Unter dem Sternenbaldachin

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2825)
PR2825.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Unter dem Sternenbaldachin
Untertitel: Sie kämpfen gegen die Posbi-Paranoia – ein Terraner durchlebt eine Zivilisation
Autor: Robert Corvus
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 9. Oktober 2015
Hauptpersonen: Viccor Bughassidow, Jatin, Marian Yonder, Meechyl, Voyc Lutreccer, Madame Ratgeber
Handlungszeitraum: 19. März bis 3. April 1518 NGZ
Handlungsort: Eyyo
Clubnachrichten:

Ausgabe 514

Kommentar: Die Anoree (I)
Glossar: Cantaro / Cheborparner / Cheborparner; Raumschiffe / Monos
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die infizierten Posbis greifen die drei Cheborparnerschiffe mit der BRUSSILOW I an. Das Beiboot wird vernichtet. Madame Ratgeber übersteht die Explosion, wenn auch schwer beschädigt, und wird später geborgen. Da sich Marian Yonder kooperationsbereit gibt, wird die KRUSENSTERN vorerst verschont.

Viccor Bughassidow und Jatin werden zu einem Treffen mit der vergleichsweise zugänglichen Syntharchin Tammal Zeygast nach Eyyo gebracht. Die Eyleshioni leben in enger Verbundenheit mit der Pflanzenwelt ihres Planeten. Die sonnenlose Welt erhält Licht und Wärme von den sieben Sternenbaldachinen. Diese wenige Meter dicken, aber am Äquator knapp 4000 Kilometer breiten Bahnen sind an Trägern aufgehängt, die sich an den Polen in mehr als 130 Kilometer Höhe erheben. Die Sternenbaldachine schirmen große Teile der Planetenoberfläche ab und regeln zudem die Tages- sowie Jahreszeiten. Etwa hundert Anoree leben auf Eyyo, ansonsten ist der Planet für Fremde tabu. Voyc Lutreccer würde Bughassidow und Jatin am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden, zumal die schlimmsten Befürchtungen seines Volkes wahr geworden sind: Tiuphoren wurden in der Milchstraße gesichtet. Bughassidow und Jatin erfahren, dass die Eyleshioni vor dieser tödlichen Bedrohung vor langer Zeit geflohen sind.

Eyyo wurde seinerzeit von einer Purpur-Teufe durch Zeit und Raum versetzt, vor 132.000 Jahren ist der Planet rematerialisiert. Um sich vor den Tiuphoren zu verstecken und auf der noch nicht durch Sternenbaldachine geschützten Welt überleben zu können, haben die Eyleshioni drastische Schritte eingeleitet. Die Gesamtpopulation wurde auf 10 Millionen Individuen begrenzt. Die Benutzung von Hypertechnik wurde verboten. Bis auf wenige Ausnahmen wurde allen Eyleshioni Angst vor dem Weltraum angezüchtet. Nur einzelne Agenten haben den Planeten seitdem verlassen, um Informationen über die Lage in der Milchstraße einzuholen. Vor 357 Jahren ist es zur Kontaktaufnahme mit den Anoree gekommen. Die Eyleshioni waren beeindruckt von der durch die Cantaro bewirkten Abschirmung der Milchstraße – etwas Ähnliches wollten sie für Eyyo haben. Die Eyleshioni bezeichnen die durch all diese Maßnahmen erzielte totale Isolation als Hyper-Versunkenheit.

Doch das ist noch nicht alles. Die Balpirol-Proteindirigenten wurden tatsächlich von den Eyleshioni zusammen mit den Anoree entwickelt, sind aber im Grunde keine gegen die Posbis gerichtete Waffe. Eigentliches Ziel sind die Indoktrinatoren, jene Allzweck-Nanomaschinen, auf denen die militärische Überlegenheit der Tiuphoren zumindest teilweise basiert. Die Posbis sind nur Testobjekte. Den Tefrodern wurden die Balpirol-Proteindirigenten aus dem einfachen Grund zur Verfügung gestellt, weil sie mit den Onryonen zusammenarbeiten, denen – beziehungsweise deren Vorfahren, den Rayonen – die Eyleshioni schon zu Zeiten des Kodex vertraut haben. Durch den Einsatz der Balpirol-Proteindirigenten wollen sich die Eyleshioni Zeit für die Flucht vor den Tiuphoren erkaufen, denn Flucht ist ihrer Meinung nach die einzige Option. Die hierfür benötigten Schiffe sollen von den Cheborparnern zur Verfügung gestellt werden, mit denen die Eyleshioni seit etwa 260 Jahren kooperieren.

Bughassidow wird operiert und an eine Vorrichtung angeschlossen, die es ihm ermöglicht, die Geschichte der Eyleshioni teilweise nachzuerleben. Die Prozedur ist nicht ausgereift und bringt Bughassidow an den Rand des Todes. Nachdem er sich wieder erholt hat, schmieden er und Jatin neue Fluchtpläne. Meechyl hat dabei eine wichtige Rolle zu spielen, denn sie hat erklärt, dass es eine Heilmöglichkeit für die Posbi-Paranoia gibt. Man müsste die Posbis mit modifizierten Balpirol-Proteindirigenten impfen, die die Wirkung der ersten Infektion aufheben. Jatin verabreicht Meechyl Prionen, die die Technoimplantate der Anoree befallen. Auf diese Weise wird Meechyl willfährig gemacht. Bughassidow zieht die richtigen Schlüsse aus den in den letzten Tagen gewonnenen Informationen. Die Flucht der Eyleshioni hat vor 20 Millionen Jahren stattgefunden. Auf dieses Alter wurden die Artefakte in der Bughassidow-Kaverne auf dem Jupitermond Europa geschätzt und den Datenbanken der Eyleshioni zufolge wurde Sheheena, ein Planet des Mitraiasystems, ebenfalls vor 20 Millionen Jahren von einer Purpur-Teufe versetzt. Sheheena, so nimmt Bughassidow an, ist mit der von ihm so lange gesuchten Dunkelwelt Medusa identisch.

Doch Bughassidow und Jatin fliegen auf, ihre Pläne scheitern. Die beiden werden fünf Syntharchen vorgeführt. Dabei wird entschieden, dass ihnen Mentalmodulatoren implantiert werden sollen, mit denen verhindert wird, dass sie etwas tun, das den Eyleshioni schaden würde. Sie hätten danach keinen freien Willen mehr. Meechyl bereitet den Eingriff vor.

Am 3. April 1518 NGZ kehren Bughassidow und Jatin zur KRUSENSTERN zurück. Sie werden von Meechyl und Voyc Lutreccer begleitet. Bughassidows nächstes Ziel ist das Solsystem. Er muss sich die Kavernen von Europa noch einmal genauer ansehen, denn jetzt hat er eine neue Spur in Sachen Medusa.

Innenillustration