Eismond Iridul

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 32)
PR-Action32.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Wega
Titel: Eismond Iridul
Untertitel: Saquola in Aktion – der Divestor zieht die Fäden im Wega-System
Autor: Marc A. Herren
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Juni 2009
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Saquola, Vladimir Iljakin, Kaer-Lek
Handlungszeitraum: 14.–17. Juli 2169
(mit Rückblenden zu Ereignissen vom 26. August 2166 sowie 5. Februar, 8. Februar und 11. April 2167)
Handlungsort: Wega-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 14. Juli 2169 befinden sich Reginald Bull und Perry Rhodan in einer Besprechung mit dem Thort. Tsamal II. hat bereits Tags zuvor den beiden Terranern gegenüber seine Verwicklung in die Machenschaften Saquolas offen gelegt und wirkt nun als Doppelagent.

Die Besprechung wird durch die Meldung eines Angriffes des dunklen Korps auf Chrek-Torn unterbrochen. Offensichtlich will Saquola die dort inhaftierten Verbrecher befreien und so seine Truppen stärken. Tsamal II. entsendet die Blaue Garde. Reginald Bull schließt sich dem Einsatz an Bord der LAS OLAS an.

Bei Chrek-Torn setzt Reginald Bull zur SPEERSPITZE über. Hier trifft er auf den Leiter des Einsatzes, Kommandant Hariok, sowie Verwalter Chraktor und Oberstleutnant Hantaro. Der Vizeadministrator des Vereinten Imperiums erfährt, dass der Angriff mit der Detonation einer Strukturbombe begann, die von einer sich Chrek-Torn mit Berechtigungskodes des Thorts nähernden Kaulquappe aus gezündet wurde. Die Ferronen haben nun ihre Einsatzkräfte in das Gefängnis geschickt, die Kaulquappe aber nicht weiter beachtet.

Reginald Bull ist über dieses Versäumnis außer sich. Auf wenig diplomatische Weise bringt er Kommandant Hariok dazu, einen Teil der Einsatzkräfte zur Suche nach dem Schiff abzustellen.

Über die Helmkameras der in den Gefängniskomplex vorgerückten Soldaten können sowohl die Verantwortlichen an Bord der SPEERSPITZE als auch Perry Rhodan und Tsamal II. auf Ferrol den Verlauf des Einsatzes verfolgen. Obwohl es sich bei den Angehörigen der Blauen Garde um Elitesoldaten handelt, können sie nur wenig gegen die Mutanten von Saquolas dunklem Korps ausrichten: Nicht nur machen die Paragaben der Mutanten sie zu schrecklichen Gegnern, darüber hinaus bieten die Schattenanzüge der Korpsmitglieder selbst gegen konzentriertes Feuer Schutz.

Als sich Saquolas Kaulquappe, der der Divestor den Namen AEON gegeben hat, dem Sammelplatz der Fliehenden nähert, sind die Ferronen nicht in der Lage, das Schiff anzugreifen: Die AEON identifiziert sich als Schiff des Thorts, die Gefechtspositroniken der Einheiten der Blauen Garde müssten zunächst umprogrammiert werden, um einen Angriff zu ermöglichen.

Kommandant Hariok und Reginald Bull entschließen sich nun, direkt vor Ort in das Geschehen einzugreifen. Als sie die von Saquolas Leuten als Sammelstelle genutzte Logistikhalle erreichen, ist die Kaulquappe bereits gelandet. Die Verbrecher schiffen bereits ein, und gegen die Schutzschirme des Ultraleichtkreuzers haben die Waffen der Blauen Garde keine Chance.

Mit dem Mutanten Vladimir Iljakin und dem Topsider Kaer-Lek nähern sich zwei Nachzügler der Sammelstelle. Kaer-Lek kann sich in letzter Minute mit Hilfe eines Teleporters des dunklen Korps der Gefangennahme durch die Ferronen entziehen. Vladimir Iljakin hat weniger Glück: Reginald Bull gelingt es zusammen mit Hariok und zwei Gardisten, den Mutanten außer Gefecht zu setzen und gefangen zu nehmen. Die AEON flieht ohne ihn.

Nachdem seine Wunden medizinisch versorgt sind, wird Vladimir Iljakin nach Laresha verlegt. Hier wird er sowohl von Reginald Bull und Perry Rhodan als auch von Tsamal II. verhört. Doch der Terraner schweigt. Perry Rhodan gibt nun Anweisung, sämtliche verfügbaren Mutanten des Mutantenkorps in das Wega-System zu verlegen. Nur so sieht er eine Chance gegen Saquolas Schergen.

Saquola zieht sich derweil in ein Versteck auf Iridul zurück. Hier hält er vor den insgesamt 97 befreiten Gefangenen eine Rede. Er versucht, die Verbrecher davon zu überzeugen, sich ihm und seiner Sache anzuschließen. Seine Argumente fallen auf fruchtbaren Boden, und als er den Versammelten schließlich auch noch die Unsterblichkeit anbietet, gelingt es ihm damit, fast alle Zweifler zu überzeugen.

Am 15. Juli 2169 begibt sich Perry Rhodan zusammen mit Reginald Bull zur Loko-Klinik, um sich über den Fortgang der Untersuchungen an dem aus ihm operativ entfernten Symbionten zu informieren. Doktor Lebmik hat den Symbionten ohne Rücksprache in einen Igwick verpflanzt. Die beiden Terraner sind über diesen Verstoß gegen die im Vereinten Imperium geltenden ethischen Grundlagen außer sich. Perry Rhodan sorgt dafür, dass der Igwick nicht weiter für Versuche missbraucht wird. Außerdem besteht er darauf, dass Doktor Lebmik seine weiteren Untersuchungen unter strenger Einhaltung der im Vereinten Imperium geltenden Gesetze durchführt, und droht dem Ara andernfalls damit, ihn auf Celkar vor Gericht stellen zu lassen. Doktor Lebmik gibt widerstrebend nach.

Auf Iridul führt Fleronar Surizalech im Auftrag von Saquola Experimente mit einem weiteren Symbionten durch. Er hat die Kreatur auf Borram angesetzt. Saquola sieht eine Möglichkeit, die Symbionten in Kombination mit seiner Divestorgabe zu nutzen.

Am 17. Juli 2169 nimmt Saquola Kontakt zu Tsamal II. auf. Der Divestor kündigt einen erneuten Vorstoß der Mehandor an und versichert sich, dass der Thort die ferronischen Truppen zurückhalten wird. Außerdem fordert Saquola Tsamal II. auf, Perry Rhodan nach Iridul in eine von ihm gestellte Falle zu locken. Fragen Tsamal II. bezüglich des Symbionten weicht Saquola aus.

Tsamal II. gibt die Informationen an Perry Rhodan und Reginald Bull weiter. Obwohl Perry Rhodan weiß, dass er sich damit in eine von Saquola gestellte Falle begibt, fliegt er mit einem gemischten Team aus GalAb-Spezialisten und Angehörigen der Roten Garde nach Iridul.

Hier gelingt es Saquola mit seiner Divestorgabe und dank von dem Symbionten im Körper Perry Rhodans zurückgelassener psi-aktiver Substanz, den Großadministrator geistig zu übernehmen. Als sich der Ferrone anschickt, mit seinem Opfer zur AEON zu teleportieren, ist er kurz abgelenkt. Perry Rhodan nutzt die Gelegenheit, um sich gegen Saquola mental zur Wehr zu setzen. Saquola verliert dadurch die Kontrolle über Tako Kakuta und damit verbunden die Fähigkeit zu teleportieren, der bereits eingeleitete Sprung schlägt fehl.

Trotzdem gelingt es Saquola, seine Macht über Perry Rhodan zu wahren. Er bringt den Großadministrator dazu, Kontakt mit Reginald Bull aufzunehmen. Unter dem Einfluss des Divestors befiehlt Rhodan seinem alten Freund, die Einheiten des Vereinten Imperiums aus dem Wega-System abzuziehen. Das Misstrauen Reginald Bulls zerstreut er, indem er vorgibt, eine Nachricht von ES erhalten zu haben. Als Perry Rhodan außerdem auch noch in der Lage ist, eine persönliche Frage bezüglich seiner Tochter, Josefin Alvén, richtig zu beantworten, gibt Reginald Bull nach und folgt dem Befehl.

Saquola nimmt nun Kontakt zu Groktaze auf und befiehlt dem Patriarchen den erneuten Vorstoß in das Wega-System. Unmittelbar nach dem Ende des Gespräches versucht Perry Rhodan erneut, sich aus der mentalen Gewalt Saquolas zu befreien. Doch wieder erweisen sich die geistigen Kräfte des Divestors als zu stark.

Da greifen Tako Kakuta und Borram an. Den beiden gelingt es, Saquola lebensgefährlich zu verletzten. Sie können aber nicht verhindern, dass der Ferrone Perry Rhodan dazu bringt, zu seinem Einsatzkommando zurückzufliegen und sich auf den Weg nach Ferrol zu machen. Saquola selbst wird in letzter Minute von Tristan Nasbit in Sicherheit gebracht und von Ulivawe Mnerosarch auf Wanderer-Backup operiert. Dank der technischen Möglichkeiten des Wanderer-Backups kann sich Saquola noch am selben Tag vollständig von seinen Verletzungen erholen.

Saquola wähnt seinen Sieg bereits als sicher, doch Perry Rhodan ist es gelungen, das Doppelspiel Tsamals II. vor dem Divestor geheim zu halten. Gleichzeitig aktiviert sich Homunk auf Wanderer-Backup.

Anmerkung

  • Reginald Bull, Perry Rhodan und Tsamal II. erfahren anscheinend über die öffentlichen Medien und nicht über regierungseigene Informationskanäle von dem Angriff auf Chrek-Torn. (S. 18)