TEIRESIAS spricht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2941)
PR2941.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Genesis
Titel: TEIRESIAS spricht
Untertitel: Bürgerkrieg im Zweiten Solaren Imperium – auf welcher Seite steht die Mondpositronik?
Autor: Kai Hirdt
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 29. Dezember 2017
Hauptpersonen: Gucky, Perry Rhodan, Arbo P. Dannan, Gi Barr, Lupita Shona
Handlungszeitraum: 26. November bis (vermutlich) Dezember 1551 NGZ
Handlungsort: Neo-Solsystem
Clubnachrichten:

Ausgabe 542

Glossar: (kein Glossar)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Das Bündnis des ZSI mit den Thoogondu beruht auf einer Lüge. Als dies bekannt wird, kommt es Bürgerkrieg im Zweiten Solaren Imperium. Doch auf welcher Seite steht die Mondpositronik? TEIRESIAS SPRICHT und sieht in Gi Barr die Hoffnung der Gäonen.

Handlung

Perry Rhodan, Gucky und Gi Barr werden in einen Bereich der Kavernenwelt Selenes versetzt, in dem direkte Kontaktaufnahme mit TEIRESIAS möglich ist. Die Biopositronik spricht sparsam und in Rätseln. TEIRESIAS bezeichnet Sevcooris als Schattenreich und behauptet, er habe seit über 1500 Jahren keinen Menschen mehr gesehen. TEIRESIAS war einst das Bordgehirn der ORION und betrachtet Rhodan immer noch als Großadministrator, der sich auf eine erweiterte Zugangsberechtigung der AdPri berufen kann. TEIRESIAS kann keine Beweise dafür liefern, dass die RAS TSCHUBAI manipuliert wurde, lässt aber durchblicken, dass außer Arbo P. Dannan auch Doomadh, der gondische Mentor auf Gäon, sowie die Gondu-Kontakterin Lupita Shona verdächtig sind. Da Gucky noch nicht wieder teleportieren kann, ermöglicht TEIRESIAS es dem Trio, sich Gäon unbemerkt an Bord eines Shuttles zu nähern, in dem sich aufzubereitendes Bioplasma befindet. Das Shuttle wird beschossen. Gucky, inzwischen wieder im Vollbesitz seiner Parafähigkeiten, teleportiert mit Rhodan und Gi Barr zur Hauptstadt Aponte.

Aufgrund von Kämpfen zwischen Anhängern Dannans und der Solastratorin wurden die Sicherheitsvorkehrungen für das Gebäude des Flottenkommandos derart verstärkt, dass das Trio nicht dorthin vordringen kann. Man wendet sich daher dem Drei-Brücken-Haus zu, in dem Doomadh und Shona arbeiten. Die Gondu-Kontakterin erwartet das Trio bereits. Sie erklärt, Doomadh habe die Barkasse, in der die gondischen Nanomaschinen versteckt waren, auf Anforderung des Geheimdienstchefs Antan Outinen zur Verfügung gestellt. Shona steht nicht auf Dannans Seite, will sich jedoch nicht in die aktuellen Auseinandersetzungen hineinziehen lassen. Als Rhodan und seine Begleiter wieder im Freien sind, werden sie von Mitgliedern des rhodanistischen Widerstands angegriffen. Man hält sie für Gegner Rhodans. Das Missverständnis wird aufgeklärt und so steht Rhodan am 27. November 1551 NGZ Admellan Harven gegenüber, dem Anführer der Widerständler. Diese kämpfen schon seit längerer Zeit gegen die Unterdrückung durch die Thoogondu und haben Rhodan nach dessen Ankunft im Orionsland zu ihrer neuen Leitfigur erkoren.

Rhodan kooperiert nur zum Schein mit den Widerständlern, denn ihm ist klar, dass er es mit gefährlichen Wirrköpfen zu tun hat. Harven ist zum Beispiel davon überzeugt, dass Gäonen-Thoogondu-Hybriden zur Unterwanderung des Zweiten Solaren Imperiums gezüchtet werden. Rhodan wird den Verdacht nicht los, dass er sich mitten in einer von TEIRESIAS erdachten Inszenierung befindet. Durch Folter haben die Widerständler Informationen über das Flottenkommando aus einem Gefangenen herausgeholt. Sie wissen, wie man in das Gebäude gelangt und wollen dort eine Bombe deponieren. Rhodan und seine Begleiter dürfen das übernehmen. Ihnen geht es darum, Antan Outinen zu entführen (Dannan ist Harven zufolge nicht mehr vor Ort) und natürlich machen sie die Bombe unschädlich. Sie finden Outinen in einer Gefängniszelle. Man hat dem Mann eine Bombe implantiert, die bei einer Teleportation explodieren würde. Outinen wurde als Köder benutzt; gäonische Soldaten greifen an.

Rhodan und Gucky halten die Soldaten in Schach, während Gi Barr die Bombe entfernt. Die anschließende Flucht per Teleportation endet nicht in Harvens Basis, denn die ist aufgeflogen. Gucky bringt seine Freunde, den Geheimdienstchef und die Widerständler in ein anderes Versteck. Nachdem sich Outinen einigermaßen erholt hat, packt er in einer Livesendung aus. Er bezeichnet Dannan als skrupellosen Verbrecher. Dannans Reaktion erfolgt prompt. Zwanzig Schlachtkreuzer gehen über Aponte in Stellung. Sie werden die Stadt unter Feuer nehmen, sollten die Somerset-Getreuen nicht bedingungslos kapitulieren und Rhodan ausliefern. Rhodan denkt an Aufgabe. Da meldet sich TEIRESIAS und ermöglicht ihm, Gi Barr und Gucky einen Transmittersprung in Dannans Flaggschiff ARTEMIS. Anscheinend befindet sich nur Dannan an Bord. Der Admiral wird von Kampfrobotern beschützt. Er hat den Kommandanten der ARTEMIS ermordet, weil der sich geweigert hat, auf die Stadt zu schießen. Dannan trägt eine Bombe in seinem Körper, die explodieren wird, wenn sein Herz nicht mehr schlägt. Als Dannan von Gi Barr beschossen wird und in eine aussichtslose Situation gerät, tötet er sich selbst. Gucky teleportiert rechtzeitig mit Rhodan und Gi Barr in Sicherheit.

Am nächsten Tag hat sich die Situation im Neo-Solsystem bereits normalisiert. Shona vermittelt zwischen Somerset und Doomadh. Das Flottenkontingent der Thoogondu zieht sich zurück. Die Terraner wollen die Heimreise antreten. Syllester Ford und Shari Myre werden die Reise in die Milchstraße mitmachen. Bevor es soweit ist, hält Rhodan eine Rede an die Gäonen, in der er ein friedliches Miteinander beschwört und den Wanderer als Freund der Menschheit bezeichnet.

Einige Wochen später spricht Gi Barr noch einmal mit TEIRESIAS. Das Mondgehirn bestätigt, dass der Abschuss des Shuttles auf seine Rechnung geht, ebenso verschiedene andere Begebenheiten, die letztlich zu Dannans selbstverursachtem Ende geführt haben. Gi Barr, so behauptet TEIRESIAS, sollte lernen, am Wert der Gäonen zu zweifeln. Die Gäonen wiederum sollten erkennen, dass sie keine Hilfe von außen brauchen – weder von den Thoogondu noch von Perry Rhodan.

Innenillustration