen Bereich der Blase, den die Ortung nicht erreichen kann.

Gucky und Rhodan teleportieren für eine erste Erkundung auf die fremde Raumstation. Als sie tiefer in die Station eindringen, bemerkt Gucky eine intensive Quelle von mentaler Energie, die zwar unmoduliert ist, aber als dumpfer Druck auf seinem Gehirn lastet.

Auf der Suche nach der Quelle der Mentalenergie gelangen sie in einen kreisförmigen, lichterfüllten Raum mit gut 200 Metern Durchmesser. Als sie nach einiger Zeit die riesige Masse grauer Substanz, die den Boden des Raums bedeckt, als das erkennen, was sie ist, ist es fast zu spät. Ein hundertfach vergrößerter Bekassu liegt da und ist die Quelle der Mentalenergie. Der Körper der Kreatur bricht auf, und ein Tentakel kommt zum Vorschein, der nach Rhodan schlägt, sich um seine Beine wickelt und ihn in die Tiefe zieht. Die Körperoberfläche kommt immer näher, eine Öffnung bildet sich, die Fleischmassen schlucken den Terraner. Sein Energieschirm rettet Rhodan. Die Energien des Schutzschirms brennen einen Hohlraum in den Körper des bedauernswerten Lebewesens; in diesen kann Gucky teleportieren und seinen Freund retten.

Vom Schreck erholt, und mit dem unguten Gefühl, zu wissen, was den Ewigkeitsdienern der Bekassu während ihrer Dienstzeit widerfährt, nämlich Versuchsobjekte für die Zucht paramental begabter Bekassu zu sein, machen sich die beiden auf den Weg weiter bugwärts. Dort hatte Gucky die Gedankenimpulse mehrerer hundert Bekassu geortet.

Im Wohnbereich der Bekassu findet Gucky mit einiger Mühe die Individualschwingungen des alten Reisegefährten Eheenza. Sie suchen ihn auf und versuchen, seine Reserviertheit ihnen gegenüber zu überwinden. Eheenza zeigt den beiden Galaktikern seinen Arbeitsplatz in einem der Labore. Dabei wird Rhodan fast von einer automatischen Injektionsnadel verletzt, die mit einem Protein gefüllt war, das nur für Menschen tödlich ist. Gleichzeitig spürt Gucky einen starken Gedanken voller Hass.

Weiter in Richtung Bug hören sie, wie eine Durchsage die Bekassu aufruft, die Fremden dingfest zu machen. Es gelingt ihnen, sich in einen Bereich der Raumstation abzusetzen, den die Ewigkeitsdiener nicht betreten dürfen. Gucky verspürt vom Bug kommenden, starken mentalen Druck. Als sie in den großen röhrenförmigen Korridor weiter vordringen, treffen sie auf mächtige geschätzte acht Meter durchmessende, zylindrische Gebilde aus Energie: die Säulen der Vergangenheit Gucky bricht ohnmächtig zusammen.

Rhodan ist mit dem bewusstlosen Gucky auf dem Rückzug. Er legt den bewusstlosen Gucky ab, hinterlässt eine Nachricht im Pikosyn seines SERUNS und geht zu den Säulen zurück. Wenn man die Säule mit Energie beschießt und die richtige Frequenz trifft, könnte die Resonanz die Säule zerstören. Rhodan experimentiert mit verschiedenen Frequenzen seines Desintegrators, als er von einer Sicherheitseinrichtung der Station überwältigt wird.

Als Rhodan erwacht, ist er in einer Sicherheitszelle gefangen gesetzt. Er erfährt, dass er der Gefangene des Cantaro Rongn'ataan, des Leiters dieser Station, ist. Außerdem teilt ihm der Cantaro mit, dass er Rhodan töten werde.

Der wiedererwachte Gucky, der Rhodans Notlage espert, teleportiert zur HALUTA und kehrt mit Covar Inguard zurück. Die beiden können den Cantaro töten und sich mit Rhodan auf das Schiff Icho Tolots retten.

Kurz darauf werden die Galaktiker von der Raumstation angerufen. Der Blau-Nakk Lakardón gibt sich als Sklave des getöteten Cantaro aus und bietet den Galaktikern Zusammenarbeit an. Er erklärt sich bereit, die Säulen der Vergangenheit so zu beeinflussen, dass die HALUTA in das Land hinter den Säulen gelangen könne. Es wird vereinbart, dass Lakardón diese Schaltung alle sechs Stunden vornehmen würde, um die Rückkehr zu ermöglichen.

Hinter den Säulen ortet man auf der HALUTA einen Gesteinsbrocken von annähernd 1500 Kilometern Durchmesser. Sie landen das Schiff auf dem Felsen im All und lassen die Messgeräte arbeiten. Es wird mit allen Methoden nach einem Lebenszeichen von Tolot gesucht. Auf den Bildaufnahmen, die die ausgesetzten Sonden liefern, entdeckt man schließlich ein in den Boden eingegrabenes Kreuz.

In der Nähe findet man einen Höhleneingang, in den Gucky, Perry und Inguard eindringen. Man kommt tiefer im Gestein zu einem Höhlendom, in dem es nur so von Kristallen funkelt. Hier finden sie Tolot. Der Haluter berichtet, die Kristalle seien die Überreste der zerstörten Zeittafeln von Amringhar. In diesen Kristallen habe er eine Nachricht Ernst Ellerts, der vor ihm hier war, vorgefunden. Er habe feststellen müssen, dass es keinen Weg zurückgab, und sich in den kristallinen Tiefschlaf begeben.

Als die Galaktiker auf dem Rückweg an den Säulen ankommen, erweist sich der Nakk Lakardón als wortbrüchiger Verräter. Tolot kennt ihn auch unter dem Namen Tawala.

Die HALUTA eröffnet das Feuer auf die Säulen der Vergangenheit und versucht, sie in Resonanz zu bringen. Durch energetische Rückkopplung wird die Raumstation der Cantaro vernichtet. Die HALUTA stürzt daraufhin in die Singularität. Die Galaktiker finden sich im Bereich der Schwarzen Sternenstraßen wieder und sitzen fest.

Innenillustrationen