Turm der Visionen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2121)
PR2121.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Turm der Visionen
Untertitel: Die sieben von der SOL – sie wollen zu den Pangalaktischen Statistikern
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 16. April 2002
Hauptpersonen: Trim Marath, Atlan, Chaparu-27, Startac Schroeder, Icho Tolot
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Wassermal
Kommentar: Wassermal
Glossar: Behaynien / Greikos / Hathor / Horani-Hamee / Hüter des Lichts / Pfauchonen; Aussehen / Taknu
Besonderes:

Leseprobe »Fleisch der Erinnerung«

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Delegation der Galaktiker nähert sich mit der ADSCHA-ZABOROO dem Planeten Vision. Sie machen sich darüber Gedanken, ob die Pangalaktischen Statistiker nicht nur ein Riesenschwindel sind und überhaupt existieren. Bei der Landung nehmen sie zum ersten Mal den Turm wahr. Von diesem 3 km hohen Gebäude geht eine seltsame Faszination aus, die auf Trim Marath besonders stark wirkt. Er weiß schon jetzt, dass er unbedingt dorthin muss. Direkt nach der Landung werden die Delegationen von den verschiedenen Fremdenführern in Empfang genommen, die natürlich alle von sich behaupten, den besten Service zum kleinsten Preis anzubieten. Die Galaktiker vertrauen sich einem Kleinen, aber geschwätzigen Roboter mit dem Namen Chaparu-27 an, der sie sogleich zu einem Hotel geleitet. Ein Abweichen von dem Reiseplan sieht der Roboter jedoch nicht vor. Die Galaktiker haben also keine Wahl, als auf den Zeitpunkt zu warten, an dem es zum Turm gehen wird. Viel kann oder will ihr robotischer Führer ihnen nicht sagen. Im Hotel angekommen, erwartet die Delegation aus der Milchstraße aller erdenkliche Luxus, doch ist es ihnen nicht gestattet, sich auf eigene Faust in der Stadt umzusehen.

Am nächsten Tag erwartet sie Chaparu-27 in der Hotelhalle zu ihrem ersten Rundgang. Jetzt erwähnt er auch, dass in dem Turm, der Trim so magisch anzieht, der Pangalaktische Statistiker Rik wohnt, und dass in wenigen Tagen eine so genannte Kleine Konjunktion stattfinden wird. Was das genau ist, sagt der Roboter nicht. Seine Programmierung ist scheinbar wirklich recht streng. Abweichungen vom Führungsprogramm sind nicht möglich.

Auf den Straßen der Stadt begegnen sie zum ersten Mal den Visienten. Die Ureinwohner des Planeten sind die Schreiber der Statistiker. Da die Statistiker ihr Wissen nur mental abgeben können, sind diese Wesen mit ihrem fotografischen Gedächtnis nötig. Sie nehmen das Wissen auf und legen es nach und nach in den Kosmologischen Medioteken ab. Es gibt weitere acht Städte und acht Statistiker. Die Städte sind in einem Kreis von 1000 km Durchmesser angeordnet. Weitere Fragen lässt der Roboter nicht zu. Sein Programm muss abgearbeitet werden.

Am nächsten Tag geht es endlich zum Turm. Trim Marath ist der Erste von der vor dem Turm versammelten Menge, der es wagt, ihn zu betreten. Es ist ihm, als höre er eine Aufforderung, näher zu treten. Das Innere des Turms ist hohl. Ein Mentalimpuls-gesteuertes Kraftfeld lässt ihn nach oben schweben. Die anderen Galaktiker folgen ihm. Je höher er kommt, umso größer wird der Widerstand. Das mentale Feld des Statistikers wird immer stärker. Zuerst fällt Mondra zurück. Sie kann nicht mehr weiter aufsteigen; dann einer nach dem anderen. Am Ende sind es nur noch Atlan und Marath, die es weiter hinauf schaffen. Dann muss auch der Arkonide kapitulieren und Trim ist allein. Das Feld erreicht eine schmerzhafte Stärke und der Mutant merkt, wie sein Widerstand bröckelt. Dann ist der Punkt erreicht, wo auch er nicht mehr weiter kann, aber er spürt, dass es nicht mehr weit ist. Beim nächsten Mal, da ist er sich sicher, wird er es schaffen. Doch auch wenn er es nicht geschafft hat, er ist sogar weiter gekommen als Atlan, der Zellaktivatorträger und Ritter der Tiefe. Irgendetwas Besonderes muss noch in ihm stecken.

Als nächster Punkt im Programm von Chaparu-27 befinden sich die Medioteken. In ihnen ist unvorstellbares Wissen gesammelt, jedoch ist es nicht geordnet. Hier etwas bestimmtes zu finden, das wird den Galaktikern schnell klar, ist reine Glückssache. Atlan beschließt, die anderen Städte aufzusuchen. Zumindest die sechs, deren Statistiker in nicht all zu langen Zeiträumen, die in Jahren gerechnet werden müssen, hinuntersteigen, um ihr Wissen abzugeben. Nur Trim will nicht mit. Er will noch einmal zum Turm und erneut versuchen, die Spitze zu erreichen. Als sich die Gruppe zu den Rohrbahnzügen aufmacht, die die Städte verbinden, bemerken sie, dass ihnen ein Pfauchone folgt. Es ist eindeutig Kuni Maghate, den sie auf der Malischen Dschunke vor einem unehrenhaften Tod gerettet hatten. Doch was er will, wissen sie nicht.

Im Turm geht es für Trim wieder nach oben. Wieder wird der mentale Widerstand größer. Doch er will unbedingt nach oben. Seine Schmerzen werden größer, doch sein Wille ist diesmal stärker. Dann erscheint sein Schwarzer Zwilling.

Währenddessen geht die Suche in den Medioteken schneller voran – wenn auch immer noch erfolglos. Mondra findet noch die überraschende Information, dass es noch Hathor gibt, dann gibt es plötzlich Alarm und eine künstliche Stimme fordert alle Lebewesen auf Vision auf, sich zur Oberfläche und in die wartenden Raumschiffe zu begeben. Der Planet wird evakuiert und die Zeit ist sehr knapp bemessen. Es herrscht ein unvorstellbares Chaos und die Besucher auf Vision werden reihenweise via Traktorstrahl in die wartenden pfauchonischen Wachschiffe gezogen. Tausende dieser 120 Meter durchmessenden, diskusförmigen Schiffe warten, um alle Lebewesen aufzunehmen. Ein ankommender Diskusriese von 1720 Meter Durchmesser wird von einigen Wachschiffen angegriffen. Doch die Angreifer werden schnell vernichtet. Den Galaktikern ist nicht klar, was hier vor sich geht, denn das ankommende Schiff ist eindeutig pfauchonisch. Von ihm wird offenbar eine Art Parawaffe ausgelöst, die Lebewesen Handlungsunfähig machen soll. Und Trim und Startac, der zu seinem Freund teleportiert ist, sind noch nicht zurück.

Im Turm steht Trim geradezu neben sich. Er sieht plötzlich durch die Augen seines schwarzen Zwillings und steigt mit ihm weiter nach oben. Der originale Trim bleibt weiter zurück, und zum ersten Mal fehlt dem Zwilling die furchtbare aggressive Aura. Dann sieht er Licht am ende des Tunnels. Er sieht seltsame Bilder und weiß, er hat sein Ziel fast erreicht; da materialisiert Startac neben ihm. Er kann in so direkter nähe des Statistikers nicht überleben. Trim hilft ihm, indem sie schnell nach unten schweben, wo das Feld schwächer ist. Auf dem Weg nach unten nimmt Trim plötzlich einen anderen mentalen Druck wahr. Es ist die von dem Diskusriesen verursachte Strahlung. Es verbleiben nicht mal fünf Minuten bis das letzte Schiff abhebt. Da kommt Trim Marath mit Startac im Schlepptau an. Die Galaktiker rasen, von ihren Gravopaks getragen, auf das letzte Fluchtschiff zu, das kurz vor ihnen abhebt. Das mentale Feld des Diskusschiffes wird immer stärker und nach kurzer Zeit sind nur noch Tolot und Atlan auf den Beinen. Dann taucht ein pfauchonisches Beiboot auf und nimmt die Galaktiker an Bord. Am Steuer sitzt Kuni Maghate. Im Orbit hat sich eine ganze Flotte dieser 1720 Meter durchmessenden Diskusschiffe versammelt. Es sind einige 10.000 Stück, die den Planeten einkesseln. Die Evakuierungsschiffe werden nicht behelligt. Auf die Frage, wieso er sie gerettet hat, erklärt der Pfauchone, dass er bei ihnen durch ihre Rettung in einer Ehrenschuld stehe und diese noch längst nicht abgetragen sei. Nun seien sie auf dem Weg in die Speiche Kmi, in das Reich des Herrn des Morgens.

Innenillustration