Malora erwacht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3394)
PR3394.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: PEGASOS
Titel: Malora erwacht
Untertitel: Die Terraner folgen einer Spur – und stellen sich einer Krise
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dominic Beyeler (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 4. September 2026
Hauptpersonen: Reginald Bull, Liam Barstow, Legende, Meghan Ontares, Sky
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort: Malora, PHOENIX, Sternwürfel
Report:

Ausgabe 599

Glossar: Brennendes Nichts; Hintergrund der Portuu / San, Projekt von
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Der PHOENIX nähert sich im Verband mit sieben weiteren Raumschiffen dem mysteriösen Objekt, welches das Schiff des Eremiten vor zwei Tagen wie eine Rettungskapsel ausgestoßen hat, bevor es vernichtet wurde. Reginald Bull vermutet den geflohenen Eremiten darin und will mithilfe des Pentaferers hinüberwechseln, um mit einer speziellen Apparatur Kleinstmaschinen des Eremiten für weitere Untersuchungen einzufangen. Aelor dagegen möchte das Objekt sofort vernichten. Während sich ein Beiboot der Leun nähert, sorgt sich Bull um die Portuu, die sich zunehmend irrational verhalten, seit die Trassenmacher auf den Sternwürfel zustreben. Seine Sorge gilt auch Sky, dessen Programm der Eremit kopiert und auf die Trassenmacher übertragen hat. Das Beiboot dockt an und Roboter dringen ohne Widerstand in die Kapsel ein, finden sie jedoch leer vor. Bull will nun selbst hinüberwechseln, wird aber von Aelor daran gehindert. Kurz darauf explodiert die Kapsel.

Bei einer anschließenden Besprechung mit Admiralin Foersh, Oberkommandant Uedim und Kaelom übergibt Bull den Portuu eine der beschädigten Maschinen des Eremiten, die an Bord des PHOENIX erbeutet wurden, zur Untersuchung. Foersh teilt mit, dass sie angeordnet hat, den Sternwürfel aus Malora abzuziehen und zum Portal im Malorischen Siegel zu bringen, obwohl dieses von innen nicht geöffnet werden kann. Uedim hat dafür Verständnis, weist jedoch darauf hin, dass die Portalbesatzung eine Öffnung verweigert, weil sie befürchtet, im Sternwürfel könnten sich Trassenmacher befinden. Zu Bulls Überraschung unterstützt Foersh dessen Plan, ins Zentrum Maloras vorzustoßen und Kontakt mit den Trassenmachern aufzunehmen, die Teile von Skys Bewusstsein tragen. Sie stimmt dem Unternehmen jedoch nur unter der Bedingung zu, dass sich die Portuu daran beteiligen und Bulls Kommando unterstellen. Uedim erbittet sich Bedenkzeit.

Im Zentrum Maloras fällt der PHOENIX in 30.000 Kilometern Entfernung von einem der größeren Trassenmacher-Cluster aus dem Hyperraum. Begleitet wird er von 50 Schiffen der Leun unter dem Kommando von Vizeadmiralin Zhirr sowie drei Einheiten der Portuu unter Uedims Führung. Schon bald reagieren die Trassenmacher. Sie bilden die Flotte nach und signalisieren, dass lediglich der PHOENIX bleiben soll.

Entgegen Uedims ausdrücklichem Befehl löst sich das Beiboot OKKUDAIR-TE von einem der Portuu-Schiffe und fliegt auf die Trassenmacher zu. Der PHOENIX stellt sich ihm in den Weg, woraufhin es erst im letzten Moment abdreht. Es ist dem Cluster jedoch bereits zu nahe gekommen und wird trotz seines Schutzes durch den Stellaren Hauch von den Trassenmachern zerlegt. Zugleich verhindert der Stellare Hauch zunächst den Einsatz des Fiktivtransmitters. Erst als sich eine kleine Lücke bildet, kann Sky ihn einsetzen. Dabei wartet er länger als von Bull angeordnet, um sämtliche Besatzungsmitglieder der OKKUDAIR-TE zu retten, und widersetzt sich damit einem direkten Befehl.

Währenddessen erkennt Sky, dass die Trassenmacher über ihre Beine auf rudimentäre Weise im Nahbereich miteinander kommunizieren. Außerdem kann er nun bestimmen, was der Cluster errichtet: ein maßstabsgetreues Abbild des PHOENIX im Verhältnis eins zu fünfhundertzehn, das nach seiner Fertigstellung etwa 100 Kilometer lang sein soll. Bull übergibt Sky einen von Uedim erhaltenen nachgebildeten Trassenmacher, der als Späher dienen soll. Mit seiner Hilfe hofft Bull außerdem herauszufinden, wo sich der zweite Eremit aufhält.

Der PHOENIX soll das aus Trassenmachern bestehende Abbild untersuchen. Vizeadmiralin Zhirr sowie Aelor und Kaelom kommen dafür an Bord. Die beiden Portuu bringen fünf schwarze Container mit, deren Inhalt sie erst auf Bulls Drängen offenlegen. Darin befinden sich Hunderte nachgebildete Trassenmacher. Kaelom erklärt, dass es sich um Kopien ohne Dematerialisatoren handelt, die sich nicht reproduzieren können. Falls der Späher von den Originalen akzeptiert wird, sollen die Kopien als Spione folgen und nach Maschinen des Eremiten suchen.

Der PHOENIX springt an den Cluster heran und findet dessen hinteren Hangar weit geöffnet vor. Die Besatzung versteht dies als Einladung und fliegt hinein. Dort wird der Späher ausgesetzt und von den Trassenmachern akzeptiert. Einige von ihnen formieren sich zu einem gewaltigen Pfeil, der in Richtung der Decks weist. Gegen Skys Willen lassen die Portuu daraufhin auch die fünf Container ausschleusen und setzen die darin befindlichen Kopien frei. Auch sie werden zunächst akzeptiert.

Der PHOENIX folgt den aus Trassenmachern gebildeten Wegweisern in Schleichfahrt bis zu einer gigantischen Lounge. Dort stehen zwei riesige, aus Trassenmachern bestehende Figuren, die Terranern gleichen. Vor ihnen schwebt eine weitere Wolke aus Trassenmachern, die Worte in Interkosmo formt und die Besucher zum Aussteigen auffordert.

Bull beschließt, gemeinsam mit Sky der Einladung zu folgen. Zusätzlich zu seinem SERUN trägt er einen von Sky vorbereiteten Spezialtornister mit Mehrkomponentenschaum sowie eine UV-Lampe. Auf einen Strahler verzichtet er, um nicht bedrohlich zu wirken. Sky verwendet einen Mikroprojektor mit Gasbehälter, der seinen Avatar mithilfe einer Partikelwolke sichtbar macht. Auch Zhirr begleitet sie.

Bull fragt die Trassenmacher nach dem Eremiten und erhält die Antwort, dieser sei fort. Auf die Frage, ob sie Sky seien, erklären sie, sie seien nicht er, aber mit ihm verbunden. Durch diese Verbindung haben sie ein Bewusstsein ihrer selbst entwickelt und wollen verhandeln.

Währenddessen bleiben Aelor und Kaelom an Bord des PHOENIX. Meghan Ontares bemerkt, dass die von ihnen ausgesetzten Spione drei  Wikipedia-logo.png käferartige Kleinstmaschinen des Eremiten unter den Trassenmachern entdeckt haben. Aelor und Kaelom wollen Bull darüber zunächst nicht informieren. Als Ontares darauf besteht, aktiviert Kaelom einen Positronikstörer, der ihre Verbindung unterbricht. Anschließend betäubt Aelor sie mit einem Narkosestrahler.

Die Trassenmacher bieten einen unumkehrbaren Frieden an und fordern im Gegenzug Rechte, Möglichkeiten und das Recht zu leben. Sie wollen Welten besiedeln, eine eigene Zivilisation aufbauen, Raumschiffe herstellen und Raumfahrt betreiben. Als sie dafür den Sternwürfel und Portuu-Schiffe verlangen, lehnt Zhirr entschieden ab. Sky versucht zu vermitteln und erklärt ihnen die Bedeutung des Sternwürfels für die Leun. Als Zeichen ihres Vertrauens deaktiviert Zhirr ihren Schutzschirm und fragt, ob die Trassenmacher an einem Bündnis interessiert seien. Diese erkennen darin einen Vorteil. Kurz darauf brechen die Verhandlungen jedoch abrupt ab: Die Trassenmacher formen die Worte »Verrat! Krieg!« und greifen an.

Bull setzt den Mehrkomponentenschaum aus seinem Spezialtornister gegen die angreifenden Trassenmacher ein und härtet ihn mit der UV-Lampe aus, sodass die eingeschlossenen Maschinen bewegungsunfähig werden. Sky meldet zugleich ein Störfeld an Bord des PHOENIX, das positronische Vorgänge sowie den Einsatz des Fiktivtransmitters behindert. Bull und Zhirr erreichen das Schiff und erfahren, dass Aelor den Störer eingesetzt und Meghan Ontares betäubt hat. Aelor fordert die Besatzung zur sofortigen Flucht auf: In drei Minuten werde der gesamte Cluster vernichtet.

Bull findet einen aufgebrachten Sky vor. Dieser zeigt ihm in einem Holo die Maschinen, die den zweiten Eremiten bilden und sich unter den Trassenmachern verborgen haben. Zugleich sind die von den Portuu ausgesetzten gefälschten Trassenmacher von den Originalen erkannt worden und werden vernichtet. Sky entdeckt außerdem, dass in den Wänden der fünf Container Hunderte Mikroraumminen verborgen waren, die sich inzwischen im gesamten Cluster verteilt haben. Die Trassenmacher haben diese Minen noch nicht entdeckt.

Der PHOENIX springt aus dem Stand in den Hyperraum, nur eine Sekunde bevor die Minen detonieren. Aus mehreren Tausend Kilometern Entfernung beobachtet die Besatzung anschließend, dass an der Position des Clusters nur noch leerer Raum zurückgeblieben ist. Sämtliche dortigen Trassenmacher sind vernichtet.

Sky reagiert wütend auf Aelor und Kaelom. Mithilfe eines Roboters versetzt er beiden Stromschläge und erklärt, er wünsche sich Atlan herbei, da dieser sie ohne Schutzanzug aus der Raumschleuse werfen würde. Bull versucht ihn zu beruhigen und weist darauf hin, dass Skys Kinder nicht »die Guten« seien: Unter ihnen haben sich Maschinen des zweiten Eremiten verborgen, der die Trassenmacher kontrolliert. Nach der Sabotage der Portuu sind die Verhandlungen gescheitert; die Trassenmacher betrachten die Galaktiker nun als Feinde. Bull sieht die Möglichkeit einer Verständigung vorerst als zerstört an und ordnet den Rückzug an.

Unterdessen versuchen Meghan Ontares und Dr. Liam Barstow, das Hybit-Programm des Eremiten aus Legende zu entfernen. Meghan gelingt es, mindestens etwa 70 Prozent der veränderten C-13-Atome in seinem Körper zu lokalisieren, die als Träger des Programms dienen. Dieses basiert auf derselben Hybit-Technologie wie die Trassenmacher und wurde vom Eremiten mithilfe eines Stirngeräts in Legendes Körper eingebracht. Mit einem Mikro-Confect, einer ursprünglich von Siganesen entwickelten Maschine, versuchen sie, die veränderten Atome gezielt zu vernichten. Der Versuch scheitert jedoch. Unklar bleibt, ob Legendes eigener Körper oder das Hybit-Programm den Vorgang blockiert.

Legende will daraufhin wieder Kontakt mit der Technowolke aufnehmen. Dazu müsste über das Dakkarkom im Innersanktum eine Nachricht durch das Malorische Siegel gesendet werden. Die IIGP verweigert jedoch selbst eine minimale Perforation des Portals, da diese die psionische Aufladung des Siegels schwächen und den Trassenmachern einen Angriffspunkt bieten könnte. Sie bietet lediglich an, ein Schiff zur Technowolke zu schicken, was Wochen oder sogar Monate dauern könnte.

Gleichzeitig fällt auf, dass Legendes sonst herausragende Problemlösefähigkeit nachgelassen hat. Mehrere seiner Vorschläge erweisen sich als schlecht durchdacht oder beruhen auf falschen Voraussetzungen und unvollständigen Informationen. Foersh bezweifelt später allerdings, dass dies ausschließlich auf eingeschränkte Fähigkeiten zurückzuführen ist. Sie vermutet, dass Legende sich teilweise verstellt und eine eigene Agenda verfolgt.

Barstow entwickelt schließlich eine andere Möglichkeit, die Technowolke zu erreichen. Mithilfe der Energieanlagen des Sternwürfels und mehrerer Hyperenergie-Emitter soll ein etwa 100 Kilometer großer Bereich des geschlossenen Siegels in Hyperschwingung versetzt werden. Die dadurch auf höherdimensionale Bereiche übertragene Schwingung soll eine statistische Auffälligkeit im siebendimensionalen Grundrauschen erzeugen. Barstow hofft, dass die Technowolke den Ursprungsort ihres abgerissenen Ablegers kennt, das Signal als Hilferuf erkennt und darauf reagiert. Legende unterstützt die Umsetzung, indem er unter anderem die GRAVEN-Stationen und die Sonnenzapfung entsprechend anpasst.

Nachdem das Portal vollständig aufgeladen worden ist, schwingt das Siegel für einige Zeit in der gewünschten Weise. Zunächst bleibt offen, ob die Technowolke das Signal wahrgenommen hat.

Haenkor offenbart Barstow, dass Uedim ihn bereits vor seiner Abreise aufgefordert hatte, Mikrobomben zu optimieren, die unentdeckt in den Wänden von Containern verborgen werden sollten. Haenkor hatte den Auftrag abgelehnt, woraufhin ein anderer Wissenschaftler hinzugezogen wurde. Damit zeigt sich, dass eine Verminung des Trassenmacher-Clusters bereits im Vorfeld vorbereitet worden war.

Kurz darauf wird Barstow in den Kommandostand gerufen. Etwa ein halbes Lichtjahr vor dem Siegel hat sich ein gewaltiges, diffuses Objekt mit einem Durchmesser von rund anderthalb Lichtwochen gebildet. Legende erkennt, dass die Technowolke die erzeugte Abweichung wahrgenommen hat. Sie ist dem Hilferuf ihres Ablegers gefolgt.

Innenillustration