Wahnzeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2123)
PR2123.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Wahnzeit
Untertitel: Ein Pfauchone ohne Ehre – er treibt die Galaxis an den Rand des Abgrunds
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 30. April 2002
Hauptpersonen: Soner, Sihame, Riddyn, Anthysaphe, Ronald Tekener
Handlungszeitraum: ca. 1311 NGZ
Handlungsort: Wassermal
Risszeichnung: Wachschiff der Pfauchonen von Tobias Marecek
(Abbildung)
Kommentar: Was wissen die Statistiker?
Glossar: KIJAKAN / Koshy-Shyna / Neunspeiche / Prinzenkrieger / Sihame / Soner / Visienten / Zo-System / Zoun
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Als neuer Prinzenkrieger der Speiche Kaza räumt Soner mit den alten Familienfehden auf, deren Entstehungsgründe zum Teil entweder nicht mehr relevant sind oder auf andere Weise aus dem Weg geräumt werden können. Somit steht dann auch einer Heirat mit Sihame nichts mehr im Wege. Auch bei seinen Untergebenen verdient Soner sich Anerkennung, da er sich als Herrscher erweist, dem auch die alltäglichen Probleme des Volkes am Herzen liegen. Soner macht es sich allmählich zur Lebensaufgabe, gegen die Verbrecherorganisation Koshy-Shyna vorzugehen, von der er als Jugendlicher entführt worden war. Zunächst sammelt er alle Informationen, die sein Geheimdienst über die Organisation beschaffen kann, dann schickt er in einer groß angelegten Aktion seine Assassinen los, die die Organisation der Koshy-Shyna brutal zerschlagen sollen.

Es werden zwar viele Verstecke der Verbrecher ausgehoben und viele Mitglieder der Koshy-Shyna getötet, die Hintermänner bleiben jedoch weitgehend unbehelligt. Da praktisch keiner der wirklichen Führer ergriffen werden konnte, muss die Aktion als Fehlschlag gewertet werden. Und da die Köpfe der Organisation aus einflussreichen Kreisen kommen, hat Soner jetzt Probleme, denn die Antwort auf seinen fehlgeschlagenen Angriff lässt nicht lange auf sich warten. Als Erstes wird Soners erstgeborenes Kind von einer durch die Koshy-Shyna eingeschmuggelten Amme vergiftet. Dann erhält Soner aus unbekannter Quelle Informationen über die Geschehnisse, die mit seiner Geburt zusammenhängen. Von den Pfauchonischen Propheten, die unter dem Einfluss einer bestimmten Droge die Zukunft vorhersagen können, wird Soner weisgesagt, er würde die Galaxie ins Chaos stürzen, Tod und – was für die Prinzenkrieger noch schlimmer wäre – Entehrung über die Pfauchonen bringen. Was Soner nicht weiß: Die Koshy-Shyna hat dafür gesorgt, dass den Propheten eine andere Droge untergeschoben wurde. Die Visionen der Propheten sind also keine echten Weissagungen, sondern nur leere Halluzinationen.

Soner befürchtet, dass er seinem geweissagten Schicksal nicht entgehen kann, und entwickelt einen Gegenplan. Dabei entfremdet er sich immer weiter von seiner Frau Sihame, die nicht ahnen kann, was hinter Soners sinnlos erscheinenden Aktionen steckt. Sihame versucht in ihrer Verzweiflung, Soner zu töten. Sie scheitert jedoch und wird in Soners Palast gefangen gesetzt. Es ist Soners Ziel, die Pangalaktischen Statistiker über sein wahres Schicksal zu befragen. Um ganz sicherzugehen, dass sich niemand diesem Plan entgegenstellt, lässt er die Pfauchonischen Propheten sowie zahlreiche hohe Beamte und Militärs töten. Die gekauften Mörder lässt er wiederum von seinen Assassinen beseitigen – eine solche Aktion hat Atlan auf der Malischen Mole miterlebt. Um sicherzustellen, dass die Statistiker sich ausschließlich ihm widmen werden, riegelt Soner Vision mit fast seiner gesamten Flotte ab und lässt den Planeten räumen – von dieser Aktion sind auch Atlan und seine Begleiter betroffen.

Bald erscheinen die übrigen acht Prinzenkrieger mit ihren jeweiligen Flotten in dem Sonnensystem und bilden mit ihren Schiffen einen zweiten Abriegelungsgürtel. Die Führer der Koshy-Shyna sehen sich am Ziel ihrer Wünsche: In dieser Situation müsste Soner eigentlich Selbstmord begehen, um einen halbwegs ehrenvollen Tod zu finden. Ausgerechnet an Bord von Soners Flaggschiff gibt sich eine ehemalige Jugendfreundin Soners als Führerin der Verbrecherorganisation zu erkennen, die jetzt den Decknamen Anthysaphe trägt. Durch die Intrigen gegen Soner wollte sie sich dafür rächen, dass er sie einst als Gemahlin verschmäht hat. Soner denkt jedoch gar nicht daran, sich selbst zu töten, er meuchelt stattdessen Anthysaphe. Nichts soll ihn davon abhalten, zum Zeitpunkt der Kleinen Konjunktion auf Vision zu landen.

Innenillustration