Schwarze Sternenstraßen (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1441)
PR1441.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Schwarze Sternenstraßen
Untertitel: Begegnung mit den Aiscrou – Tifflors Expedition sucht ihren Weg
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1989
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Gundula Jamar, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Norman Speck, Gulliver Smog
Handlungszeitraum: Anfang März bis 31. März 1144 NGZ
Handlungsort: Siragusa-Black Hole, Neyscuur
Computer: Die Reise der PERSEUS
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Anfang März 1144 NGZ bricht Julian Tifflor mit einem kleinen Verband unter Führung der PERSEUS auf, um die Milchstraße über die Schwarzen Sternenstraßen zu erreichen. Dabei erreichen die Galaktiker ein fremdes Black Hole und treffen auf die Aiscrou, ein fremdartiges Volk mit dem eine Verständigung nur schwer zustande kommt. Wie sich mit der Zeit herausstellt, ist der Verband in der 50 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernten Galaxie Neyscuur angelangt, und Julian Tifflor muss sich zunächst mit den Verhältnissen vor Ort auseinandersetzen.

Handlung

Einige Zeit nach dem Start der CIMARRON und der BLUEJAY bricht Julian Tifflor mit einem kleinen Verband, dem neben der PERSEUS und der CASSIOPEIA auch die BARBAROSSA, ein Schiff der Freihändler, angehört, zum Siragusa-Black Hole auf. Dort will er das Unternehmen Schwarze Sternenstraße durchführen, das zum Ziel hat, die abgeschottete Milchstraße über ein Schwarzes Loch zu erreichen. Die von Icho Tolot bei seiner Rückkehr aus M 87 erbeuteten Impulsfolgen sollen dabei eine Steuerung der Schaltstationen der Cantaro ermöglichen.

Der Ereignishorizont wird beinahe problemlos überwunden, eine Kontrolle der Station erweist sich allerdings als schwierig. Die erste Impulsfolge, die den Zugang zu den Schwarzen Sternenstraßen ermöglichen soll, löst keinerlei Reaktionen aus, und die drei Schiffe steuern unaufhaltsam auf das Innere der Singularität zu. Erst als Julian Tifflor das zweite Signal aussenden lässt, wird der Verband an ein unbekanntes Ziel abgestrahlt.

Die ersten Ortungen nach dem Transfer weisen den Zielort als ein unbekanntes Schwarzes Loch aus. Die drei Schiffe werden von Zugstrahlen erfasst und auf einen Planetoiden gezogen. Dieser wird von einem Staubring umkreist, in dessen Inneren Materie-Antimaterie-Reaktionen stattfinden. Die dabei freigesetzten Energien werden offensichtlich zum Betrieb gewaltiger Anlagen benötigt, die über den Himmelskörper verteilt sind und mit den Stationen der Cantaro nicht die geringsten Ähnlichkeiten aufweisen. Eine Kontaktaufnahme mit den Betreibern der Anlagen scheitert zunächst an der Sprachbarriere.

Erste Untersuchungen des Planetoiden mit ausgesandten Sonden bringen keine brauchbaren Ergebnisse. Bilder von bunkerartigen Bauten veranlassen Julian Tifflor, mit drei Beibooten niederzugehen und den Himmelskörper intensiver zu untersuchen. Von den Fremden unbemerkt setzt er sich mit Ras Tschubai und Fellmer Lloyd noch vor der Landung ab.

Ein Suchkommando, dem Norman Speck, Harold Nyman, Gulliver Smog und der Blue Tyly Chyunz angehören, findet einen Zugang in einen der Bunkerbauten und dringt in diesen ein. Im Inneren stoßen sie auf Anlagen und Maschinenhallen, die Hinweise auf eine hochstehende Technologie geben. Während ihrer Erkundung werden sie immer wieder in einer von den Translatoren noch nicht entschlüsselten Sprache angesprochen und müssen sich dabei ungefährlichen Fallen stellen. Die weitere Suche führt sie schließlich in einen Raum, in dem ein in ein Metallgespinst gehülltes Raumschiff fremder Bauart untergebracht ist. Daraufhin beschließen sie, das Gebäude wieder zu verlassen und sich mit den anderen Gruppen hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise abzustimmen.

In der Zwischenzeit untersucht die Gruppe um Julian Tifflor ein weiteres Gebäude. Währenddessen steigt die energetische Aktivität auf dem Planetoiden stetig an, bis schließlich die drei Mutterschiffe entmaterialisieren und nicht mehr geortet werden können. Zeitgleich nimmt Fellmer Lloyd fremdartige Gedanken wahr, die von einem Wesen stammen, das sich Huiscap nennt und dem Volk der Aiscrou angehört. Von diesem erfahren sie, dass das Black Hole, in dem sie sich aufhalten, in einem Sternenhaufen am Rande der Galaxie Neyscuur liegt. Als der Aiscrou an den Schaltanlagen hantiert und sich um die Beiboote ein ähnliches Feld bildet wie jenes, das zur Abstrahlung der Mutterschiffe führte, entführen die Galaktiker den Fremden kurzerhand und springen mit ihm an Bord der entmaterialisierenden Beiboote.

Die Mutterschiffe finden sich indessen in einem unbekannten Sternenhaufen wieder, der einer Galaxie zugehörig ist, die nicht zur Lokalen Gruppe gehört. Gundula Jamar, die Kommandantin der CASSIOPEIA, beschließt daraufhin, ein in der Nähe gelegenes Sonnensystem anzufliegen. Von dessen zweitem Planeten gehen starke Emissionen aus, die auf das Vorhandensein einer hoch stehenden Zivilisation schließen lassen. Auf dem Weg dorthin wird der Verband von pfeilförmigen Schiffen begleitet, bis die bereits bekannten Fesselfelder zum Einsatz kommen und die Schiffe auf den Planeten ziehen. Nach der Landung kommt es zu einer Begegnung mit weiteren Aiscrou, mit denen eine Verständigung weiterhin nicht zustande kommt. Die Fremden zeigen sich bei zu starker Annäherung recht scheu und ziehen sich dann sofort zurück. Eine Verfolgung ist nicht möglich, da die Anzüge der Aiscrou Aggregate enthalten, die ähnlich einem Fiktivtransmitter eine zeitverlustfreie Fortbewegung ermöglichen.

Erst nach vielen weiteren Annäherungsversuchen und der Ankunft der Beiboote kommt es zu einer – wenngleich auch schleppenden – Verständigung mit den Bewohnern des Planeten, den sie Muurdau-Caup nennen. Sie verstehen sich als Weichensteller und Wächter der Schaltstation und zeigen sich ob des Auftauchens der Galaktiker sehr erstaunt. Bei der von ihnen betreuten Sternenstraße soll es sich um ein totes Ende handeln, und ein Auftauchen Fremder auf diesem Wege sollte unmöglich sein. Dies gilt umso mehr, als die Milchstraße eigentlich keine Schwarzen Löcher aufweisen soll, die die Nutzung dieses Transportweges ermöglichen. Die Aiscrou beschließen daher, die Galaktiker an die nächsthöhere Instanz zu verweisen. Dies sind die Vaasuren, die im Maurooda-System in der Peripherie der Galaxie Neyscuur beheimatet sind. Diese wurde zwischenzeitlich als NGC 7331 identifiziert und ist von der Milchstraße 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Als die Schiffe aufbrechen, schreibt man den 31. März 1144 NGZ.

Innenillustration