Assassine an Bord

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2120)
PR2120.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Assassine an Bord
Untertitel: Die Dschunke ADSCHA-ZABOROO – Galaktiker und ein Todesbote
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 9. April 2002
Hauptpersonen: Atlan, Startac Schroeder, Soshony, Kuni Maghate, Gho-Ra
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Wassermal
Report:

Ausgabe 339: Datenblatt:  »Stratosphärengleiter Typ SSFV-RT 102/3X Terra SLK« von Georg Joergens

Kommentar: Quintatha-Nachlese
Glossar: Ayrfi / Gehirnwäsche / Graue Marliten / Kichi Ihatha / Malische Dschunke
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Vergangenheit: Drei Ayrfi, Beamte der Ordnungsbehörden des Planeten Yyra, stehen vor seiner Tür und bitten ihn, mitzukommen und ein paar Fragen zu beantworten. Sie jedoch beantworten ihm keine seiner Fragen. Er fragt sich, was sie von ihm wollen, und was er vielleicht falsch gemacht haben könnte. Sie stecken ihn in einen fensterlosen Raum mit einem Hocker und einer Lampe an der Decke. Er verliert das Zeitgefühl und überlegt fieberhaft, was er sich hat zu Schulden kommen lassen. Und auch wenn er es nicht weiß, fängt er doch an, sich schuldig zu fühlen, denn sie sind ja die Polizei. Sie werden schon wissen, was sie tun.

Gegenwart: Auf der Malischen Dschunke ADSCHA-ZABOROO, die die Delegation der Galaktiker zu den Pangalaktischen Statistikern bringen soll, geht es nobel zu. Das Personal des Schiffes versucht, alle Wünsche der Passagiere zu erfüllen. Ein buntes Gemisch der Völker Wassermals ist auf dem Luxus-Schiff vertreten. Die Galaktiker wohnen der Darbietung eines Schauspiels bei, als plötzlich ein Ayrfi voller Panik zum Ausgang eilt. Als er von Icho Tolot abgefangen und nach dem Grund seiner Aufregung befragt wird, erklärt er, dass er nicht auf dem Schiff bleiben will, da sich ein Assassine an Bord befinde. Die Galaktiker können damit nicht viel anfangen, sie wissen nichts über die Situation im Inneren der Galaxie Wassermal. Dann werden alle von einem weiteren Fremdwesen abgelenkt. Dieses ist ein Magier, der die Kinder vor Ort mit allerlei beeindruckenden Effekten erfreut.

In ihren Kabinen angekommen, müssen Atlan und die anderen erst einmal allerlei Abhör- und Beobachtungsanlagen deaktivieren. Der Arkonide beschließt, später die Offiziere nach dem Grund für die Beobachtung zu befragen. Er ist noch nicht ganz eingeschlafen, als eine Explosion die Wand zur Nachbarkabine zerfetzt. Nur seine Schutzausrüstung verhindert, dass er verletzt wird.

Vergangenheit: Endlich zeigt sich jemand. Ein Ayrfi mit Waffe im Anschlag befiehlt ihm mitzukommen. Er war mehrere Tage allein, wie viele, weiß er nicht. Der Wächter redet nicht mit ihm und führt ihn durch ein verzweigtes Gewirr von Gängen und Treppen. Er wird in ein Zimmer mit mehreren Beamten gebracht. Als sich die Tür hinter ihm schließt, wird er gefragt, warum er hier ist. Er ist verwirrt. Er weiß es nicht. Der Beamte setzt ihn weiter unter Druck. Das Spiel geht weiter, als einer der Ayrfi seine Partei ergreift. Er ist erleichtert, dass jemand freundlich zu ihm ist, und ist bereit, alles zu tun, um das zu erhalten. Doch er weiß immer noch nicht, warum er hier ist. Doch die anderen glauben ihm nicht. Er ist verzweifelt. Er bekommt die Nummer »888«. Er ist nun keine Person mehr mit einem Namen und einer Vergangenheit. Er ist nur noch eine Nummer. Er hat keinen Namen, er ist ein Nichts. Langsam findet er sich damit ab. Er ist Nummer 888 und er muss schuldig sein, denn der Staat ist korrekt.

Gegenwart: Atlan stellt, noch bevor die ersten Besatzungsmitglieder eintreffen können, erste eigene Untersuchungen an. Er findet die Überreste eines Ayrfi, aber es ist noch nicht klar, ob es ein Unfall oder ein Anschlag war. Doch weitere Untersuchungen verhindern die Stewards freundlich, aber bestimmt. Er bekomme eine andere, noch luxuriöser ausgestattete Kabine zugeteilt. Der Orter und Teleporter Startac Schroeder hat auch nur einen mentalen Todesschrei wahrnehmen können. Nachdem die Abhöreinrichtungen der neuen Kabine deaktiviert und von den Kichi Ihatha Aufklärung über diese Tatsache gefordert worden ist, fragt Atlan sie, ob diese Überwachungssysteme, die scheinbar dazu dienen sollen, die Wünsche der Gäste noch schneller zu erfüllen, nicht auch zur Aufklärung der Explosion verwendet werden können. Er wird abgewiegelt, indem ihm mitgeteilt wird, dass das ein Problem der Schiffsführung und nicht der Gäste sei. In den nächsten zwei Tagen geschieht nichts weiter, als dass den Galaktikern die ständige Fürsorge an Bord auf die Nerven zu gehen beginnt. Dann vernimmt Startac einen weiteren mentalen Todesschrei.

Vergangenheit: Sie demütigen und quälen ihn. Sie brechen ihn. Er vergisst seine Vergangenheit und seinen Namen. Er ist nur noch 888.

Gegenwart: Atlan und Startac teleportieren an den Ort, an dem der letzte Todesimpuls empfangen wurde, können jedoch den Mörder nicht mehr stellen. Das Opfer ist wieder ein Ayrfi und hatte keine Zeit, sich zu wehren. Es sieht eher nach einer Hinrichtung aus. Wieder scheint es so, als ob auch dieser Mord die Besatzung des Schiffes nicht weiter interessiert. Nur eines können die Galaktiker herausfinden: Die Opfer sind alle Schausteller. Weitere Ermittlungen sind nicht erfolgreich, auch weil die Schiffsführung offenbar auf Einmischung von außen keinen Wert legt.

Vergangenheit: Er fängt an, seine Peiniger zu hassen. Sie fragen ihn schon gar nicht mehr nach seinem Verbrechen. Doch sie haben Verständnis für seinen Hass. Doch sie sagen ihm, dass es ihnen leid tue und sie nur Befehle befolgen, wenn sie ihn foltern. Sie lenken seine Gedanken vorsichtig in die von ihnen gewünschte Richtung. Sie lenken seinen Hass. Er lernt, zu kämpfen und mit Waffen umzugehen. Er wird zu einem perfekten Tötungswerkzeug.

Gegenwart: Kuni Maghate, der Assassine aus dem Volk der Pfauchonen, ist zufrieden. Er bereitet sich auf seine dritte Tötung vor. Sein Auftraggeber hat ihn mit genauen Informationen über seine Opfer versorgt. Er tötet den dritten Schausteller und beseitigt die Spuren. Dann hat er das Gefühl, beobachtet zu werden, und kehrt auf verschlungenen Wegen in sein Quartier zurück.

Startac empfängt den dritten Todesimpuls. Er, Atlan und Trim Marath wollen zum Tatort, als sie eine Botschaft finden, sich nicht in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen – wohl eine Nachricht des Attentäters. Die übrigen Ayrfi-Schausteller treffen sich in der Maschinensektion des Schiffes. Sie sind mehr als beunruhigt. Sie beschließen, ab jetzt zusammenzubleiben.

Die nächsten drei Tage geschieht nichts weiter. In Trims Kabine konnten keine Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen gefunden werden. Nach Mitternacht des dritten Tages empfängt Startac wieder einen Todesimpuls. Als sie zusammen mit Atlan und Icho Tolot materialisieren, erwischen sie den Pfauchonen nach der Tat mit einem Paralysatorschuss. Er wird der Schiffsführung der Malischen Dschunke übergeben. Sie wollen außerdem endlich den Kapitän der Dschunke sprechen, aber der ignoriert die Anfragen der Galaktiker vollkommen. Am Abend wird überraschend wieder ein Todesschrei vernommen. Startac teleportiert allein an den Tatort und sieht den Pfauchonen, der gerade einen weiteren Ayrfi getötet hat. Nach dem mentalen Muster ist es derselbe Pfauchone. Der Kapitän muss ihn also wieder freigelassen haben. Für die Galaktiker ist das Vorgehen gegen einen Assassinen jedoch sehr schwer zu verstehen. Atlan will endlich mit dem Kapitän reden und zur Not zu ihm teleportieren. Im Wohnbereich des Grauen Marliten angekommen, erklärt der Kaptain den überraschten Galaktikern, dass der Pfauchone über eine Lizenz und einen Auftrag eines Prinzenkriegers zum Liquidieren einer bestimmten Anzahl von Ayrfi verfügt, die offenbar Verbrechen begangen haben. Darüber weiß der Kapitän aber nichts Genaues und wahrscheinlich nicht einmal der Attentäter. Jedoch bedeutet er keine Gefahr für andere, und die Schiffsführung darf sich nicht in die Belange des Pfauchonen einmischen.

Ihm wird vorgeworfen, versagt zu haben. Er sollte das Leben der Ayrfi schützen. Es scheint für sie nur noch eine Möglichkeit zu geben. Ein verzweifelter Plan wird durchgeführt.

Als der Killer, von Spionagegeräten der Galaktiker beobachtet, seine Kabine verlässt, wollen sich Icho Tolot und Startac die Kabine ansehen. Der Haluter entschärft zuerst diverse tödliche Fallensysteme, die der Pfauchone in seiner Kabine installiert hat. Sie können die Sicherheitssperren einer Art Aufzeichnungs- und Wiedergabegerätes überwinden und finden dort die Daten seiner Opfer und Beweise für die Tötungen. Dieses Gerät gehört wohl zu der Ausrüstung, die der Attentäter von seinem Auftraggeber erhalten hat.

Währenddessen verhandelt Atlan immer noch mit dem Kapitän der Malischen Dschunke. Der weigert sich weiterhin standhaft, sich in die Angelegenheiten des Pfauchonischen Attentäters einzumischen, als ein Alarm ertönt. Gho-Ra, der letzte Überlebende Ayrfi, hat sich im Maschinenraum verschanzt und droht, das Schiff durch Reaktorüberlastung in die Luft zu jagen. Soshony, der Illusionskünstler, ist bei ihm. Er ist derjenige, der vorher von ihnen gefangen, gefoltert und umprogrammiert wurde. Er wird nun sein Leben für sie opfern. Mit einen Druck seiner versteckten dritten Hand kann er die Explosion auslösen, die die ADSCHA-ZABOROO zerstören wird. Der Pfauchone taucht auf und sieht keinen anderen Weg, seinen Auftrag mit Ehre zu erfüllen, als eine Explosion zu riskieren. Icho Tolot hält ihn aber auf. Startac kann den Energieschirm im Schutz eines Deflektorfeldes überwinden und Soshony ausschalten. Bevor der Ayrfi auf die veränderte Situation reagieren und doch noch die Explosion auslösen kann, hat auch der Pfauchone den Energieschirm überwunden und ihn getötet. Als Kuni Maghate danach mit seinem Aufzeichnungsgerät den Tod des letzten Opfers dokumentiert und den Schalter zum Abschließen der ganzen Sache am Gerät betätigt, explodiert es in seinen Händen. Der Pfauchone wird aber nicht, wie wohl von seinen Auftraggebern gewünscht, getötet, sondern nur verletzt. Icho Tolot hatte bei seiner Untersuchung des Gerätes die eigentliche Sprengladung entfernt und nur den Zünder aktiv gelassen. Kuni Maghate kann es erst nicht glauben, verraten worden zu sein. Erst als Icho den Sprengstoff hervorholt und unter einem Energieschirm zur Explosion gebracht hat, glaubt er es.

Kurze Zeit später fällt die Malische Dschunke im System der gelben Sonne Horani-Hamee aus dem Hyperraum.

Innenillustration